Steckbrief

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Schön zu sehen, der Buckel

Wesentlichste Merkmale:

silberne Färbung, schwarze Flecken auf Rücken und Schwanzflossen, 12 bis 19 Afterflossenstrahlen, oft ausgeprägter Buckel hinter dem Kopf bei geschlechtsreifen Männchen.

Lebensräume:
Küstenreviere des Nordpazifiks sowie die Flüsse von Alaska bis Kalifornien und Teile Russlands.

Lebensweise:
Beide Geschlechter sterben nach dem Laichen.

Nahrung:
Der Nachwuchs ernährt sich von Insekten und später Kleinfischen. Dann im Meer jagen sie Fische und anderes Meeresgetier wie Krebse.

Größe:
Durchschnittliche Größe rund 50 Zentimeter. Maximal bestätigt 76 Zentimeter. Das durchschnittliche Gewicht liegt bei ein bis drei Kilo, das Höchstgewicht bei rund sieben Kilo.

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Die Färbung ist geprägt von den Punkten

Alter:

maximal drei Jahre

Mindestmaß und Schonzeit:
Hängt vom Revier ab.

Laichzeit:
Vom Salzwasser ziehen die Buckellachse zum Laichen zwischen Ende Juni und Mitte Oktober ins Süßwasser. Die Milcher entwickeln während des Laichaufstieges einen flachen Körperbau und einen stark ausgeprägten Buckel und verfärben sich. Die Lachse laichen über kiesigem Grund, die Brut schlüpft am Ende des kalten Winters. Die Jungfische wandern nach der Entwicklung zu kleinen Fischen im Frühjahr ins Meer ab. Nach zwei Jahren kehren die geschlechtsreifen Tiere in ihr Heimatgewässer zurück und laichen.

Geeignete Angelmethode(n):
Spinn- und Fliegenfischen sowie Grundangeln

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Im Drill geben auch diese Pazifischen Lachse alles

Geräteempfehlung:

Spinnrute 2,70 bis 3 Meter, Wurfgewicht um 80 Gramm, 3000er Stationärrolle, 0,12er bis 0,14er Geflochtene Schnur mit 0,28er bis 0,33er Fluorocarbon-Vorfach. Zum Grundangeln passendes Rollblei und Haken #1/0. Fliegenrute #6 bis 8, in 2,70 Meter, 50 Meter Backing, Schwimmschnur #6 bis 8, schnell sinkender Polyleader, 0,28er bis 0,33er Fluorocarbon-Tippet.

Empfohlene Köder:
Streamer und Oberflächenmuster #4 bis 1, Blinker und Spinner #3 bis 5, Lachseier

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Weiß-Rosa ist immer top!

Fangtipp:

Köder quer zu Strömung auswerfen und an gespannter Schnur herumtreiben lassen und langsam einholen. Häufig kommen die Bisse direkt vor den Füßen.

Beste Fangzeit:
Juli bis September

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Einer von unzähligen Lachsflüssen in Alaska. Hier der Lake Creek

Küchentipp / Zubereitung:

Zartes, rosafarbenes Fleisch, das sich auch hervorragend räuchern lässt.

Weitere Informationen:
Es ist der kleinste der pazifischen Lachse. Beim wellenförmigen Aufstieg der Buckellachse nach ihrem zweijährigen Aufenthalt im Meer kommen häufig riesige Schwärme in die Flüsse.

Andere Namen:
USA, Kanada: Pink, Pink Salmon, Humpback, Humpy