200 Mio. Euro für österreichische Gewässer

Newsmeldung

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Österreich fördert mit 200 Mio Euro die Gewässerökologie des Landes (Beispielbild)


Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) und Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) gaben kürzlich bekannt, dass Österreich mit 200 Millionen Euro in den kommenden Jahren die Gewässerökologie im Land fördern werde.

Mit dieser MAßnahmen sollen auch die Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie bis 2027 erfüllt werden. Außerdem erhofft sich die österreichische Regierung dadurch auch einen Wirtschaftsimpuls vor allem in ländlichen Regionen.
Die Subventionen sollen circa 8.500 Arbeitsplätze in ortsansässigen Planungsbüros und Baufirmen schaffen oder sichern.
Laut Gewessler Aussage sind 60 Prozent der österreichischen Gewässer sanierungsbedürftig. Die hohe Finanzierungsumme für den ökologischen Gewässerschutz sei nötig und wichtig.

Quelle: https://orf.at/stories/3166898/?fbclid=IwAR0FxnBWUW2kJdHWVJwqjjlkYPoKvlFg6yW-vwHuzYqlcP0KLgqDxV3NZrs
 

Kommentare

Wenn man sich ansieht, wie vor allem im alpinen Teil Österreichs die Fließgewässer zu "Pissrinnen" dagradiert wurden, dann erscheinen 200 Mio. noch recht sparsam kalkuliert.
 
Wenn man sich ansieht, wie vor allem im alpinen Teil Österreichs die Fließgewässer zu "Pissrinnen" dagradiert wurden, dann erscheinen 200 Mio. noch recht sparsam kalkuliert.
Hallo,

das war der Preis für den Ausstieg, bzw. nicht vollzogenen Einstieg, aus der Kernkraft. Was haben die mit dem fast ungezügelten Ausbau der Wasserkraft ihre Flüsse und Bäche ruiniert. Da ich seit Jahrzehnten immer wieder dort fische, konnte ich den Niedergang leider live miterleben. Und trotzdem müssen sie, wenns eng wird Atomstrom aus Tschechien importieren damit in Wien nicht die Lichter ausgehen :rolleyes:.

Petri Heil

Lajos
 
Ich gehe mal schwer davon aus, dass man hier auf die zunehmenden Hochwasserlagen reagiert und weniger den Fischen und den Fischern was Gutes tun will. Wie dem auch sein mag, es wird den Flüssen und Bächen sicher nicht zum Schaden gereichen.
 
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