Angelkurve / Boltenhagen; Klütz; Wismar; Poel

Salziges Silber

Salzwassersüchtig
hi torsten, auf hering hätte man auch noch testen können, aber zum einen waren wir mit den dorschen und platten fischen gut gefordet und zum anderen ist mir eine meiner beiden spinnruten an bord zerbrochen, diese hatte ich tatsächlich als testrute (leichtes pikersystem) vorgesehen, denn schwärme hatte ich auf dem echo. ob es sich um hering oder tobse handelte kann ich dir nicht sagen. aber ich gehe mal von hering aus, weil just in dem gebiet alias "windfinder" dort gut hering ans band bekommen hatte.
am besten ist du klopfst mal per pn bei ihm an.
 
Zuletzt bearbeitet:

mefohunter84

Meerforellenflüsterer
Tolle Bilder Maik von "schaurigen Zeit"- :hay
Dickes Petri Heil! TL, Rolf
 

Salziges Silber

Salzwassersüchtig
danke euch allen!
vllt eine idee im nächsten jahr zur gruselzeit, geschminkt zum fischen zu fahren..überschrift "ein blutiger morgen "
aber wahrscheinlich steigt mir dann "petra" mit anzeigen aufs dach.
 

Evil

New Member
Moin moin hier ein kleiner Bericht von mir und einem Kumpel zu unserem Wochenendtrip nach Boltenhagen:

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag war um halb 4 Abfahrt im hannoveraner Raum. Sachen waren gepackt Boot auf dem Trailer und wir hatten richtig Bock mal wieder Meeresluft zu schnuppern. Man muss dazu sagen, Boltenhagen war nicht unsere erste Wahl, ursprünglich wollten wir nach Fehmarn, dort kannten wir uns zumindest ein wenig aus. Dennoch entschieden wir uns aus irgendeinem Grund dazu, mal was anderes zu probieren, also ab nach Boltenhagen wg. der verhältnismäßig kurzen Anfahrt.
Wir kamen gut durch,sodass wir am Freitag morgen das Boot geslippt hatten und direkt loslegen konnten. Da wir uns überhaupt nicht auskannten und uns nur nach der Tiefenkarte orientierten war Freitag ausprobieren angesagt: flach/ tief, geschleppt, gepilkt, mit GuFi....aber den ganzen Tag nicht einen anfasser und keine Anzeigen auf dem Echo. Das Wetter meinte es nicht gut mit uns und gab uns den Rest.
Leicht frustriert ging es ab in den Hafen, angelegt, nach Hause, duschen und irgendwo was essen gehen. Hier kam dann gleich der nächste Reinfall Service und Geschmack des Essens im Restaurant "Zur Seebrücke" waren unterirdisch. Dann nochmal auf die Seebrücke geguckt, um evtl. von jemandem Tips erhaschen zu können, damit die nächsten Tage nicht genauso langweilig werden. Auf der Brücke trafen wir Angler und einer berichtete uns, dass er vor der STeilküste häufig mit dem Kajak auf Dorsch rausfahre.
Gleichzeitig tickerte ich hier Salziges Silber an, ich bekam umgehend eine ausführliche Antwort mit idiotensicheren Tips und Beschreibungen zurück. Daher hier auch nochmal ein ganz großes DANKESCHÖN an dich!! Ein kleiner Lichtblick für die nächsten Tage.
Am nächsten früh den Wecker gestellt, gefrühstückt und ab aufs Wasser. Das Wetter war gut, ganz leichte Welle, trocken und zum Teil sogar Sonne.
An den von Maik beschriebenen Stellene angekommen mussten wir uns erstmal orientieren, da die Fischer ihre Netze sehr, sehr großzügig aufgestellt hatten. Es dauerte dann auch nicht lange bis ich einen 60er Dorsch auf Möhrchen landen konnte. So fischten wir so gut es ging die 9-11m Linie, um die Netze herum, ab. In Sichtweite war die ganze Zeit die Christa, die sich immer näher an Land und die Netze fischte. Dazu kamen dann vom Ufer aus noch 3 Kajaks, die das gute Wetter nutzten. Unterm Strich freuten wir uns am Ende des Tages zusammen über 5 Dorsche.
Abends diesmal sehr gut bei einem Italiener gegessen und nochmal auf die Seebrücke geschaut, aber keinen Angler getroffen.
Am nächsten Tag die Hoffnung an den Vortag anknüpfen zu können, also früh aus den Federn, gefrühstückt, Auto beladen, Wohnungsschlüssel abgegeben und wieder raus auf die Ostsee. Das Wetter war top, quasi keine Welle und Sonne, wir hofften auf ein ahnliches Spiel wie gestern allerdings wurde es so wie am ersten Tag, ganz selten mal vereinzelt eine Sichel auf dem Echo gehabt und keinen Fisch ans Band bekommen. Die Christa war nirgends zu sehen, aber es waren mehrere Kleinboote, Kajaks und ein kleiner grüner Kutter in der Nähe. Die wechselten auch häufig die Plätze und schienen ebenfalls sehr viel am Suchen.
Nachmittags dann zurück in den Hafen, Boot wieder geslippt und zurück in die Heimat.
Leider habe ich nur ein Bild gemacht vom Hafen bzw. unserem Boote vor der Abreise.
Fazit: grundsätzlich ein schönes Revier, aber Ortskenntnis ist von Vorteil ;)
Vielen Dank nochmal an Maik für die Tipps, ohne die es warhscheinlich eine komplette Nullnummer geworden wäre.

Grüße
Daniel
 

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Hering 58

Hamburger Jung
Moin moin hier ein kleiner Bericht von mir und einem Kumpel zu unserem Wochenendtrip nach Boltenhagen:

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag war um halb 4 Abfahrt im hannoveraner Raum. Sachen waren gepackt Boot auf dem Trailer und wir hatten richtig Bock mal wieder Meeresluft zu schnuppern. Man muss dazu sagen, Boltenhagen war nicht unsere erste Wahl, ursprünglich wollten wir nach Fehmarn, dort kannten wir uns zumindest ein wenig aus. Dennoch entschieden wir uns aus irgendeinem Grund dazu, mal was anderes zu probieren, also ab nach Boltenhagen wg. der verhältnismäßig kurzen Anfahrt.
Wir kamen gut durch,sodass wir am Freitag morgen das Boot geslippt hatten und direkt loslegen konnten. Da wir uns überhaupt nicht auskannten und uns nur nach der Tiefenkarte orientierten war Freitag ausprobieren angesagt: flach/ tief, geschleppt, gepilkt, mit GuFi....aber den ganzen Tag nicht einen anfasser und keine Anzeigen auf dem Echo. Das Wetter meinte es nicht gut mit uns und gab uns den Rest.
Leicht frustriert ging es ab in den Hafen, angelegt, nach Hause, duschen und irgendwo was essen gehen. Hier kam dann gleich der nächste Reinfall Service und Geschmack des Essens im Restaurant "Zur Seebrücke" waren unterirdisch. Dann nochmal auf die Seebrücke geguckt, um evtl. von jemandem Tips erhaschen zu können, damit die nächsten Tage nicht genauso langweilig werden. Auf der Brücke trafen wir Angler und einer berichtete uns, dass er vor der STeilküste häufig mit dem Kajak auf Dorsch rausfahre.
Gleichzeitig tickerte ich hier Salziges Silber an, ich bekam umgehend eine ausführliche Antwort mit idiotensicheren Tips und Beschreibungen zurück. Daher hier auch nochmal ein ganz großes DANKESCHÖN an dich!! Ein kleiner Lichtblick für die nächsten Tage.
Am nächsten früh den Wecker gestellt, gefrühstückt und ab aufs Wasser. Das Wetter war gut, ganz leichte Welle, trocken und zum Teil sogar Sonne.
An den von Maik beschriebenen Stellene angekommen mussten wir uns erstmal orientieren, da die Fischer ihre Netze sehr, sehr großzügig aufgestellt hatten. Es dauerte dann auch nicht lange bis ich einen 60er Dorsch auf Möhrchen landen konnte. So fischten wir so gut es ging die 9-11m Linie, um die Netze herum, ab. In Sichtweite war die ganze Zeit die Christa, die sich immer näher an Land und die Netze fischte. Dazu kamen dann vom Ufer aus noch 3 Kajaks, die das gute Wetter nutzten. Unterm Strich freuten wir uns am Ende des Tages zusammen über 5 Dorsche.
Abends diesmal sehr gut bei einem Italiener gegessen und nochmal auf die Seebrücke geschaut, aber keinen Angler getroffen.
Am nächsten Tag die Hoffnung an den Vortag anknüpfen zu können, also früh aus den Federn, gefrühstückt, Auto beladen, Wohnungsschlüssel abgegeben und wieder raus auf die Ostsee. Das Wetter war top, quasi keine Welle und Sonne, wir hofften auf ein ahnliches Spiel wie gestern allerdings wurde es so wie am ersten Tag, ganz selten mal vereinzelt eine Sichel auf dem Echo gehabt und keinen Fisch ans Band bekommen. Die Christa war nirgends zu sehen, aber es waren mehrere Kleinboote, Kajaks und ein kleiner grüner Kutter in der Nähe. Die wechselten auch häufig die Plätze und schienen ebenfalls sehr viel am Suchen.
Nachmittags dann zurück in den Hafen, Boot wieder geslippt und zurück in die Heimat.
Leider habe ich nur ein Bild gemacht vom Hafen bzw. unserem Boote vor der Abreise.
Fazit: grundsätzlich ein schönes Revier, aber Ortskenntnis ist von Vorteil ;)
Vielen Dank nochmal an Maik für die Tipps, ohne die es warhscheinlich eine komplette Nullnummer geworden wäre.

Grüße
Daniel
Netter Angel Bericht.Petri Evil
 

Salziges Silber

Salzwassersüchtig
hartmut, da bin ich ganz bei dir, ein sehr schöner und gutgeschriebener bericht, danke dafür!
die jungs haben alles gegeben und wurden nicht wirklich belohnt. aber wer kennt es nicht selber, ohne ortskenntnisse in einem fremden fischgebiet bleiben die fänge aus. ich habe dieses des öffteren in norwegen und schweden erlebt. meißt war es so, dass ich zum ende des urlaubes wußte wo und wie und wann ich den fisch gezielt nachstellen konnte und dann auch erfolgreich war. am besten man hat einen guide an seiner seite und dann funzt es auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sonntag war gut. :07_Cool:laugh2
Wassersichtigkeit bei 5'.
Immer noch Feuerquallen ohne Ende, darunter auch riesige Dinger mit 50+cm Durchmesser und meterlangen Tentakeln. Action Jackson. :cool::roflmao
Vier gute Dorsche kamen mit, ein Dutzend 46-58cm wieder zurück.
Dazu ein halbes Dutzend Seelachse 46-49cm. :laugh2
 

Salziges Silber

Salzwassersüchtig
Fettes Petri und schöne Strecke!
Seelachs hatten wir bei der letzten Tour auch dabei gehabt, es sind wirklich gute Kämpfer. Aber die Qualität des Fleisches überzeugt mich nicht, vG
 

zanderjappi

Member
Petri zu dem Fang
Finde es gut das jetzt auch Seelachse in der Ostsee zu fangen sind.
Die haben bestimmt auch noch kein Limit.
 
Petri Dank in die Runde. :)
Dass einem mancher Fisch geschmacklich nicht so sehr nahe geht, kann ich nachvollziehen. Qualitativ waren meine Köhler 1a. thumbsup
 
... oder waren auch welche im flacheren Bereich?
Momentan hat man eher das Problem, Flächen zu finden, auf denen keine Netze stehen. Die flachesten stehen ab 3m, die tiefsten bei ~7m.
Da ich der MeFo-Schonzeit wegen das Flachwasser <3m in Ruhe lasse, verfüge ich über wenig Tiefenspielraum.
Ich glaube der Bursche klärt die Frage. ;):cool:

IMG_20191013_154805.jpg
 
@Ostsee-BellyIst das ein Garmin Striker 4? Bist du zufrieden damit?
Das ist ein Garmin Striker 4cv.
Vorteil:
- 77+200kHz Echo UND 455+800kHz Chirp.
- GPS
- frei erstellbare Bild-Kombinationen
- 6+h Laufzeit bei 8.0Ah-Akku
- P/L-Verhätnis

Nachteil:
- kleiner Monitor
- KEIN Plotter

ICH bin zufrieden. Der Monitor ist zu klein, wenn man alle Funktionen nutzen möchte, bsps. 77+200kHz oben und Karte unten. Hatte vorher ein 5'', VIEL besser.
Nur GPS reicht dem Rookie. Dem ambitionierten Fortgeschrittenen wird definitiv die Tiefenkarte fehlen.
Preis-Leistungs-Verhältnis ist top! thumbsup
 
Da es auf absehbare Zeit wahrscheinlich nur noch kälter wird, das tolle Wetter nochmal genutzt. Ich liebe Südwind. :love
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Zwei gesteckte Ziele: zum Einen die geweckte Flachwasser-Neugierde befriedigen und zum Anderen nochmal Köhler zum Abendbrot fangen.
Wassersichtigkeit wieder einmal karibisch. :07_Cool
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Nur im Bereich 10'-15' gefischt, mit wenig Action. 4 Dorsche (53-58cm) hab' ich kurz gestreichelt; keine weiteren Bisse dieser Art.
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Dafür noch ein paar Zielfischattacken, von denen ich zwei erfolgreich verwerten konnte (49+49cm).
IMG_20191108_162354_1.jpg


Heute ausnahmsweise mal pünktlich wieder zurück gewesen.
IMG_20191108_163443.jpg


Der Rest des Planes hat dann auch noch funktioniert. :laugh2:roflmao:cool::cool::cool:
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