Angeln Bruhrain

michi.weber

New Member
Moin zusammen,

wir haben uns mit ein paar Kumpels eine Jahreskarte Bruhrain geholt, nachdem wir letztes Jahr unseren Angelschein gemacht haben. Allerdings sind wir momentan etwas am Verzweifeln, da absolut gar nichts läuft. Kein Fisch - nicht mal ein Zupfer. Kann uns dort vielleicht jemand ein paar Tipps geben? Freuen uns über jede Hilfe.
Wir gehen auf Raubfisch oder auch Karpfen.

Danke und viele Grüße
Michi
 

Mad Angler

New Member
Hallo,

Ich war schon lange nicht mehr im Forum aktiv deshalb die späte Antwort, aber besser spät als nie ;)
Zu den Seen kann ich wenig sagen da ich die Bruhrain Karte nur zum Spinnfischen nutze.
Ich angle nur an den Buhnen wenn der Wasserstand stimmt man also die Strömung an den Steinen
Sehr gut erkennen kann, ansonsten nur die Einläufe.
Wichtig ist die Uhrzeit wann ihr rausgeht, entweder früh morgens oder spät abends!
Wenn ihr mit Gummifisch angelt unbedingt auf das Gewicht achten dass ihr eine vernünftige Absinkphase habt.

Aller Anfang ist schwer aber es lassen sich durchaus gute Fische fangen in der Gegend.

Wünsche euch viel Erfolg!

Gruß Markus
 

Daishima

Member
Hallo,

nach meiner Einschätzung und den Erfahrungen der letzten Jahre ist und wird es mit jedem Jahr schwerer Fische zu fangen.Gründe dafür gibt es viele.
Ich denke die Zeiten wo du deiner Frau mit gutem Gewissen versprechen konntest dass es morgen zu Mittag Zander oder Hecht zu futtern gibt sind einfach rum.
Es gibt einfach zu viele Angler welche was Gerät,Köder und das Wissen wie,wo und wann ich auf was fischen muss bzw. kann bestens ausgestattet sind und Bescheid wissen.Es gibt kaum einen Angeltag wo die Hot Spots nicht befischt werden.Alle sind auf der Suche nach Fisch und dem vielleicht noch unentdeckten Hot Spot.
Ich hatte Jahrelang Karten für Bruhrain,Pfalz und war auch schon im AVK.
Kenne die Gewässer und somit auch die heissen Stellen.
Aber das Problem bei der Sache ist der Fischbestand in unserer Gegend.
Der Angeldruck ist einfach zu groß.Die Einschleppung der Grundel war für den Fischbestand sicherlich auch nicht förderlich,obwohl Zander,Aal und Wels,wohl weil ihnen sonst nichts anderes vors Maul schwimmt die Grundel gerne fressen.
Dazu noch Kormorane und Berufsfischer die ebenso ihren Teil beanspruchen und wie der Angler dazu beitragen dass der Fischbestand sich nicht erholen kann.
Wenn das doofe Nachtangelverbot in BW nicht wäre,sähe es wohl noch schlimmer aus was den Zanderbestand dort drüben angeht.
Ich fange zwar noch Fische,aber eben immer weniger.Trotzdem ist es für mich immer noch etwas wunderbares am Wasser zu sein zu dürfen,die Natur zu genießen,auch wenns mal nicht beißt.
 
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