Angeln mit Drohnen - was sagt Ihr dazu?

Wenn die Karpfen- oder Welsangler wenigstens so nett wären, sich zu entschuldigen, wenn der nächtliche Spinnfischer die Schnur am gegenüberliegenden Ufer eingefangen hat oder die Montagen einholen, wenn andere Leute das andere Ufer befischen wollen, wäre ja alles ok. Aber in der Regel wird sehr rabiat reagiert, da das Ausbringen sehr mühselig war, selbst wenn eine Drohne verwendet wurde.
Da muss ich zur Ehrenrettung sagen, es ist mir in all den Jahren nur einmal passiert, als ich die Montage eines Karpfenanglers gehoben habe, dass plötzlich ein wildes Geschrei los ging und der Kerl am Ufer ein Tauziehen began.
Und da ich häufig recht tief Schleppe, habe ich schon zig dieser Montagen ans Licht geholt.
Ich hab dann einfach seinen Kram abgeschnitten!
Normalerweise tüddel ich die Montage frei und lass sie einfach wieder absinken, diese müssen dann halt neu ausgelegt werden.
Aber egal, durch dauernde Vorfälle dieser Art, ist inzwischen auch das Bootsangeln für Gäste verboten worden, weshalb natürlich alle, die sich bis dahin korrekt verhalten haben, unter diesen Einschränkungen leiden müssen.

Jürgen
 
. Ich betreibe die Drohne auch ausserhalb meiner Angelei. Bei mir hat sich noch niemand beschwert das ihn der Einsatz meiner Drohne ärgert.
Bei mir ist so ein Ding übers Grundstück geflogen, also grobes Schrotblei und eine Futterschleuder haben dafür gesorgt das das Ding
sich recht schnell wieder dem Erdboden genähert hat.
Etwas entfernt hörte ich jemanden fluchen und etwas später hat ein mir Unbekannter das Ding von der Wiese gesammelt.
Seitdem hab ich immer etwas Schrotblei griffbereit....


Gruß Frank
 
Ich hab generell nichts gegen Drohnen, gibt auch nützliche Einsatzzwecke, wenn man z.b. mal sein Dach inspizieren will,

Ich finde die Teile aber unangenehm laut, man hört sie oft über hunderte Meter.
Gerade die Racing Drohnen…
Würde mich beim Fischen extrem nerven.
 
Fliegen über Grundstücken und in Stadtgebieten ist meist verboten. Meine Drohne hörst du ab 20 30 Meter nicht mehr. Kommt immer auf das Modell an, auf die Austattung, das Gewicht usw.
 
Hier mal ein Positiv-Beispiel für Drohnen, als Späh- und Patroullien-Flieger.

Ich hätte nicht gedacht, dass soviele Leute in USA-Kalifornien mit weißen Haien herrumschwimmen :eek: und das sowenig bemerken ....


da wird wohl mancher einen schockierenden Moment beim Ansehen dieses Videos haben, und andere haben es darin schon.


Könnte mir manche Gewässerbeobachtung damit sinnvoll vorstellen.
 
man kann nicht gegen alles sein was man selbst nicht tun würde , auch wenn man es nicht gut
findet - solange ich nicht davon belästigt werde oder gar behindert toleriere ich es .
Wenn aber wie Jürgen geschrieben hat das Gastanglern das Bootsangeln untersagt wird ist
das absolut nicht hinnehmbar .
 
1. Ich sehe dich auch als Retter in dieser Aktion. Da sind wir ja mal einer Meinung!
2. Warum hast du ihn nicht direkt angebrüllt, wenn es ein Fluss/Kanal ist und kein See mit nur einer Stelle, wo er sich schnell einen neuen Platz suchen hätte können?!
Weil ich immer erst mal auf die Vernunft der Menschen hoffe!
3. Ist erlaubt tatsächlich. Hatten sich die Ordnungshüter bis dorthin aber wohl noch nie befasst!
4. Was war das für ein Hund und hast du einen Frolic angeboten und dem Besitzer dann ausgiebig erzählt warum man so gut auf Karpfen mit Frolic angeln kann?
Nein, aber ich erzähle Hundebesitzern, welche ihre Hunde frei herumlaufen lassen und mir zu nahe kommen, schon gerne mal, dass Angler sehr wohl mit Frolic Angeln und es somit auch mal vorkommen kann, dass so ein verlorenes Leckerli bestückt mit Haken, in der Gegend herum liegt. Die Wirkung ist meist phänomenal!
5. Hast du gefragt, woher der Hundebesitzer von dem Vorfall wusste? Nö, dabei hätte ich mich bestimmt verraten und man muss sich ja nicht unbedingt outen!
6. Als ich noch jung war, hätten wir den Bootsbesitzer verprügelt, warum hast du das nicht gemacht? Weil ich im Nachgang, dann gewiss doch noch was von der Aktion geöhrt hätte. ;)

oldie3 ab86
 
War am Spinnfischen, plötzlich klatsch neben mir ne Drohne ins Wasser.
Gehörte keinen Anglern, sondern Paddler, die irgendein cooles Filmchen drehen wollten.
Jetzt liegt da Elektroschrott im Wasser. Die Natur weiß es sicher zu danken.
Was würden die Fische nur ohne Kupferkabel und wertvolle Erden machen?

Liebe Drohnen-Freaks, wenn ihr eure Halb-Helikopter versenken wollt, gönnt den Fischen bitte Quad-Core-Prozessoren, damit sie auch Fortnight spielen können.
 
Ich empfehle dann das gute alte "Shark Attack" (so hieß das, glaube ich) - da steuerte man per Joystick einen Weißen Hai.

Mit dem Ziel, alles zerbeißend zu meucheln, was über den Bildschirm schwamm. Mit jeweils anderen Scores für Gummiboote, Taucher, Surfer, Schwimmer, Meeresviecher, amphibische Urscheiße und weiteres einzuverleibendes Digital-Gezöcht.

Je nach Beute trieben dann nach dem Biss noch beutespezifische Rest-Einzelteilfetzen lustig wabernd umher (absinkender Beinstumpf mit Taucherflosse etc.).

Man selbst musste aber auch aufpassen, um nicht von Haijägern auf einem Boot erlegt bzw. zersplattert zu werden. Die konnten n. m. E. auch Handgranaten werfen, hatten also nicht nur Harpunen. Also unterm Strich bilaterales Sichten und Vernichten.

War ähnlich unterhaltsam wie z. B. "Barbarian" (Prepare to die!) mit dem kopf-wegkickenden Grün-Gnom nach finaler Gegner-Enthauptung - zum Schluss flog da immer das Runde aus dem Eckigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde den Gedanken gar nicht so verkehrt im Zusammenhang mit manchen Angelmethoden (bspw. Brandungsangeln)
- stärkere Schnüre möglich, da keine "Wurfweite" verloren geht
- Bei Hängern ggf. ein Lösen möglich durch Veränderung der Zugrichtung

==> Weniger Abrisse und Müll

Auf solche Distanzen (~900m) zu fischen, kann ich mir hier aufgrund der Kombination von Strömungsdruck/Krautgang und Fischgröße nicht vorstellen.
Im Süßwasser würde ich eine Nutzung sehr kritisch sehen, da das Verhältnis von erreichbarer zu unerreichbarer Fläche für den Uferangler ein ganz anderes ist als am Meer. Die Versuchung, die Köder in den Naturschutzecken/Rückzugsgebieten in einem See abzulegen, ist vermutlich auch für viele Menschen zu groß.
Die Nutzung von Futterbooten wurde hier auch auf die Wurfweite eingeschränkt.
 
Finde den Gedanken gar nicht so verkehrt im Zusammenhang mit manchen Angelmethoden (bspw. Brandungsangeln)
- stärkere Schnüre möglich, da keine "Wurfweite" verloren geht
- Bei Hängern ggf. ein Lösen möglich durch Veränderung der Zugrichtung

==> Weniger Abrisse und Müll

Auf solche Distanzen (~900m) zu fischen, kann ich mir hier aufgrund der Kombination von Strömungsdruck/Krautgang und Fischgröße nicht vorstellen.
Im Süßwasser würde ich eine Nutzung sehr kritisch sehen, da das Verhältnis von erreichbarer zu unerreichbarer Fläche für den Uferangler ein ganz anderes ist als am Meer. Die Versuchung, die Köder in den Naturschutzecken/Rückzugsgebieten in einem See abzulegen, ist vermutlich auch für viele Menschen zu groß.
Die Nutzung von Futterbooten wurde hier auch auf die Wurfweite eingeschränkt.
Woran wird hier die Wurfweite festgemacht? Ist doch viel zu schwammig, der eine schafft 60 der nächste 120 oder sogar 150.
 
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