Angeln wird 2020 teurer

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Angeln soll in Mecklenburg-Vorpommern zukünftig teurer werden

Laut einem Artikel der Schweriner Volkszeitung (svz) soll Angeln in Mecklenburg-Vorpommern nächstes Jahr deutlich teurer werde.
Der Landesverband schlägt eine Beitragserhöhung von 5 auf 22 Euro pro Angler vor. Gleichzeitig sollen die Beiträge für die Jahreskarten von 45 auf 52 Euro angehoben werden, so der Vorschlag aus dem Präsidium.

Hohe Pacht, teurer Besatz
Grund für die Erhöhung der Beiträge seien die gestiegenen Preise für die Pacht der Gewässer und der immer teurer werdende Fischbesatz. Im Vergleich zu 2014 muss der Verband circa 100.000 Euro mehr für die Pacht bezahlen - auch, weil neue Gewässer hinzukamen.
Als Alternative zu den steigenden Beiträgen wäre eine Reduzierung der angepachteten Gewässer denkbar.
Quelle: www.svz.de

Wie Ist Eure Meinung dazu? Seid Ihr bereit, höhere Beiträge zu zahlen oder wäre Euch eine Reduzierung der angepachteten Gewässer lieber? Schreibt es uns in die Kommentare!
 
Da sollte man dann froh sein, dass die Preiserhöhung nur 5 Euro beträgt.
Das Gewässer hätte auch weg sein können. (Auch dann wäre das Gemecker gross...warum hat man nicht ..sind ja nur 5 Euro )

Sicherlich ärgerlich aber wenn man mal hinter der Kulisse schaut...
Ja, wenn man hinter die Kulisse schaut und das Gesamtbild betrachtet, da kommt man plötzlich auf ganz andere Gedanken. Mittelfranken ist mit anderen Teilen Bayerns (Entschuldige) der anglerische Arsch von Deutschland und spricht zum Glück nur für Mittelfranken/Bayern. Ohne kleine Bäche haben wir allein 142.000 Flusskilometer, Küste, Seen. Wer ernsthaft glaubt, die Gewässerknappheit in Deutschland wäre mehr als ein regionales Problem, der hat sich nicht richtig mit dem Thema befasst. In den betroffenen Regionen wird durch die tollen Einschränkungen alles nur viel schlimmer, da sich personenstarke Vereine zwischen die in der Regel unterfischten Privatstrecken zwängen müssen.
 
In den 80ern glaubte man auch wir könnten heute mit unseren Autos fliegen und manche leben unter der Wasseroberfläche........ und nüscht is.
 
G
In den 80ern glaubte man auch wir könnten heute mit unseren Autos fliegen und manche leben unter der Wasseroberfläche........ und nüscht is.
Es wird aber kräftig gesägt.
Das Ergebnis werden wir aber erst in einigen Jahren oder Jahrzehnten sehen.
Auswirkungen aber bereits heute schon.
In NRW hat man eine Zusage der aktuellen landesregierung das Natura 2000 Gebiete nicht für Angler gesperrten werden.
Das kann in ein paar jahren bei einer evtl. Rot/Grünen regierung wieder anders aussehen.

Wie es in NDS derzeit aussieht...frag mal gründler ;)

Wie Du schon sagst, man lebt nur 1x.
Also besser Angeln gehen so lange man es noch kann.
Sich über 5 Euro aufregen...wobei der Sprit auch nicht billiger wird und ein Päckchen Angelhaken auch schon 3-4 Euro kostet
Geschweige denn noch Geld für die Kippe da ist...
 
"Dialoge Vision Zukunft 2050". Gegen das kranke Zeug was dort noch so drinsteht sind die anfänglich 5,00€ Erhöhung lächerlich.
 
Um die Erhöhung wirklich beurteilen zu können fehlt mir die Information wann die Beiträge das letzte mal angepasst wurden. Wenn die Beiträge jetzt 20 Jahre oder länger stabil waren finde ich die Erhöhung auch Prozentual durchaus nachvollziehbar. Das Geld hat halt einfach in der Zeit massiv an Kaufkraft verloren.
 
sorry,
weshalb man um eine jährliche Beitragserhöhung von 5 Euro einen solchen Aufriss machen kann....?
die betroffenen Poster werden schon selber wissen, wer mit meinem Post gemeint ist.

--ist nur meine persönliche Meinung--
--man darf aber auch eine andere (Meinung) haben
 
Insgesamt steigen die Beiträge um 5 + 7 € = 12€, wenn ich richtig gelesen habe.

Also 74€ für die im Gewässerverzeichnis gelistenen Strecken. Das Verzeichnis hat 80 Seiten, scheinen also nicht wenige zu sein. Für einige privat bewirtschaftete Gewässer müssen allerdings noch meist rabattierte Zusatzkarten erworben werden.

Ich glaube nicht, dass sich jemand über die 12 € an sich aufregt, sondern eben anzweifelt, ob das Geld auch gut investiert wird.

Andernorts wird aus diesem Grund ja gegen die Fischereiabgabe geklagt.

Aber das wissen die Nordmänner sicher besser Bescheid.
 
Ok sind 1 Teuro pro Monat. Wann ist denn letztmals der Beitrag erhöht worden, vor der jetzigen ?
Geld frisst sich durch Inflation selber auf.
 
G
Insgesamt steigen die Beiträge um 5 + 7 € = 12€, wenn ich richtig gelesen habe.

Also 74€ für die im Gewässerverzeichnis gelistenen Strecken. Das Verzeichnis hat 80 Seiten, scheinen also nicht wenige zu sein. Für einige privat bewirtschaftete Gewässer müssen allerdings noch meist rabattierte Zusatzkarten erworben werden.

Ich glaube nicht, dass sich jemand über die 12 € an sich aufregt, sondern eben anzweifelt, ob das Geld auch gut investiert wird.

Andernorts wird aus diesem Grund ja gegen die Fischereiabgabe geklagt.

Aber das wissen die Nordmänner sicher besser Bescheid.
Und nun vergleichst Du Äpfel mit Birnen.

Falls wer Zweifel hat muss die Karte ja nicht kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Kann mir jemand mal bitte mathematisch auf die Sprünge helfen. Wenn ein Beitrag von 5 auf 22 Euro steigt sind das schon mal 17 Euro, dazu noch die Erhöhung der Gebühr für die Verbandsgewässer von 45 auf 52 Euro sind nochmals 7 Euro, das macht also insgesamt 24 Euro oder anders ausgedrückt eine Erhöhung um 48%.

Ketzerisch gefragt, wer würde sonst lächelnd wegstecken wenn sich sein Hobby ohne Zugewinn dermaßen verteuert?
Marktwirtschaft gegen Zentralvrwaltungswirtschaft - Kapitalismus gegen Sozialismus

Im Süden sind die Fischereirechte überwiegend seit Generationen Privateigentum ohne Sozialbindung, da bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis.
Der Osten scheint da wohl noch vom Erbe des sozialistischen Gedanken zu profitieren.
dass sich die Marktwirtschaft bei euch nicht auch noch breit macht.
Hier erzählt uns wohl ein Blinder was über die Vielfalt der Farben:tease

Nach fast 30 Jahren ist die Marktwirtschaft schon lange hier angekommen, wir haben nur alle Nase Lang eine nasse Wiese, ein Tümpel, Flüssse, Kanäle und Seen und dabei die geringste Bevölkerungsdichte. Wie soll den da der Wettbewerb ernsthaft die Preise nach oben treiben.

Und natürlich ist es noch Preiswert, da braucht man nicht drüber diskutieren, aber wie es zu so einem Anstieg kommt, finde ich schon interessant, da bin ich auf die Herleitung gespannt.
 
Der Landesverband schlägt eine Beitragserhöhung von 5 auf 22 Euro pro Angler vor.
Hmmm, ich hatte das ähnlich wie JKC und Testudo verstanden:

Da steht "von" (s. rote Markierung) "auf" = vorher ("von" impliziert einen Start/-Ausgangspunkt) 5, nun 22 Euro = Differenz 17 EUR. Diese plus die 7 Euro = insgesamt 24 Euro.

Falls Erhöhung um 5 Euro auf 22 Euro, wäre das dann nicht ganz eindeutig formuliert. Da IMO ein semantischer Unterschied (mit "mathematischen Konsequenzen").

Ich kann aber natürlich auch falsch liegen, schildere nur meine persönliche "Lese-Weise" bzgl. "von" und "um".

Ödöth: Um 1 in der Hektik verrechnet, noch nachträglich korrigiert (Testudo schrieb offenbar zeitgleich).
 
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G
Kann mir jemand mal bitte mathematisch auf die Sprünge helfen. Wenn ein Beitrag von 5 auf 22 Euro steigt sind das schon mal 17 Euro, dazu noch die Erhöhung der Gebühr für die Verbandsgewässer von 45 auf 52 Euro sind nochmals 7 Euro, das macht also insgesamt 24 Euro oder anders ausgedrückt eine Erhöhung um 48%.

Ketzerisch gefragt, wer würde sonst lächelnd wegstecken wenn sich sein Hobby ohne Zugewinn dermaßen verteuert?




Hier erzählt uns wohl ein Blinder was über die Vielfalt der Farben:tease

Nach fast 30 Jahren ist die Marktwirtschaft schon lange hier angekommen, wir haben nur alle Nase Lang eine nasse Wiese, ein Tümpel, Flüssse, Kanäle und Seen und dabei die geringste Bevölkerungsdichte. Wie soll den da der Wettbewerb ernsthaft die Preise nach oben treiben.

Und natürlich ist es noch Preiswert, da braucht man nicht drüber diskutieren, aber wie es zu so einem Anstieg kommt, finde ich schon interessant, da bin ich auf die Herleitung gespannt.
Du hast natürlich Recht, es sind mehr als € 5.
Die Gründe dafür wurden aber auch im Beitrag genannt.
Mehr Gewässer, höhere Pachtgebühr, Preissteigerung bei Besatzfisch.
 
Sorry, Lesefehler.

Nicht um 5,- € , sondern von 5,- auf 22,-€.€ .

Dann wären es 2 € im Monat.

Auf den ersten Blick auch nicht viel, aber die Frage bleibt halt, ob man dafür auch entsprechend was geboten bekommt.

Das müssen dann die Angler in MVP beurteilen können. Als Süddeutscher bin ich da raus.
 
Hallo,

man könnte auch sagen von 5,- auf 22,- wäre ne Erhöhung um 340% .

Allzu viele Angler aus MVP haben hier aber noch nicht geschrieben, ob sie wegen der 17 € lieber auf Gewässer verzichten würden.

Ohne die betroffenen Gewässer zu kennen, wird da wahrscheinlich auch nicht viel kommen.

Pauschal lässt sich das m.E. gar nicht beantworten.

Frage an FF, bist du da auch direkt betroffen?
 
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