Angeln wird 2020 teurer

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Angeln soll in Mecklenburg-Vorpommern zukünftig teurer werden

Laut einem Artikel der Schweriner Volkszeitung (svz) soll Angeln in Mecklenburg-Vorpommern nächstes Jahr deutlich teurer werde.
Der Landesverband schlägt eine Beitragserhöhung von 5 auf 22 Euro pro Angler vor. Gleichzeitig sollen die Beiträge für die Jahreskarten von 45 auf 52 Euro angehoben werden, so der Vorschlag aus dem Präsidium.

Hohe Pacht, teurer Besatz
Grund für die Erhöhung der Beiträge seien die gestiegenen Preise für die Pacht der Gewässer und der immer teurer werdende Fischbesatz. Im Vergleich zu 2014 muss der Verband circa 100.000 Euro mehr für die Pacht bezahlen - auch, weil neue Gewässer hinzukamen.
Als Alternative zu den steigenden Beiträgen wäre eine Reduzierung der angepachteten Gewässer denkbar.
Quelle: www.svz.de

Wie Ist Eure Meinung dazu? Seid Ihr bereit, höhere Beiträge zu zahlen oder wäre Euch eine Reduzierung der angepachteten Gewässer lieber? Schreibt es uns in die Kommentare!
 
Hallo,

Der Landesverband schlägt eine Beitragserhöhung von 5 auf 22 Euro pro Angler vor.
Wurde da jetzt der Verband falsch zitiert oder war der Originaltext schon fehlerhaft?

Von 17 auf 22 wäre ja ne Erhöhung um 5,- € .
 
Genau das meinte ich mit der potenziellen Verwirrung durch "von" vs. "um" (wg. nicht eindeutiger Lesart).

Ein paar Leute (inkl. mir) nahmen das halt einfach wörtlich-semantisch, so wie's dasteht - wobei es offenbar doch anders gemeint war.

Darum THX an mathei für die Aufklärung, es scheint von der Bedeutung her tatsächlich ein "um 5 EUR" zu sein ("von" also NICHT als Ausgangspunkt, sondern als "Mengenangabe" zu sehen).

Dann beträgt die Zusatz-Gesamtsumme also 12 EUR.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die ganze Geschichte wurde bereits im vergangenen November angekündigt
http://dkac-mv.de/2018/11/lav-m-v-will-preise-fuer-mitgliedsbeitrag-und-angelberechtigung-um-bis-zu-35-erhoehen-wir-erklaeren-warum/?fbclid=IwAR2Q1s_oaS4VC9LSt1nGY1xhURtR3Oq0Z4sEJv0rcZBTwRzPh9Mmu7YfT50
und zu der Zeit intensiv bei Facebook auf vielen Seiten diskutiert.

Interessanterweise schauen viele nur auf die Gesamtkosten, die im Vergleich zu vielen Bundesländern immer noch saugünstig sind - und lächeln darüber.


Trotzdem darf man doch mal hinterfragen
und muss dann auch dringend differenzieren zwischen den beiden Posten!

Gut erklärt wird ja der Part der Angelberechtigung.

So gut wie kein Wort findet man zu der Erhöhung des Verbandsbeitrages!
Der hat -und das sollte man zumindest wahrnehmen- NICHTS und GAR NICHTS mit der Angelkarte, den Pachten & den Gewässern zu tun.
Da macht sich der Landesverband schlicht die Kassen voll ohne irgendwie zu begründen warum eigentlich.
DAS muss hinterfragt werden, egal wie günstig der Gewässerzugang ansonsten ist.
 
Genau das meinte ich mit der potenziellen Verwirrung durch "von" vs. "um" (wg. nicht eindeutiger Lesart).

Ein paar Leute (inkl. mir) nahmen das halt einfach wörtlich-semantisch, so wie's dasteht - wobei es offenbar doch anders gemeint war.

Darum THX an mathei für die Aufklärung, es scheint von der Bedeutung her tatsächlich ein "um 5 EUR" zu sein ("von" also NICHT als Ausgangspunkt, sondern als "Mengenangabe" zu sehen).

Dann beträgt die Zusatz-Gesamtsumme also 12 EUR.
Wie kommst du auf 12 Euro?
Neuer Beitrag 22 €
Beinhaltet eine Erhöhung von 5€
Alter Beitrag 17€
 
Übrigens:
22€ NUR der Verbandsbeitrag...
Meines Wissens ist MV damit der TEUERSTE Landesverband in ganz Deutschland!
Von Spezialverbänden wie dem DSAV mal abgesehen.
Das war er vermutlich schon mit den 17€ (hab nicht alle Daten aus Deutschland, aber die meisten).


Ich bin erstaunt, dass das trotz der extrem günstigen Gewässerkarte einfach so durch geht.
Was machen die mit der ganzen Kohle?

Zum Vergleich:
AV NDS 4,50€, Hessenfischer 11€, LV BW 13€.
 
G
LFV Bayern 6,80, obwohl die Mieten in Oberschleißheim deutlich höher sein dürften als in Neustadt-Glewe.
Evtl. werden die Angestellten auch über die Fischereiabgabe bezahlt? ;)
Dann kann man den Beitrag niedrig halten.

Und im diskutierten Verband fliesst diese Abgabe nicht Richtung Angestellte.
 
man hätte besser daran getan die beiträge jährlich anzupassen. so weit ich mich erinnere sind sie seid 2014 stabil. das wären dann 3 € pro jahr oder 25 cent pro monat gewesen. verkauft sich besser als dieser mist meiner meinung nach. die verteilung auf verbandsbeitrag und gewässerkarte spielt keine rolle. dawird man schon gerechnet haben. viele mitglieder hier in mv sind mitglieder, aber keine angler. was hauptsächlich mit liegeplätzen für boote zu tun hat
 
die verteilung auf verbandsbeitrag und gewässerkarte spielt keine rolle.
Es gibt ja auch Ostverbände, die diese Verteilung gar nicht haben; ein Betrag, fertig.

Die Erhöhung und der absolute Betrag muss aber doch hinterfragt werden.
22€ ist mehr als das fünffache des Beitrags für den günstigsten Landesverband.
Wofür brauchen die so viel Kohle, warum so viel mehr als andere?
 
Hallo,

viele mitglieder hier in mv sind mitglieder, aber keine angler. was hauptsächlich mit liegeplätzen für boote zu tun hat
Gehört da Angela Merkel auch dazu? :)

Die absolute Höhe des Beitrags pro Mitglied sagt noch nicht aus, wie wirtschaftlich und zweckmäßig die Verbände arbeiten.

NRW und Bayern dürften ja trotz niedriger Beiträge durch deutlich mehr Mitglieder auch wesentlich mehr Einnahmen haben.
 
@kati:
Ich bin erstaunt, dass das trotz der extrem günstigen Gewässerkarte einfach so durch geht.
Was machen die mit der ganzen Kohle?
Zum Vergleich:
AV NDS 4,50€, Hessenfischer 11€, LV BW 13€.
Der größte Anteil dürfte für Personalkosten anfallen.
Ich zähle 9 Mitarbeiter in der Geschäftsstelle: https://www.lav-mv.de/, dann sicherlich die Geschäftsstelle selbst etc.
Hut ab vor dem AV NDS, aber der hat auch mehr als 2x Mitglieder und spart Beiträge für den DAFV. Ist alles nicht direkt vergleichbar, z.B. hat der LFV Bayern 3x Anzahl Mitglieder und dürfte erhebliche Summen aus der FA bekommen. Im Endeffekt zählt für Angler die Gesamtsumme, das sind reine Verbandsgebühren, die Vereine werden ihren Beitrag noch darauf schlagen.

Mich persönlich würde das überhaupt nicht stören, ich finde selbst 22€ noch günstig. Wenn mehr Angestellte in der Geschäftsstelle sind, finde ich das auch besser als wenn Ehrenamtliche die Arbeit übernehmen.

Entscheidend sind die Inhalte- darüber muss diskutiert werden - und da habe ich meine Zweifel, wenn bestimmte Verbände anerkannte Naturschutzvereinigungen sind.
 
Es gibt ja auch Ostverbände, die diese Verteilung gar nicht haben; ein Betrag, fertig.

Die Erhöhung und der absolute Betrag muss aber doch hinterfragt werden.
22€ ist mehr als das fünffache des Beitrags für den günstigsten Landesverband.
Wofür brauchen die so viel Kohle, warum so viel mehr als andere?
also in diesem fall hinterfrage ich es nicht. alleine den gewässerfond zu erhalten ist eine mamutaufgabe. denn nicht nur der lav auch die fischer haben zu kämpfen um die gewässer zu erhalten. dank dem bund der steuerzahler sind die jetzigen einhnahmen aus den gewässern zu wenig. deswegen muss alles neu ausgeschrieben und verhandelt werden
 
Mich juckt der "BEP" beim Hobby herzlichst wenig. Ehrlich gesagt habe ich mir nie darüber Gedanken gemacht wie teuer der Jahresbeitrag ist. Es ist mir einfach egal. Ich möchte mein Hobby ausleben und wenn mir ein Gewässer gefällt dann zahle ich eben den Jahresbetrag.

Hat sich jemals jemand Gedanken über den Break Even Point gemacht ? Der lässt sich doch gar nicht errechnen bzw könnte ich ihn niemals erreichen denn die Ruhe und Entspannung am Wasser ist für mich unbezahlbar.

Bei einem Preisaufschlag mehr Leistung verlangen ? Geht mal in den Supermarkt da seht ihr wie das läuft ! Mit der Zeit müssen Preise auch mal angepasst werden um konkurrenzfähig zu bleiben. Der Supermarkt ist nicht das beste Beispiel aber man kann nicht immer mehr verlangen.

Wir wollen alle immer möglichst viel für unser Geld aber verlieren komplett aus den Augen das unser gegenüber auch überleben muss... Leben und Leben lassen. Die Schmerzgrenze kann jeder selbst definieren
 
Die absolute Höhe des Beitrags pro Mitglied sagt noch nicht aus, wie wirtschaftlich und zweckmäßig die Verbände arbeiten.
Letztendlich haben alle LVs dieselben Aufgaben.
Insofern ist bei ungefähr gleicher Mitgliederzahl die absolute Höhe des Beitrags zumindest ein Indiz für die Effizienz.

NRW und Bayern dürften ja trotz niedriger Beiträge durch deutlich mehr Mitglieder auch wesentlich mehr Einnahmen haben.
Bayern ist der mitgliedssträrkste LV, ja,
NRW teilt sich auf in 3, bzw. sogar 4 Einzelverbände.


... erhebliche Summen aus der FA bekommen...
An dieses Thema wird ja jetzt endlich ran gegangen,
zunächst zwar nur SH & NRW, aber das Fracksausen, dass jetzt schon dort zu Tage tritt,
zeigt wohl wie in ganz D rechtswiedrig mit der Fischereiabgabe umgegangen wurde & wird.
Wir dürfen uns wohl auf sehr große Überraschungen & Verwerfungen in den nächsten Jahren einstellen. :hay


ich finde selbst 22€ noch günstig ... Entscheidend sind die Inhalte
Genau darauf kommt es an,
deswegen rede ich ja von "Hinterfragen".


also in diesem fall hinterfrage ich es nicht. alleine den gewässerfond zu erhalten ist eine mamutaufgabe.
Wenn dem so ist, könnte der LV dies seinen Mitgliedern doch auch problemlos & stolz nachweisen, hm?

Ehrlich gesagt habe ich mir nie darüber Gedanken gemacht wie teuer der Jahresbeitrag ist. Es ist mir einfach egal. Ich möchte mein Hobby ausleben und wenn mir ein Gewässer gefällt dann zahle ich eben den Jahresbetrag.
Genau solche Mitglieder lieben Verbände;
- Unterschied zwischen Verbandsbeitrag & Gewässerkarte nicht mal begriffen
- und ansonsten ist auch alles egal.
:sch_brav
 
Danke aber den kenne ich sehr wohl. Bin nur nicht auf den Zug aufgesprungen weil ich keine Beiträge zahle.

Aber schön das du so allwissend bist

Man muss sich nicht wegen jedem Scheiss das Maul zerreißen und immer alles hinterfragen.
 
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