Angler verletzt Steinewerfer mit seiner Rute

Newsmeldung

Ein Angler verletzte nach einem Streit einen steinewerfenden Jugendlichen mit seiner Montage. Nun ermittelt die Polizei.

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In Eichstätt kam es zu einem Zwischenfall zwischen zwei Jugendlichen und einem Angler (Beispielbild)

Zwei Brüder im Alter von 18 und 26 Jahren aus Eichstätt und Ingolstadt haben am Herzogsteg in Eichstätt einen Angler absichtlich gestört. Das wollte sich der 37-Jährige aus Neuburg nicht bieten lassen und holte mit seiner Angelrute aus.
Der Angler saß laut Polizei gegen 11.35 Uhr an der Altmühl, um dort zu fischen. Einige Meter entfernt stellten sich die beiden Brüder ans Ufer und warfen Steine ins Wasser, um die Fische zu vertreiben. Zunächst kam es zu einem Streit zwischen den Brüdern und dem Angler, dann soll der 37-Jährige nach Polizeiangaben seine Angelrute über den Kopf des 26-Jährigen ausgeworfen haben, wobei dieser getroffen wurde. Eine Verletzung war laut Polizei jedoch nicht zu sehen.
Den beiden Brüdern wurde von den Beamten ein Platzverweis erteilt. Der 37-Jährige konnte einen gültigen Anglerschein vorweisen. Gegen den Mann wird nun wegen versuchter Körperverletzung ermittelt.



Quelle: dpa
 
Hallo,

nach dem Bayerischen Fischereigesetz liegt hier auch ein Vergehen der Brüder vor. Bei uns ist es nämlich verboten die Fische zu verscheuchen. Die Polizei hätte auch gegen die Steinewerfer vorgehen müssen. Die Sache ist immerhin bußgeldbewehrt. Dies haben aber vermutlich weder der Angler noch die Polizisten gewußt :rolleyes: .

Petri Heil

Lajos
 
Worte sind ja sehr mächtig und die Überschrift suggeriert, dass der Angler jemanden verletzt hat. Dazu noch Jugendliche = Kinder. Das hat er aber nicht. Menschen im Alter von 18 bis 26 sind keine Kids, sondern Erwachsene. Daher empfehle ich die Überschrift etwas propagandistischer pro-Angeler zu formulieren. Vielleicht sowas wie "Städtische Kleinkriminelle belästigen Angler - Vermeintliche Falschaussage führt zu Ermittlungen gegen Angler"
 
Moin in die Runde..
Das ist doch mal eine absolute Frechheit die sich einige Bürger heutzutage erlauben. Leute, die viel Geld, Fleiß, Prüfungen und Bestimmungen für ihr Hobby investieren und einhalten müssen, sind dann am Ende die blöden. Man geht ja auch nicht einfach so auf einer motocross / autorennstrecke und schmeißt mit steinen auf die Autos oder Fahrer nur weil die zu laut sind. Wo soll das alles nur noch hinführen in unser Gesellschaft. Die steinewerfer sollte man eher wegen versuchte Körperverletzung belangen da der Stein auch den Angler hätte treffen können. Aber die Unschuldigen sind immer die Dummen. Selbst beim Autounfall sind die nicht am Unfall verursachenden Personen meist die, die die schwersten Verletzungen aufweisen und die Übeltäter kommen glimpflich davon. Also ich kann nur für mich sprechen, aber wenn solche Handlungen von steinewerfer ungeschürt bleiben, brauch man sich nicht wundern das man sich zur wehr setzt. Selbst schon den Fall in Dk gehabt, wo andere Urlauber aus Deutschland dachten, mich mit meinen Sohn mit Steinen zu bewerfen beim angeln auf mefo. Das war kurz nach den ersten aufschreien durch Peta. Da war dann ganz schnell Schluss bei mir und bin aus der Hose gesprungen. Aber da ist glücklicher Weise ein anderes Rechtssystem.. Wo Angler nicht als Störenfriede angesehen werden wie hier in Deutschland.
Bleibt gesund!

Gruß kleinerkarpfen
 
Das ist Respektlosigkeit. Punkt.
Mit 18 und 26 Jahren Steine ins Wasser zu werfen.
Haben die da nicht andere Hobbys?
 
Moin in die Runde..
Das ist doch mal eine absolute Frechheit die sich einige Bürger heutzutage erlauben. Leute, die viel Geld, Fleiß, Prüfungen und Bestimmungen für ihr Hobby investieren und einhalten müssen, sind dann am Ende die blöden.

Im Grunde ist das die Schuld des VDSF und der des Nachfolge Vereins.
Beide haben es bis heute nicht geschafft, dass Ansehen der Angler in das richtige Licht zu rücken.
Duckmäuserisch haben beide Verbände zu allem ja und Amen gesagt. Das Dilemma sieht man heute.
Keiner der draußen rumlaufenden Nichtangler weiß, dass der DAFV ein gemeinnütziger und anerkannter Naturschutz- und Umweltverband ist.
 
Also haben sich die Zwei genauso verhalten, wie es die Petra in Ihrem Leitfaden zum Umgang mit Anglern ,

vorgegeben hat.

Ich hatte auch schon das Vergnügen, auf eine junge, engagierte Tier-Rechtlerin zu treffen.

Sie meinte, mich anbrüllen zu müssen , um die Fische zu verscheuchen.

Ihr Blick war "mörderisch" , voller Hass.

Ich sagte dann in ruhigem Ton, dass , wenn sie mich weiter stören würde, ich die Stelle wechseln würde und noch zeitintensiver

angeln würde.

Somit würden die dann dort gefangenen/getöteten Fische auf Ihre "Kappe" gehen ... wech war sie und fluchte vor sich hin.

Drollig.

In jedem Falle Cool bleiben - nur Selbstverteidigung anwenden im absoluten Notfall.

Der Angler hat sich falsch/unclever verhalten....aber weil es im Umfeld des "kleinen Jagdscheins" auch minderbemittelte, stumpfe Angler gibt,

wird es in Zunkunft auch mal zu Handgreiflichkeiten kommen können.

Quasi zum "herum-trumpeln" :O_o

R.S.coffeegirl
 
Damals, lang ist es her, benutzte man 40g Birnenbleie versehentlich mit Schmackes released, um unbotmäßigen Surfern, welche unbedingt des Anglers' Seerosenfeld (immerhin selbst dann bereits unter Naturschutz stehend) durchwühlen mussten die Grenzen aufzuzeigen.
Gott seis' gedankt, die Botschaft wurde verstanden.
 
Zm Sporttraining einladen. An Ort und Stelle Purzelbäume üben lassen. Mann kann ja Hilfestellung leisten. Und dann ab ins Eichstatter Kloster mit ihnen zum Beichten, anschliesend 1 Monat Teufelsaustreibung.
Wenn das der Eichstätter Abt und der Ingolstätter Audichef erfahren, dann haben die nix mehr zu lachen.
 
Schade das der Drilling nicht hängen blieb, nein Sarkasmus bei Seite. Das geht gar nicht, von beiden Seiten aus.......... aber es ist ja immer das gleiche. Ich denke da nur an die vielen StandUp Pattler die an der Ostsee auch keine Rücksicht auf die Angler nehmen, oder die Kyter und Surfer, ja ist alles immer sehr grenzwertig. Bis Dato ging aber immer alles gut.
 
Hallo,

schade dass sich auch das AB mit diesen irreführender Meldungen von angeblichen Verletzen an der Vorverurteilung des Anglers beteiligt.

In der lokalen Presse waren die Schlagzeilen wesentlich neutraler gehalten, von Verletzungen ist da nicht die Rede.

Steht ja sogar im Text, dass keine Verletzung festgestellt wurde und nur wegen versuchter Körperverletzung ermittelt wird.

Dass die Brüder eigentlich auch wegen Verstoß gegen Art 77 BayFiG belangt werden könnten, braucht man nur zu wissen, wenn man die Fischerprüfung in Bayern abgelegt hat.

Aus meiner Sicht keine journalistische Glanzleistung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass die Brüder eigentlich auch wegen Verstoß gegen Art 77 BayFiG belangt werden könnten, braucht man nur zu wissen, wenn man die Fischerprüfung in Bayern abgelegt hat.
Hallo,

ist schon klar, aber ich denke mal, dass dies die Mehrzahl der bayerischen Angler eben nicht weiss. Wissen ist Macht. Hätte der betroffene Angler dies gewußt, so hätte er ja die Polizisten darüber informieren können. Ich habe immer einen Ausdruck des entspechenden Artikels des Bayerischen Fischereigesetzes dabei um dies notfalls, auch den Gesetzesshütern gegenüber, belegen zu können. Die Gestörten am Wasser werden ja auch immer mehr.

Petri Heil

Lajos
 
Hallo,
Wissen ist Macht.
Du bist halt noch zu Zeiten zur Schule gegangen, wo das auch noch so galt.

Mittlerweile wird an Schulen angeblich kein Wissen mehr vermittelt, sondern "Kompetenzen". Natürlich blöd, wenn man in solchen Fällen erst mit dem Smartphone im Internet recherchieren müsste und ggf. gar kein Netz dazu hat.

Aber wie sang einst der Literaturnobelpreisträger Robert Zimmermann: "the times they are a-changin"
 
Wenn er / sie / die, beim Nasenangeln die Nasen mit Steinen vertreibt, kann man ihm dann auch einen Stein auf die Nase,......, um Ihn zu vertreiben?
Wie schon in der Biebel geschrieben: Nase um Nase, Rotauge um Rotauge, oder so.
Zumindest käm etwas Spass in die Sache.

Aber im Ernst, die sinds doch nicht wehrt, sein Gemüt zu erregen, da hat der Rheinspezie schon recht.
 
bei einem 18jährigen und einem 26jährigen kann wohl kaum von Jugendlichen die Rede sein.
Sie sind wahrscheinlich von Petras Anleitung inspiriert,
Verletzt worden sind sie auch nicht, wie die Überschrift suggeriert.

Ist das AB jetzt schon anglerfeindlich?
 
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