Anglerdemo- Aktuelles

Anglerdemo

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AW: Anglerdemo- Aktuelles

[FONT=&quot]Angler fordern die Abschaffung des Baglimit für Dorsch ab 2019[/FONT]

[FONT=&quot]Das gemeinsame Ziel aller Nutzer ist der Wiederaufbau und die nachhaltige Nutzung des Dorschbestandes auf dem Niveau des höchstmöglichen Dauerertrages. Seit 2017 gilt eine Tagesfangbegrenzung für Angler von 5 Dorschen, im Zeitraum Februar/ März eines jeden Jahres gilt eine Fangbegrenzung von nur 3 Dorschen.

Das Angeln auf Dorsch hat eine erhebliche Bedeutung für den Tourismus an Teilen der Ostseeküste. Es ist ein allgemein attraktives Ziel für Angler, die im Urlaub am Strand, von einem Angelkutter oder vom Boot aus Ihrem Hobby nachgehen möchten. Motivierend für einen Angelurlaub ist die Hoffnung auf einen außergewöhnlichen Fang. Auch wenn sich dieses Ziel nicht für jeden Angler erfüllt, so ist die Chance darauf ein wesentliches Motiv für einen Angelurlaub oder eine Kurzreise aus oft entfernten Regionen.

Diese Chance wird beim Dorsch durch ein Baglimit von vornherein reduziert, so dass viele Angeltouristen eine solche Reise nicht mehr reizvoll finden. Wer würde denn noch Lotto spielen, wenn der Gewinn von vornherein auf 100 Euro beschränkt wäre? Auch wenn nur ein verschwindend geringer Teil der Lottospieler wirklich große Gewinne macht, hängt daran die Attraktivität des Spieles. So hoffen auch die Angler auf einen erfolgreichen Angeltag, auch wenn lediglich jeder fünfte Angler acht Dorsche oder mehr fängt. Aus diesem Grund gab es sofort nach der Einführung des Baglimit Verluste bei den Betreibern von Hochseeangelfahrten, die existenzgefährdend sind. Stornierungen von Buchungen und eine Zunahme der Touristen in Angelgebieten ohne Fangbeschränkungen wie zum Beispiel Polen, sind die Folgen des Baglimit.

Dieses Baglimit wurde laut Politik und Wissenschaft für den Wiederaufbau der Dorschbestände eingeführt. Die Folgen für den Angeltourismus sind auch heute noch gravierend. Umsatzrückgänge von bis zu 50%, Verluste von Arbeitsplätzen und Aufgabe von Familienbetrieben sind bereits heute spürbare Auswirkungen resultierend aus dieser Fangbeschränkung. Hochseeangelschiffe, Angelgeschäfte und Vermieter sind vom Ausbleiben der Touristen stark betroffen.

Gemäß dem ICES Advice für das Jahr 2019 wird der Bestand gemäß Vorhersage wieder im Bereich der nachhaltigen Nutzung sein und erreicht eine bisher nicht beobachtete Bestandsbiomasse von rund 50.000 Tonnen.[/FONT]

ICES empfiehlt aus diesem Grund eine Erhöhung der Fangquoten für den Dorsch in den Subdivision 22-24 in Höhe von 137%. Wir Angler fordern im Rahmen der Verteilungsgerechtigkeit eine Anpassung unserer Fangmengen analog der Erhöhung der Fangquoten der kommerziellen Fischerei.

Bereits eine Erhöhung von 50% würde eine Abschaffung des Baglimit bedeuten, da wir Angler dann lediglich unsere durchschnittlichen Fänge – ohne Tagesfangbegrenzung - der Jahre 2014 bis 2016 in Höhe von 2654 Tonnen erreichen würden. Somit darf es ab 2019 keine Fangbeschränkungen für die Freizeitfischerei in der westlichen Ostsee mehr geben. Eine Abschaffung des Baglimit würde der Wirtschaft in den strukturschwachen Küstenregionen einen sofortigen Auftrieb geben und zudem könnten die Länder Schleswig-Holstein und Mecklenburg- Vorpommern Kosten für Kontrollen einsparen und Kapazitäten der Wasserschutzpolizei und Fischereiaufsichten für wichtige Aufgaben schaffen.

[FONT=&quot]Die negativen wirtschaftlichen Folgen für die Ostseeküste sind nachweisbar und waren Gegenstand der öffentlichen Diskussionen. Sie sind den Entscheidungsträgern bereits bekannt. [/FONT][FONT=&quot]Es gibt zudem erhebliche Zweifel an der Wirksamkeit und an der Erforderlichkeit eines Baglimit für Dorsch, denn die Erholung der Dorschbestände hat bereits vor der Einführung des Baglimit begonnen. Ein Baglimit für Angler ist nicht verhältnismäßig und eine Abschaffung ab 2019 zwingend erforderlich. Der ICES Advice begründet eine Abschaffung des Baglimit ab 2019.[/FONT]
 

Anglerdemo

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Seit heute gibt es ein Urteil zur Fischerei in den Schutzgebieten. Hier darf die Fischerei nicht durch nationales Recht ausgeschlossen werden. Eingereicht wurde die Klage vom DNR beim VG Köln, wo unsere Klage auch anhängig ist. Wir haben also weiterhin Hoffnung auf Gerechtigkeit, auch wenn das natürlich nicht eins zu eins vergleichbar ist. Jedoch wird der Dorsch bereits über die CFP reguliert und so sind Gemeinsamkeiten vorhanden. Es bleibt auf jeden Fall spannend

https://www.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml?cmsuri=/juris/de/nachrichten/zeigenachricht.jsp&feed=juna&wt_mc=rss.juna&nid=jnachr-JUNA180601659
 
G

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Guest
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Wir haben ja bereits mehrfach angezweifelt, dass es eine Einigung für die Fischerei für ein Fischereiverbot im Fehmarnbelt geben wird. Nach unseren aktuellen Infos sind die Dänen maximal bereit ein zeitlich befristetes Schleppnetzverbot zu akzeptieren, die Stellnetzfischerei soll jedoch erlaubt bleiben. Das ist nach unseren Infos auch im BMUB seit längerem bekannt und trotzdem wird an der Aussage festgehalten, dass ein Fischereiverbot kommen wird.

Auf europäischerer Ebene haben Dänemark und Frankreich zum Fischereiverbot in Schutzgebieten eine absolute Blockadehaltung eingenommen.

Die Frage ist, ob wir jetzt von einem dänischen Fischkutter im Fehmarnbelt noch angeln dürfen...
 

hans albers

rollin rollin rollin
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und ich hoffe auf ein schleppnetzverbot in schutzgebieten,
wo alle mitziehen !

was nützen schutzgebiete, wenn dort weiter der boden umgepflügt wird?



( das schwachsinnige angelverbot mal ausgenommen)
 

Anglerdemo

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Wir haben ja bereits den Link zu unserem heutigen Bericht zum Baglimit 2019 in den Lübecker Nachrichten eingestellt. Einige von Euch hatten anscheinend leider Probleme den Bericht wegen einer Paywall vollständig zu lesen. Aus diesem Grund möchten wir Euch den Artikel noch einmal als PDF zur Verfügung stellen. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal für die Genehmigung bei den Lübecker Nachrichten bedanken, vielen Dank Louis Gäbler!
 

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Anglerdemo

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Uns ist ja bewusst, dass unserer Aussagen "die Freizeitfischerei soll in die CFP aufgenommen werden" und mit der Aussage "auch das Angeln im Süsswasser soll durch die EU reguliert werden" häufig als Panikmache abgetan wurden.

Wer das immer noch denkt, darf sich gerne den Beschluss des Europäischen Parlamentes vom 12.Juni 2018 durchlesen.

Das ganze mit freundlicher Unterstützung der EAA!

https://www.eaa-europe.org/news/12559/european-parliament-plenary-adopts-a-milestone-resolution-on-recreational-fisheries.html

Zitat "In der Erwägung, dass ein Teil der Freizeitfischer diadrome Arten wie zum Beispiel Lachs, Forellen und Aal befischt; in der Erwägung, dass die Daten zu diesen Arten sowohl für Süß- als auch für Salzwasser erhoben werden sollten, damit beurteilt werden kann, wie sich die Fischbestände im Laufe der Zeit entwickeln"

Das EU Parlament

- fordert die Kommission auf, die geeigneten Maßnahmen zu ergreifen, damit die künftigen Bestimmungen für die Regulierung der Freizeitfischerei angemessen sind und die gewerbliche Fischerei nicht beeinträchtigen;

- vertritt die Auffassung, dass grundlegende Regeln für das Management der Freizeitfischerei festgelegt werden müssen, und schlägt vor, dass außerdem ein Katalog der Freizeitfischereiaktivitäten erstellt wird, der Informationen über das Fanggerät und die Fangtätigkeiten, eine Beschreibung der Fanggebiete, die Zielarten und Angaben zum Beifang umfassen sollte

-hebt hervor, dass die Entwicklung der Freizeitfischerei nicht zur Folge haben darf, dass – außerhalb des Rahmens der gewöhnlichen Bewirtschaftung der Fischereiressourcen, die auf fundierten wissenschaftlichen Daten basiert – die Möglichkeiten der gewerblichen Fischerei eingeschränkt werden oder die knappen Ressourcen zwischen der gewerblichen Fischerei und der Freizeitfischerei, insbesondere mit Blick auf die kleine und handwerkliche Fischerei, aufgeteilt werden

-ist der Ansicht, dass die im Rahmen der Freizeitfischerei getätigten Fänge in den Fällen, in denen sie sich erheblich auf den Bestand auswirken, als fester Bestandteil des Ökosystems in die sozialen und wirtschaftlichen Erwägungen der mehrjährigen Bewirtschaftungspläne aufgenommen werden sollten, damit sowohl die Fangmöglichkeiten festgelegt als auch die einschlägigen technischen Maßnahmen ergriffen werden können; fordert die Kommission deshalb auf, die Freizeitfischerei erforderlichenfalls in die bereits angenommenen oder zur Annahme anstehenden mehrjährigen Bewirtschaftungspläne aufzunehmen

-hält es für geboten, dass die Erfassung und die Kontrolle der Fänge im Rahmen der Freizeitfischerei verbessert werden;



Allerdings wollen wir auch einen positiven Aspekt nicht verschweigen!

Als Begründung wird u.a.

"in der Erwägung, dass sich die Freizeitfischerei auf See im Rahmen des Tourismus sowie andere tourismusbezogene Fischereiaktivitäten als sehr wichtig für die Wirtschaft zahlreicher Regionen und Länder erwiesen haben und deshalb analysiert werden sollten, damit ihr Wert, ihre Auswirkungen und ihr Entwicklungspotenzial besser eingeschätzt werden können"

angeführt!
 
Zuletzt bearbeitet:

Anglerdemo

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AW: Anglerdemo- Aktuelles

Übrigens finden sich in der Begründung auch Anzeichen, dass man sich weiterhin mit dem Anlandegebot für Angler beschäftigt:

...in der Erwägung, dass die Beurteilung der Auswirkungen der Freizeitfischerei auf die Fischbestände zurückgehaltene Fänge und die Sterblichkeitsraten von zurückgesetzten Fischen einschließt; in der Erwägung, dass die Überlebensrate von mit Handangeln und Angelschnüren gefangenen Fischen („Fangen und Zurücksetzen“) zumeist höher ist als bei mit anderen Geräten und Methoden gefangenen Fischen und in diesen Fällen eingerechnet werden sollte; in der Erwägung, dass weitere Informationen zu den am häufigsten in der Meeresfreizeitfischerei verwendeten Fanggeräten notwendig sind, um einen Vergleich zwischen Überlebenswahrscheinlichkeiten von Rückwürfen in der kommerziellen und zurückgesetzten Fischen in der Freizeitfischerei herstellen zu können;
 

raubangler

Bin immer friedlich...
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...
Das EU Parlament
...
-hebt hervor, dass die Entwicklung der Freizeitfischerei nicht zur Folge haben darf, dass...die knappen Ressourcen zwischen der gewerblichen Fischerei und der Freizeitfischerei...aufgeteilt werden...
Diese Aussage ist natürlich dramatisch.
Wenn knappe Ressourcen vorhanden sind, dann sind diese somit immer nur gewerblich zu nutzen.
Und da die immer knapp sind....

Ich will hier nicht vom Dexit sprechen.
Dafür ist die EU zu wichtig.
Aber man sollte schon darauf achten, nicht nur die politischen Looser der jeweiligen Parteien nach Brüssel zu entsenden.
 

TeeHawk

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Zumal die Freizeitfischerei letztlich genauso gewerblich ist, wie die gewerbliche Fischerei. Indirekt sind doch genauso die Angelgerätehersteller, Angelläden und gewerblichen Angeltourenanbieter (Kutter und Guides) auf den Umsatz der Freizeitfischerei angewiesen, wie der gewerbliche Fischer auf die Vermarktung seines Fangs.
Priorität sollte aber der haben, der den höheren volkswirtschaftlichen Nutzen pro Kilo Fisch bringt und die umweltschonenderen Fangmethoden nutzt! Also ganz klar: Freizeitfischerei sollte Priorität vor der gewerblichen Fischerei haben. Wenn die gewerbliche Fischerei Misswirtschaft betreibt, muss sie dafür eben mit einem Fangverbot bestraft werden. Die Freizeitfischerei trägt an den geringen Beständen doch noch nicht einmal eine Mitschuld. Anstatt die Ressource Fisch zu verramschen, besser "veredeln"!
 

smithie

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Damit ist eigentlich alles gesagt, die Richtung ist vorgegeben. Interesse vor Fakten, und die Datenlage machen sie im Zweifelsfall auch noch passend. Ich könnte nur noch kot.... und das gilt nicht nur als Angler.
Das ist es, was mir wirklich Angst macht.


Und wenn man dann kritisch der Institution EU gegenüber eingestellt ist, sieht man sich gleich in der Ecke "Protektionist" oder "nicht verstanden, was uns das alles Gutes bringt".


Das Politik immer aus einer Interessensgemengelage entscheidet: OK.


Aber dass jetzt (hier im Berich Angeln) so offensichtlich Partei ergriffen wird, wieder besseren Wissens der Faktenlage ist schon ... abartig? pervers? ...?
 
G

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Guest
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Und da die das auch wissen, da kannst Du Dir sicher sein selbst wenn dort der trotteligste Politiker aufs europäische Abstellgleis geschoben wurde um sich noch einmal die Taschen zu füllen, bleiben wohl nicht viele mögliche Motivationen übrig. Das Komfortabele an dieser Situation ist, dass man keinerlei demokratische Legitimation braucht um sich auszutoben. Das wahre Ziel, größtmöglicher nachhaltiger Nutzen für alle, verschwindet dort ganz schnell in der Gemengelage der Interessen. Irgendeine Begründung findet sich da immer und wenn man nur genügend Fakten unter den Tisch fallen lässt. Wenn das nicht reicht, wird eben noch eine Studie an die „hauseigenen“ Institute vergeben

So war es (gegen uns Angler) bei der Einführung des Baglimits ja immer diese "Verteilungsgerechtigkeit". Davon möchte heute anscheinend niemand mehr etwas wissen! Leider hat auch der DAFV diesen Begriff bis heute anscheinend nicht mehr auf der Fahne. So bitten die eher um eine Berücksichtigung der Angler bei der Quotenvergabe und fordern diese nicht.


Damit ist eigentlich alles gesagt, die Richtung ist vorgegeben. Interesse vor Fakten, und die Datenlage machen sie im Zweifelsfall auch noch passend. Ich könnte nur noch kot.... und das gilt nicht nur als Angler.
Meine Bedenken, die ich bereits bei den ersten Gedanken der Integration der Freizeitfischerei in die CFP geäußert habe. Ich habe davor von Beginn an gewarnt, dass wir über den Tisch gezogen werden und die Verlierer sein werden. Es gibt da keine Demokratie und bei einer Abstimmung werden alle Abgeordneten ganz brav den Arm heben, ohne nur einen Ansatz von Wissen. So wird dann zukünftig eine in meinen Augen von Lobbyisten unterwanderte Kommission Entscheidungen treffen. Die nennen das dann EU-Politik, ich nennen das XXXX (zensiert).

Das ist es, was mir wirklich Angst macht.(...) Aber dass jetzt (hier im Berich Angeln) so offensichtlich Partei ergriffen wird, wieder besseren Wissens der Faktenlage ist schon ... abartig? pervers? ...?
Ja, abartig und pervers trifft es schon ganz gut. Und wir haben niemanden, der sich dagegen wehrt. Wo ist denn der Aufschrei? Thomas und ich haben die Fakten bereits übersetzt und veröffentlicht und die Verbände? Nichts zu vernehmen. Wie sollen die auch? Die sind ja für eine Aufnahme der Freizeitfischerei in die CFP, also müssen die auch die Konsequenzen befürworten und können bzw. dürfen das gar nicht kritisieren. Die wollen das so! Was viele immer noch nicht erkennen, ist ein lange vorbereiteter Weg. Das sehen wir am Besipiel SH, wo die Änderung des LFischg bereits zukünftig auch den Einfluss der EU über das MELDUND in die BiFVO ermöglicht. Nicht nur wir Meeresangler sind davon betroffen, sondern alle Angler. Mal schauen was passiert, wenn der Aal für uns Angler wegfällt und Lachs und Mefo nicht mehr in Flüssen (und der Ostsee) beangelt werden dürfen.

Das Problem ist, dass es dann zu spät ist- das ist es allerdings jetzt schon! Wenn die "deutsche Anglervertretung" DAFV die Aufnahme des Angelns in die CFP forciert, ist das halt nicht mehr zu stoppen.

Gute Nacht du schönes Hobby! Nein, das ist keine schwarzmalerei, ich stelle mich lediglich der Realität.
 

Deep Down

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AW: Anglerdemo- Aktuelles

Und die Vorlage bietet unser deutsches Baglimit!
Die Parallelen sind unverkennbar offensichtlich.
Der nachfolgende Fortgang der Behupserei in einer Nichtanpassung bei Bestandserholung im übrigen auch.
Eine perfekte Blaupause!

Man muss diejenigen schon fast bewundern, die sich dieses System zugunsten ihrer Klientel ausdenken, planen und umsetzen "helfen"!
Der DAFV ist damit im übrigen nicht gemeint, denn diese machen sich nur zum willfährigen und bewußten Werkzeug dieser Kreise.
Gewarnt wurde davor und mit ein bisschen Sachverstand erkennt man dies sofort, spätestens aber in der nunmehrigen Entwicklung. Also, es gibt keine Entschuldigung für dieses Versagen!
 

Anglerdemo

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AW: Anglerdemo- Aktuelles

Leider sind Klagen sehr aufwändig und teuer! Ansonsten wäre hier sicherlich eine Klage erforderlich und hätte sicherlich eine Chance auf Erfolg.

Aber wir versuchen weiter gemeinsam mit der Presse die Öffentlichkeit zu informieren und das Thema nicht einfach zu schlucken.

Die Überschrift trifft es ziemlich gut, auch wenn viele Politiker es nicht wahrhaben wollen! Natürlich fahren die Hochseeangelschiffe aktuell alle raus und bringen Euch zum Fisch. Verlebt einen schönen Tag auf See an Bord eines der Hochseeangelschiffe von Fehmarn oder Heiligenhafen aus. Die Fänge sind zur Zeit sehr gut und die Angler verbringen wirklich schöne Stunden auf See.

Trotzdem müssen wir weiterkämpfen, gegen Angelverbote und gegen eine Politik gegen Meeresangler. Das Baglimit für den Dorsch für uns Angler muss ab spätestens 2019 wegfallen. Wir nennen das Verteilungsgerechtigkeit liebe Wissenschaftler und liebe Politiker. Diesen Begriff haben wir von Euch gelernt, als das Baglimit 2017 eingeführt wurde- schon vergessen?

Auch die Presse über die Grenzen von Ostholstein hinaus interessiert sich weiterhin für die Probleme im Angeltourismus. https://www.abendblatt.de/…/Hochseeangeln-auf-der-Ostsee-vo…
 

Anglerdemo

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Zudem ein Artikel zum Baglimit aus der Heiligenhafener Post und dem Fehmarnschen Tageblatt.

Vielen Dank an die Redaktionen für die Unterstützung unserer Öffentlichkeitsarbeit!
 

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G

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Guest
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Ihr nennt immer wieder diese 137%, aber das ist imho nicht das, was im Vorschlag steht.
Doch, natürlich! 5597 Tonnen zu 13267 Tonnen ist eine Erhöhung von 137%! Hiervon möchten wir einen Teil abhaben. Berücksichtigt man die Freizeitfischerei bei der Quotenvergabe, dann rechnen wir diese auch bei der Empfehlung mit ein (wären dann 104%), beziehen uns also auf die Gesamtmenge. So ist es aber eine Empfehlung lediglich bei der kommerziellen Fischerei laut ICES Advice und die liegt bei 137%, das kann niemand wegdiskutieren. Sind halt Zahlenspiele. Haben wir aus der Politik gelernt ("Angler fangen so viel wie die Berufsfischer")!

Die Zahlenspiele können wir sogar noch ausbauen. Bekommen wir 1000 Tonnen der Erhöhung ab, hätten wir eine Erhöhung von 57%. Die Fischerei würde dann bei 12267 Tonnen liegen und hätte immer noch eine Erhöhung von 119%, was insgesamt wieder 104% wären. Für uns würde das demnach ein Ende des Baglimit (theoretisch) bedeuten.


Würde die ICES Empfehlung 1:1 umgesetzt werden, würde das bedeuten, dass die Angler nicht mehr so viel wie die Berufsfischer fangen, sondern die Berufsfischer über das 7,5 fache der Angler. Das würden wir vermutlich aber nicht lesen... Selbst bei einer Erhöhung der Anglerfänge um 1000 Tonnen würde die gewerbliche Fischerei immer noch über das 4,5 fache mehr fangen. VERTEILUNGSGERECHTIGKEIT?

Alles eine Frage der Sicht!
 
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