Anglerdemo- Aktuelles

Georg Baumann

Administrator
Teammitglied
Es ist politisch schon relevant, ob eine Interessenvertretung mit einer erheblichen Anzahl von Mitgliedern und gewählten Vertretern argumentieren kann. Da ist es erstmal wurscht, wie das zustande kommt. Es zählt erstmal das Gewicht. Versetzt Euch doch mal in die Situation von Politikern. Da kommen jeden MOnat zig(!) INteressenvertretungen aus allen Richtungen mit ihren Anliegen. Und dann kommen da von den Anglern gleich zwei Gruppen. Auf wen soll man hören? Wer spricht für "die Angler"? Die wenigsten haben die Zeit, sich so intensiv mit der Materie zu beschäftigen, dass sie sich ein tiefer gehendes Urteil erlauben können. Traurig, aber wohl realistisch.
 
G

Gelöschte Mitglieder 12701

Guest
Es ist politisch schon relevant, ob eine Interessenvertretung mit einer erheblichen Anzahl von Mitgliedern und gewählten Vertretern argumentieren kann. Da ist es erstmal wurscht, wie das zustande kommt. Es zählt erstmal das Gewicht. Versetzt Euch doch mal in die Situation von Politikern. Da kommen jeden MOnat zig(!) INteressenvertretungen aus allen Richtungen mit ihren Anliegen. Und dann kommen da von den Anglern gleich zwei Gruppen. Auf wen soll man hören? Wer spricht für "die Angler"? Die wenigsten haben die Zeit, sich so intensiv mit der Materie zu beschäftigen, dass sie sich ein tiefer gehendes Urteil erlauben können. Traurig, aber wohl realistisch.
An unserem Gewicht arbeiten wir ja weiterhin im Hintergrund.

Ich denke auch in diesem Bereich ist ein "gesunder Wettbewerb" für die Sache förderlich. Da hat schon einige neu motiviert...
 
Zur Fluchtöffnung in Reusen....reicht ihnen noch nicht sie wollen weiter gegen vorgehen,auch ein Kiemennetzverbot peilt man an.......sowie das Aalfangverbot ab 2019.....und und und und........hatten diese Woche lustige Debatten im Landtag.....
 

kati48268

nicht mehr heimatlos
Das Infragestellen der Verwendung der Fischereiabgabe kann sich zur größten Klatsche für die Verbände entwickeln, die sie je bekommen haben.
Man darf sehr gespannt sein, wie sich das weiter entwickelt ...bundesweit.
 
G

Gelöschte Mitglieder 12701

Guest
Zur Fluchtöffnung in Reusen....reicht ihnen noch nicht sie wollen weiter gegen vorgehen,auch ein Kiemennetzverbot peilt man an.......sowie das Aalfangverbot ab 2019.....und und und und........hatten diese Woche lustige Debatten im Landtag.....
Ja, die Niedersachsen sind da federführend, denn die Studie wird vom Verband der Binnenfischer und Teichwirte in Schleswig-Holstein gemeinsam mit der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und dem Fachbereich Fischerei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der Aktion Fischotterschutz sowie dem Institut für Binnenfischerei Potsdam-Sacrow durchgeführt. Ich denke wir Angler aus SH zahlen und Nutzniesser sind viele andere...

Das Infragestellen der Verwendung der Fischereiabgabe kann sich zur größten Klatsche für die Verbände entwickeln, die sie je bekommen haben.
Man darf sehr gespannt sein, wie sich das weiter entwickelt ...bundesweit.
Gegen meine FIschereiabgabe 2019 habe ich ja Widerspruch eingelegt. Ich rechne ja mit einem negativem Bescheid, werde dann aber als Privatperson sicherlich dagegen klagen. Das sehe ich völlig entspannt und der Streitwert ist ja überschaubar.

Es geht hierbei dann um die Fischereiabgabe als solches, das andere Thema ist die Verteilung der Zuwendungen.
 

Brillendorsch

Teilzeitangler
Da habt ihr ja mal wieder ein dickes Fass aufgemacht.
Jetzt passt auf, dass die nicht mit ihrem Dreck das Spundloch wieder dicht machen.
 

Anglerdemo

Well-Known Member
Anglerdemo Jahresrückblick 2018

Ein turbulentes Jahr geht für uns Angler zu Ende. Wir vom Team Anglerdemo konnten unser Netzwerk auf vielen Ebenen erweitern. Es gab für uns Höhepunkte, aber auch Enttäuschungen.

Mit diesem Jahresrückblick möchten wir Euch noch einmal zeigen, mit welchen Themen wir uns in diesem Jahr beschäftigt haben. Ob die vor dem Verwaltungsgericht Schleswig (Köln) eingereichte Klage, die verhinderte elektronische Überwachung von Anglern auf der Ostsee oder auch die Erhöhung des Baglimit für das kommende Jahr. Kleine Schritte auf dem Weg zu unserem Ziel, nämlich möglichst liberale Regelungen für unser Hobby zu erreichen und sinnlose Verbote zu verhindern.

Ein Rückschlag war die vom Fischereiabgabeausschuss abgelehnte „Studie zum Angeln in Schleswig- Holstein“. Das hat uns dazu bewegt, die Zuwendungen aus der Fischereiabgabe zu hinterfragen.

Am Ende des Jahres möchten wir uns für die tolle Unterstützung bedanken. Wir wünschen Euch besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr 2019!

Wir werden unseren Weg auch im kommenden Jahr weitergehen und freuen uns natürlich weiterhin über jeden Euro an Spenden.

Euer Team der Initiative ANGLERDEMO

 

Brillendorsch

Teilzeitangler
gesegnete Feiertage von mir zurück
 

Rheinangler

Active Member
...daraus lässt sich wohl schließen, welche Interessenvertretung in welchen Behörden gut vernetzt ist - bzw. welche nicht. Anglern wohlgesonnene Entscheider sind da auf jeden Fall nicht am Werke. Denn letztendlich entscheidet ein "Land" nicht - es ist immer 1 Mensch, der Vordenker und Meinungsgeber ist. Und dieser eine Mensch ist eben nicht gut auf´s Angeln / auf Angler zu sprechen. Sehr schade, denn im Kern der Studie geht es ja wohl erstmal nur darum, die Wichtigkeit des Angelsports für den (Angel-)Tourismus zu ermitteln bzw. zu belegen.
Das solche Ersuchen - trotz vorheriger (Fast-)Zustimmung - dann final doch abgelehnt werden, ist die Folge von jahrelanger, fehlender positiver Marketingaktivität unserer Verbände in Sachen Angelsport.
 

sebwu

Member
anscheinend ist der verband hier ja mal aktiv geworden...

Anglerdemo schrieb:
Die Rolle des Landessportfischereiverbandes Schleswig- Holstein
Laut uns vorliegenden Informationen war der LSFV SH maßgeblich verantwortlich für die Ablehnung der Studie. Dieses wurde uns von Teilnehmern aus dem Fischereiabgabeausschuss schriftlich bestätigt. Die Begründung lautet u.a., dass der Ausschuss die Zuständigkeit im Bereich des Tourismus und nicht in der Fischerei sieht! Noch einmal, hinter dieser Entscheidung stand auch der LSFV SH und lehnte somit den Antrag ab
https://www.netzwerk-angeln.de/angelpolitik/269-schleswig-holstein-regierung-und-verbaende-verhindern-studie-zu-angeltourismus.html
 

Anglerdemo

Well-Known Member
„Hochseeangeln oder Kuttersterben“- so titelte „Rute & Rolle“ in der Dezemberausgabe 2018. Neben einer aktuellen Kutterliste findet Ihr auch ein Interview mit Lars Wernicke von unserer Initiative.

Interessant finden wir auch die Meinung von Redakteur Timo "UNTERSTÜTZT DIE KAPITÄNE! Für mich war und ist Hochseeangeln etwas Besonderes. Meine erste Angelfahrt auf die Ostsee machte ich im Alter von 13 Jahren mit der MS Seeteufel. Wenn heute Kapitäne wegen Auflagen, Sperrzonen sowie Bag Limits aufgeben
müssen, tut mir das in der Seele weh. So droht die langjährige Tradition der Hochseeangelkutter auszusterben. Das darf nicht passieren! Mein Apell: Unterstützt die Kapitäne und fahrt zum Hochseeangeln!"

Diesen Apell unterstützen wir natürlich!

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen. Vielen Dank an Timo Keibel und Jesco Peschutter von Rute & Rolle für den Bericht und die Genehmigung zur Veröffentlichung!
RuteundRolle_Teil 1.JPG
RuteundRolle_Teil 2.JPG
RuteundRolle_Teil 3.JPG
 
G

Gelöschte Mitglieder 12701

Guest
Anlandeverpflichtung für die Freizeitfischerei endgültig vom Tisch?

Die EU- Kommission wird dem Rat einen Entwurf mit verschiedenen Änderungen zur EU- Verordnung 2016/1139 vorlegen. U.a. soll in den Artikel 7 „Bestimmungen im Zusammenhang mit der Pflicht zur Anlandung“ der folgende Punkt 3 eingefügt werden „Die Verpflichtung zur Anlandung gemäß Artikel 15 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr.1380/2013 gilt nicht für die Freizeitfischerei. Dieses gilt auch in den Fällen, in denen eine Fangbegrenzung für die Freizeitfischerei (Baglimit) durch den Rat festgelegt ist“.

Das ist sicherlich eine gute Nachricht für uns Meeresangler und wir denken, dass sich auch hier unsere Hartnäckigkeit gegenüber dem BMEL und der EU gemeinsam mit Netzwerk- Angeln ausgezahlt hat. Ein seit Monaten laufender intensiver Austausch mit Verantwortlichen hatte bereits hoffen lassen.

Natürlich gibt es auch weitere die Freizeitfischerei betreffende Punkte, die wir aktuell noch bearbeiten und prüfen. Ein wesentlicher Punkt ist sicherlich, dass sich die EU mit den angedachten Änderungen eine rechtliche Grundlage für die Beschränkung der Freizeitfischerei schaffen möchte. Wie das sich rechtlich im Detail darstellt, werden wir jetzt prüfen und zeitnah veröffentlichen!
Auch spielt die Überwachung und Erfassung der Fangmengen der Freizeitfischerei erneut eine Rolle. Ob ein Fangbuch oder gar eine elektronische Überwachung vorgesehen ist, liegt zukünftig in der Hand der Mitgliedstaaten. Eine verpflichtende elektronische Überwachung der Angler ist sicherlich mit Hinblick auf die Datenschutzbestimmungen unzulässig. Wir werden berichten!

Ein schönes Wochenende und viele Grüße von der Küste!

Quelle: www.facebook.com/Anglerdemo
 

Brillendorsch

Teilzeitangler
ja, eine gute Nachricht. Wollen wir hoffen, dass es tatsächlich so kommt.
 
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