Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bez. Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt etc.

Thomas9904

Well-Known Member
Vorabveröffentlichung Mag Juli




Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bez. Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt etc.


Viel wurde ja bereits von uns geschrieben über die drohenden Angelverbote in den AWZ der Nord- und Ostsee, insbesondere Fehmarnbelt.

Da leider die Verbände der organisierten Sport- und Angelfischerei versagt haben, mussten aus Reihen normaler Angler der Widerstand organisiert werden.

In Kooperation mit Dienstleistern der Angler kam es dann zu Anglerdemo und Anglerdemo 2.0:
Anglerdemo 2.0 - 17.06. 2017 Fehmarnsund: Ausrufezeichen der Angler und Anglerfeunde!

Dazu schafften es die Organisatoren, das Thema auch in den Bundestag zu bringen:
Und heute sind wir dann Thema im Deutschen Bundestag.

Danke Ingrid Pahlmann von der CDU/CSU!

Auch hier waren wieder normale Angler und deren Dienstleister erfolgreicher als der DAFV und seine Landesverbände:
SUPER!!!! Da sollte Frau Dr. als abgewählte Bundestagsabgeordnete dem DAFV im Bundestag mehr Gewicht verschaffen.

Dass dies bis heute gescheitert ist, zeigt unter anderem das Interview mit Gregor Gysi und Jan Korte:
[youtube1]e3HU0fpReB4[/youtube1]
https://youtu.be/e3HU0fpReB4

Gerade Jan Korte beklagt die mangelnde Präsenz des DAFV DEUTLICHST!!

Dass hier aktuell wiederum die "Amateure", die normalen Angler und die Dienstleister für Angler, die Organisatoren der Anglerdemo, es schaffen, das Thema auch in den Bundestag zu bringen, während es immer noch im Raume steht, dass Frau Dr. H-K mit dem DAFV (und LSFV-SH;M LAV-MeckPomm etc.) die Angler verkauft hat und Verständnis gezeigt für Angelverbote in den AWZ, das ist leider nur zu typisch!!

Der DAFV und seine Vasallenverbände versagen oder machen es schlimmer - Angler und ihre Dienstleister können nur noch versuchen, den Schaden zu begrenzen!
Nun also kam heute schon die Antwort der Bundesregierung:
Hier die Antwort der Regierung, die kommen wieder mit allem möglichen (inkl. Dorschbestand, was gar nix mit allgemeinem Angelverbote zu tun hat, und auf hoher See rastenden und fressenden Vögel, die zwar nicht von Tankern, aber von Angelbooten gestört werden - LÄCHERLICH!!)








Thomas Finkbeiner

Aktualisierung 22.06. 2017, 14 Uhr

Und heute sind wir dann Thema im Deutschen Bundestag.

Danke Ingrid Pahlmann von der CDU/CSU!
Es gibt jetzt die Antworten vom BMUB auf die Fragen von Ingrid Pahlmann von der CDU/ CSU.

Von der Argumentation für uns nichts Neues, es gibt weiterhin keinen wissenschaftlichen, haltbaren Nachweis.

Jedoch sollte sich jeder Wassersportler die Antworten genau durchlesen! Wir haben immer wiederholt, dass es sich hierbei um den Beginn eines generellen Verbotes für den gesamten Wassersport bis hin zu nutzungsfreien Zonen in den Natura-2000 Gebieten handeln wird.

Zitat „Der von der Freizeitfischerei ausgehende Bootsverkehr entfaltet sein Störpotenzial durch den Aufenthalt abseits der Hauptschifffahrtsrouten direkt über den Nahrungs¬gründen der Seevögel, den geschützten Sandbänken und Riffen“.

Das ist natürlich nicht wissenschaftlich belegt! Also entweder alle oder keiner wird es am Ende heißen müssen, um „Willkür“ zu vermeiden. Wie wird es dann wohl entschieden?

Eventuell verbieten die uns ja das Angeln auf Dorsch bald vollständig, damit der Schweinswal Futter hat. Der frisst im Übrigen laut der Antwort anscheinend nur die Dorsche, die nicht durch Angler gefangen werden. Das kann man zumindest denken, wenn man die Begründung liest. Damit bekommt auch das bag limit auf Dorsch eine ganz neue Bedeutung. Jeder von Anglern nicht gefangene Dorsch ist zusätzliche Nahrung für die Schweinswale. Der Wiederaufbau des Laichdorschbestandes ist also gar nicht mehr unser Problem, dass des Schweinswals war es noch nie – unser gemeinsames Problem sind die unternährten Schweinswale in der Ostsee. Ein Nachweis hierfür – fehlt wie bei allen anderen Punkten dieser Diskussion wie immer völlig.

In Wahrheit ernährt sich der Schweinswal in erster Linie von kleinen Fischen wie Heringen, Makrelen und Plattfischen wie Scholle und Flunder – von Dorschen eher nicht. Daran erkennt man die notdürftigen und lächerlichen Argumentationsversuche durch das BMUB.

Zitat „Der Erhaltungszustand des Lebensraumtyps „Riffe“ in der Ostsee wurde im letzten FFH-Bericht 2013 (Dritter Nationaler Bericht (Berichtsperiode 2007–2012) gemäß Artikel 17 FFH-Richtlinie) mit „unzureichend“ bewertet. Schutzmaßnahmen auf Ebene der Natura 2000-Schutz-ziele sind dementsprechend dringend zu ergreifen.“
Es fehlt jedoch weiterhin der Nachweis, dass die Freizeitfischerei hier Schaden anrichtet oder alleine durch ein Verbot der Freizeitfischerei die Ziele erreicht werden. Ebenso ist klar zu erkennen, dass die EU kein Verbot der Freizeitfischerei fordert, sondern lediglich darauf verweist, dass Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen. Im übrigem attestiert selbst das BfN dem Schutzgebiet Fehmarnbelt einen guten bis sehr guten Zustand!

Zitat“ Es handelt sich nicht um ein pauschales Verbot, sondern um eine räumlich und zeitlich differenzierte Regulierung der Freizeitfischerei in den Schutzgebieten. Durch die vorgeschlagenen Verordnungen wird die Freizeitfischerei nur auf einen Teil der Schutzgebiete ausgeschlossen. Das bedeutet, große Teile der deutschen Nord- und Ostsee sind weiterhin für die Freizeitfischerei uneingeschränkt nutzbar.“
Ein unbegründetes Verbot bleibt unbegründet auch wenn es nicht pauschal ist oder auf reduzierte Fläche umgesetzt wird. Auch wenn große Teile der Nord – und Ostsee – die nicht im Zugriff des BMUB unterliegen – großzügig vom BMUB „uneingeschränkt nutzbar“ betitelt wurden, ändert es nichts an der Tatsache, dass große Teile der deutschen AWZ zukünftig nicht mehr beangelt werden dürfen.

Unabhängig hiervon ist nicht die prozentuale Wasserfläche entscheidend, sondern der Anteil an Fanggründen und die liegen leider in großen Teilen in der AWZ. Wenn auf der 10% der Fläche der Deutschland das Autofahren verbietet – mag das kein „pauschales Verbot“ sein. Sind die 10% aber das gesamte Straßennetz ist dieses sehr erheblich!

Wir legen Euch einmal mehr die Karte der Natura-2000 Gebiete rund um Fehmarn bei. Dann wird jedem ersichtlich gegen was wir kämpfen und warum alle mitmachen sollten.

Dies ist nur eine erste kurze Reaktion unsererseits. Eine ausführliche Stellungsnahmen wird es von uns in den kommenden Tagen geben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Brillendorsch

Teilzeitangler
AW: Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bez. Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt etc.

und was hast Du dir erhofft ?
bzw was hast Du erwartet?
 

Brillendorsch

Teilzeitangler
AW: Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bez. Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt etc.

Das Ende jeglicher Angelei ist somit in Deutschland eingeläutet.

Vorübergehnd dürfen wir noch dort angeln, wo es keine Fische gibt.
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bez. Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt etc.

bzw was hast Du erwartet?
Nix anderes - nun hoffe ich, dass Verbanditen mal aufwachen und den Jungs von Anglerdemo wirklich und real helfen, statt immer nur den Schwanz einzuziehen..

Die Nachbarländer wird das alles freuen (Dänemark, Polen, Schweden etc.)..

Die werden gerne das Geld deutscher Angler nehmen, die nicht mehr im eigenen Land erwünscht sind..
 

Deep Down

Well-Known Member
AW: Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bez. Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt etc.

Die werden gerne das Geld deutscher Angler nehmen, die nicht mehr im eigenen Land erwünscht sind..
Btw: Unsere regelmässigen Angelurlaube (2x im Jahr) finden nicht mehr an deutschen Stränden oder am Bodden, sondern in Dänemark und Schweden statt!
So ein Angelurlaub (6 Personen) von einer Woche setzt da schon was für deren Wirtschaft um! Die nehmen unser Geld gerne! In D-Land verzichtet man da offenbar gerne drauf!
 

Brillendorsch

Teilzeitangler
AW: Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bez. Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt etc.

"so ein Angelurlaub (6 Personen) von einer Woche setzt da schon was für deren Wirtschaft um! Die nehmen unser Geld gerne! In D-Land verzichtet man da offenbar gerne drauf!"

nein, man verzichtet nicht gerne darauf, es wird ihnen genommen.
 

vierkant

Fischflüsterer
AW: Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bez. Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt etc.

Was eine gequirlte Kacke. Mir wird von dem Geschwafel immer übler :( :/

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Revilo62

Active Member
AW: Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bez. Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt etc.

meines Wissens nach ist der Herr Pronold Baustaatssekretär, war wohl der Einzigste, der Zeit und Musse hatte,sich dieser Anfrage zu stellen, aber ob wirklich im Thema .....

Tight Lines aus Berlin :vik:
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bez. Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt etc.

Das hat ihm wohl eher Flasbarth - Ex-NABU Geschäftsführer im Bund, jetzt Staatsekretär im BMUB - diktiert.

Da kommt Pronold aus Bayern kaum alleine drauf, würde ich vermuten.

Den musste vielleicht mal was zum Huchen fragen..
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bez. Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt etc.

Aktualisierung 22.06. 2017, 14 Uhr

Und heute sind wir dann Thema im Deutschen Bundestag.

Danke Ingrid Pahlmann von der CDU/CSU!
Es gibt jetzt die Antworten vom BMUB auf die Fragen von Ingrid Pahlmann von der CDU/ CSU.

Von der Argumentation für uns nichts Neues, es gibt weiterhin keinen wissenschaftlichen, haltbaren Nachweis.

Jedoch sollte sich jeder Wassersportler die Antworten genau durchlesen! Wir haben immer wiederholt, dass es sich hierbei um den Beginn eines generellen Verbotes für den gesamten Wassersport bis hin zu nutzungsfreien Zonen in den Natura-2000 Gebieten handeln wird.

Zitat „Der von der Freizeitfischerei ausgehende Bootsverkehr entfaltet sein Störpotenzial durch den Aufenthalt abseits der Hauptschifffahrtsrouten direkt über den Nahrungs¬gründen der Seevögel, den geschützten Sandbänken und Riffen“.

Das ist natürlich nicht wissenschaftlich belegt! Also entweder alle oder keiner wird es am Ende heißen müssen, um „Willkür“ zu vermeiden. Wie wird es dann wohl entschieden?

Eventuell verbieten die uns ja das Angeln auf Dorsch bald vollständig, damit der Schweinswal Futter hat. Der frisst im Übrigen laut der Antwort anscheinend nur die Dorsche, die nicht durch Angler gefangen werden. Das kann man zumindest denken, wenn man die Begründung liest. Damit bekommt auch das bag limit auf Dorsch eine ganz neue Bedeutung. Jeder von Anglern nicht gefangene Dorsch ist zusätzliche Nahrung für die Schweinswale. Der Wiederaufbau des Laichdorschbestandes ist also gar nicht mehr unser Problem, dass des Schweinswals war es noch nie – unser gemeinsames Problem sind die unternährten Schweinswale in der Ostsee. Ein Nachweis hierfür – fehlt wie bei allen anderen Punkten dieser Diskussion wie immer völlig.

In Wahrheit ernährt sich der Schweinswal in erster Linie von kleinen Fischen wie Heringen, Makrelen und Plattfischen wie Scholle und Flunder – von Dorschen eher nicht. Daran erkennt man die notdürftigen und lächerlichen Argumentationsversuche durch das BMUB.

Zitat „Der Erhaltungszustand des Lebensraumtyps „Riffe“ in der Ostsee wurde im letzten FFH-Bericht 2013 (Dritter Nationaler Bericht (Berichtsperiode 2007–2012) gemäß Artikel 17 FFH-Richtlinie) mit „unzureichend“ bewertet. Schutzmaßnahmen auf Ebene der Natura 2000-Schutz-ziele sind dementsprechend dringend zu ergreifen.“
Es fehlt jedoch weiterhin der Nachweis, dass die Freizeitfischerei hier Schaden anrichtet oder alleine durch ein Verbot der Freizeitfischerei die Ziele erreicht werden. Ebenso ist klar zu erkennen, dass die EU kein Verbot der Freizeitfischerei fordert, sondern lediglich darauf verweist, dass Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen. Im übrigem attestiert selbst das BfN dem Schutzgebiet Fehmarnbelt einen guten bis sehr guten Zustand!

Zitat“ Es handelt sich nicht um ein pauschales Verbot, sondern um eine räumlich und zeitlich differenzierte Regulierung der Freizeitfischerei in den Schutzgebieten. Durch die vorgeschlagenen Verordnungen wird die Freizeitfischerei nur auf einen Teil der Schutzgebiete ausgeschlossen. Das bedeutet, große Teile der deutschen Nord- und Ostsee sind weiterhin für die Freizeitfischerei uneingeschränkt nutzbar.“
Ein unbegründetes Verbot bleibt unbegründet auch wenn es nicht pauschal ist oder auf reduzierte Fläche umgesetzt wird. Auch wenn große Teile der Nord – und Ostsee – die nicht im Zugriff des BMUB unterliegen – großzügig vom BMUB „uneingeschränkt nutzbar“ betitelt wurden, ändert es nichts an der Tatsache, dass große Teile der deutschen AWZ zukünftig nicht mehr beangelt werden dürfen.

Unabhängig hiervon ist nicht die prozentuale Wasserfläche entscheidend, sondern der Anteil an Fanggründen und die liegen leider in großen Teilen in der AWZ. Wenn auf der 10% der Fläche der Deutschland das Autofahren verbietet – mag das kein „pauschales Verbot“ sein. Sind die 10% aber das gesamte Straßennetz ist dieses sehr erheblich!

Wir legen Euch einmal mehr die Karte der Natura-2000 Gebiete rund um Fehmarn bei. Dann wird jedem ersichtlich gegen was wir kämpfen und warum alle mitmachen sollten.

Dies ist nur eine erste kurze Reaktion unsererseits. Eine ausführliche Stellungsnahmen wird es von uns in den kommenden Tagen geben.
 

Deep Down

Well-Known Member
AW: Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bez. Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt etc.

Die Argumenation ist, dass die Einschränkung dann einem Verbot gleichkommt!

Sehr gute Stellungnahme von Angeldemo!
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bez. Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt etc.

Finde ich absolut auch.

Diese SPD-Ministerin Hendricks mit ihrem Staatssekretär Flasbarth (Ex-NABU-GF) und ihren grünen Kumpels in den Ländern arbeitet echt an der Abschaffung des Angelns durch die Hintertür...

Grade schon wieder Blutdruck und muss aufpassen, weil ich auch an einem Artikel über das Verhalten des DAFV (und Konsorten) in diesem Fall Angelverbote AWZ arbeite, dass ich da nix schreibe, wofür ich in Knast komme (kann also meine ehrliche Meinung nicht öffentlich schreiben).....

Wird morgen oder Samstag wohl fertig sein und veröffenlicht, nehm ich an..
 

Brillendorsch

Teilzeitangler
AW: Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bez. Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt etc.

@Anglerdemo,
meine Unterstützung habt ihr weiterhin, wenn auch nur in Form von Geld.
Ich hoffe, ihr bekommt so viel Kohle, dass ihr auch klagen könnt.
Von mir gibt es solange ihr für uns Angler tätig seit jeden Monat 50,-Euro.
 

Brillendorsch

Teilzeitangler
AW: Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bez. Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt etc.

@Thomas,
Hintertür???
Die spazieren gerade frech durch die Haustür
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bez. Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt etc.

@anglerdemo,
meine unterstützung habt ihr weiterhin, wenn auch nur in form von geld.
Ich hoffe, ihr bekommt so viel kohle, dass ihr auch klagen könnt.
Von mir gibt es solange ihr für uns angler tätig seit jeden monat 50,-euro.
bockstark!!!!!!!
#6#6#6#6

anglerdemo 3.0 anglerdemo@online.de
konto: Wish , verwendungszweck: "anglerdemo", volksbank ostholstein nord eg
iban de37 2139 0008 0000 9082 15
 

Ørret

Member
AW: Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bez. Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt etc.

Ach Thomas schreib ruhig laut was du denkst....macht nichts wenn du in den Knast kommst denn da gibt's auch Internet so daß du trotzdem weiter arbeiten kannst:q
Und Spätzle oder wie dat Zeugs heißt wird's da wohl auch ab und zu geben:vik:
 

rippi

Pokemon-Trainer
AW: Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bez. Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt etc.

Kann man auch dem DAFV Geld spenden? Das wäre ja auch mal cool.
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bez. Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt etc.

Die nächste ganz schlechte Nachricht:

Nun scheinen es Verbände und Politik dennoch geschafft zu haben, eine Tür zu den Angelverboten weiter aufgestossen zu haben.

Denn die nächste ganz schlechte Nachricht kam gerade rein:
Habe gerade die Information erhalten, dass das Bundesnaturschutzgesetz geändert werden soll in einem die Angelverbote betreffenden Punkt:
Der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat am Mittwoch (21.06.2017) morgen eine Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes auf den Weg gebracht. Dem Gesetzentwurf der Bundesregierung (18/11939) in geänderter Fassung stimmten Vertreter von CDU/CSU und SPD zu. Die Oppositionsfraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen stimmten gegen den Entwurf (wollten alles noch schärfer).

Mit ihrem Änderungsantrag hat die Koalition einen wesentlichen Kritikpunkt der öffentlichen Anhörung aufgegriffen (soweit ich weiss, hat der DAFV nichts zur öffentlichen Anhörung beigetragen, bin da aber noch dran). Die im Paragraph 57 Absatz 2 Bundesnaturschutzgesetz eröffnete Möglichkeit, Meeresgebiete "zu geschützten Teilen von Natur und Landschaft" zu erklären, erfordert weiterhin nur die "Beteiligung der fachlich betroffenen Bundesministerien".
Laut Regierungsentwurf hätte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit künftig ein Einvernehmen mit diesen Ministerien herstellen müssen.

Das bedeutet auf gut Deutsch:
Hier hat die Union den Schwanz eingezogen vor der SPD-Angelverbotsministerin Hendricks.

Statt dass wie ursprünglich geplant, bei solchen Vorhaben auch das unionsgeführte Landewirtschaftsministerium einbezogen werden muss, kann nun Angelverbotsministerin Hendricks (SPD) dies in Eigenregie nun auch durchprügeln.

Nachdem der DAFV schon Verständnis für Angelverbote in den AWZ bei entsprechendem Schutzzweck gezeigt hatte, ist damit wohl der Weg zu den Angelverboten endgültig freigeschaufelt.

Thomas Finkbeiner
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bez. Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt etc.

50 cent und nur gegen Übersendung einer höchstamtlich
unterschriebenen Spendenquittung
 
AW: Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bez. Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt etc.

Um keinen falschen Eindruck zu erwecken:
Mein Beitrag #19 versteht sich sich als Antwort/Fortführung
auf Beitrag #17 bezogen auf den DAFV.

Ich bitte vielmals um Entschuldigung.
 
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