Ausbalancierte Brandungsruten

Tino

Active Member
AW: Ausbalancierte Brandungsruten

Hallo zusammen,
mal so gesehen.
Viele schreiben hier etwas rein, was weder Hand noch Fuß hat.
Von der einfachen Physik verstehen auch die wenigsten etwas.
Ich antworte doch nur auf eure meist falschen Kommentare.
Also antwortet doch einfach nicht mehr, dann ist hier auch ruh.
Mfg
Ralf
Wenn du das ernst meinst, schreib dir selbst nicht.

Physik solltest DU dir nochmal genauer angucken, denn genau du ignorierst hier ALLES.

Frage mich jetzt ernsthaft, was das soll ,wenn du angeblich Ahnung von Physik haben willst, warum dein diskutieren?

Du wirkst immer lächerlicher , dass du diesen Unsinn mit allen Mitteln verteidigen willst

Ich schrieb dir schon mal.
Hänge dir hinten was ran, wirf und mach nen dussliges Gesicht über deinen Unsinn.

Berichte dann das es Quatsch war und gut ist
 
R

RuhrfischerPG

Guest
AW: Ausbalancierte Brandungsruten

Hallo zusammen,
mal so gesehen.
Viele schreiben hier etwas rein, was weder Hand noch Fuß hat.
Von der einfachen Physik verstehen auch die wenigsten etwas.
War bereits mit # 1 klar..

Ich dachte schon seit längerer Zeit darüber nach und habe nun in 4 Ruten ca. 200 gr Gewichte pro Rute eingesetzt.
Durch das Mehrgewicht am Griffende sollte sich die Rute ja nun besser aufladen lassen und demzufolge auch weitere Würfe erzielen.
Theoretisch.... .
Weder theoretisch noch praktisch..

Wir lernen aber gerne dazu,warum das so sein sollte
 

Ra.T

Member
AW: Ausbalancierte Brandungsruten

Hallo miteinander,

ich habe nun meinen 2 wöchigen Test beendet.
Ausgehend war ja meine Überlegung, ob man mit zusätzlichem Gewicht am Griffende, den Wurfablauf
verändern kann.

- Testrute: Cormoran Competition Pro (da Wurfgewicht bis 350 gr, sollte also etwas aushalten können).
- Die Rute wurde mit einem Gewicht von ca. 150 gr ausbalanciert.
- Es wurden Kontergewichte von 930 gr und 500 gr verwendet.
- Vorfächer: Schnur Climax Haruna Seamaster 0,6 und 0,7 mm, Tragkraft 17 – 20 Kg
- Testgelände: Strand Westkapelle, dort ist fast jeder Strandabschnitt ca. 100 Meter breit.

Angefangen hatte ich in den ersten 3 Tagen mit einer unveränderten Rute und der umgebauten mit dem 930 gr Kontergewicht (die Rute war dann am Rollenfuß und einem Vorfach mit 170 gr Blei in der Waage).

Danach wechselte ich auf das kleinere Kontergewicht, weil das große Gewicht die Handhabung der Rute doch sehr erschwerte (Startposition vor und ständiges herausnehmen nach dem Einwurf).

Es wurde immer im Abstand von ca. 15 Minuten gleichzeitig abwechselnd mit den Ruten geworfen. Also mit der normalen und dann der umgebauten Rute. Obwohl die umgebaute Angel zu Beginn ca. 1 Kg schwerer war, konnte ich mit dieser sehr viel angenehmer einwerfen, da sie ja keine Kopflast mehr hatte. Ich bemerkte gar nicht mehr, dass am anderen Ende ein 170 gr Blei hängt geschweige ein Aufladen der Rute. Die anfängliche Masseträgheit des neuen Gesamtgewichts wurde beim Einwurf in der Abwärtsbewegung der Griffseite durch zusätzliche Beschleunigung ausgeglichen, so dass sich diese Rute auch mehr auflud als die andere. Bei beiden Ruten versuchte ich immer die gleiche Armkraft einzusetzen.

Das 500 gr Blei passte dann schon besser und es wurde dann auch nicht mehr nach dem Einwurf aus der Halterung genommen (ich warf und holte also damit ein).
Wer kennt das nicht, dieses ständige „gegen den Vortrieb und Kopflast der Rute“ beim Einkurbeln zu kämpfen. Besonders, wenn das Blei incl. Fisch über 100 Meter entfernt im Wasser liegt.
- Alles weg, kein Gefühl mehr nach „heute hab ich was getan und mich angestrengt“.
- Eine vorzeitige Ermüdung stellte sich durch die umgebaute Rute bei mir nicht ein.
Das Gegenteil war eher der Fall, da das Einholen in der Regel sehr viel länger dauert und mehr an den Kräften zehrt, als das Einwerfen (meiner Meinung nach).

Meine Vorfächer (das Übel schlechthin):
Ich ging ja schon mit einer gewissen Vorahnung an den Start und leider stimmt die Redewendung:
„Hab’s dir doch gleich gesagt, das geht nicht gut“
In der letzten Woche habe ich nun wieder so viele Vorfächer beim Einwurf zerschreddert, dass ich mir doch einige Gedanken über mein weiteres Vorgehen machen musste.

Die Wurfweite:
Wurde schon mit der normalen Rute ein Strandabschnitt komplett überworfen, so legte die umgebaute Rute, bei richtig eingesetzter Technik, nochmals im Durchschnitt ca. 20 Meter drauf (mal mehr mal weniger).

Wie schon erwähnt, dachte ich dann auch schon mal ernsthaft über mein weiteres Vorgehen nach. In den letzten Jahren hatte ich leider auch schon verschiedene Ruten beim Einwurf zerteilt (z.B. Grauvell, Spro, Shimano) und es würden zukünftig wohl noch mehr Ruten in dieser Preisklasse brechen und Vorfächer davonfliegen, wenn ich diesen Weg weiter verfolgen würde.

Natürlich gibt´s auch härtere und stabilere Ruten wie Century Compressor und Co und Vorfächer mit über 1 mm Schnurdicke oder Stahldraht. Aber am Ende wäre es wohl günstiger, wenn ich mir auch eine Drohne kaufe und die Köder ins Meer bringen lasse. Dann würde ich auch evtl. Island erreichen.

Aber so weit will ich auch gar nicht mehr einwerfen. Das Einkurbeln von über 140 Meter Schnur macht mir einfach keine Freude mehr.

Für mich war es eine gute Erfahrung, dies einmal richtig auszutesten. Und nun könnt ihr wieder zuschlagen.

Anbei 2 Bilder:
-Kontergewicht
- eingesetztes Vorfach

mfg
Ralf
 

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Meefo 46

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AW: Ausbalancierte Brandungsruten

Moin .

Ist doch alles gut man hat diskutiert und du hast bewiesen das es funktioniert.

Gratulation zum bestandenen Testen.

Danke für den Bericht mit Bildern.
 

degl

Well-Known Member
AW: Ausbalancierte Brandungsruten

Kommt immer wieder vor:

Grau ist alle Theorie...............;)

Aber 500-900 gr. ist schon ne Ansage|bigeyes

Meine Rute wiegen gerade mal eben über 500gr.

Danke für den Test#6

gruß degl
 

Ra.T

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AW: Ausbalancierte Brandungsruten

Hallo zusammen,
Es ist ja nun einige Zeit ins Land gegangen und es hat sich doch noch einiges bei meinem Projekt getan.
Nach dem Test mit den Cormoran Ruten, verwendete ich erst mal meine unverbauten Spro High Tide 450 Ruten zum Angeln und bei jedem Tripp dachte ich immer nur „ die Cormoran lagen aber viel besser in der Hand und luden sich auch besser auf“. …..ich mach es nun mal kurz.
Meinen Spro High Tide 450 implantierte ich jetzt auch je ein neues
„Bleiorgan“ mit 500 gr Eigengewicht, so sind sie nun auch (ohne Montage) ausbalanciert.
Wenn ich sie incl. Vorfach ausbalancieren würde, dann würden sie wohl beim Einwurf brechen.
Für die Vorfächer verwende ich nun die Climax Haruna Seamaster Fluorocarbon in 0,8 mm (soll 24 Kg aushalten).

Weiter geht´s bald in einem neuem Trööt.
Mfg
Ralf
 
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