AVN Niedersachsen's Gemeinschaftsfischen abgesagt...

Aus Angst vor Reaktionen hat der Angelverein der das Gemeinschaftsfischen ausrichten wollte,abgesagt.

Am 11.08.2019 findet aber ein Grundelangeln an der Weser statt.

Infos dazu bei FB oder auf unserer Hp.


mfg
 

Fischer am Inn

Active Member
Hallo miteinander,

Aus Angst vor Reaktionen hat der Angelverein der das Gemeinschaftsfischen ausrichten wollte,abgesagt.

Am 11.08.2019 findet aber ein Grundelangeln an der Weser statt.
als ich die Meldung das erste mal gelesen habe, dachte ich, das sei die übliche Nummer mit PeTra usw. ....

Jetzt habe ich mir´s noch mal genauer angeschaut und musste feststellen, dass der das AVN Gemeinschaftsangeln ausrichtende Verein aus Angst vor der unteren Naturschutzbehörde abgesagt hat.

Das ist für mich sehr irritierend. Aber um den Sachverhalt sinnvoll einordnen zu können braucht´s einfach mehr Fakten.

Kann dazu jemand, der die Situation vor Ort kennt, etwas sagen?
Ist das ersatzweise angesetzte Grundelfischen in Magelsen/Weser im selben Zuständigkeitsbereich der genannten unteren Naturschutzbehörde wie das abgesagte Gemeinschaftsfischen?

Servus
Fischer am Inn
 

Ukel

Active Member
Leider habe ich die E-Mail mit der Ausschreibung schon gelöscht, daher weiß ich nicht, wo das AVN- Angeln stattfinden sollte.
Eins ist aber gewiss: das Grundelangeln ist kein Ersatz dafür, das findet sowieso drei Mal im Jahr statt. Es ist sicherlich so zu verstehen, dass Interessierte ersatzweise doch bitte beim Grundeln mitmachen sollten oder können, wenn Ihnen das AVN-Angeln fehlen sollte.
 

Fischer45

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Bei diesen Wasser-Luft-Temperaturen kann ich diese Absage verstehen. Bei diesen Witterrungen werden sämtliche Gemeinschaftsfischen, Hegefischen hier im Verein abgesagt.
 

Wollebre

Well-Known Member
kann mal jemand erklären war die Temperatur damit zu tun hat?

Bin regelmäßig in Asien und dort wird mit Begeisterung auch bei 35 Grad geangelt....
 

Fischer45

Active Member
Bei heißen Temperaturen ein Hegefischen oder
Gemeinschaftsangeln durchzuführen, finde ich schon grenzwertig, jedenfalls an unseren Gewässern,flach, mooring. Es mag wohl im Fluß anders aussehen, wenn der Wasserstand normal ist. Die Fische leiden schon an Sauerstoffmangel, dann werden sie Stunden im Setzkescher gehältert, gewogen, umgehältert in Transportbehälter und in ein anderes Gewässer ausgesetzt.
Die Verluste, na ja!
Diese Fischen würde ich nur im Frühjahr, Herbst veranstalten.
Ich werde jedenfalls Gemeinschaftsfischen im Sommer fernbleiben, obwohl ich immer gerne an diesen Veranstaltungen teilnehme.
Das ist meine Meinung, aber vielleicht sehe ich das auch verkehrt.
 
Der TE äußert sich leider nicht näher.

Moin

Nun ja Toni,ist halt "schwierig"......auch wenn ich das könnte......


Aber mit dem Wetter hat es weniger zu tun.



Zitat aus facebook AVN:

Laut Auskunft unseres Referenten für Gemeinschaftsfischen gibt es einen Vorstandsbeschluss des Gastgebers (Verein im LK OHZ), das Angeln nicht durchzuführen. Der Verein befürchtet offenbar Angelbeschränkungen durch die UNB im Zuge der Ausweisung von Natura2000 Schutzgebieten, wenn er ein großes Gemeinschaftsangeln ausrichtet.

mfg
 

Toni_1962

freidenkend
Angst ist ein trauriges Zeichen von Hilflosigkeit, meist gepaart mit Unwissenheit, oft gepaart mit Rückratslosigkeit und Unfähigleit und Willenslosigkeit.

Was ich hier aber explizit nicht unterstelle.
 

Mefoangler53

New Member
Betr.: Ein weiterer Schritt auf dem Weg zum totalen Angelverbot

Hallo @Toni_1962

ich habe jemand bei einem Krankenhausaufenthalt begleitet, und das war mir wichtiger als hier im Board zu schreiben. Ich möchte jetzt aber doch auf deine Frage, wie ich zu dieser Meinung komme, antworten. Hier wurde ja schon wieder schöngeredet, wieso das Gemeinschaftangeln abgesagt wurde. Das heiße Wetter und die Wassertemperaturen mussten herhalten. Dazu wurden als Beweis sogar Gewässersperrungen an slowenischen Forellenflüssen bemüht. Tja, scheinbar ist es einfach so, dass die Angst vor der unteren Naturschutzbehörde der Grund ist. Ich bin mir sicher, dass diese Angst sogar begründet ist. Leider haben die Angler mal wieder zurückgesteckt. Es wurde wieder nachgegeben und ein Stück Miteinander hergeschenkt. Das Ganze passt genau in das Peta Schema, Angler zu stigmatisieren und zu denunzieren. Stück für Stück wird von den Rechten und Möglichkeiten der Angler abgeknabbert, bis es zu einem endgültigen Verbot kommt. Als Beispiel ist hier der LK Nienburg zu nennen, der in der Weser ein generelles Angelverbot durchsetzen möchte. Im LK Heidekreis soll (ist?) die Aller auf ganzer Länge NSG werden. Ja, noch wird zugesichert, dass die Angler davon kaum betroffen sind, aber mit dieser Einstufung sind künftigen Einschränkungen Tür und Tor geöffnet. All diese Vorkommnisse (s. auch den neusten Peta Aufruf) haben zu meiner Aussage geführt. Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren. Bei den Anglern vermisse ich das Kämpfen. Wir schaffen es nicht einmal popelige 50 000 Unterschriften für eine Petition gegen Peta zusammenzubekommen. Abgesehen davon, glaube ich nicht an den Erfolg einer solchen Eingabe, da unsere Politiker viel zu viel Schiss haben und sich sicherlich nicht gegen den heutigen Mainstream stellen würden. Wie du ja selbst in einem anderen Post erkannt hast: Befürchtungen müssen nicht substanziell begründet sein.
 

Toni_1962

freidenkend
Richtig, Befürchtungen müssen nicht substantiell begründet sein, da sind wir uns einig. Deswegen gibt es nur Vermutungen, aber keine Gewissheit. Ich würde mir daher nie anmaßen, "sicher" zu sein, und anderes als Schönreden abzuwürdigen.
 
Den Zweck von Petitionen stelle ich auch ganz allgemein in Frage. Mir fällt nicht ein einziger Fall ein, bei dem Politiker den Forderungen einer solchen Petition nachgekommen sind.
Hat für mich was von Opium für's Volk. So lange, wie die durchschnittliche Zeit für das Unterschreiben der Petition beim Bürger dauert, so lange beschäftigt man sich in der Politik damit. Wenn überhaupt.
 

nostradamus

Well-Known Member
Den Zweck von Petitionen stelle ich auch ganz allgemein in Frage. Mir fällt nicht ein einziger Fall ein, bei dem Politiker den Forderungen einer solchen Petition nachgekommen sind.
Hat für mich was von Opium für's Volk. So lange, wie die durchschnittliche Zeit für das Unterschreiben der Petition beim Bürger dauert, so lange beschäftigt man sich in der Politik damit. Wenn überhaupt.
hi,
bin da absolut anderer meinung.
als beispiel schau dir mal die Bienen-petition in bayern an!
 

Toni_1962

freidenkend
Petitionen sind täglich Brot.
Bestandteil der demokratischen Grundrechte und auch Online-Peditionen durchaus sinnvoll und auch erfolgreich.
 
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