Bachforellenpirsch

Laichzeit

Well-Known Member
Meinte natürlich die Schonzeit smile01.
Der ursprüngliche Gedanke war, dass man den Bachforellen ihre Ruhe lässt. Die Schonzeit der Refo wurde aber tatsächlich an die Laichzeit angepasst. Die meisten Regenbogenforellen laichen im erst ab Januar/Februar.
 

fishhawk

Well-Known Member
Hallo,
Die meisten Regenbogenforellen laichen im erst ab Januar/Februar.
Kennst Du nen Baggersee in Bayern, wo sich Regenbogenforellen selbst fortpflanzen?

Soll auch für die meisten Fließgewässer eher die Ausnahme als die Regel sein.

Dazu müssten wohl erstmal fortpflanzungsfähige Fische besetzt werden.

Man muss aber natürlich nicht jede Regelung verstehen, die die Behörden sich einfallen lassen.

Die für unsere fränkischen BaFo-Gewässer kann ich allerdings gut verstehen.
 

Seele

Böhser Siluro
Teammitglied
Oops...! I did it again.

Bachforelle.jpg



Wünsch euch ein schönes Wochenende und viel Petri Heil. Geht raus ans Wasser, die Forellen fressen sich dumm und dusselig.
 

crisis

ewiger Lehrling
Endlich auch die erste Erfolgsmeldung 2021 aus Frankfurt. So eine dunkel gefärbte ist mir hier noch nicht an die Leine gegangen. Schöner Fisch, keine Egel und gut im Futter. Kurz davor hat eine etwa gleich große die Schnur um einen Ast gewickelt und sich kurz vorm Kescher verabschiedet.


erste Bafo 2021 komp.jpg
 

Bootsy48

Active Member
Tolle Fische die ihr da gelandet habt.... Bei mir läuft noch garnichts..... Heute kurzentschlossen 3 Stunden an der Aa ( bei Herford) Spoons, Wobbler und Gufi durchs Wasser tanzen lassen
Kein Kontakt, keine Fischaktivität ....
 

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ado

Active Member
War gestern Abend nochmal ne Stunde in der Dämmerung.
Kurz bevor es dunkel war wurden die Fische aktiv.
Gab dann in kurzer Zeit einige Fische.
Der letzte Biss des Tages kam dann in voller Strömung und riss erstmal kräftig Schnur von der Rolle.
Nach wirklich langem Drill gegen die Strömung kam dann eine ~60cm lange Regenbogenforelle zum Vorschein.
Aufgrund des langen Drills habe ich dann auf ein Bild verzichtet und den Fisch zurück in die Fluten entlassen.
 

Bilch

Otto-Normalangler
War gestern Abend nochmal ne Stunde in der Dämmerung.
Kurz bevor es dunkel war wurden die Fische aktiv.
Gab dann in kurzer Zeit einige Fische.
Der letzte Biss des Tages kam dann in voller Strömung und riss erstmal kräftig Schnur von der Rolle.
Nach wirklich langem Drill gegen die Strömung kam dann eine ~60cm lange Regenbogenforelle zum Vorschein.
Aufgrund des langen Drills habe ich dann auf ein Bild verzichtet und den Fisch zurück in die Fluten entlassen.
Dickes Petri :love
Ich wünschte mehrere Angler würden so mit den Fischen umgehen und auf Fotos lieber verzichten thumbsup
 

crisis

ewiger Lehrling
Ich denke man kann durchaus Fotos machen ohne dem Fisch zu schaden. Einige Arten sind weniger sensibel als andere. Wenn ich dann aber sehe, wie manche die Fische mit trockenen Händen anfassen, minutenlang auf ungeeigneten Untergrund legen oder ohne Kescher an der Schnur aus dem Wasser heben dann wirds mir ganz anders.
 

Seele

Böhser Siluro
Teammitglied
Bei dem Thema muss man bisschen aufpassen. Ich weiß die meisten hier wissen es, aber es gibt auch unerfahrenere Angler, drum erwähne ich das nochmal.

Fische setzt man natürlich nur in der Schonzeit und wenn sie nicht das nötige Entnahmefenster haben zurück. Gerade in der Schonzeit können die Fische aber durch das Laichgeschäft geschwächt sein und nach einem langen Drill leicht abtreiben. Deshalb den Fisch ruhig die Zeit geben die er braucht und in der Strömung halten bis er sich regeneriert. Sie erscheinen einem oft fitter als sie sind, weil er natürlich Angst hat und in sein Versteck zurück will.
Also immer noch ne Minute oder zwei Zeit nehmen und den Fisch Kopf voran in die LEICHTE Strömung halten. Wenn er dann wieder richtig Kraft entwickelt, los lassen und weiterhin noch beobachten ob er weiterhin stabil bleibt.
 

ado

Active Member
Klar kann man von Fischen ein Foto machen - mach ich auch oft genug.

Jeder der mich bissl kennt wird wissen, dass mir die Fische als Tiere sehr am Herzen liegen. Und ich behaupte ganz gut einschätzen zu können was der Fisch noch ab kann und was nicht.
Danke Seele du sprichst mir aus selbiger
Die Forelle stand beim zurücksetzen etwa 2-3 Minuten in einem etwas ruhigeren Bereich - natürlich gut gestützt von mir - und hat am Anfang wirklich schwer geatmet.
Einen Fisch in dieser Verfassung für Minuten aus dem Wasser nehmen nur weil jemand ein Foto haben will halte ich für verantwortungslos. Ein wenig wehmütig bin ich allerdings auch - eine Forelle der endfünfziger bis eventuell Anfang sechziger Klasse würde man schon gerne als Erinnerung haben. Meine Entscheidung war aber genau die richtige.

Zum Thema Fotos noch ne kleinere Bafo vom Wochenende Aus einem anderen Gewässer.
 

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PirschHirsch

Well-Known Member
Besonders sensibel sind auch untermaßige Kleinforellen - die hakt man idealerweise gleich möglichst sanft im Wasser ab oder versucht Losschütteln-Lassen per Slack Line.

Die vertragen auch überhaupt keinen Druck auf den Körper:

Stärkeres Festhalten des Fisches (z. B. bei Rumfummel-Hakenlösen wg. Drilling-Maulzunagel) kann denen vor allem im Bereich hinter den Kiemen und im Bauchbereich irgendwelche Blutgefäße so zu- bzw. zerquetschen, dass sie hernach erledigt sind - obwohl sie evtl. noch wegschwimmen. Wenn dann auch noch ein längerer Aufenthalt an der Luft hinzukommt, ist für "gequetschte" Minis fast sicher Sense.

Darum am besten gar nicht erst aus dem Wasser heben bzw. möglichst nicht anfassen. Und wenn doch nötig, dann möglichst sanft im (!!) Wasser ohne Rausheben - den Fisch dann nur im Wasser bzw. ausreichend großen Kescher schwimmend möglichst leicht = ohne Druck so mit einer Hand fixieren, dass man mit der anderen den Haken möglichst schnell lösen kann.

Habe ich mir dareinst von jemandem sagen lassen, der sich in puncto Forellen-Biologie und -Anatomie sehr gut auskennt. Seitdem praktiziere ich das nach Möglichkeit immer so.

Und verwende gezielt auf Forelle schon lange keine Drillinge mehr (bin reiner Spinnfischer) - Kukö-EHs mit angeklemmten Widerhaken erleichtern das Ganze ungemein (insbesonder die Slack-Line-Methode). Ich möchte halt möglichst keine kleinen Natur-Nachkömmlinge verheizen.

Mini- und Normalforellen lichte ich auch persönlich so gut wie nie ab, da sehe ich keinen Sinn drin bzw. erachte dies als Zeitverschwendung. Wenn doch mal ein Foto, muss das schon ein persönlicher Ausnahme-Fisch sein (z. B. besonders groß oder besonders schön / irgendwie auffallend kurios).

Wobei mir die Foto-Qualität dann auch völlig latte ist - mir reicht da ein möglichst schneller Handy-Schnappschuss als Erinnerung (die ohnehin größtenteils analog im Kopf verbleibt).
 
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