Bären-Attacke!

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Schwarzbär.jpg

Kommt es zu einer Konfronation zwischen Bär und Mensch, gewinnt meist der Pelzträger (Beispielfoto/pixabay)

Was als idyllischer Angelausflug in die Wildnis Kanadas begann, endet in einer schrecklichen Tragödie: Deb und Jay MacDonald flogen mit dem Kleinflugzeug zu ihrer abgelegenen Hütte am McTavish Lake, um dort ein paar Tage zu verbringen. Als der Kontakt zu ihren Angehörigen abbrach, schlug die Familie Alarm. Suchtrupps der Royal Canadian Mounted Police machten vor Ort schließlich die traurige Entdeckung und fanden das Paar tot auf. Wie die Ermittlungen ergaben, wurden die beiden von einem Schwarzbären tödlich verletzt. Das Tier wurde kurz darauf von den Behörden erlegt. Obwohl solche Vorfälle in der Region extrem selten sind, verzeichnen Experten in letzter Zeit ein aggressiveres Verhalten bei Schwarzbären.

Quelle: www.pirsch.de/news/beim-angelausflug-rentnerpaar-baer-angegriffen-getoetet-43590

Welchen Tieren seid Ihr bisher auf Euren Angeltrips im In- und Ausland gestoßen?
 
Meine größten (Raub-)tiere beim Angeln in nächster Nähe bzw. eine Kiesbank teilend waren Kodiakbären in Alaska, sonst auch Schwarzbären … harmlos wenn genug Lachs vorhanden und man die Verhaltensregeln einhält
In Australien und Mittelamerika Krokodile … verantwortbar, wenn man Sicherheitsregeln einhält
Im südlichen Afrika war es ein Flusspferd, das Blickkontakt aufgenommen hat … da bin ich dann gegangen, Einheimische sind geblieben
 
Ich bin so vor 40 Jahren, morgens an einem Wochentag, wohl der erste Besucher eines Tierparks im Westerwald (Gelbachtal) gewesen.
In der Nacht zuvor gab es Unwetter und es hatte einen Baum über den Gehege Zaun gelegt.
Ich habe es gemerkt als ein Wisent an mir vorbei ging, der glücklicherweise sehr relaxt seinen neuen Raum erkundete.
Es gab aber auch Braunbären dort.
Ich hab dann mal an der Kasse Bescheid gesagt, weil sofort geschlossen war gab es noch das Geld zurück.
Jürgen
 
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am hausgewässer beim karpfenansitz
ein köter kommt von hinten und macht sich über mein anfutter her
und will das nicht mehr hergeben
hat böse geknurrt
ich hatte keine chance
200.gif
Das war bestimmt ein Mampfhund, ich kenn die ab73
 

u-see fischer

Ich bin mal beim Angeln von Mücken überfallen worden. Die wollten alle mein Blut saugen. Da es so viele waren, konnte man sich kaum dagegen wehren.


ach ja die mücken habe ich ganz vergessen
kann man sich nicht vorstellen
nacht- fischen auf schwertfisch vor den kornaten
bei licht wurden wir überfallen von millionen blutsaugern
mussten abbrechen ,, man konnte nicht mehr atmen


loop glitch GIF by Gifmk7
 
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Hafebefestigung bei Sandbessjoen oder wie man das schreibt. Langer Tag, schlechtes Wetter und was hab ich mich über den einen gescheiten Dorsch gefreut. Fisch abgeschlagen und hinter mir auf einem ebenen Stein abgelegt, wollte weiter angeln.
Als ich fertig, nass und hungrig mit meinem Fang gehen wollte, sah ich nur noch einen Teil der Schwanzflosse und die bewegte sich.
Hatte so ein diebischer Mink meinen Fisch geschnappt und zog sich den gerade in die Spalte, in den Hohlraum zwischen den riesigen Steinen.

Konnt ihn im Licht der Handy Lampe sogar noch sehen, aber nicht erreichen
 
Vierbeiner nichts Spektakuläres aber auf den Bahamas zwei Tigerhaie im 40 cm tiefen Wasser (da haben zwei Drittel der Haie aus dem Wasser raus geguckt). Dazu von der gleichen Sorte eine Viermeterbursche der auf den Malediven nachts das Boot (so 40 Meter vom Ufer entfernt vor Anker) umkreist hat. Highlight war dann ein riesiger Hammerhai von 5 Meter Länge der auf den Exumas direkt am Strand vorbeikam. Da vergeht einem dann die Lust am Baden ganz rapide...smile01
Flatfischer
 
Bei allen Witzen über gefährliche Begegnungen mit Mücken, Igel, Blindschleichen und futterfressende Hund möchte ich dennoch meine Anteilnahmen für den tragischen Tod zweier Menschen zum Ausdruck bringen.
Mögen die beiden in Frieden ruhen.
 
Vor rund 30 Jahren saß ich an der Großen Dunge (SAV-Gewässer in HB-Nord) beim Nachtangeln. Gemütlich auf dem Karpfenstuhl, die Beine ausgestreckt. Urplötzlich schießt ein Tier an mir vorbei, erschreckt sich und beißt mir vorne in den Gummistiefel! Im Lichtschein sehe ich einen Fuchs flüchten. Meine Pumpe brauchte einen kurzen Augenblick ...:roflmao
 
Ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, warum so eine traurige Nachricht jetzt eine Kettenreaktion an Beiträgen ausgelöst hat, die das Ganze eher ins Lächerliche ziehen. Geschichten über gefährliche Begegnungen oder Situationen, die hätten gefährlich werden können, sind mMn in Ordnung, weil sie aufzeigen, dass selbst bei einem Sport wie dem Angeln erhebliche Risiken bestehen. "Awareness-Momente" so gsehn.


Ich war einmal beim Angeln in Russland in einer kleinen Lagune, die fast vollständig vom Hauptsee abgetrennt war. Sie war durch umgestürzte Äste, Seerosen und Schilf so stark bewachsen und versteckt, dass sie beinahe wie ein eigener kleiner See wirkte. Dort hörte ich ganz in der Nähe einen Elch rufen. Er hörte einfach nicht auf. Gesehen habe ich ihn nicht, aber er war so nah, dass man die Luft um sich herum fast vibrieren spürte.

Ich war ziemlich froh, dass ich zu diesem Zeitpunkt im Boot saß und nicht am Ufer stand, denn Elche können durchaus gefährlich werden, wenn man sie überrascht oder ihnen zu nahe kommt.


Ein anderes Mal, weit draußen in der argentinischen Pampa, bestimmt 10 Kilometer von der nächsten asphaltierten Straße entfernt, hörte ich merkwürdige Rufe. Lange Zeit dachte ich, es wäre irgendein ungewöhnlicher Vogel, denn davon gibt es dort wirklich viele. Dann, in den letzten Strahlen der untergehenden Sonne, kamen plötzlich zwei Mähnenwölfe aus dem Wald auf der gegenüberliegenden Seite des Kanals und gingen zum Trinken ans Wasser. Beim Zurückgehen zum Auto sah ich dann auch noch einige Viscachas, was damals auch eine Prämiere für mich war.

Der Mähnenwolf war wahrscheinlich das seltenste Tier, das ich jemals in freier Wildbahn beobachten durfte. Gefährlich sind sie allerdings nicht.
 
Tragisch vor allem, dass die ohne Eigenschutz unterwegs waren, wenigstens Bärenspray.
Wie sagt man so treffend:
If it's brown lay down, if it's black fight back, if it's white say Good Night.
Wobei die Schwarzen wohl ebenfalls zusehends unangenehmer werden. Woran das liegt?
Elche sind wie Nilpferde, gerne höchst ungehalten. Jedenfalls, soweit ich weiß , bis vor wenigen Jahren kamen in Kanada jährlich mehr Leute durch Elche zu Tode als durch Bär, Wolf und Puma zusammen genommen.
 
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