Belastung von Nord- und Ostsee durch MRT-Kontrastmittel

Anglerboard Redaktion

Administrator
Teammitglied
Eine neue Studie zeigt, dass MRT-Kontrastmittel inzwischen großflächig Nord- und Ostsee belasten und über Flüsse und Meeresströmungen weit verbreitet werden.

sea-8006539_1280.jpg

Eine neue Studie belegt eine weitreichende Belastung von Nord- und Ostsee durch MRT-Kontrastmittel (Beispielbild @pixabay)

Eine Studie der CritMET-Arbeitsgruppe um den Bremer Geochemiker Prof. Michael Bau zeigt: Nord- und Ostsee sind großflächig mit Gadolinium belastet – einem Bestandteil von MRT-Kontrastmitteln, der in Kläranlagen kaum entfernt werden kann. Über Flüsse wie Rhein, Ems, Weser, Elbe und Themse gelangt das künstliche Gadolinium in die südliche Nordsee und wird von dort durch Meeresströmungen entlang der deutschen und dänischen Küste bis in norwegische Fjorde transportiert. Die Ostsee erhält ähnliche Einträge unter anderem über Weichsel und Oder; viele europäische Flüsse sind inzwischen betroffen.
Da diese Regionen ökologisch und wirtschaftlich bedeutend sind, untersucht das Team um Dr. Keran Zhang auch Muscheln und Fische. Erste Befunde zeigen zwar eine Aufnahme durch einzelne Organismen, bislang aber keinen nennenswerten Übergang in die Nahrungskette. Als nächstes analysiert die Gruppe, wie stabil die Kontrastmittel im Meerwasser sind und wie schnell sie zerfallen. Noch liegen die Konzentrationen unterhalb einer Gesundheitsgefahr. Angesichts stetig steigender Einträge warnt Prof. Bau jedoch: Solche kritischen Metalle haben im Gewässer – besonders im Trinkwasser – nichts verloren und stellen eine wachsende Herausforderung für Umwelt und Versorgung dar.




Quelle: https://idw-online.de/de/news862300
 
Ach jooo, das wird schon nicht so schlimm sein.
Schweden hat das Zeug Jahrzehntelang in den Kopenhagener Schären abgebaut, Norwegen baut es derzeit nähe Oslo ab.
Dazu ist das Zeug in Speichermedien wie z.B CD-rw sowie in verschiedenen Elektrogeräten enthalten.
Und solange unsereins als Otto-Normal-Bürger nicht weiß welche Isotopenvarianten des Gadolinium für Bildgebende Medizin
verwendet werden, ist das ja eher recht uninteressant.
 
Ich denke vielmehr über die "Kriegsmunition" aus dem 2. Weltkrieg nach, die da in der Ostsee seit 80 Jahren vor sich hin gammelt und nun ganz langsam(weil teuer) geborgen werden soll..............wahrscheinlich schon wieder viiiiiel zu spät............allet :poop

gruß degl
 
Ich denke vielmehr über die "Kriegsmunition" aus dem 2. Weltkrieg nach, die da in der Ostsee seit 80 Jahren vor sich hin gammelt

Nicht nur in der Ostsee auch in der Nordsee schlummert so einiges vor sich hin, von versenkten Kriegsschiffen, abgeschossenen Flugzeugen und nicht zu vergessen die ganze Munition die nach dem 2 Weltkrieg "entsorgt" wurde.


Gruß Frank
 
Nicht nur in der Ostsee auch in der Nordsee schlummert so einiges vor sich hin, von versenkten Kriegsschiffen, abgeschossenen Flugzeugen und nicht zu vergessen die ganze Munition die nach dem 2 Weltkrieg "entsorgt" wurde.


Gruß Frank
Völlig richtig, nur hat es die Nordsee "es leichter", auf Grund von Strömungen, Tidenhub und dem Atlantik, das Zeuchs besser zu "verdünnen".

Die Ostsee ist dagegen nur nach längeren und starken Stürmen in der Lage Wasseraustausch zu erleben, daher denke ich, das es hier in dem westlichen Teil brenzlig wird und dann auch die "angedachten Schutzzonen" sich als Adabsurdum=(Saudum) erweisen werden.............

gruß degl
 
Auch das noch..."Fisch ist gesund" - gilt wohl nicht mehr so wirklich...:annoyed

Kommt drauf an wo du ihn aus welchen Gewässer angelst, der klare kleine Gebirgsbach wird besser abschneiden als die Ostsee.
Obwohl auch in diesen Bach werden schon Schadstoffe vorhanden sein.

Völlig richtig, nur hat es die Nordsee "es leichter", auf Grund von Strömungen, Tidenhub und dem Atlantik, das Zeuchs besser zu "verdünnen".

Das stimmt die Option der Verdünnung ist in der Ostsee stark limitiert, daran das das Wasser verschmutzt wird, daran haben die Alliierten/Siegermächte nicht gedacht, einfach ins Wasser kippen und gut aus den Augen aus dem Sinn.


Gruß Frank
 
Zurück
Oben