Beratung Freilaufrolle fürs Karpfenangeln

Hegi89

New Member
Hallo in die Runde,

Ich bin momentan auf der Suche nach ein paar gescheiten Freilaufrolle fürs Karpfenangeln (normale Grund-Selbsthak-Montage). Ich angle meist an Seen/Talsperren. Fließgewässer eher nicht. Meist ist es nicht notwendig besonders weit zu werfen, jedoch wäre es gut wenn im zweifelsfall auch mal 50-60m wurfweite drin sind, also wäre es vermutlich sinnvoll die Rollengröße nicht zu klein zu wählen?

Ich bin von der Optik her meist etwas eigen, denn das Auge angelt ja bekanntlich mit :p ... ich mag zB keine Doppelkurbel oder goldene Spulen. Ich mag es vom Design er schlicht, Richtung Daiwa emcast LT (welche mir leider etwas zu klein ist von der Schnurfassung her).

Budget wäre so um die 60€ +/- 15.

Was ich bis jetzt so ins Auge gefasst hatte: Okuma Dyna drag (6000 scheint ausreichend?). Hatte da vllt jemand schon Erfahrung mit der Rolle?

Fox EOS 10000 - scheinbar ein solider Klassiker. Wie sind eure Langzeiterfahrung damit?

Falls jemand noch andere vorschläge oder Fragen hat, immer raus damit :)

Ansonsten schonmal vielen Dank im voraus.
 

Thomas.

Mr. Diaflash
Ich bin momentan auf der Suche nach ein paar gescheiten Freilaufrolle
ich mag zB keine Doppelkurbel oder goldene Spulen.
gescheite Freilaufrollen besitzen entweder Doppelkurbel oder goldene Spulen :laugh2 ebenso sollte das Zauberwort draufstehen(Spaß), ich würde jetzt ja als Notlösung(ü. 4000er) Penn vorschlagen, aber auch da haben die guten goldene Spulen (das alles ist nur meine Persönliche Meinung)

Budget wäre so um die 60€ +/- 15.
Shimano ST,DL = Doppelkurbel
Penn Slammer LL = goldene Spule

meine Empfehlungen(ü 4000er) fallen raus.



Meist ist es nicht notwendig besonders weit zu werfen, jedoch wäre es gut wenn im zweifelsfall auch mal 50-60m wurfweite drin sind, also wäre es vermutlich sinnvoll die Rollengröße nicht zu klein zu wählen?
bei weiten von 50-60m würde rein theoretisch sogar eine 2500er reichen, ich selbst fische auch nicht weiter eine liegt sogar direkt zu meinen Füssen und nutze 12000er (eigentlich völlig übertrieben) meine Persönliche Vorliebe bei Rollen die hauptsächlich auf Rutenhalter liegen: zu groß gibt es nicht :laugh2
 
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Hecht100+

Moderator
Teammitglied
Dann schau dir mal die Mitchell 7000 FS Avocast Black Edition an, Größe reicht auch für weite Würfe, einfach Schwarz gehalten, Fische sie jetzt seit 2 Jahren und man bekommt sie im Moment sehr günstig.
 
Die Rollengrösse richtet sich nach den Angelmethoden, den Angelentfernungen, Schnurstärke, den Wurfgewichten, der Fischgrösse und der Rute.

Möchte man auch mal z.B. mit der Pose oder Schwimmbrot sein Glück versuchen und legt die Angel nicht ab, dann gehen schwere Bigpits bzw. Freilaufrollen mit der Zeit auf die Arme. Es gibt eine Reihe von 6000ern von weniger als einem halben Kilo Gewicht.

Grössere Modelle haben in der Regel auch grössere Spulendurchmesser, das erleichtert es auf Weite zu kommen. Natürlich bieten sie mehr Schnurfassung, von dem gewünschten Schnurdurchmesser sollten mindestens Angeldistanz + ca. 50m Drillreserve + ca. 50m Verschleißreserve draufpassen. Fischt man starke Schnüre sollte der Spulendurchmesser ausreichend groß sein, weil einem sonst die drahtigere Schnur öfters lästig von dieser runterspringt.

Grosse Wurfgewichte und Fische beanspruchen natürlich Rollenmechanik und Bremse, deswegen besser nicht zu klein wählen.

An einem 3,5lbs Dampfhammer sind 2500 und 4000 zu klein, gleichwie eine 10000er an einer Stalkerkarpfenrute zu groß wäre.

---

In deinem Fall würde ich dir Rollengrössen ab 6000 empfehlen, fischt du die Ruten immer abgelegt, ist auch die 10000er Fox brauchbar.
 

Thomas.

Mr. Diaflash
Die Rollengrösse richtet sich nach den Angelmethoden, den Angelentfernungen, Schnurstärke, den Wurfgewichten, der Fischgrösse und der Rute.

Möchte man auch mal z.B. mit der Pose oder Schwimmbrot sein Glück versuchen und legt die Angel nicht ab, dann gehen schwere Bigpits bzw. Freilaufrollen mit der Zeit auf die Arme. Es gibt eine Reihe von 6000ern von weniger als einem halben Kilo Gewicht.
(normale Grund-Selbsthak-Montage).
nix mit Pose oder Schwimmbrot , dann hätte auch ich ihm nee 4000er empfohlen
 

Forelle74

Well-Known Member
Hallo in die Runde,

Ich bin momentan auf der Suche nach ein paar gescheiten Freilaufrolle fürs Karpfenangeln (normale Grund-Selbsthak-Montage). Ich angle meist an Seen/Talsperren. Fließgewässer eher nicht. Meist ist es nicht notwendig besonders weit zu werfen, jedoch wäre es gut wenn im zweifelsfall auch mal 50-60m wurfweite drin sind, also wäre es vermutlich sinnvoll die Rollengröße nicht zu klein zu wählen?

Ich bin von der Optik her meist etwas eigen, denn das Auge angelt ja bekanntlich mit :p ... ich mag zB keine Doppelkurbel oder goldene Spulen. Ich mag es vom Design er schlicht, Richtung Daiwa emcast LT (welche mir leider etwas zu klein ist von der Schnurfassung her).

Budget wäre so um die 60€ +/- 15.

Was ich bis jetzt so ins Auge gefasst hatte: Okuma Dyna drag (6000 scheint ausreichend?). Hatte da vllt jemand schon Erfahrung mit der Rolle?

Fox EOS 10000 - scheinbar ein solider Klassiker. Wie sind eure Langzeiterfahrung damit?

Falls jemand noch andere vorschläge oder Fragen hat, immer raus damit :)

Ansonsten schonmal vielen Dank im voraus.
Hi
Ich Fische die Okuma Aventa Baitfeeder schon länger Zeit.
Ne solide Rolle zu einem guten Preis.
https://mobile.angelplatz.de/okuma-aventa-bf-ab-8000-6-1bb-inc-ex-alu-spool--rv0101

Die fällt evtl. In dein Beuteschema :) .
Ich achte auch gern auf Optik.
Was mir nicht gefällt kommt auch nicht mit:laugh2.
Die Wurfweiten bekommst locker hin damit und es darf ruhig ein größerer Fisch einsteigen ohne das du Probleme bekommst.
Die Größe kannst dir raussuchen ich hab die in 10000.
Ist ab ca. 6000 erhältlich.
Grüße Michi
 
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Bimmelrudi

Well-Known Member
Falls jemand noch andere vorschläge oder Fragen hat, immer raus damit :)

Ansonsten schonmal vielen Dank im voraus.
Schau dir mal den Vorgänger der Emcast LT an, sind preislich gleich aber deutlich höhere Schnurkapazität. Die Freilauf LTs sind eigentlich nur noch nen Witz mit der Schnurfassung.

Beim Vorgänger reicht auch schon locker das 4500er Modell
 

Andal

Teilzeitketzer
Korum Shadow Rollen lägen sowohl farblich, als auch mit der Kurbel, der Größe und dem Preis innerhalb der Anforderung.
 

Thomas.

Mr. Diaflash
Korum Shadow Rollen lägen sowohl farblich, als auch mit der Kurbel, der Größe und dem Preis innerhalb der Anforderung.
optisch eine sehr schöne Rolle die auch bei mir auf der demnächst Liste steht, aber so weit ich weiß gibt es die nur als 2500 u. 3500 ? und somit weit wech von einer 6000-10000er
 

Hegi89

New Member
Vielen Dank schonmal für die vielen hilfteichen Antworten. Da hab ja nun schonmal eine ganz gute Liste mit guten Rollen. Da werd ich demnächst mal zum Dealer fahren um vllt das ein oder andere Modell zu begrabbeln :)
 

Bimmelrudi

Well-Known Member
Das ist kein Scherz, die Infinitys gibt es schon sehr lange und es war schon immer ne Highend-Rolle.
Ob man heute noch den Preis dafür zahlt muß freilich jeder selbst entscheiden.
Ich selbst würde sie mir auch nicht zulegen, hat aber erstmal nichts mit dem Preis zutun.
 

Lil Torres

Carp Lover
was wäre mit der daiwa black widow br?? ein kumpel hat sich diese zugelegt und beim ersten begrabbeln fand ich die gar nicht schlecht... nur mal so als idee.
 

Andal

Teilzeitketzer
optisch eine sehr schöne Rolle die auch bei mir auf der demnächst Liste steht, aber so weit ich weiß gibt es die nur als 2500 u. 3500 ? und somit weit wech von einer 6000-10000er
Für das was er so schreibt, würde die 3500er doch vollkommen reichen!? Wobei ich da die Nash BP-4 vorziehe.
 

Hegi89

New Member
Da ich in einem Gewässer angel, wo relativ viele, teils auch größere, Steine im Wasser sind bevorzuge ich relativ dicke, abriebfeste (und damit meistens starre) Schnüre, dh meistens 0,35iger +. Bezweifle irgendwie das dafür 2500 oder 3000er Rollen geeignet sind oder das man dann mit den genannten Schnüren auf die entsprechende Distanz kommt
 
Für das was er so schreibt, würde die 3500er doch vollkommen reichen!? Wobei ich da die Nash BP-4 vorziehe.
Da ich in einem Gewässer angel, wo relativ viele, teils auch größere, Steine im Wasser sind bevorzuge ich relativ dicke, abriebfeste (und damit meistens starre) Schnüre, dh meistens 0,35iger +. Bezweifle irgendwie das dafür 2500 oder 3000er Rollen geeignet sind oder das man dann mit den genannten Schnüren auf die entsprechende Distanz kommt
Grössere Modelle haben in der Regel auch grössere Spulendurchmesser, das erleichtert es auf Weite zu kommen. Natürlich bieten sie mehr Schnurfassung, von dem gewünschten Schnurdurchmesser sollten mindestens Angeldistanz + ca. 50m Drillreserve + ca. 50m Verschleißreserve draufpassen. Fischt man starke Schnüre sollte der Spulendurchmesser ausreichend groß sein, weil einem sonst die drahtigere Schnur öfters lästig von dieser runterspringt.
Genau das Problem meinte ich.
Ich fische an einigen Ruten 28er Mono auf Karpfen, das passt auch wunderbar. Die Nash fasst 200m 28er, das wäre mehr als ausreichend. Beim Angeln stellt man fest, das es scharfkantige Muschelbänke oder Steinpackungen gibt und will zwecks Abriebsreserve auf 35er wechseln. Jetzt fasst die Nash aber nur 120m 35er, da hättest du nach meiner Beispielrechnung lediglich 10m Verschleißreserve ( 60+50+10).
Häufig verliert man bei Montagenwechsel (Flucht-/ Vertrauensmontage/Pose/freie Leine) etwas Schnur, zudem muss man auch bei Schnurbeschädigung mal den einen oder anderen Meter wegschneiden. Bei nur 10m Reserve kommt der Zeitpunkt an dem man neu Bespulen muss für meinen Geschmack viel zu früh.

Du solltest also eine Rolle wählen die mindestens 160m 35er fasst, eventuell mit Aufwuchspotential. Es gibt hier auch einige Karpfenspezis die 40er oder 45er fischen. Nach meiner Erfahrung sind ab etwa 40er Schnurstärken auch weiche Sorten oft so drahtig, das einem selbst bei typischen 6000er Spulendurchmessern die Schnur von der Rolle springen kann. Bis etwa 38er finde ich die 6000er OK, ab 40 würde ich dann mindestens 8000er wählen.
Aber Vorsicht die Spulendurchmesser einiger Serien unterscheiden sich nicht unbedingt, bei manchen ist einfach nur die Spule tiefer. Daher meine Empfehlung sich im gut sortierten Angelladen vor Ort ein Bild zu machen.
edit: Ich habe z.B. kleine 4000er Okuma Baitfeeder bei denen der Spulendurchmesser wesentlich kleiner ist als bei meinen 4000er Ryobi Applause.

Möchtest du Schnüre bis etwa 38er Stärke fischen bleibe ich bei meiner 6000er Empfehlung, möchtest du dir die 40/45er Option offen halten wäre eine 10000er fürs reine Grundangeln wohl die bessere Wahl.

PS Mit schweren Grundbleimontagen (80g+) ist ein maximaler Spulendurchmesser für deine Wurfweiten von 60m nicht ganz so entscheidend.
PPS Leider kann ich dir keine konkrete Modelempfehlung geben, da meine alten Rollen (Okuma Longbow 60) praktisch nicht mehr verfügbar sind.
 
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punkarpfen

Well-Known Member
Hi,
um die Verwirrung zu vergrößern, sollte man bedenken, dass die Rollengrößen nicht genormt sind. Sie sind eher ein grober Richtwert. Ich persönlich fische zwar recht viel auf Karpfen, nutze aber fast nie Freilaufrollen dafür, weil eine gute Kopfbremsrole den Job mindestens genauso gut erledigt. Aufgrund der Abriebsfestigkeit würde ich mindestens eine 35er Mono nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Tuxedo75

New Member
Dann schau dir mal die Mitchell 7000 FS Avocast Black Edition an, Größe reicht auch für weite Würfe, einfach Schwarz gehalten, Fische sie jetzt seit 2 Jahren und man bekommt sie im Moment sehr günstig.
Habe ich mir vor Kurzem auch gekauft, allerdings in der 8000er Version. Die ersten Eindrücke sind sehr positiv für den Preis! und die ersten beiden Drills (einer davon 38 Pfund) wurden ohne Probleme gemeistert. Die Bremse arbeitet perfekt, die Schnurverlegung ist sehr gut und was ich gut finde, ist die Klapp-Kurbel.
 
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