Branden mit der Multi. Einsteigercombo

degl

Well-Known Member
Das ist der falsche Ansatz vergleiche Casting nicht mit realem Köder werfen.
Oh ja........das kann ich nur bestätigen...........

2008 war ich eingeladen auf dem Nordmarksportplatz in Kiel und konnte den "Casting-Chracks" beim trainieren zuschauen.......
Dat sind "Weiten"...........NIE erreichen die solche beim Fischen, obwohl die Jungens ihr"Equipment" auch am Strand einsetzen...............

Ich jedenfalls habe mein "Interesse" an "Multirollenfischen" schnell wieder at Acta gelegt;)

gruß degl
 

degl

Well-Known Member
Natürlich ist es was anderes. Aber die Differenz zwischen Multi und Stationär ist da. Und die ist schon groß
Nö...........ist vernachlässigbar, denn sonst würden hier an der Ostsee die Multi`s wesentlich verbreiteter sein.................
Im Gegensatz zu England, wo am Strand auch mit deutlich größeren Fischen zu rechnen ist;)

Hundshaie,Rochen oder Conger können einem schnell die Statio zerlegen und wie in sehr vielen Brittenvideos zu sehen ist werfen die oft genauso weit am Wasser, wie die Statio-Nutzer...................aber lass dich nicht abhalten, mit Übung und passender Rute-Rolle-Kombi mach das Brandeln mindesten genausoviel Spassthumbsup

gruß degl
 

Testudo

Schützer und Nutzer
Ich habe vor über 30 Jahren der Neugierde nicht widerstehen können, auch mal mit einer Multi vom Strand fischen zu wollen. Also wurde das Objekt der Begierde ganz oben auf die Wunschliste gesetzt und auch erfüllt.

Bis Ostern wollte ich das werfen üben und dann an die niederländische Nordseeküste.

Wenn es mir gelang ohne heftigste Perückenbildung zu werfen, waren die Wurfweiteneine Katastrophe und mit entsprechend eingestellter Fliehkraftbremse stieg die Wurfweite wie auch der Schnurverschleiß.

Auf dem Kutter zum Naturköderangeln war sie aber super.

Sowohl die Informationsbeschaffung, als auch die Materialauswahl war natürlich unweit schlechter, aber meine Neugierde ist auch befriedigt. Selbst als ich die ersten Versuche mit einer Baitcaster an der Spinnrute unternahm blieb ich skeptisch.
 

rhinefisher

Teilthomasianer
Da muss ich dir wiedersprechen.
Schau mal die Distanzen beim Casting an. Da sind Welten zwischen.
Duwirst mit baitcaster beim Spinnfischen auch um einiges weiter
Bei 30er Mono auf der 14000er Shimano und 0.30 Mono auf der ABU werfe ich mit der ABU weiter.
Bei 30er auf der ABU und 0.17er Fireline auf der Shimano, werfe ich mit der Shimano weiter.. .
Und ich fische Multis ohne jegliche Bremse..:laugh2
 
Moin ! Einsteiger Ruten findest Du am ehesten z.B. bei Shakespeare, TRONIX, evtl. ABU,oder Imax. Ob der deutsche Handel etwas hergibt,wage ich zu bezweifeln. Eher in GB zu finden. Ebenso die Rollen ,wie bsw. Akios ,oder mit Chance Daiwa Tournament.
Zziplex und auch Century kosten schnell über 500 €. Dann kommt noch das Versandproblem dazu. Rutenlänge über 4,00m und ggf noch asymmetrisch geteilt. Ich wüßte keinen Shop, der das Material nach Deutschland schickt.
Sonst wäre es wohl bereits in meinem Bestand.
UliRodMaster
 
Heute mal die Rute getestet. Die Aktion ist echt gut für das Geld. Mit einer alten Shimano Corsair geworfen(mit Schnurführung)
Aus dem Stand ohne jede Kraft 70m. Und wenn der Steigwinkel passt(Immer zu flach geworfen) dann wäre noch mehr drin gewesen. Also Fazit zur Rute:
Aktion wie man sie sich (nach YouTube) vorstellt für die Multirolle. In oberen Ende Weich und dann progressiv. Wirklich gut für die Kohle:

Coastlegend 4.2m heißt die Rute.
Von Angel Domäne
 
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buttweisser

Active Member
Auf Fehmarn haben wir mal neben 2 Engländern gesessen. Die haben uns abgeledert. War ein Tag an dem 150m nicht gereicht haben. Wir haben mit 4 Mann geschneidert und die haben zu zwei 20- 30 stk gefangen.
Aber es geht auch nicht unbedingt um die Weite. Natürlich ist es cool 200m zu werfen. Aber mir geht es mehr um die andere Wurftechnik und das feeling.

Die haben alle so 6.2.... Denke mal sind dann so 70-80cm wenn ich mich nicht irre.

Aber echt blöde das man das im Ausland bestellen muss

Nach allem was ich bisher gelesen habe, inkl. deiner neuen 50 Euro Brandungsrute, wage ich zu behaupten, dass du am Strand jemals auch nur annähernd 150 Meter geworfen hast. 150m inkl. Montage werfen nur die Profis, also nur solche Angler die auf der Wiese mit Soloblei beständig so um die 180m, 200m und mehr werfen. Damit meine ich also nachweisbare 180 oder 200m und keine geschätzten 150m inkl. 70m Schnurbogen am Strand. Sich selber irgendwelche Traumweiten vorzugaukeln bringt nichts auf dem Weg zu einem besseren Wurfstil.

Und die Coastlegend Surf sieht auf dem Foto aus wie eine ganz normale Brandungsrute für Stationärrollen und nicht wie eine Rute für Multis. Der Rollenhalter bei Ruten für Multis sitzt viel weiter unten -fast am Ende vom Griff. Aber ich kann mich natürlich auch täuschen....
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach allem was ich bisher gelesen habe, inkl. deiner neuen 50 Euro Brandungsrute, wage ich zu behaupten, dass du am Strand jemals auch nur annähernd 150 Meter geworfen hast. 150m inkl. Montage werfen nur die Profis, also nur solche Angler die auf der Wiese mit Soloblei beständig so um die 180m, 200m und mehr werfen. Damit meine ich also nachweisbare 180 oder 200m und keine geschätzten 150m inkl. 70m Schnurbogen am Strand. Sich selber irgendwelche Traumweiten vorzugaukeln bringt nichts auf dem Weg zu einem besseren Wurfstil.

Und die Coastlegend Surf sieht auf dem Foto aus wie eine ganz normale Brandungsrute für Stationärrollen und nicht wie eine Rute für Multis. Der Rollenhalter bei Ruten für Multis sitzt viel weiter unten -fast am Ende vom Griff. Aber ich kann mich natürlich auch täuschen....
Also erstens kann ich zählen.:
Keulenschnur ist immer passend eingefärbt dadurch weiß man auf 5m genau wie weit es geht.

Zweitens:
Die Position des Rollenhalter wählt man nach seiner Wurftechnik. Da ich meine handhaltung nicht umstellen möchte lasse ich es so wie ich es von der Stationär gewohnt bin.
Aber da hast ja bestimmt die andere Beringung im Vergleich zu "normalen" Ruten bemerkt.

Drittens: ich Fische seit über 34
Jahren. Seit 10 Jahren gehe ich Brandeln.
Das heißt ich kann sehr wohl beurteilen wie die Aktion einer Rute ist. Ich habe jetzt 6 Stöcker für die Küste und jede hat seine Vor und Nachteile in punkto weite und Bisserkennung.



Viertens: Wenn andere Leute an der Küste sind sieht man oft den Unterschied von Material und Technik im Bezug auf die wurfweite. Und wenn es dann mal schlechte Bedingungen sind dann sieht man auch dem Unterschied an den Fängen.

Fünftens :

Ich bin einer von den Trotteln der sich so auf die Wiese oder an irgendeinen See stellt und die Technik verbessert oder um zu testen wie sich die neu gebauten Vorfaecher im Flug verhalten.

Ich weiß wovon ich rede, ich weiß was ich tue und ich gebe das auch gerne weiter. Egal ob fremd Freund oder so sonstwehn.

Und wenn ich was neues versuche sauge ich Informationen auf. Auch wenn ich mir nicht sicher bin.

Ich habe hier ein paar Fragen zum Thema Multi gestellt weil ich mir nicht sicher war.

Jetzt habe ich die Rute geworfen und kann eine ganz klare Kaufempfehlungen abgeben.

Ich habe noch nie anglerlatain erzählt und habe es auch nicht nötig. Wer so viel und allround am Wasser ist der lernt nunmal immer weiter.
 

Fruehling

Well-Known Member
...Und die Coastlegend Surf sieht auf dem Foto aus wie eine ganz normale Brandungsrute für Stationärrollen und nicht wie eine Rute für Multis....
Nein!

Bei (selbstverständlich wurfweitenoptimierten) Brandungsruten für Stationärrollen findest Du nicht derart kleine Ringdurchmesser. Die großen Schnurklänge der Stationärrollen benötigen für weite Würfe große Ringdurchmesser - zumindest im unteren Drittel der Rute.
 

Testudo

Schützer und Nutzer
Nein!

Bei (selbstverständlich wurfweitenoptimierten) Brandungsruten für Stationärrollen findest Du nicht derart kleine Ringdurchmesser. Die großen Schnurklänge der Stationärrollen benötigen für weite Würfe große Ringdurchmesser - zumindest im unteren Drittel der Rute.
Low rider ist heute eine durchaus übliche Beringung, auch für Ruten die mit Stationärolle gefischt werden. Auch werden diese oft mit dem Hinweis angeboten, das sie sowohl für Stationär-, als auch für Multirollen geeignet sind.

Allerdings ist der Hinweis, das die Ruten, die rein für die Nutzung mit Multirollen vorgesehen sind ein weitaus kürzeren Abstand des Rollenhalters zur Endkappe aufweisen.



Hier mal ein Artikel dazu
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Shimano hat auch Lowrider Ringe
Die sind aber optisch bestimmt doppelt so groß.
Mit den "professionellen" Ruten wie man sie auf den Bild sieht muß man die Rolle aber. It links bremsen. Das stelle ich mir schwer vor. Und die Rute ist schlechter zu haendeln wenn Druck drauf ist. Deswegen bauen sich viele die Ruten um das sie unten noch ein Stück rein stecken können.

So habe ich das zumindest in den ganzen Clips verstanden wenn mein Englisch mich nicht täuscht.
 

Fruehling

Well-Known Member
Schöner Artikel, Frank! thumbsup

Meine Shimano hat auch Lowrider Ringe
Die sind aber optisch bestimmt doppelt so groß....
Ich denke, das ist der Punkt, denn sind sie das nicht, schlagen die Schnurbogen von unten gegen die Beringung, was nicht weitenfördernd sein kann. Hier spielt der Glockendurchmesser der Stationärrolle im Verhältnis zum Abstand des ersten Rings aber sicher auch eine Rolle.

Wahrscheinlich einer der Gründe, weshalb der Verfasser des Artikels gar nicht unbedingt einen zusätzlichen Ring montiert, obwohl er den Rollenfuß Richtung "Butt" der Rute versetzt hat. (Sieht man auf dem Foto sehr gut.)


Apropos Weiten:

http://www.carp-gps.com/iblog/tschechischer-weitwurfrekord-mit-der-neuen-ib-rute-max-nollert-temptation-twin-tip-geknackt

https://www.castingsportaustria.at/rekorde.htm

:whistling
 

Testudo

Schützer und Nutzer
Als ich mir meine letzten Brandungsruten zugelegt habe, habe ich mich auch für low rider entschieden. Eigentlich eher trotz, denn mir haben die Ruten gefallen, bei den Ringen war ich skeptisch.

Hatte damals gesucht und einen Artikel gefunden, der zeigte auf, das es keinen nennenswerten Unterschied ausmacht.

Ich habe auch nicht bemerkt, das im direkten Vergleich die Wurfweiten stark verkürzt ausfallen würden und das obwohl der erste Ring deutlich weniger als halb so groß ausfällt. Das wird durch etwas längere Stege wohl wett gemacht.

Die Quelle für den Artikel will mir aber nicht mehr einfallen....
 

buttweisser

Active Member
Nein!

Bei (selbstverständlich wurfweitenoptimierten) Brandungsruten für Stationärrollen findest Du nicht derart kleine Ringdurchmesser. Die großen Schnurklänge der Stationärrollen benötigen für weite Würfe große Ringdurchmesser - zumindest im unteren Drittel der Rute.
Mann o Mann,

wie Testudo schon geschrieben hat, haben mittlerweile viele Brandungsruten diese Lowrider Beringung. Und in dem Bild bzw. Links die er eingestellt hat, ist wunderbar zu sehen wo die Multi angebracht ist.

Und was haben Weitwurfwettbewerbe mit Fliegenruten oder Ruten bei denen man Gewichte von 7,5 Gramm wirft oder Karpfenruten usw. mit Surfcasting zu tun? Wir reden hier von Brandungsruten, da werden beim Castingsport Gewichte z.B von 125 oder 175 Gramm geworfen und die landen bei Profis weit jenseits von 200m.

Die Menge derer, die ihre Wurfkünste überschätzen, nimmt scheinbar nicht ab. Deswegen werfe ich am Strand weiter meine echten 100-120m und gieße jetzt weiter Wasser in den See.
 
@buttweiser

Weil du nicht weiter werfen kannst können es andere auch nicht?

Wenn du nicht glaubst kannst du es dir gerne anschauen.

Da du dir ja so sicher bist das ich Blödsinn erzähle:

Wir treffen uns bei mir an der Nordsee sobald meine Schulter wieder bei 100% ist.

Und dann werfe ich dir die 150m an einem Strand meiner Wahl mit nem ein Haken System.
Du kannst dir die Schnur dann meinetwegen an der Spitze abschneiden und es vermessen wie du willst.

Ich bezahle dir sogar die Tankfüllung wenn ich es nicht schaffe.

Aber wenn ich es schaffe:

Dann buddelst du mir bei Niedrigwasser meinen Saisonbedarf an SalzWattis aus.
In einem Outfit das du von mir bekommst.
Ca600stk alle groß(min12cm) und heile.
Und ich denke HermanHummerich kann auch welche gebrauchen. Also seine dazu.
Und das ganze wird dann dokumentiert und Ins Netz gestellt. Auf Youtube,
 
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