BUND fordert mehr Wildnisgebiete in Nord- und Ostsee

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Tag der Artenvielfalt: BUND fordert mehr Schutz für Meere.

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BUND startet Projekt zur Renaturierung der Doggerbank (Bild dutch Maritime Productions)

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai mehr Wildnisgebiete in Nord- und Ostsee. Mindestens die Hälfte der bestehenden Schutzgebiete solle frei von menschlicher Nutzung bleiben, um bedrohten Arten und geschädigten Ökosystemen eine Überlebenschance zu geben.
Nach Angaben des BUND geht die biologische Vielfalt in den Meeren schneller zurück als an Land. Ursachen seien unter anderem Fischerei, Schifffahrt, Lärm und Nährstoffeinträge. Marine Wildnisgebiete könnten Rückzugsräume für Fische, Schweinswale, Seevögel und andere Arten schaffen sowie die Anpassung an die Klimakrise fördern.
Als wichtiges Vorhaben nennt der Verband das neue Projekt „WILD“ zur Renaturierung der Doggerbank in der Nordsee. Gemeinsam mit Forschungseinrichtungen sollen in den kommenden drei Jahren Maßnahmen entwickelt werden, um den stark geschädigten Lebensraum wiederherzustellen.
Der Internationale Tag der biologischen Vielfalt wird jährlich am 22. Mai begangen und soll auf die Bedeutung von Biodiversität und Naturschutz aufmerksam machen.




Quelle: https://www.presseportal.de/pm/7666/6279275
 
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