Bundesregierung unterstützt europäische Fischer

Newsmeldung

Die Bundeslandwirtschaftsministerin fährt bei Gesprächen über mit Großbritannien Fischfangrechte in der Nordsee eine harte Linie.

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Fischerboot im Hafen (Beispielbild)

Bei den Handelsgesprächen mit Großbritannien drängt die Bundesregierung auf eine harte Linie in der umstrittenen Frage der Fischfangrechte in der Nordsee. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) sagte dem „Spiegel", sie werde die Fischerei nicht für eine Einigung in anderen Sektoren opfern. Es könne nur ein gemeinsames Paket geben.

Bis zum Jahresende hat Deustschland noch die Ratspräsidentschaft der EU inne. Eine der größten Hürden in den laufenden Verhandlungen über ein Handelsabkommen nach dem Brexit sind die Fischereirechte vor der britischen Küste. Die Briten wollen diese Gebiete weitgehend der einheimischen Fischfangflotte vorbehalten während die EU auf einen möglichst ungehinderten Zugang zu britischen Fischgründen drängt.


Quelle: dts Nachrichtenagentur
 

Kommentare

Alles Aufplusterei und Gerede. In der Industrie geht mittlerweile die Mehrzahl der Strategen von einem harten Brexit aus, mit allen Konsequenzen auch für die Fischerei. Beide Seiten tragen Schuld an der aktuellen Situation. GB wird sich gesellschaftlich absehbar noch weiter von der EU entfernen und den USA zuwenden. Ob dieser Weg das Land langfristig schwächt oder stärkt, wird man sehen. Aktuell stehen ganz einfach Fakten im Raum und die besagen für die Fischer in der EU, dass sie ohne die britischen Gewässer planen sollten.
 
Schwächen tut die EU auf alle Fälle Deutschland das wohl für alles und jeden der Zahlmeister ist , das war mir schon bei der Einführung des Euro klar das das nicht gut geht
 
Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie viele politische Kenner und Profis sich hier im AB rumtreiben!!!
Erstaunlich, man (die Redaktion) stellt ein politisches Thema ein und dann erhält man politische Aussagen?

Auch wenn ich sicher nicht der gleichen Partei wie Naturliebhaber angehöre, so teile ich dessen Einschätzung voll umfänglich.
Der Drops mit dem allgemein verträglichen Brexit ist gelutscht, es wird die harte Variante geben.
Was die Fischerei angeht, wird es da in der Hauptsache Reibung zwischen Frankreich und England geben, die sich ja schon in Zeiten einer halbwegs funktionierenden EU nicht grün waren.

Jürgen
 
Vielleicht sollten wir eine eigene Partei gründen. Die Zeit dafür wäre sicher gut! :cool:
Die gibt es mit der APPD doch bereits. "Anglerpartei politisch Desorientierter" oder wie nennt sich diese Partei noch gleich?
Mit Parolen wie "Angeln statt arbeiten" oder aber "Angeln für Angelwillige" haben sie auch mein Herz im Sturm erobert. :love
So und nun ab zum Pogo um den Angelteich! ab142
 
Wenn der harte Brexit kommt und die Fischereirechte um England wegfallen wirds sehr unschön für die Fischer. So weit man das bei https://www.marinetraffic.com/ beobachten kann, sind das wohl die wichtigsten Fischgründe für deutsche und niederländische Fischer. Fallen die weg sieht es düster aus und lange halten Kutter nicht durch wenn sie nichts fangen dürfen.
Rein aus Sicht der Fische hat das natürlich auch was positives, denn zumindest vorrübergehend wird das wie eine große Schonzeit sein :D .

Problematischer ist das natürlich für unsere Meeresgewässer vor Ort! Fischen die dann da ? Bekommen die dann womöglich aus Kulanz höhere Fangquoten zugebilligt um die "Fischerei zu retten" und rotten dann alles erstmal aus bevor sie alle zusammen Pleite gehen?

Das Thema ist nicht ohne, auch für uns Angler, denn schon so fängt man ja im Meer momentan deutlich weniger als noch vor ein paar Jahren. Daran ist natürlich auch das Klima schuld aber natürlich nicht nur ;).

Im Kern bedeutet der harte Brexit mit ziemlicher Sicherheit eine Ende für einen Großteil der deutschen Fischerei und wahrscheinlich auch der Fischverarbeitung.
 
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