DAFV-Pressemitteilung zum Bleiverbot

Wo siehst du denn den Universalglobalschaden der durch die Chemie verursacht wird?
Im Kern zusammengefasst mal ganz einfach:
Flächendeckende Verseuchungen, inzwischen tausendfältig.
Vernichtung der Lebensgrundlagen, der Vermehrung, der Artenvielfalt und Beschädigung der Evolution.
Persönliche Lebensfreude nur bei umfassender Gesundheit, Jammerlappentum bei permanentem Kranksein, mit Medikamenten dauerbehandeln, andauerndes schleichendes Siechtum.
 
Im Kern zusammengefasst mal ganz einfach:
Flächendeckende Verseuchungen, inzwischen tausendfältig.
Vernichtung der Lebensgrundlagen, der Vermehrung, der Artenvielfalt und Beschädigung der Evolution.
Persönliche Lebensfreude nur bei umfassender Gesundheit, Jammerlappentum bei permanentem Kranksein, mit Medikamenten dauerbehandeln, andauerndes schleichendes Siechtum.
Ahh, jetzt verstehe ich. Du bist da etwas ganz Großen auf der Spur. Bleib dran......
 
Ahh, jetzt verstehe ich. Du bist da etwas ganz Großen auf der Spur. Bleib dran......
Ist einfach nur eine sehr einseitige Betrachtung von sehr komplexen Sachverhalten....
Fortschritt und " Zivilisation" hat natürlich auch Schattenseiten....
Medikamente,Düngemittel,Schädlingsbekämpfung,Mobilität,Elektrizität und etliches mehr...wozu ? geht auch ohne....will aber keiner persönlich drauf verzichten...sollen lieber alle anderen verzichten....
Alternative? Den Dingen seinen Lauf lassen ...(ohne chemie)- Heia was ein Spass....
Natürliche Selektion (was ein böses Wort)-blöd ist nur wenn es einen selber dann betrifft....
Ohne Chemie kein vernünftiger Blank für Ruten mehr,etc *fuck

Ich merke gerade *ohne Chemie ist vieles echt doof*fg

Mac
 
Ist einfach nur eine sehr einseitige Betrachtung von sehr komplexen Sachverhalten....
Fortschritt und " Zivilisation" hat natürlich auch Schattenseiten....
Medikamente,Düngemittel,Schädlingsbekämpfung,Mobilität,Elektrizität und etliches mehr...wozu ? geht auch ohne....will aber keiner persönlich drauf verzichten...sollen lieber alle anderen verzichten....
Alternative? Den Dingen seinen Lauf lassen ...(ohne chemie)- Heia was ein Spass....
Natürliche Selektion (was ein böses Wort)-blöd ist nur wenn es einen selber dann betrifft....
Ohne Chemie kein vernünftiger Blank für Ruten mehr,etc *fuck

Ich merke gerade *ohne Chemie ist vieles echt doof*fg

Mac

Komplett richtig! A la Windkraft ist toll, brauchen wir! Aber NICHT in meinem Einzugsgebiet, da will ich die nicht haben/sehen.
Und wenn wir mal ehrlich sind--> Das was wir als Deutschländer der Natur, dem Klima, Mama Erde so antun, ist nen Fliegenschiss im Vergleich mit dem Rest der Welt.
Und da wir ja früher als kleine Menschen gelernt haben "Wenn der von der Brücke springt, springst Du dann hinterher?" , sind solche Diskussionen obsolet.
Ich finde wir haben es hierzulande zu einigem gebracht, natürlich auch in Verbindung mit Fehlern. Dies wird aber doch nach und nach aufgearbeitet und man versucht es besser zu machen!
 
glavoc ,tolle Frau und sehr authentisch, dazu noch mit Sicherheit kerngesund.
Ich habe sie schon in anderen Dokus gesehen, weil mich das Thema sowieso interessiert, aber dabei finde ich mich dann in der Voyeuristen Rolle wieder.
Soll heißen zuschauen gerne, aber heimlich denken und doch froh zu sein, so nicht leben zu müssen.
Mich hätte die Evolution ohnehin schon mit 9 Jahren und einem krassen Blinddarm Durchbruch aus dem Spiel genommen.
Ohne die damals 60er Jahre Medizin, noch mit Äther betäubt worden, keine Chance.
Und ich denke, so wäre es auch 90% der hier versammelten ergangen.

Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Aktuelle Meldung vom DAVV:
Zitat daraus:
"Der Verband hat bereits in früheren Stellungnahmen deutlich gemacht, dass der Beitrag der Angelfischerei zur Bleibelastung von Gewässern nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand vergleichsweise gering ist und belastbare Nachweise für relevante ökologische Schäden fehlen.

Gleichzeitig bekennt sich der DAFV zur Verantwortung für den Gewässer‑ und Umweltschutz und steht wissenschaftlich fundierten, verhältnismäßigen Regelungen mit ausreichenden Übergangsfristen offen gegenüber."

Also: die Angler haben an und für sich kaum was mit der Bleibelastung zu tun und Daten fehlen.
Wir als Verband sind aber trotzdem für ein Verbot, wenn die Übergangsfristen OK sind... puh...

Bald also nur noch Angel Material aus Bio-abbaubaren Stoffen... alles andere kommt ja der Verantwortung für den Gewässer- und Umweltschutz nicht nach...
 
Also: die Angler haben an und für sich kaum was mit der Bleibelastung zu tun und Daten fehlen.
Wir als Verband sind aber trotzdem für ein Verbot, wenn die Übergangsfristen OK sind... puh...
Nein, das heißt das im Wortlaut nicht:

Hier steht „wissenschaftlich fundierten, verhältnismäßigen Regelungen mit ausreichenden Übergangsfristen“, wobei der Verband eben zu den Bedingungen des Handelsverbotes sagt: „dass der Beitrag der Angelfischerei zur Bleibelastung von Gewässern nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand vergleichsweise gering ist und belastbare Nachweise für relevante ökologische Schäden fehlen.“ (Hervorhebungen von mir)
Der Verband sieht als entscheidend an:
Dass
  • die Angelfischerei als naturverträgliche Freizeitnutzung erhalten bleibt,
  • praktikable, bezahlbare und sichere Alternativprodukte verfügbar sind,
  • soziale, kulturelle und wirtschaftliche Auswirkungen angemessen berücksichtigt werden,
  • Rechtsklarheit und Vollzugstauglichkeit gewährleistet sind.

Deswegen wird der Verband den „weiteren Verlauf des Gesetzgebungsverfahrens aufmerksam verfolgen“.

Was manche hier bereits wieder aus der Stellungnahme des Verbands herauslesen, läßt sich für mich nicht nachvollziehbar.
 
Was liest Du denn heraus Toni?

Ich lese natürlich basierend auf meiner bisherigen Erfahrung mit dem DAFV, das ist klar.

Mein Ansatz ist: wenn ich als EU ein Verbot will, muss ich das hieb- und stichfest, wissenschaftlich fundiert begründen können. Bis dahin lehne ich jedes Verbot kategorisch ab.

Gefährlich dabei ist trotzdem: ich kann jeden Eingriff in die Natur wissenschaftlich fundiert als Aktion mit relevantem ökologischen Schaden darstellen -> mein Beispiel mit jedwedem Angel Material.
-> Schnur bleibt auf ewig im Gewässer
-> abgerissene Haken, Köder etc.
-> Uferbeschädigung durch Angler
usw

Wenn ich die Argumentation zu Ende führe, kann das Eis ganz schnell sehr dünn werden...
 
Ich hoffe das ist Ironie.
Falls nicht:
Das ist übrigens nicht Bayer. Schon seit 20
Um das jetzt hier nochmal klar zu stellen. Wenn ein Unternehmen illegal die Umwelt versaut dann sollte es auch zur Rechenschaft gezogen werden, da bin ich voll bei dir. Aber im vorliegenden Fall mit dem Cyproconazol was Bayer in den Rhein leitet, es handelt sich ja um wöchentlich 1 Kg, ist es ja nicht illegal. So steht es in deinem verlinkten Beitrag. Es steht ja auch beschrieben warum es so ist.
"Jede Woche fließt mit dem Abwasser des Chemparks Leverkusen ein Kilogramm des in der Europäischen Union verbotenen Pestizids Cyproconazol in den Rhein. Das geht wohl seit Jahren so, ist aber legal."
Was die Dhünnaue betrifft, so habe diese ganze Aktion natürlich hautnah miterlebt. Da wurde diese Mülldeponie, wo u.a. auch giftige Chemikalien gelagert wurde, nach allen Seiten abgedichtet so das nichts an die Oberfläche und auch nichts ins Grundwasser gelangen kann. Damit hat man ein Endlager für diesen Müll geschaffen. Da wurde auch keine Wohnsiedlung drauf gebaut sondern dort wurde der Neuland-Park drauf gebaut der 2005 mit der Landesgartenschau eröffnet wurde. Sinnvoller kann man doch eine Mülldeponie nicht nutzen.
Mag sein das du eine starke Aversion gegen jegliche Chemie hast. Aber ohne Chemie geht eben nix.
Es ist übrigens nicht Bayer, schon seit 20 Jahren nicht.
 
Smithie,
es geht doch grundsätzlich hier um Verkaufsverbot von Angelblei, nicht um Angelverbot mit Blei oder gar generelles Angelverbot.
Aber gerne kann jeder den Text in Wort und Sinn verlassen und solange sich steigernd interpretieren bis das Eis im Geiste bricht..
 
Es ist übrigens nicht Bayer, schon seit 20 Jahren nicht.
Richtig, jetzt heißen die Lanxess und sind ein Tochterunternehmen von Bayer.
Man hat damals umstrukturiert um "Altlasten" los zu werden, vor allem auf Arbeitnehmerseite, wo die Altverträge in neue umgeschrieben wurden.
Die mit den neuen Verträgen verdienen heute nur etwa die Hälfte von dem was die Jungs mit Altverträgen bekommen.
So geht Gewinnmaximierung auch.

Jürgen
 
Nein, kein Tochterunternehmen, eigenständig. Und der CHEMPARK heißt schon lange nicht mehr Bayerwerk, weil dieser von Currenta betrieben wird. Ebenfalls eine Loslösung von Bayer von vor 20 Jahren, heute im Besitz eines australischen Finanzkonsortiums. Denen gehört ua die Müllverbrennungsanlange.
 
Nein, kein Tochterunternehmen, eigenständig. Und der CHEMPARK heißt schon lange nicht mehr Bayerwerk, weil dieser von Currenta betrieben wird.
Ok, dann bin ich wohl komplett falsch informiert.
Mir hat dies mein Bruder so vermittelt, der dort arbeitet.
Muss ihn unbedingt mal fragen, warum er mir so einen Quatsch erzählt?

Jürgen
 
Ok, dann bin ich wohl komplett falsch informiert.
Mir hat dies mein Bruder so vermittelt, der dort arbeitet.
Muss ihn unbedingt mal fragen, warum er mir so einen Quatsch erzählt?

Jürgen
Jürgen, Bayer wurde als Unternehmen filetiert in Lanxcess für die klassische Chemie und Covestro als Kunststoffhersteller, wozu auch Lackbindemittel und Polycarbonate, also Macrolon gehört. Beides wurde als selbstständige Unternehmen auch so an die Börse gebracht. Alt Bayer existiert nur noch als Crop Since und medical Care.
 
Ok, dann bin ich wohl komplett falsch informiert.
Mir hat dies mein Bruder so vermittelt, der dort arbeitet.
Muss ihn unbedingt mal fragen, warum er mir so einen Quatsch erzählt?
Naja, das hat er bestimmt nicht mit Absicht getan. Je nachdem, wie lange das her ist, stimmte das ja auch (teilweise). Lanxess wurde 2004 ausgegründet, 2005 unabhängig, Bayer hielt aber weiterhin Aktien, diese wurden dann Jahr für Jahr reduziert (vermutlich in der Hoffnung, dass man als Anteilseigner finanziell profitieren würde, falls Lanxess durch die Decke gehen würde).

Viele Mitarbeiter bekommen veränderte Eigentumsverhältnisse im Alltag auch nicht auf Anhieb mit, gerade in der Technik und Produktion ändert sich zunächst mal nicht viel. Darüber hinaus ist es auch ziemlich komplex, das alles zu durchschauen. Currenta wurde z.B. wie erwähnt, ebenfalls ausgegründet und in die "Eigenständigkeit" entlassen, Bayer und Lanxess hielten jedoch Anteile von 60:40 (hier wäre es nicht ganz falsch zu sagen, Currenta wäre eine Tochter von Bayer gewesen, zumindest zu 60%). 2020 haben Bayer und Lanxess ihre Pakete geschlossen an einen neuen Eigentümer verkauft (das erwähnte australische Unternehmen).

Covestro wurde 2015 selbstständig, die hatten vor Kurzem 10 jähriges Jubiläum. Im Chempark Leverkusen arbeiten heute noch ca. 30.000 Menschen, allerdings auf ca. 200 (!) Unternehmen verteilt. Bayerseitig stinkt und qualmt da auch nichts mehr, dort wird nur noch Pharma produziert (ansonsten nur Büro und etwas Labor/Entwicklung). Von den Flussverpestern von früher ("Niederrheinwerke") ist eigentlich nur noch Dormagen relevant, dort produziert der Pflanzenschutz Chemie. Wuppertal macht auch nur Pharma (früher ja auch Farben und andere Chemie, die die Wupper bereichert haben), allerdings haben die hier auch noch ein Klärwerk. Krefeld-Uerdingen gehört zu Covestro, hier hat Bayer gar nichts mehr.

Etwas südlicher gibts Bayer Knapsack (Pflanzenschutz), die liegen aber nicht am Fluss. Ebenfalls Pflanzenschutz-Chemie wird in Frankfurt im ehemaligen Hoechst-Park produziert, das Werk liegt direkt am Main. Aber keine Sorge, das Werk wird 2028 geschlossen (800 Arbeitsplätze), da die Produktion in Deutschland nicht mehr wirtschaftlich rentabel ist.
 
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