Vlt. bist du noch zu jung (jünger) und hast keine so lange Zeit verfügbar an Vergleichen.
Ich finde eine erhebliche und dann noch listig "gut" versteckte langandauernde Verschlechterung halt übel, was deutlichst keine "Unfälle" sind.
Gehe dagegen inzwischen antizyklisch an.
Eben wirklich exakt im direkt gemachten Vergleich zu den Vorprodukten über die letzten Jahrzehnte ...
Das geht sehr gut, wenn man zum Rutenkauf genügend persönlich wichtige gute Angelruten im Auto mitbringt und diese zum Endvergleichstest einsetzen kann, z.B. draußen mit dem Händler auf dem Hof dabei stehend, und manchem fällt da die Kinnlade länger runter oder es wird ehrlich Tacheles geredet, auch was seine Situation mit dem "Stoff" ist.
Das hat etwas mit Solidität, Robustheit und Langlebigkeit im ursprünglichen Sinne zu tun, zumindest sogar auch mit den Meinungen von von mir gekannten Leuten, die noch vor 1900 geboren waren.
Um mal um das durchaus fehlinterpretierbare und schwammige Modewort "nachhaltig" herum zu kommen.
Ich gehe jetzt mal nicht weiter auf die Doktrinen sogar der großen durchorganisierten Religionssekten ein, die haben erstaunlich vieles und besonders zu Wert und Werthaltigkeit festgeschrieben, und eben zum Kaufen oder Verlieren.
Ich will da noch nichtmal auf die Produzierenden und hauptsächlich heute Ostasiaten - eben in Menge Chinesen schimpfen, diese handeln sogar sehr präzise und vorhersagbar.
Es sind eineindeutig zuallererst die hiesigen Importkaufleute, die als direkte Kunden der Produzierenden dort B2B einkaufen bzw. "Ware abnehmen".
Diese versuchen aus allem 1/10Cent noch rauszuquetschen;
Ich verweise nur mal auf John Ruskin z.B.
https://www.jung-ps.de/ruskin/ ;
(Interessanterweise in Wikipedia nun Fehlanzeige, wieder eine Manipulation an sensibler Stelle).
Und die hiesigen Importkaufleute gehen anscheinend davon aus, dass der potentielle und tatsächlich auch weiterhin interessierte Käufer einfach zu blöde ist, erst recht im langsamen Geschehen über zwischenliegende Jahre, um das zu bemerken und zu beurteilen.
Dabei ist ziemlich sicher jeder Angel-Jeck auch anders, aber das Interesse dürfte recht einhellig klar sein, ist gibt nur die stärker involvierten und die gelegentlich angelnden mit "kommt nicht so drauf an".
Das immer wieder etwas erneuerte und aufpolierte glänzende Trugbild wird durch Werbung aufgestellt.
Allermeist immer noch so als Blendung und richtig schminketussi-artig, was noch nichtmal mehr bei (richtigen) Frauen angesagt ist ...
Wobei ich mich allerdings frage, auch weil ich mich auch mit dem überlagerten Marketing-Fachgebiet länger beschäftigt habe und das sogar in strategischen Perspektiven, warum diese Zersetzungstäter nicht mehr wirklich rechnen können.
Insbesondere im Angelmarkt geht die prinzipielle Käufer- und Kundenzahl ja nicht in die so vielen Millionen als Teiler der Einmalkosten, Werbung und immer wieder erneuerte Wiederholung und vordringlich dann Verluste durch nicht verkaufbare Ware ist letztlich auch teuer. Aber vlt. trifft das nur wirklich die Endkundenhändler, dann wären die gegen überteuerte Gerätschaften (schon in deren Einkauf) sogar mit im Boot; die zunehmenden Klagen sind mir bewußt und bekannt.
Das Aussterben und Neuorientieren ist ja seit einigen Jahren im Gange, alle "Angelmarken-Labels" wurden nun "globalisiert" - als Filet längst zerlegt, nur noch Vertrieb bei den "Angelmarken-Labels" ohne eigenständige ganze Firma ehemaliger Art.
Das ist aber nicht der finale "Erfolg", sondern der Anfang einer weit härteren neuen Runde.
Damit haben sie auch keine echte Innovationskraft und Eigenmacht mehr. Zentralisierung und Massenproduktion hat immer etwas von engstirniger Planwirtschaft, erst recht, wenn nur auf den (kurzfristigen) Gewinn gedacht und geplant wird.
Angler sind neugierig auf Verbesserungen und neue Chancen ggü. den unabänderlichen Launen ihrer Zielfische
und damit eigentlich keine so schlimmen Knickerköppe und wiederum auch keine eigentlichen Konsumierer (GuFis und Paniermehl mal außen vor

), im Gegenteil, der Ruf eines Angelproduktes oder erst recht einer verbreiteten Marke zählt gerade heute doch ganz erheblich - in der Vorauswahl.
Ob mit wenig Kaufgeld ausgestattet und auf ein P/L Optimum bedacht, oder mit viel Kaufgeld und auf rundherum optimale Produkte bedacht.
Eben der echte Ruf eines Produktes oder Labels oder gehaltene Qualitätslevel, der z.B aus direkten Mund-zu-Mund Berichten kommt und übertragen wird.
Oder ein aktives Forum im Kontrast zu dem weit+breit (Internet-) Werbematerial, und eben der verteilt erfolgenden beinharten Analyse aller Gerätschaften.
Allerdings sind wohl längst nicht alle Angler und Käufer darin so involviert und pedantisch wie die hier dauernd Anwesenden,

da muss ich immer 2mal nachdenken, nicht von sich auf andere und alle schließen.
Diese Importkaufleute handeln unbeirrt weiter, glauben an wirtschaftliche Märchen (das tun fast alle und der Puppenspieler freut sich),
und dass ihr ausgefeimtes System das alles immer wieder für sie positiv richten kann.
Dabei ist Kaufverweigerung und erst recht dieser unsägliche "Konsum" und eben im Rückschlag dessen Verweigerung der sichere wirtschaftliche Tod für alle diese Zersetzungstäter.
Das ist prinzipiell gar nicht so schlimm, weil es macht den Platz und den Weg frei für neue Unternehmungen, z.B. von Leuten, die davon weit mehr verstehen und sich passend reindenken und einfühlen können.
Die hier vlt. sogar länger schon mitlesen ...
