Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

knutwuchtig

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AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Mag sein. Aber: Die Auswüchse in der Massentierhaltung und der nach dem Billigkeitsprinzip funktionierende überbordende Fleischkonsum sind ein einziger Skandal. Und gleiches gilt für den hemmungslosen Umgang mit Pestiziden und Co.
In Summe: Es gibt einen sehr nachvollziehbare Gründe, sich zu diesen Themen engagiert zu Wort zu melden.
Genau da liegt das Problem mit PETA. Über sehr berechtigte Anliegen als Aufhänger verkaufen sie ihre quasi religiöse Tierrechtsideologie im Sinne eines radikalen Veganismus. Wolf im Schafspelz...


Übrigens ist für mich schon deshalb Gero Hocker komplett unglaubwürdig. Selbstdarstellung, Lobbyismus, Karriere und sonst gar nichts. Ihn als Botschafter für die Angelei zu bezeichnen, ist einfach nur naiv. Grönland Gero (Klimawandel) bzw. Glyphosat Gero scheinen mir durchaus zutreffende Bezeichnungen für den von Hause aus Ökonomen aus der Finanzwirtschaft zu sein!


P.S.: Ich könnte auch sagen: Matze, netter Kerl und Angler durch und durch, verkauft über seine Medienpräsenz radikal konservative Religionsansichten mit Anspruch auf Alleingeltung sowie hieraus folgende politische Positionen, die zT sowas von rechts und das glatte Gegenteil von Christ sein sind. Nicht gut. Im Übrigen mag ich keine Prediger...


In Summe: Keinem der beiden Jungs traue ich nur einen Millimeter über den Weg. Da muss mehr kommen, sehr viel mehr.


P.S.: Jan Korte ist aus meiner Sicht das genaue Gegenteil: Angler durch und durch und in seinen Statements zum Thema seriös, zurückhaltend und abwägend. So etwas braucht es. Kompetenz statt Schaumschlägerei.



Zum Thema militante Tierrechtsorganisationen allgemein:

https://www.zeit.de/2014/36/tierschutz-tierrechte-radikale-aktivisten
https://de.wikipedia.org/wiki/Animal_Liberation_Front
<div>
oh wie recht du hast ! mit dem FDP politiker hatte ich mich bis dato noch nicht beschäftigt, aber die klientel kenne ich ! ich nenne das wetterfahnen populismus.- tja der andere,...-die anglerische intention ist ja nicht so ganz falsch, den anfänglichen ausbilder schmidt in abgetragenen BW lumpen, hat man per sponsoring, gott sei dank "! etwas ausgetrieben ..als otto karikatur funktioniert er immer noch nicht , aber er hält eisern daran fest. ich sehe den immer mit einem lachenden und einem weinenden auge und manchmal glaube ich, das seine frau der/die bessere angler(in) ist. vieles was er zeigt, hat hand und fuß. die message die er verbreitet bzw sein didaktischer ansatz , ist zum kotzen.sorry aber der eignet sich nicht zum schmalspur pilosophen.(Mod: gelöscht. Bitte Nettiquette beachten)
 
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knutwuchtig

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AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Das hört sich für mich an, als wenn wir nur "Schutz" geniessen, weil wir Müll sammeln und nicht weil wir Angler sind...



das ist schnell erklärt.





beispiel karpfen angler und medien. da wird schubkarrenweise das gewässer eutophiert und stolz der 40-50 pfünder anvisiert und die überfettete hochzuchtmurmel auch medial als anreiz für allemöglichen produkte in der sparte veröffentlicht..alles klatscht. catch and release wird begründet dadurch weil nicht verwertbar.- das muss doch den liberalsten kritiker sauer aufstoßen, vor allem wenn man sieht was da für ein business betrieben wird.küchenfische, die das ganze laut TSG begründen würde, werden gar nicht gezeigt ,oder erwähnt.! suuuper eigentor ,treffer, versenkt.!
 

TeeHawk

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Oder der Riesen-Stör, der im Forellenpuff jeden Tag dreimal gedrillt wird. Mitnehmen kann und will ihn keiner, aber ein Foto mit ihm. Es gibt Auswüchse der Anglerei, die das allgemeine Image erheblich beschädigt haben und wenn jeder zu sich ehrlich ist, auch wirklich mit Angeln, so wie es im Gesetz und durch die Fischereischeinprüfung vermittelt wird, nix mehr zu tun haben.

Es würde ja auch keiner auf die Idee kommen im Safaripark in Deutschland Jägern Waffen in die Hand zu drücken und kommerziell anzubieten die Wildtiere dort anzuschießen, Foto machen und dann zusammenflicken und wieder laufen lassen...

Zum Threadthema: Koch und Hocker versuchen da etwas, aber ich glaube der Ansatz ist eben falsch. Wir haben bereits die Gesetze, um der PETA die Existenzgrundlage zu entziehen, sie werden nur nicht umgesetzt. Deutsche Gerichte scheinen sich leider grundsätzlich an der mildesten Auslegung eines Gesetzes zu orientieren und nicht am maximal möglichen...

Ich weiß nur eines: Wenn die natürliche Ressource Fisch in der Bevölkerung nicht als teure Delikatesse wahrgenommen wird, sondern als billiges „Fischstäbchen“ aus der Kühltheke, dann wird während des Niedergangs der weltweiten Fischbestände als erstes der Konkurrent Angler für das Fortbestehen der gewerblichen Nutzer der Fischbestände dran glauben müssen, bis dann kein Fisch mehr da ist, um ihn gewerblich zu nutzen. Nur gewerblich wird der Fisch verramscht, als Ziel für Angler, hat er erheblich höheren volkswirtschaftlichen Nutzen. Und PETA müsste ja eigentlich auch zugeben, dass aus tierrechtlicher Sicht nicht der Angler das Primärziel sein müsste, sondern der Berufsfischer, der nicht jeden Fisch, den er verwertet, sofort waidgerecht töten muss...

Gibt es eigentlich eine Anti-Kapitän-Iglo-Kampagne der PETA???
 

Kolja Kreder

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Mag sein. Aber: Die Auswüchse in der Massentierhaltung und der nach dem Billigkeitsprinzip funktionierende überbordende Fleischkonsum sind ein einziger Skandal. Und gleiches gilt für den hemmungslosen Umgang mit Pestiziden und Co.
In Summe: Es gibt einen sehr nachvollziehbare Gründe, sich zu diesen Themen engagiert zu Wort zu melden.
Genau da liegt das Problem mit PETA. Über sehr berechtigte Anliegen als Aufhänger verkaufen sie ihre quasi religiöse Tierrechtsideologie im Sinne eines radikalen Veganismus. Wolf im Schafspelz...


Übrigens ist für mich schon deshalb Gero Hocker komplett unglaubwürdig. Selbstdarstellung, Lobbyismus, Karriere und sonst gar nichts. Ihn als Botschafter für die Angelei zu bezeichnen, ist einfach nur naiv. Grönland Gero (Klimawandel) bzw. Glyphosat Gero scheinen mir durchaus zutreffende Bezeichnungen für den von Hause aus Ökonomen aus der Finanzwirtschaft zu sein!


P.S.: Ich könnte auch sagen: Matze, netter Kerl und Angler durch und durch, verkauft über seine Medienpräsenz radikal konservative Religionsansichten mit Anspruch auf Alleingeltung sowie hieraus folgende politische Positionen, die zT sowas von rechts und das glatte Gegenteil von Christ sein sind. Nicht gut. Im Übrigen mag ich keine Prediger...


In Summe: Keinem der beiden Jungs traue ich nur einen Millimeter über den Weg. Da muss mehr kommen, sehr viel mehr.


P.S.: Jan Korte ist aus meiner Sicht das genaue Gegenteil: Angler durch und durch und in seinen Statements zum Thema seriös, zurückhaltend und abwägend. So etwas braucht es. Kompetenz statt Schaumschlägerei.



Zum Thema militante Tierrechtsorganisationen allgemein:

https://www.zeit.de/2014/36/tierschutz-tierrechte-radikale-aktivisten
https://de.wikipedia.org/wiki/Animal_Liberation_Front
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|good:
 

Kochtopf

Chub Niggurath
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Hier wird ja jede Platitüde raus gekramt... |uhoh:
Klischees sind eben der Hammer und der Schraubenzieher im Werkzeugkasten der Sprache ;) aber natürlich gibt es diese Auswüchse aber deswegen 5 Millionen Menschen eines überbraten muss nicht sein.
 
G

Gelöschte Mitglieder 12701

Guest
AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

du nennst das platitüde, ich nenne das fakten. uuuund ein guter ansatzpunkt um uns anzugreifen.

Kann man so nennen!

"Die Autofahrer sind auch alle Raser und fahren vor unserer Schule viel zu schnell trotz einer Höchstgeschwindigkeit von 30 Km/h! Autofahren sollte man verbieten." ==> Beitrag in einer Facebookgruppe aus unserer Stadt, von allen Teilnehmern in der Diskussion so bestätigt.

Die Wahrheit sieht so aus: Eine Messung der Polizei hat ergeben, dass lediglich 4% der Autofahrer schneller als die erlaubten 30 Km/h an dieser Stelle unterwegs sind. Das ist Fakt!

Du verstehst was ich meine....
 

Georg Baumann

Administrator
Teammitglied
AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Zurück zum Thema bitte!
 
G

Gelöschte Mitglieder 12701

Guest
AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Wer sich das angeschaut hat, wird festgestellt haben, dass ich (und andere natürlich auch) mit meinen Bedenken nicht alleine dastehe- der Antrag stellt eine Gefahr für alle Vereine und somit auch Angelvereine dar. Juristisch in meinen Augen schlecht vorbereitet :(
 

kati48268

nicht mehr heimatlos
AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Schau mir das grad an.

Übel, wie die teilweise abdrehen.
Die AFD versucht das Thema in ihre Richtung zu drehen & zu nutzen,
Künast von den Grünen dreht völlig hohl,
und wenn die Linke, die bisher als extrem anglerfreundlich aufgetreten ist, eine solche 'Tierschutzbeauftragte' einsetzt, die eine glasklare pro-P€ta-Rede gehalten hat, kann man die als Naturnutzer keinesfalls wählen.
 

Kolja Kreder

Mitglied
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Schau mir das grad an.

Übel, wie die teilweise abdrehen.
Die AFD versucht das Thema in ihre Richtung zu drehen & zu nutzen,
Künast von den Grünen dreht völlig hohl,
und wenn die Linke, die bisher als extrem anglerfreundlich aufgetreten ist, eine solche 'Tierschutzbeauftragte' einsetzt, die eine glasklare pro-P€ta-Rede gehalten hat, kann man die als Naturnutzer keinesfalls wählen.
Kati, nein. Hier wird der Hocker-Unfug nur entlarvt. Es kommt genau die berechtigte Kritik, die ich auch schon geäußert habe. Künast dreht natürlich frei.
 

Kolja Kreder

Mitglied
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Gestern Nacht wurde im BT der Hocker-Antrag als genau das entlarvt, was er ist. Eine hohle Luftnummer. Es kam genau die Kritik, die ich hier im Strang bereits ausgeführt habe. Ein durch und durch undurchdachter Antrag.
 

kati48268

nicht mehr heimatlos
AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Kati, nein. Hier wird der Hocker-Unfug nur entlarvt. Es kommt genau die berechtigte Kritik, die ich auch schon geäußert habe. Künast dreht natürlich frei.
Ja, die Linke kommt auch zu der berechtigten Kritik.
Der erste Teil ihres Statement ist aber eine ausdrückliche pro-P€ta-Rede.
 
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50er-Jäger

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AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Was ich wieder erschreckend finde, wie zahlreich doch die von uns gewählten Vertreter sich auf ihrem Arbeitsplatz befinden:(:(:(|krach:#q#q
 

Kolja Kreder

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Was ich wieder erschreckend finde, wie zahlreich doch die von uns gewählten Vertreter sich auf ihrem Arbeitsplatz befinden:(:(:(|krach:#q#q
Die anderen sitzen in ihren Fachausschüssen. Das ist auch gut so, oder möchtest du, dass 709 Abgeordnete fast 1 h über solche Luftnumme, wie vom Hocker diskutieren oder ist es dir lieber dass sie in den Fachausschüssen sitzen und die Geschicke des Landes leiten?

Dieses Phänomen wiederholt sich im Übrigen in der 1+2 Lesung von Gesetzen. Auch dort sitzen dann eigentlich nur die Mitglieder des jeweiligen Fachausschusses. Erst wenn es um was in der 3. Lesung geht, erscheinen - wenn nötig - alle Abgeordneten zur Abstimmung. Anders könnte so ein Parlament nicht effektiv arbeiten. Es ist so schon viel zu groß.
 

TeeHawk

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AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Aber erschreckend ist dann, wenn PETA als Tierschutz- und nicht Tierrechtsorganisation betitelt wird. Z.B. die Expertin der Linken sollte es doch besser wissen... oder nicht?
 

torstenhtr

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AW: Der „Anti-Peta-Antrag“ – MdB Gero Hocker im Interview

Der Schrodi (SPD) hat das ganz gut zusammengefasst:
"Schaufensterantrag, in sich widersprüchlich und in Teilen peinlich"

Wie zu erwarten war, mit Angeln (außer das mal kurz erwähnt wurde) hatte das überhaupt nichts zu tun. Vielleicht ganz gut so.

Irgendwie hatte ich den Eindruck, die Frauen waren sehr tierschutz(?)affin (Zufall?) ..

Das Politiker den Unterschied zwischen Tierschutz und Tierrecht nicht begreifen verwundert mich nicht.
 
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