Der "Ich habe eine Frage, für die sich kein eigener Thread lohnt"-Thread

jkc

...und Jessy; nun in "NL" :-(
Jo, Zanderbeifänge ausschließen macht die nächste Zeit schon Sinn, bei mir geht es eher darum Hechte zu vermeiden; gute Gewässerkenntnisse machen es da einfacher die Laichplätze zu umgehen.
Wenn die Welse aktiv sind funktioniert zumindest hier ohnehin das obere Wasserdrittel besser, auch über tiefem Wasser von 5 - 7m. Ich leier meist Gummis um 80g Eigengewicht am leichten Bleikopf.

Grüße JK
 
Zuletzt bearbeitet:

DenizJP

Well-Known Member
Wassertemperatur messen - wie macht ihr das vor Ort?

Ich vermute mal was mit Blei auswerfen? Denn wenn ich mit so nem Digitalmessgerät vor meinen Füßen im Wasser messe sagt das ja net viel über die Temperaturen dort aus wo ich die Montage auswerfe..
 

Blueser

Well-Known Member
Habe ein Badethermometer mit dabei. Draußen auf dem Wasser messe ich mit dem Deeper, ist aber auch nur an der Oberfläche. Besser wäre wohl eines mit langem Kabel, gibt es bestimmt auch irgendwo zu kaufen.
PS: in der Bucht habe ich eines mit 10m Kabel für 11€ gesehen. Ob das was taugt, keine Ahnung ...
 

DenizJP

Well-Known Member
Hab hier ne Spule mit ner Stroft 0,35mm Mono drauf

an sich ne gute Schnur aber springt oft von der Spule und auch beim auswerfen wickelt sie sich gern mal um die Spule...

meine Frage: was kann man hier machen um das Problem zumindest zu lindern?

Schnur entfernen damit die Mono nicht so schnell abspringt? Vor jedem Einsatz die Spule ins Wasser tauchen?

kann man überhaupt was machen?
 

PirschHirsch

Well-Known Member
Yo, ich fische z. B. für Aal-brutal mit evtl. Beifang-Waller, Schwer-Deadbaiting auf Hecht, Bigbait-Frostspinnen etc. schon ewig 0,40er Stroft ABR.

Zweifellos drahtig, aber sehr robust.

Wichtig ist da, nicht gleich beim ersten Trocken-Wurf voll mit Gewalt durchzuziehen. Insbesondere nach längerer Trocken-Lagerzeit.

Erst mal sanft, dass ne Runde von der Leine ins Wasser kommt und ordentlich nass wird. Quasi reinwerfen und etwas "anweichen" lassen.

So gewässert kann man dann nach recht kurzer Zeit ganz normal ballern - man merkt dann auch, wie die Schnur geschmeidiger wird.

Hängt aber natürlich auch von der Wurftechnik (Stichwort: kontrollierte Fingerbremse zum Vermeiden riesiger Schnurbögen in der Luft bei Wind usw.), Vermeiden von Lockerleine-Aufkurbeln usw. ab

--> wenn die sich beim Auswerfen um die Spule wickelt, stimmt potenziell auch was mit Spulen-Füllstand, Bespulungs-Methode / -Strammheit etc. nicht.

Ich fische die 40er auf 560er Slammers - die sind weder für besonders tolle Schnurverlegung noch für Bigpit-Flachheit / Großspulendurchmesser bekannt.

Habe da aber trotzdem überhaupt keine Probleme mit der Leine. Und ich ballere da kompromisslos und reite die Leine auch ansonsten extrem wüst her (Stichwort: Brutal-Kranen statt Drillen in Totholznähe usw.) - genau dafür ist sie ja gedacht.

Ich habe die vor dem Selbst-Draufkurbeln (gegen den Uhrzeigersinn von der Kaufspule ablaufend) zwei Tage lang gewässert und dann einfach stramm durch einen nassen Lappen draufgedreht.

Dann bei jedem Einsatz zuerst ein Sanftwurf mit Kurzwässern, danach gib ihm auch mit richtig schweren Montagen, Deadbaiting-Großköfis plus Blei usw.

Das Problem muss IMO irgendwo auch an der "Bedienung" bzw. dem Gesamtsystem liegen und nicht nur an der Schnur. Es kann auch sein, dass die verwendeten Rollen suboptimal kompatibel zu den verwendeten Ruten sind (Stichwort: Startring-Abstand / -Durchmesser, dadurch evtl. "Schnurstau" beim Abwurf etc.).

Es vertragen sich halt auch nicht unbedingt alle Rollen mit allen Schnüren - vor allem bei drahtiger Fettmono.

Es wäre auch hilfreich, zu wissen, um welche Stroft es sich genau handelt. Und welche Rollen verwendet werden.

Für eine genau System- und Problemanalyse müsste man halt idealerweise live dabei sein - das ist virtuell sehr schwer, da wie gesagt X Faktoren mit hineinspielen können.

Es kann aber wie gesagt IMO nicht nur ausschließlich an der Schnur liegen, da muss noch ein anderes Problem (bzw. deren mehrere in Kombination) vorliegen.
 
Zuletzt bearbeitet:

DenizJP

Well-Known Member
Danke schon mal!

Ist ne Stroft ABR 0,35mm in hellgrau auf einer Okuma Longbow XT 6500er Rolle.

Habe sie jedoch im Laden bespulen lassen! Könnte also mit ein Grund sein da sie dort zwar neu aus der Packung war aber maschinell bespult wurde.



Habe übrigens nochmal nachgeschaut... von der Spule alleine springt sie nicht ab (hab das verwechselt...) aber beim Auswerfen so bei jedem 5-7. Wurf schonmal.
 

PirschHirsch

Well-Known Member
Ich denke, das Problem ist identifiziert:

Trocken-maschinelles Aufspulen ohne Rollen-Eigenwicklung mag die ABR vor allem in stärkeren Durchmessern überhaupt gar nicht, bei dieser Schnur ein absolutes No-Go.

Wenn dann noch ein Erst-Kraftwurf relativ kurz nach dem Aufspulen dazukommt, ist das da schon fast ne Garantie für Perücken etc. Da ist die Leine im "Rohzustand" einfach viel zu störrisch.

Künftig:

Gewünschte Lauflänge kaufen / bestellen, Kaufspule 1,5 bis 2 Tage wässern, dann gegen den Uhrzeigersinn von der Kaufspule stramm durch einen nassen Lappen auf die Rolle kurbeln. Dabei auf Aufspulhilfsgeräte etc. komplett verzichten, braucht kein Mensch.

Einfach durch den Ruten-Startring drehen und vor der Rolle stramm durch den nassen Lappen laufen lassen.

Dann die Schnur noch paar Tage ruhen lassen. Dann hat sie sich memory-mäßig an ihre neue Heimat gewöhnt und macht keinen Ärger.

Bei solch Umgang geht auch das "Wässern" nach dem Erst-Sanftwurf dann recht fix vonstatten. Beim Angeln auf Kurzdistanz kann man es sich zuallermeist auch komplett sparen.

Es kann evtl. auch sein, dass die Schnur beim maschinellen Aufspulen im Laden einen Hitzeschaden erlitten hat - da habe ich im Lauf der Jahre schon die buchstäblich heißesten Sachen gesehen:

Die "Krönung" auf ner Messe war mal ein Stand, bei dem der Aufspuler die Schnur - auch noch Geflecht - unter Ultra-Highspeed mit nem Kugelschreiber "verlegt" hat - ich hab gedacht, ich seh nicht recht. Der mir unbekannte Schnurkäufer dürfte daheim dann wohl viel Spaß gehabt haben. Potenziell verglüht bei Verkauf.

Habe das damals natürlich nicht kommentiert (da nicht meine Rolle bzw. Angelegenheit), aber innerlich nur den Kopf geschüttelt. Wäre das meine Schnur gewesen, hätte ich die dem Verkäufer auf ex ins Großhirn gestopft. Ohne Vorbohren.

Ich kenne halt die Aufspul-Kompetenz in dem Laden da nicht.

Ich persönlich lasse - egal welche Schnur - daher niemals maschinell im Laden aufspulen, sondern mache das bei Mono wie Geflecht immer nass und selbst mit der geschilderten Methode.

Habe so praktisch keinerlei Probleme mit Vorschäden, Perücken etc. Da weiß ich einfach, dass das funzt und mir niemand die Leine von vorn herein schrottet. Und die Schnur mit der Eigenwicklung der Rolle verlegt wird.

Ach ja: Mehrfaches Kurbel-Umspulen von einer Statio-Spule auf die andere mag so harte, drahtige Hochleistungs-Mono auch überhaupt gar nicht. Da können dann richtige "Drallknubbel" entstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Allround-Angler

Active Member
Schnur hat auch einen Memory-Effekt:
Deshalb solte man eine frisch bespulte Schnur erst einmal ein paar Tage/ Wochen stehen lassen.
Feuchtigkeit und Wärme beschleunigen den Prozeß.
Sonst kommt sie in großen Klängen (von der Großspule runtergespult) gesprungen.
Ich bin beim Bespulen anderer Meinung als viele andere:

Schnufeind Nr. 1 ist für mich Schnurdrall.
Deshalb Spule runter und drallfrei z. B. mit einetr Bohrmaschine aufspulen oder vom Händler mit der Spulmaschine.
Ein Fachhändler, der dabei die Schnur überhitzt, wird sich wohl sowieso nicht mehr lange halten können.
Es wäre für den Fachhändler viel billiger, statt einem geeichten Schnurspulgerät von Hand aufzuspulen, warum macht er es trotzdem?
 

Bimmelrudi

Well-Known Member
Schnufeind Nr. 1 ist für mich Schnurdrall.
Deshalb Spule runter und drallfrei z. B. mit einetr Bohrmaschine aufspulen oder vom Händler mit der Spulmaschine.

Den Schnurdrall wirst du damit aber auch nicht verhindern, denn dieser entsteht nunmal konstruktionsbedingt zwangsläufig immer auf denjenigen ersten Metern, die später auch immer wieder eingekurbelt werden...bei Nutzung von Stationärrollen ist dies so sicher wie das Amen in der Kirche.
Die Schnur gewöhnt sich mit der Zeit sowieso daran, je nach Beschaffenheit der Schnur und Untergrund (sprich Rolle+Spule) dauert das eben mal mehr oder weniger.
Mit gewissen Vorkehrungen und Selbstaufspulen kann man dem von vornherein etwas begegnen, indem man dafür sorgt das die Schnur "natürlich" auf ihr zukünftiges Bett (halt die Spule) gelegt wird.
Maschinelles Bespulen drückt eine Schnur in eine Situation, aus der sie sich gerade auf den ersten Metern (das können auch durchaus über 100m werden je nach Einsatzzweck) garantiert befreien will, eben weil es nicht dem Wickelbild der entsprechenden Rolle entspricht.
Das natürliche Wickelbild kann keine Maschine nachbilden, gerade bei steiferen Schnüren ist dies aber die Basis einer vernünftigen Harmonie.
 

PirschHirsch

Well-Known Member
Eines noch:

Beim Selbst-Bespulen ist es zumindest bei den alten Slammers sinnvoll, das mit maximal zugeknallter Bremse zu machen. Also die Bremse wirklich bis zum Anschlag zudrehen, bis nix mehr geht.

Damit lässt sich dem rollentypischen "Dönerspieß" bei steigendem Füllstand ganz gut entgegenwirken.

Warum das so ist, weiß ich nicht - bin kein Rollentechniker.

Diesen Slammer-Tipp gab es vor vielen Jahren mal hier im AB.

Von wem, weiß ich nicht mehr - jedenfalls danke ich dem damaligen Tippgeber weiterhin herzlich, das funzt gut.
 
Zuletzt bearbeitet:

DenizJP

Well-Known Member
Nabend die Herren

ich binde meist bei meinen eigenen Vorfachhaken ans obere Ende nen doppelten Schlaufenknoten. Vor allem bei dickerem FC oder Mono ist das ein Abenteuer und gibt am Ende meist nen fetten Knotenknubbel.


gibt es noch andere passendere Knoten hierfür? Am Ende soll natürlich ne Schlaufe bzw. Öffnung bleiben um am Karabiner schnell Vorfächer wechseln zu können :)
 

DenizJP

Well-Known Member
Hallo - erneut ich xD


da ich mit meinem Sohn langsam aber sicher an die Vereinsgewässer fahren möchte, möchte ich ihm seine eigene Rute kaufen. die Rolle wäre meine 2500er Legalis LT mit Mono drauf.,


er ist 5 Jahre alt und ca. 1,20m groß.


wie lang sollte da die Rute idealerweise sein? Kann ihm ja keine 3,60m Feederrute in die Hand drücken ^^


dachte so eine Kinderrute oder "echte" Rute mit bis 1,60m dürfte passen..
 

zokker

Mecklenburger Seenplatte
Hallo - erneut ich xD


da ich mit meinem Sohn langsam aber sicher an die Vereinsgewässer fahren möchte, möchte ich ihm seine eigene Rute kaufen. die Rolle wäre meine 2500er Legalis LT mit Mono drauf.,


er ist 5 Jahre alt und ca. 1,20m groß.


wie lang sollte da die Rute idealerweise sein? Kann ihm ja keine 3,60m Feederrute in die Hand drücken ^^


dachte so eine Kinderrute oder "echte" Rute mit bis 1,60m dürfte passen..

3 Meter, aber ohne Rolle ... nennt sich Stippe ...
 
Oben