Deutscher "Angel"fischerverband 2015

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Thomas9904

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AW: Deutscher "Angel"fischerverband 2015

Vorabveröffentlichung Mag Dezember

Sachsen ist auch raus aus DAFV!!

Siehe:
http://www.landesanglerverband-sachsen.de/index.php?modul=news&vid=94

Wie schon berichtet, waren am 12.11. die Präsidentin des DAFV, die kompetente Nichtanglerin Frau Dr. Happach-Kasan und der GF Freudenberg zum Rapport einbestellt worden beim LVSA.e.V.

Wenn man da die Begründung liest für den Austritt (s.o.) wird klar, dass weder Präsidentin noch GF auch nur annähernd gute Argumente für den Verbleib liefern.

Denn:
Die Beendigung der Mitgliedschaft im DAFV entfaltet satzungsgemäß Wirkung zum 01.01.2017!
Interessant der Hinweis auf den "erzwungenen" Austritt des DSAV - die hatten ja noch gemeldet, sie wären aus freien Stücken gegangen.

Das zum Thema Verbände und offene, vollumfängliche Information der Mitglieder und Angler.

Thomas Finkbeiner

PS:
Wir haben von der Geschäftsführung des LVSA e.V. die Erlaubnis erhalten, ihre Stellungnahme zur Kündigung nicht nur zu verlinken, sondern auch im Wortlaut zu bringen, was hiermit zu eurer Info geschieht - mit herzlichem Dank für die Erlaubnis an die Sachsen:
Landesverband Sächsischer Angler e.V. (LVSA) beendet Mitgliedschaft im Deutschen Angelfischerverband (DAFV)!

einstimmige Beschlussfassung durch das Präsidium am 12.11.2015​

16.11.2015
Liebe sächsische Anglerinnen und Angler,
die letzten beiden Jahre haben wir intensiv über unsere Positionen und Forderungen gegenüber dem DAFV informiert.
Zahlreiche Beratungen (Stützpunktberatungen, Jahreshauptversammlungen der Regionalverbände, Delegiertenversammlung, Präsidium- und Vorstandssitzungen des LVSA) haben sich schwerpunktmäßig diesem Thema gewidmet.
Obwohl wir der festen Überzeugung sind, dass ein starker Bundesverband als Interessensvertreter der Anglerschaft unabdingbar ist, haben wir die Entscheidung getroffen, die Mitgliedschaft im DAFV zu beenden.

Warum?

Die Zusammenführung von DAV und VDSF zum DAFV Mitte des Jahres 2013 war ein langwieriger und schwieriger Prozess. Wohlwissend, dass die Meinungen und Vorstellungen innerhalb der damaligen Verbandsstrukturen nicht immer konform gingen, gab es viele Aspekte, die für und ebenso gegen eine Fusion sprachen. In Anbetracht der Situation, dass unsere Belange und damit die der Anglerschaft zum Zeitpunkt unmittelbar vor der Verschmelzung weder vom DAV noch vom VDSF in zufriedenstellender Art und Weise auf EU- und auf Bundesebene gelöst wurden, wurde uns bereits in den Jahren 2011 bis 2013 eine Entscheidung nicht einfach gemacht.
Einig waren wir uns jedoch in dem Punkt, dass ein Agieren und das Finden einer einheitlichen Sprache mit befreundeten Landesverbänden jeglichen Befindlichkeiten voransteht und wir sächsischen Anglerverbände einem Reagieren auf das Tun anderer vorziehen. Allein bei uns in Sachsen gab es hierzu zahlreiche Besprechungen und Diskussionen mit unseren Regionalverbänden, Vereinen, innerhalb der Präsidien und letztendlich auch anlässlich diverser Hauptversammlungen. Unsere Regionalkonferenzen und Stützpunktberatungen widmeten sich ebenfalls diesem Thema.

Bei allen kontroversen Diskussionen war uns auch stets bewusst, dass nach Bestandskraft unseres neuen Bundesverbandes ein längerer Weg mit Neustrukturierung, Anpassung von Arbeitsprozessen und Veränderungen vor uns liegen würde. Im Ergebnis der vielfältigen Diskussionen innerhalb unserer sächsischen Vereinsstrukturen hatten wir das mehrheitsfähige Votum, dass ein einheitlicher und starker Bundesverband, welcher die anglerischen Interessen gegenüber der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union vertritt, notwendig und alternativlos ist.
Es ist für uns nicht nachvollziehbar und unseren Mitgliedern auch nicht mehr vermittelbar, dass einst vereinbarte Regelungen des Verschmelzungsvertrages gebrochen wurden. So wurde bspw. der zur Wahl vorgeschlagene Vizepräsident aus den Reihen des ehemaligen DAV anlässlich der Jahreshauptversammlung in Saarbrücken quasi „über Nacht“ durch einen Vertreter des ehemaligen VDSF ersetzt. Ein weiterer Bruch unserer Vereinbarungen ist der Austritt aus dem Weltanglerverband CIPS.
Die vielfältigen Fragen hinsichtlich der öffentlichen Wahrnehmung des DAFV zur strukturellen wie auch zielorientierten Arbeit des DAFV haben leider bis zum heutigen Tage Bestand. Bereits im Juli des Jahres 2014 haben wir uns als LVSA sehr kritisch in einem offenen Brief an den DAFV gewandt. In diesem Brief haben wir die kritischen Wahrnehmungen unserer Mitglieder und des Präsidiums gegenüber dem DAFV zum Ausdruck gebracht.
Leider gibt die aktuelle Situation insbesondere nach den letzten beiden Jahreshauptversammlungen des DAFV am 15.11.2014 und 10.10.2015 weitere Anhaltspunkte, sich grundsätzlich mit der Fragestellung zu beschäftigen, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen wir zukünftig bereit sind, diesem Bundesverband als Mitglied anzugehören.
Der DAFV hat es aus unserer Sicht versäumt bzw. für nicht erforderlich erachtet, ein schlüssiges Zukunfts- und Arbeitskonzept darzulegen. Für uns ist das kein Hexenwerk, welches allein durch externe Firmen anzufertigen ist. Wir erwarten dies als zu erarbeitende Diskussionsvorlage durch das Hauptamt! Das Präsidium des DAFV hätte sich derartige Konzepte als Diskussionsgrundlage durch die vorhandenen hauptamtlichen Mitarbeiter erarbeiten lassen können und aus unserer Sicht sogar müssen.
Des Weiteren hat unser Verband in einem Antrag an die Hauptversammlung 2014 die Einberufung einer Finanzkommission gefordert, um einen aus unserer Sicht notwendigen finanziellen wie personellen Reformprozess im DAFV anzuschieben. Leider sah zum damaligen Zeitpunkt auch hier das Präsidium des DAFV keine Notwendigkeit für einen derartigen Ausschuss.
Mittlerweile wurde jedoch auch durch das Präsidium des DAFV ein entsprechender Finanzausschuss gebilligt und dessen Ergebnisse im Delegiertenmaterial zur Jahreshauptversammlung 2015 veröffentlicht. Aus unserer Sicht sind notwendige Probleme zwar klar angesprochen, aber grundlegende Ansätze, wie diese gelöst werden sollen, lassen sich nicht erkennen oder sind nicht schlüssig erklärt. Die Transparenz über Aufwand und konkreten Nutzen stellt sich einmal mehr nicht eindeutig dar. Da wir aber selbst auf nachdrückliche Fragen die Antworten zu Problemstellungen nicht in der Form dargestellt bekommen, die wir für die Beantwortung der Fragen unserer Mitglieder für notwendig erachten, ist es für uns nicht möglich, die Argumente für einen Verbleib im Bundesverband denen einer Kündigung der Mitgliedschaft im positiven Sinne aufzuwiegen.

Der Verlauf und die Ergebnisse der Jahreshauptversammlung sowie eine gesonderte Beratung mit der Präsidentin des DAFV, Frau Dr. Happach-Kasan, und dem Bundesgeschäftsführer Philipp Freudenberg und unserem Präsidium am 12.11.2015 lassen uns an dem Ergebnis festhalten: eine Kündigung der Mitgliedschaft des LVSA gegenüber dem Bundeverband ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt unabdingbar.

Dieser Schritt ist keinesfalls finanziell begründet. Im Fazit der Gespräche mit unseren Vereinen wurde klar, dass Interessensvertretung Geld kostet und hierfür auch entsprechende Mehrheiten aufgebracht werden können. Die derzeitigen 3,-€, welche wir pro Mitglied an den Bundesverband abführen, ist nicht horrend. Die Grundsatzfrage lautet seit längerer Zeit vielmehr, was wurde uns bisher an Leistung geboten? Wie wurden die Interessen der Anglerschaft vertreten und wie sollen diese zukünftig vertreten werden?
All das sind nur einige Fragen, auf die wir selbst keine schlüssige und mehrheitsfähig nachvollziehbare Antwort erhalten haben. Erst wenn es fundierte Antworten auf diese Fragen gibt, werden wir den DAFV als Interessensvertreter der sächsischen Angler akzeptieren und über einen Antrag auf Mitgliedschaft zu diskutieren haben.

Einige Verbände des ehemaligen VDSF haben außerdem in der Vergangenheit jegliche Kompromissbereitschaft verweigert und konnten mit Austrittsandrohungen ihre Interessen durchsetzen. Der erst kürzlich erzwungene Austritt des Deutschen Süßwasseranglerverbandes (DSAV) verdeutlicht die Erpressbarkeit des DAFV.
Die Beendigung der Mitgliedschaft im DAFV entfaltet satzungsgemäß Wirkung zum 01.01.2017!

Wie geht es weiter – was sind die Folgen?
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann nicht vorhergesehen werden, wie und wohin sich der DAFV entwickeln wird. Uns steht es frei, jederzeit einen Antrag auf Mitgliedschaft zu verfassen, insofern die geforderten Rahmenbedingungen stimmen.
Die Interessensvertretung auf Bundesebene werden wir, soweit möglich, mit unseren sächsischen Bundestags- und Europaabgeordneten forcieren. Hierzu bestehen seit vielen Jahren entsprechende Kontakte.

zum Thema Gewässerfonds:
Unser Gewässerfonds war nie und wird nie ein Thema des Bundesverbandes sein! Alle sächsischen Anglerinnen und Angler können auch weiterhin freizügig innerhalb Sachsens und in anderen Bundesländern entsprechend den getroffenen Vereinbarungen angeln.
Zwischen den Landesverbänden gibt es nach wie vor eine sehr enge und konstruktive Zusammenarbeit.




Vorstand des LVSA mit Beschlussfassung durch das Präsidium

Auch komisch (wenns nicht so traurig wäre):
Die Rückkehr der nichthonigessenden Wackdeldackel vom LSFV-SH und den genauso "intelligenten" Saarländern wurde ja umgehend auf den Seiten des DAFV veröffentlicht - über die ganzen Kündigungen ist da sowenig zu lesen, wie dass davon die Restmitglieder in angemessener Zeit informiert werden..

Nun ist definitiv auch sicher, dass die nächstes Jahr auf ihrer HV für 2017 eine erneute Beitragserhöhung um MINDESTENS 1 Euro brauchen (eher mehr, werden ja nun noch einige mehr flüchten, die denken und rechnen können)..
 
Zuletzt bearbeitet:

GandRalf

Well-Known Member
AW: Deutscher "Angel"fischerverband 2015

"Interessenvertretung durch (eigene) Kontakte zu Bundes- und Europaabgeordnete" finde ich auch klasse.;)
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Deutscher "Angel"fischerverband 2015

Allemal sinnvoller, als sich da auf den DAFV zu verlassen:
Dass sich der DAFV noch nicht mal bei allen Fraktionen im Bundestag vorgestellt hat hat, geschweige denn, diese regelmäßig konsultiert oder auf Probleme der Angler und des Angelns hinweist, darauf haben ja schon Bundestagsabgeordnete hingewiesen (Jan Korte, zweiter Teil des Interviews):
[youtube1]e3HU0fpReB4[/youtube1]
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Deutscher "Angel"fischerverband 2015

Wir haben von der Geschäftsführung des LVSA e.V. die Erlaubnis erhalten, ihre Stellungnahme zur Kündigung nicht nur zu verlinken, sondern auch im Wortlaut zu bringen, was hiermit zu eurer Info geschieht - mit herzlichem Dank für die Erlaubnis an die Sachsen:
Landesverband Sächsischer Angler e.V. (LVSA) beendet Mitgliedschaft im Deutschen Angelfischerverband (DAFV)!

einstimmige Beschlussfassung durch das Präsidium am 12.11.2015​

16.11.2015
Liebe sächsische Anglerinnen und Angler,
die letzten beiden Jahre haben wir intensiv über unsere Positionen und Forderungen gegenüber dem DAFV informiert.
Zahlreiche Beratungen (Stützpunktberatungen, Jahreshauptversammlungen der Regionalverbände, Delegiertenversammlung, Präsidium- und Vorstandssitzungen des LVSA) haben sich schwerpunktmäßig diesem Thema gewidmet.
Obwohl wir der festen Überzeugung sind, dass ein starker Bundesverband als Interessensvertreter der Anglerschaft unabdingbar ist, haben wir die Entscheidung getroffen, die Mitgliedschaft im DAFV zu beenden.

Warum?

Die Zusammenführung von DAV und VDSF zum DAFV Mitte des Jahres 2013 war ein langwieriger und schwieriger Prozess. Wohlwissend, dass die Meinungen und Vorstellungen innerhalb der damaligen Verbandsstrukturen nicht immer konform gingen, gab es viele Aspekte, die für und ebenso gegen eine Fusion sprachen. In Anbetracht der Situation, dass unsere Belange und damit die der Anglerschaft zum Zeitpunkt unmittelbar vor der Verschmelzung weder vom DAV noch vom VDSF in zufriedenstellender Art und Weise auf EU- und auf Bundesebene gelöst wurden, wurde uns bereits in den Jahren 2011 bis 2013 eine Entscheidung nicht einfach gemacht.
Einig waren wir uns jedoch in dem Punkt, dass ein Agieren und das Finden einer einheitlichen Sprache mit befreundeten Landesverbänden jeglichen Befindlichkeiten voransteht und wir sächsischen Anglerverbände einem Reagieren auf das Tun anderer vorziehen. Allein bei uns in Sachsen gab es hierzu zahlreiche Besprechungen und Diskussionen mit unseren Regionalverbänden, Vereinen, innerhalb der Präsidien und letztendlich auch anlässlich diverser Hauptversammlungen. Unsere Regionalkonferenzen und Stützpunktberatungen widmeten sich ebenfalls diesem Thema.

Bei allen kontroversen Diskussionen war uns auch stets bewusst, dass nach Bestandskraft unseres neuen Bundesverbandes ein längerer Weg mit Neustrukturierung, Anpassung von Arbeitsprozessen und Veränderungen vor uns liegen würde. Im Ergebnis der vielfältigen Diskussionen innerhalb unserer sächsischen Vereinsstrukturen hatten wir das mehrheitsfähige Votum, dass ein einheitlicher und starker Bundesverband, welcher die anglerischen Interessen gegenüber der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union vertritt, notwendig und alternativlos ist.
Es ist für uns nicht nachvollziehbar und unseren Mitgliedern auch nicht mehr vermittelbar, dass einst vereinbarte Regelungen des Verschmelzungsvertrages gebrochen wurden. So wurde bspw. der zur Wahl vorgeschlagene Vizepräsident aus den Reihen des ehemaligen DAV anlässlich der Jahreshauptversammlung in Saarbrücken quasi „über Nacht“ durch einen Vertreter des ehemaligen VDSF ersetzt. Ein weiterer Bruch unserer Vereinbarungen ist der Austritt aus dem Weltanglerverband CIPS.
Die vielfältigen Fragen hinsichtlich der öffentlichen Wahrnehmung des DAFV zur strukturellen wie auch zielorientierten Arbeit des DAFV haben leider bis zum heutigen Tage Bestand. Bereits im Juli des Jahres 2014 haben wir uns als LVSA sehr kritisch in einem offenen Brief an den DAFV gewandt. In diesem Brief haben wir die kritischen Wahrnehmungen unserer Mitglieder und des Präsidiums gegenüber dem DAFV zum Ausdruck gebracht.
Leider gibt die aktuelle Situation insbesondere nach den letzten beiden Jahreshauptversammlungen des DAFV am 15.11.2014 und 10.10.2015 weitere Anhaltspunkte, sich grundsätzlich mit der Fragestellung zu beschäftigen, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen wir zukünftig bereit sind, diesem Bundesverband als Mitglied anzugehören.
Der DAFV hat es aus unserer Sicht versäumt bzw. für nicht erforderlich erachtet, ein schlüssiges Zukunfts- und Arbeitskonzept darzulegen. Für uns ist das kein Hexenwerk, welches allein durch externe Firmen anzufertigen ist. Wir erwarten dies als zu erarbeitende Diskussionsvorlage durch das Hauptamt! Das Präsidium des DAFV hätte sich derartige Konzepte als Diskussionsgrundlage durch die vorhandenen hauptamtlichen Mitarbeiter erarbeiten lassen können und aus unserer Sicht sogar müssen.
Des Weiteren hat unser Verband in einem Antrag an die Hauptversammlung 2014 die Einberufung einer Finanzkommission gefordert, um einen aus unserer Sicht notwendigen finanziellen wie personellen Reformprozess im DAFV anzuschieben. Leider sah zum damaligen Zeitpunkt auch hier das Präsidium des DAFV keine Notwendigkeit für einen derartigen Ausschuss.
Mittlerweile wurde jedoch auch durch das Präsidium des DAFV ein entsprechender Finanzausschuss gebilligt und dessen Ergebnisse im Delegiertenmaterial zur Jahreshauptversammlung 2015 veröffentlicht. Aus unserer Sicht sind notwendige Probleme zwar klar angesprochen, aber grundlegende Ansätze, wie diese gelöst werden sollen, lassen sich nicht erkennen oder sind nicht schlüssig erklärt. Die Transparenz über Aufwand und konkreten Nutzen stellt sich einmal mehr nicht eindeutig dar. Da wir aber selbst auf nachdrückliche Fragen die Antworten zu Problemstellungen nicht in der Form dargestellt bekommen, die wir für die Beantwortung der Fragen unserer Mitglieder für notwendig erachten, ist es für uns nicht möglich, die Argumente für einen Verbleib im Bundesverband denen einer Kündigung der Mitgliedschaft im positiven Sinne aufzuwiegen.

Der Verlauf und die Ergebnisse der Jahreshauptversammlung sowie eine gesonderte Beratung mit der Präsidentin des DAFV, Frau Dr. Happach-Kasan, und dem Bundesgeschäftsführer Philipp Freudenberg und unserem Präsidium am 12.11.2015 lassen uns an dem Ergebnis festhalten: eine Kündigung der Mitgliedschaft des LVSA gegenüber dem Bundeverband ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt unabdingbar.

Dieser Schritt ist keinesfalls finanziell begründet. Im Fazit der Gespräche mit unseren Vereinen wurde klar, dass Interessensvertretung Geld kostet und hierfür auch entsprechende Mehrheiten aufgebracht werden können. Die derzeitigen 3,-€, welche wir pro Mitglied an den Bundesverband abführen, ist nicht horrend. Die Grundsatzfrage lautet seit längerer Zeit vielmehr, was wurde uns bisher an Leistung geboten? Wie wurden die Interessen der Anglerschaft vertreten und wie sollen diese zukünftig vertreten werden?
All das sind nur einige Fragen, auf die wir selbst keine schlüssige und mehrheitsfähig nachvollziehbare Antwort erhalten haben. Erst wenn es fundierte Antworten auf diese Fragen gibt, werden wir den DAFV als Interessensvertreter der sächsischen Angler akzeptieren und über einen Antrag auf Mitgliedschaft zu diskutieren haben.

Einige Verbände des ehemaligen VDSF haben außerdem in der Vergangenheit jegliche Kompromissbereitschaft verweigert und konnten mit Austrittsandrohungen ihre Interessen durchsetzen. Der erst kürzlich erzwungene Austritt des Deutschen Süßwasseranglerverbandes (DSAV) verdeutlicht die Erpressbarkeit des DAFV.
Die Beendigung der Mitgliedschaft im DAFV entfaltet satzungsgemäß Wirkung zum 01.01.2017!

Wie geht es weiter – was sind die Folgen?
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann nicht vorhergesehen werden, wie und wohin sich der DAFV entwickeln wird. Uns steht es frei, jederzeit einen Antrag auf Mitgliedschaft zu verfassen, insofern die geforderten Rahmenbedingungen stimmen.
Die Interessensvertretung auf Bundesebene werden wir, soweit möglich, mit unseren sächsischen Bundestags- und Europaabgeordneten forcieren. Hierzu bestehen seit vielen Jahren entsprechende Kontakte.

zum Thema Gewässerfonds:
Unser Gewässerfonds war nie und wird nie ein Thema des Bundesverbandes sein! Alle sächsischen Anglerinnen und Angler können auch weiterhin freizügig innerhalb Sachsens und in anderen Bundesländern entsprechend den getroffenen Vereinbarungen angeln.
Zwischen den Landesverbänden gibt es nach wie vor eine sehr enge und konstruktive Zusammenarbeit.




Vorstand des LVSA mit Beschlussfassung durch das Präsidium
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Deutscher "Angel"fischerverband 2015

Was mir gefällt , sind die klaren Aussagen zum Versagen von Haupt- wie Ehrenamt im DAFV - was ich seit Jahren predige...

Dass das alles in diesem DAFV mit seinem Fusionsvertrag, seiner Satzung und dem aktuellen Personal ne Totgeburt sein muss, haben wir hier ja schon seit Jahren vorgetragen.

Schön, wenn das jetzt so deutlich auch von den Sachsen veröffentlicht wird - ob Frau Dr. jetzt endlich aufwacht?

Und für die nichthonigessenden Wackeldackel vom LSFV-SH, den Umfallern vom Rheinischen und den Abnickern aus dem Saarland oder auch von Westfalen-Lippe, Meckpomm oder den Verrätern am Angeln aus Brandenburg ist das auch ne Klatsche.

Die haben schliesslich seitens ihrer Präsidien und Hauptämter ihren Mitgliedern und deren zahlenden organisierten Angelfischern immer erzählt, wie toll alles läuft beim DAFV und sogar ihren Zahlern dafür noch mehr Kohle für den DAFV rausgezockt - Die Kohle, die nun definitiv ab 2017 wieder nicht reichen wird..

Und nun so eine klare und schonungslose, dem allem von diesen abnickenden LV gemachten Aussagen widersprechenden, Analyse der Sachsen.

Ob da mal von denen irgendwann ne Entschuldigung von den Abnick- und Abzocklandesverbänden kommen wird, die weiterhin diesen katastrophalen DAFV unterstützen????
 
Zuletzt bearbeitet:

Hezaru

Member
AW: Deutscher "Angel"fischerverband 2015

Endlich wieder einer weniger#6
Die Begründung war deutlich, hätte aber noch deutlicher ausfallen können, ist schon ok.
Die ganze Umfallerei vom Austritt anderer LVs nervt gewaltig.
Ich könnte ja schreiben mir könnte es ja egal sein, wir sind ja schon drausen. Ist es aber nicht.
3 Euro Beitrag ist ja nicht so viel, aber die richten mit unserem Beitrag noch Schaden am Angeln an, siehe Spahn oder dutzende anderer Sachen.
Warum sich LVs die ganzen Sachen, zB. Jahresabschlüsse ewig später etz. gefallen lassen werd ich eh nie verstehen.
 

kati48268

nicht mehr heimatlos
AW: Deutscher "Angel"fischerverband 2015

Die Begründung war deutlich, hätte aber noch deutlicher ausfallen können, ist schon ok.
Frau Dr. & GF Freudenberg waren ja auch da um zu trommeln.
Die Performance scheint nicht ganz so dolle gewesen zu sein ;)

Hab mr grad ein Gläschen Whisky auf die gute Nachricht gegönnt |rolleyes
 

Honeyball

endlich EX-Mod
AW: Deutscher "Angel"fischerverband 2015

Kati, wenn ich nur dann an meinen Whisky ginge, wenn es mal was Positives aus der Verbandsszene gibt, dann liegt der doppelt so lange in der Flasche im Schrank wie vorher im Fass.:m
 

buttweisser

Active Member
AW: Deutscher "Angel"fischerverband 2015

Endlich, der Landesverband Sächsischer Angler e.V. (LVSA) hat hat noch "Mumm" in den Knochen und tritt aus dem Chaos-Verband DAFV aus und hoffentlich nie wieder ein !!!!!!!!!!!!!! Wir Angler wollen und brauchen den DAFV nicht. Scheinbar hat man das nun begriffen.
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Deutscher "Angel"fischerverband 2015

Bevor hier der Jubel zu groß wird, mal ein kleines Grußwort und ein Rechenbeispiel für die im LVSA organisierten Angelfischer/Zahler.

Euer Landesverband hat zusammen mit den Verrätern aus Brandenburg erst dafür gesorgt, dass die (Kon)Fusion ohne festschreiben angelpolitischer Punkte und als Übertritt des DAV in den VDSF mit anschliessender Umbenennung in DAFV vollzogen wurde.

Bei im Schnitt ca. 40.000 Zahlern in Sachsen hat dieses "Experiment" - nachweislich haben genügend Leute verstanden, dass das eh zum scheitern verurteilt ist ist - die Zahler in Sachsen jetzt bis zum Austritt dann ca. gekostet:

2013 mit Zusatzbeitrag DAV-LV:
ca. 120.000 €

2014:
ca. 80.000 €

2015:
ca. 80.000 €

2016:
ca. 120.000 €

Macht also zusammen:
ca. 400.000 Euro

Was hätte damit alles in Sachsen gemacht werden können, wenn euch eure sächsischen Landesverbanditen nicht so verarscht und in diese Trümmertruppe DAFV getrieben hätten?

Bei einem Preis von ca. 5 €/Kilo hätte man dafür z. B. 80 Tonnen Karpfen in sächsische Gewässer setzen können!!

Oder einen zusätzlichen Biologen einstellen.....

Oder, oder, oder, oder...............................


Es ist ja schön, dass die nun nach über 5 Jahren aufwachen, seit gewarnt wird vor diesem DAFV und dieser (Kon)Fusion.

Aber wer vergisst, wer euch Zahlern das letztlich wirklich eingebrockt hat mit dem DAFV, wird wieder verarscht werden, sobald man diesen Verantwortlichen dazu die Möglichkeit gibt..

Denkt drüber nach - auch bei euren nächsten Wahlen im LVSA und in euren Vereinen, ob ihr die dafür Verantwortlichen nochmal wählen wollt!!!

Es ist eure Entscheidung, wen ihr wählt!!





Und meine Aufgabe, dass oben Geschriebenes nicht in Vergessenheit gerät!

Den Regeln der Demokratie folgend..................
 
Zuletzt bearbeitet:

buttweisser

Active Member
AW: Deutscher "Angel"fischerverband 2015

Ich weiß, ich weiß. Aber wir in der Basis haben die "Jungs" nicht gewählt und erst recht nicht darum gebeten unsere Beiträge dem DAFV hinterher zu werfen. Wir wählen jährlich immer nur unseren Vereinsvorstand. Und ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass mich irgend jemand nach meiner Meinung zum Beitritt in den DAFV gefragt hat. Das haben allein die Oberen im Verband entschieden. Die sogenannte Basis wurde, wie in einer Demokratie so üblich |kopfkrat , nicht gefragt.
 

prinz1

Member
AW: Deutscher "Angel"fischerverband 2015

Hallo

Ich bin irgendwie so ein bißchen Stolz auf die Sachsen.
Okay, sie haben lange gebraucht, um das Versagen ihrer selbst und erst Recht das des DAFV zu erkennen.
Aber sie haben es geschafft, dem ganzen mit einer relativ viel aussagenden Begründung Einhalt zu gebieten und den gemachten Fehler zu revidieren.
Hut ab dafür!

Wann werden unsere "Herren" (oder/und Damen) in Brandenburg wach werden????
Oder geht es dort weiter mit wehenden Fahnen in den Tod der Angelei???

Heute stehen wir vor dem Abgrund, morgen sind wir einen Schritt weiter!!

Ich kotze und kotze jeden weiteren Tag, den diese Scheixxe dauert.
Mein Entschluß wird immer gefestigter, ich bin ab 2016 raus aus diesem, eigentlich ja "meinem" Brb-Verband raus.
Ich trag diesen Schaixx nicht weiter mit, ich rede mir auf Versammlungen, im Gespräch mit anderen Anglern und auch Funktionären hier im Landkreis den Arscx blau und keine Sau interessiert`s.
Beiß ich eben in den sauren Appel und kauf mir ne teure Privatgewässerkarte.
Oder ich geh in Polen angeln.
Danke DAFV!

der resignierende

prinz
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Deutscher "Angel"fischerverband 2015

Okay, sie haben lange gebraucht, um das Versagen ihrer selbst und erst Recht das des DAFV zu erkennen.
Und sie haben sich noch nicht für ihr Versagen bei ihren Zahlern entschuldigt:
Für 400.000 in den Sand gesetzter € wäre das in meinen Augen das Allermindeste - sowie die Zusicherung, dass sowas niemals nie nicht mehr vorkommen wird.

Wenn das nicht kommt, sind in keinster Weise vertrauenswürdiger als vorher mit ihrem anglerfeindlichen Verhalten der DAFV-Installation und des verarschens ihrer Zahler - es sind ja noch die gleichen Funktionäre und Hauptamtler in Sachsen.

Dann muss man befürchten, dass sie nix gelernt haben und den gleichen Fehler wieder machen werden bei nächster Gelegenheit - und die nächsten hunderttausende Euros ihrer Zahler in den Sand setzen..

Das jetzt ist ein erster - und durchaus richtiger Schritt..

Nicht mehr, eher weniger...................
 
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buttweisser

Active Member
AW: Deutscher "Angel"fischerverband 2015

"Ich trag diesen Schaixx nicht weiter mit, ich rede mir auf Versammlungen, im Gespräch mit anderen Anglern und auch Funktionären hier im Landkreis den Arscx blau und keine Sau interessiert`s."

Ähnlich wie prinz1 ging mirs auch, es hat einfach keinen interessiert, weder unseren Vorstand noch andere Vereinsmitglieder.

Ich bin Jahrgang 1963 und kenne den DAV noch aus Kinderzeiten. Wir hatten damals ein starke Kinder-u. Jugendgruppe und monatlich eine Versammlung, da wurde uns Kindern immer Wissen zum Angeln beigebracht. Wir wurden richtig gut informiert auch was Sauberkeit am Gewässer angeht.

Heute hat, oft beruflich bedingt, niemand mehr Zeit für so was und Kinder als Angler sind ja von Politik und dümmlichen Tierschützern eh nicht erwünscht.

Ein Teil der heutigen Anglerschaft ist nur noch am Fische fangen und schlachten ohne Grenzen, saufen und Müll am Gewässer hinterlassen interessiert. Dementsprechend sehen die Ufer der Angelgewässer aus. Deswegen schert es diesen primitiven Mitanglern einen Dreck was so im Verband passiert.

Schlimm, dass für viele nur die Gier nach "Abenteuer" und Fisch zählt. Das ist aber nur ein Schatten unserer Gesellschaft und zwar ein sehr dunkler.
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Deutscher "Angel"fischerverband 2015

Angeln ist halt nun mal zuerst nicht mehr als in seiner Freizeit Fische fangen zu wollen.

Und ein Bundesverband für Angler müsste dann dazu da sein, das möglichst vielen Menschen möglichst unbürokratisch zu ermöglichen, um damit auch mehr Mitglieder, mehr Kohle und damit mehr Einfluss zu gewinnen..

Wir haben halt statt dessen den DAFV der organisierten Angelfischer.........

Wobei das Statement der Sachsen hoffentlich auch dazu beiträgt, dieses anglerische Schreckgespenst, den DAFV, möglichst schnell weiter auszubluten, um wenigstens die Chance zu haben, eine anglerfreundliche(re) Aleternative mit fähigerem Personal in Haupt- wie Ehrenamt zu erhalten...

Auch wenn ich den Sachsen, den Mit-Hauptverursachern der (Kon)Fusion ohne festschreiben angelpolitischer Punkte und durch Übertritt in den VDSF, noch nicht recht trauen will/kann....

Es liegt an denen, sich Vertrauen wieder zu erarbeiten..
 
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prinz1

Member
AW: Deutscher "Angel"fischerverband 2015

Und sie haben sich noch nicht für ihr Versagen bei ihren Zahlern entschuldigt:
Für 400.000 in den Sand gesetzter € wäre das in meinen Augen das Allermindeste - sowie die Zusicherung, dass sowas niemals nie nicht mehr vorkommen wird.

Hallo Thomas

Eine aufrichtige Entschuldigung setzt menschliche Größe voraus!
Entweder man hat sie oder eben nicht.
Ich bin da mal ganz ehrlich :

Ich erwarte/fordere keine Entschuldigung dieser Funktionäre für
Vergangenes!

Ich erwarte und fordere den Blick nach vorn, das Machen und das Tun ohne diesen DAFV, der uns nur Angeltod und Verderben bringt.

Ich erwarte einen neuen/anderen Großverband, der unsere Interessen (also Angeln, Angeln und Angeln und dann der Rest...) vertritt.

Die Hoffnung stirbt nie, nur mein Geist stirbt so langsam.

immer noch resignierend

der prinz
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Deutscher "Angel"fischerverband 2015

Eine aufrichtige Entschuldigung setzt menschliche Größe voraus!
Entweder man hat sie oder eben nicht.
So gesehen.............................................................................
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
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