Dicke Schnur, wie hoch ist der Wurfweitenverlust bei baitcastern?

Riesenangler

Well-Known Member
Moin ich mal wieder. Ich habe ja nun seit einigen Wochen eine Baitcaster Rute, samt Rolle. Um zu lernen wie man damit wirft und damit es nicht zu Teuer wird, wegen eventueller Perücken und so, habe ich mir einer 30er Sehne aufgespult. Leider bin ich mit meinen Wurfergebnissen, besser der Wurfweite nicht so sonderlich zufrieden. Ich werde mir noch eine bessere, vernünftige Rolle besorgen. Aber wie schätzt ihr die Sache ein, um wieviel Prozent in etwa, geschätzt, fällt der Wurf kürzer aus weil ich eine doch recht deftige Sehne zum üben verwende? Oder anders gefragt, um wieviel steigt die Wurfweite, wenn ich stattdessen eine, sagen wir mal 0,12 Geflochtene aufspule? Ein guter Freund meinte das ich wechseln soll, dann wird es auch was mir einer
guten Reichweite. Ich würde mich freuen wenn es so auf 40-50 Meter kommt. Oder liegt es am Ende doch nur an der Rolle???
 

Stoney0066

Active Member
AW: Dicke Schnur, wie hoch ist der Wurfweitenverlust bei baitcastern?

Kann dir keiner sagen wenn wir nicht wissen was für eine Rute, Rolle und welche Köder du fischst! Die Schnur macht schon was aus, aber die Rolle noch viel mehr!
 

jkc

...und Jessy; nun in "NL" :-(
AW: Dicke Schnur, wie hoch ist der Wurfweitenverlust bei baitcastern?

Hi,

gerade zu Beginn ist es mir auch schwer gefallen auf ordentliche Weiten zu kommen.
Als dann die Bewegungsabläufe ins Blut übergingen und die Wurfbremsen der Rolle geöffnet wurden kam auch Wurfweite ins Spiel. Das war allerdings nicht nach ein paar Wochen, sondern mehreren Monaten.

Welche Ködergewichte wirfst Du denn mit welchen Gerätschaften (Rute, Rolle, Schnur) wie weit?

Grüße JK
 

Riesenangler

Well-Known Member
AW: Dicke Schnur, wie hoch ist der Wurfweitenverlust bei baitcastern?

Also die Rute ist eine Fox rage Jig Cast in 1,95 Meter mit einem Wg von 15-35 Gramm und die Rolle eine Abu Black Max. Ich werfe damit jetzt kein superleichten Köder von 10 Gramm und weniger, im Gegenteil, ich fange ab 10 Gramm erst an. Die bremsen habe ich schon ganz gut aufgedreht, so das sie , wenn ich nicht sauber werfe, auch hin und wieder noch Perücken bilden. und wie schon geschrieben, ich werde mir noch in der nächsten Zeit eine bessere Baitcastrolle zulegen, weil mir das echt Spaß macht und man hier bei uns mit einer Multi noch ein Exot ist. So auf 25 Meter, maximal 30 Meter, mehr schaffe ich einfach nicht.
 

donak

Member
AW: Dicke Schnur, wie hoch ist der Wurfweitenverlust bei baitcastern?

Also ne Baitcastrolle brauch auch erstmal nen ganze Zeit bis die richtig eingeworfen ist. 50 Meter ist in meinen Augen auch schon ne Hausnummer. Fische selbst Baitcaster (zwar kein Profi, denke aber schon, dass ich ein bischen werfen kann...) und wundere mich manchmal über Aussagen, wie weit die Leute damit werfen können.

Meiner Meinung nach verschätzen sich da viele. Schreite stecke mal 50 Meter ab und versuch die zu werfen, also ich sage mal ich schaffe das nicht.
 

Deep Down

Well-Known Member
AW: Dicke Schnur, wie hoch ist der Wurfweitenverlust bei baitcastern?

Also ne Baitcastrolle brauch auch erstmal nen ganze Zeit bis die richtig eingeworfen ist. 50 Meter ist in meinen Augen auch schon ne Hausnummer. Fische selbst Baitcaster (zwar kein Profi, denke aber schon, dass ich ein bischen werfen kann...) und wundere mich manchmal über Aussagen, wie weit die Leute damit werfen können.

Meiner Meinung nach verschätzen sich da viele. Schreite stecke mal 50 Meter ab und versuch die zu werfen, also ich sage mal ich schaffe das nicht.
Um die 40 Meter mit nem fetten Jerkbait ist gerade noch realistisch.

An den TE: Öffne mal die Rolle und öle einfach die Spulenlager, das ist oft schon spürbares Tuning!
 
X

xxstxr70

Guest
AW: Dicke Schnur, wie hoch ist der Wurfweitenverlust bei baitcastern?

Hi,
man kann mit ner Baitcaster genauso weit oder kurz fischen wie mit ner Statio. Nur wird es wesentlich teurer. Die Rolle und Rute dafür wird dich locker das 3 fache einer erstklassigen Statio kosten.
7gr. Köder kann man mit einer Pixy wunderbar werfen. Mit 99% der anderen Rollen eben nicht.

Ich empfehle jeden, der auf hohe Wurfweiten angewiese ist sich ne gute Statio zu kaufen, oder sehr viel Geld und Zeit zu investieren, bis es dann mit der Baitcaster klappt.

Wenn es dann klaptt ist es jedoch (für mich) die schönste Form zu fischen.
 

Purist

Spinner alter Schule
AW: Dicke Schnur, wie hoch ist der Wurfweitenverlust bei baitcastern?

Meiner Meinung nach verschätzen sich da viele. Schreite stecke mal 50 Meter ab und versuch die zu werfen, also ich sage mal ich schaffe das nicht.
Ich glaube nicht nur das dies möglich ist, sondern auch, dass ich die 50m selber schon geworfen habe. 0,25er Mono 22g Blinker bei einer Rutenwurfgewicht von max. 27g und dann ordentlich durchziehen. Das hat mit bequemer und zielgenauer Angelei aber nichts mehr zu tun, erinnert eher an Steineschmeißen, gerade wenn die Rute nur ein 2m Stöckchen ist. Weitenrekorde stellen sicherlich Brandunsangler mit Multirollen auf, im üblichen Baitcastbereich wird's schwierig.

Das liegt nicht daran, dass es unmöglich wäre, aber kurze Ruten (natürlich auch noch ohne langen Griff, der entspannt hohe Wurfweiten ermöglicht, dummerweise wegen Handgelenksakrobatfetischismus und ein paar Gramm mehr Rutengewicht zu Ungunsten der Rutenbalance gerne abgelehnt wird) + leichte Köder + Baitcaster ergibt niemals eine besonders hohe Wurfweite.

Welche Rolle die Schnur wirklich spielt, sollte jeder einmal selber austesten. Momentan habe ich Geflochtene (PP) auf meiner STX, mit Monofiler konnte ich deutlich bequemer, geschmeidiger und weiter werfen.
 
AW: Dicke Schnur, wie hoch ist der Wurfweitenverlust bei baitcastern?

Um wieviel wetten wir dass ne reale 20er Mono weiter wirft als ne reale 20er geflochtene?
 

kernell32

Biete Hecht, suche Zander :-/
AW: Dicke Schnur, wie hoch ist der Wurfweitenverlust bei baitcastern?

Um wieviel wetten wir dass ne reale 20er Mono weiter wirft als ne reale 20er geflochtene?

Bei gleicher Tragkraft ist ne geflochtene dünner als ne mono und fliegt weiter. Das ist zumindest meine Erfahrung.
 

kernell32

Biete Hecht, suche Zander :-/
AW: Dicke Schnur, wie hoch ist der Wurfweitenverlust bei baitcastern?

Nuja müsste man mal genau testen ist nur n subjektives empfinden von mir
 

donak

Member
AW: Dicke Schnur, wie hoch ist der Wurfweitenverlust bei baitcastern?

Um die 40 Meter mit nem fetten Jerkbait ist gerade noch realistisch.
Wenn die Rute die optimale Aufladung hat vielleicht.


Ich glaube nicht nur das dies möglich ist, sondern auch, dass ich die 50m selber schon geworfen habe. 0,25er Mono 22g Blinker bei einer Rutenwurfgewicht von max. 27g und dann ordentlich durchziehen. Das hat mit bequemer und zielgenauer Angelei aber nichts mehr zu tun, erinnert eher an Steineschmeißen, gerade wenn die Rute nur ein 2m Stöckchen ist. Weitenrekorde stellen sicherlich Brandunsangler mit Multirollen auf, im üblichen Baitcastbereich wird's schwierig.

Das liegt nicht daran, dass es unmöglich wäre, aber kurze Ruten (natürlich auch noch ohne langen Griff, der entspannt hohe Wurfweiten ermöglicht, dummerweise wegen Handgelenksakrobatfetischismus und ein paar Gramm mehr Rutengewicht zu Ungunsten der Rutenbalance gerne abgelehnt wird) + leichte Köder + Baitcaster ergibt niemals eine besonders hohe Wurfweite.
Ich bleibe dabei 50 m ist schon hart, denke ich. Ich werde demnächst mal auf ner Wiese testen wie weit ich werfe.
 

Riesenangler

Well-Known Member
AW: Dicke Schnur, wie hoch ist der Wurfweitenverlust bei baitcastern?

Also wenn ich das hier so lese, und auch die Posts von anderen so lese, die wohl schon seit einigen Jahren mit Baitcastern fischen, dann liege ich mit meinen 25-30 Metern für einen Anfänger wohl doch nicht so schlecht. dann werde ich meine Vorstellung was die reelle Wurfweite angeht, wohl revidieren müssen. Danke, fürs Mut machen euch allen. Ich dachte schon ich sei zu Blöd, um vernünftig mit einer Baitcaster zu angeln. Petri euch allen und fette Beute.
Heute zwei Hechte, alle schwimmen noch.
 
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