Dorschquote Entscheidung EU: SCHUTZ BERUFSFISCHER! OPFER SIND DORSCH UND ANGLER!!!

AW: Dorschquote Entscheidung EU: SCHUTZ BERUFSFISCHER! OPFER SIND DORSCH UND ANGLER!!

Ich glaub das Geschrei würde garnicht mal so groß sein, weil diese Maßnahme ja alle beträfe.
[FONT=&quot]Glaubst Du das wirklich? Letztlich sind doch mit der jetzigen Regelung auch beide Gruppen betroffen. Bei den Anglern ist das Geschrei nur groß, weil sie erstmalig mit einbezogen wurden. Es wird argumentiert, dass die Bag-Limit Regelung nichts bringt, weil die Fischereiquote "nur" um 56% gesenkt wurde. Der ICES empfohlen die Quoten um 88% zu senken, in diesem Vorschlag waren Beschränkungen der Angelfischerei nicht einbezogen. Nun hat die Politik entschieden die Last auf mehr Schultern zu verteilen und die Angler mit einzubeziehen (das gefällt natürlich einigen Anglern nicht, genauso wie die Quotenreduktion den Fischern nicht gefällt). Letztlich reden wir aber insgesamt nicht von einer Reduktion der Fangmenge um 56%, sondern um 56% + die Reduktion durch die verringerten Anglerentnahmen (falls sich der größte Teil daran hält), wodurch vermutlich nochmal 15-30% weniger Fisch entnommen wird. Da Enden wir dann ganz schnell bei einer Reduktion der Gesamtentnahme von 70-80% und nur darum geht es! Wenn man hier liest, wie akribisch diskutiert wird, ob die Regelungen überhaupt kontrollierbar bzw. Verstöße verfolgbar sind und welche Wege es gäbe, das Bag-Limit zu umgehen, kann mir keiner erzählen, dass ein komplettes Fangverbot für alle einfach so akzeptiert wird. Dazu ist der Mensch einfach viel zu egoistisch #q.[/FONT]
 

UMueller

Active Member
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@ Flatfish86

Das was Angler nun weniger fangen dürfen, haben die Berufsfischer nun dazubekommen(und sogar mehr). Wie kommst du also auf 70% Quotensenkung.
 
R

RuhrfischerPG

Guest
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Letztlich reden wir aber insgesamt nicht von einer Reduktion der Fangmenge um 56%, sondern um 56% + die Reduktion durch die verringerten Anglerentnahmen (falls sich der größte Teil daran hält), wodurch vermutlich nochmal 15-30% weniger Fisch entnommen wird. Da Enden wir dann ganz schnell bei einer Reduktion der Gesamtentnahme von 70-80% und nur darum geht es! Wenn man hier liest, wie [/FONT]
Und was passiert nochmal mit den wegfallenden Anglerquoten ?
 
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Bsp:
Zur Verinfachung nehmen wir an, Angler und Fischer fangen gleich viel (so wie es ja auch postoliert wird) und nehmen an beide Gruppen entnehmen jeweils 100 t (so lässt es sich leichter rechnen).

Szenario 1: Also Angler 100 t und Fischer 100 t = insgesamt 200 t Entnahme.
Kürzt man die Quote der Fischer um 88% und lässt die Angler unbeschränkt , darf der Fischer nur noch 12% der 100 t fangen, also 12 t. Die Angler fangen weiter 100 t und somit werden insgesamt 112 t entnommen. Insgesamt also eine Reduktion der Gesamtentnahmemenge von 44% ((1-112/200)*100).

Szenario 2: Kürzt man die Quote der Fischer nur um 56% und lässt die Angler in Ruhe, fangen die Fischer noch 44 t und die Angler weiter 100 t. Insgesamt also eine Entnahme von 144 t und eine Reduktion der Gesamtentnahme um 28% (1-144/200)*100).

Szenario 3 (was der jetzigen Entscheidung entspricht): Kürzt man die Qoute um 56% und beschränkt die Angler, was sagen wir mal eine Reduktion der Anglerfänge von 25% bewirkt, fangen die Fischer wieder 44 t und die Angler nur noch 75 t. Insgesamt also 119 t und eine Reduktion der Gesamtentnahme um 40,5% (1-119/200)*100).

Jetzt vergleich mal die Reduktion der Gesamtentnahme von Szenario 1-3 und du siehst, das das Bag-Limit zu einer Reduktion der Gesamtentnahme geführt hat und sich diese Reduktion dem Wert bei einer Reduktion der Fischereiquote um 88% nähert (44% vs. 40,5%).

Die Zahlen hier sind natürlich nicht die realen Zahlen, aber es geht ja auch nur um das Prinzip.
 

Thomas9904

Well-Known Member
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Die Zahlen hier sind natürlich nicht die realen Zahlen, aber es geht ja auch nur um das Prinzip.
Ich rechne auch immer gerne mit Phantasiezahlen.

Hier reale Zahlen:
Erweiterung 11.10. 19 Uhr
Ausgehend von den Zahlen 2016 (ICES Gebiet 22-24, Fang Fischer ca. 7373t) wären eine ICES-Reduzierung um 88% also eine Fangmenge für 2017 von ca. 890 t für die Fischerei gewesen.

Nun dürfen die Fischer aber deutlich mehr fangen (Reduzierung nur auf 56% Einbusse, also 44% von den 7373 t), weil auch Angler verzichten (müssen).

Also ist nun der Fang der Fischer ca. 3244t.

Nach den Berechnungen Thünen bringt ein Baglimit von 5 Fischen Angler (BERECHNET, nicht real) Minderfänge von ca. 900t.

Weil also Angler auf ca. 900 t verzichten, dürfen Fischer nun statt knapp 900 t danach jetzt ca. 3244 t fangen, ausgehend von den 2016er Zahlen, ICES und Thünen...

Es kommt also dadurch deutlich mehr Fisch raus, als wenn Angler nicht beschränkt worden wären und Fischer (die ja die Täter sind, nicht die Angler! Angler sind wie Dorsche Opfer hier) die 88% der ICES bekommen hätten.

Oder anders gesagt:
Weil Angler auf knapp (errechnete, NICHT reale) 900 t Dorsch verzichten (müssen), dürfen nun Fischer ca. 2350 t (REAL!) MEHR fangen, als wenn Angler keine Einschränkungen hätten und die 88% ICES gelten würden!!!

Oder anders:
OHNE jede Einschränkung der Angler und bei 88% ICES für Fischer würden diese 2350 t Dorsch noch lebend in der Ostsee schwimmen..
Pressemeldung VDKK, welche obige Rechnung fast zu 100% bestätigt:
http://www.anglerboard.de/board/showthread.php?t=320785

Aktualisierung 13.10. 2016
Grafik zu Dorschfängen von Jens Meyer

Quellen zur Erstellung der Grafik:
Quelle: LALLF M-V
2015-17: TAC Quelle




Es ist klar zu sehen, dass hier vor allem die nichtdeutsche Fischerei den Bestand am westlichen Dorsch auf dem gewissen hat, und keinesfalls die Anger auch nur ansatzweise.

Das Märchen von "Angler fangen so viel wie Fischer" gilt ja nur für Deutschland, das relativ wenig Quote am Westdorsch hat.

Das unterstreicht in meinen Augen nochmal meine These, dass deutsche Angler hier vor allem für dänische Fischer verzichten und dass das auch von der Politik so geplant war:
Hilfe für Fischer.
Nicht für Dorsch oder Angler!!!!
 
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Ich hab ja gesagt, es ging ums Prinzip! Mir wird hier zu viel vermischt. Thomas in Deiner Rechnung da oben rechnest du mit den Zahlen aus der Fischerei für die gesamte westliche Ostsee und nennst im gleichen Atemzug die Fangreduktion der Angler nur für Deutschland. Das ist nicht sauber. Denn die Entnahmemenge der Angler sinkt nicht nur um 900 t, da dies nur für die deutschen Angler berechnet wurde, sondern um mehr, weil ja auch dänische und schwedische Angler das Bag-limit haben und sich somit deren Fänge auch proportional zu den deutschen verringern werden.
Grundsätzlich wiederspreche ich Dir aber auch garnicht. Es stimmt das die Fischer mehr entnehmen können, weil die Angler mitbeteiligt wurden und das war ja auch der Sinn an der Sache. Letztlich war doch die Frage lassen wir die Fischer alle pleite gehen oder holen wir die Angler mit ins Boot, sodass beide Gruppen zwar leiden, aber auch zumindest teilweise überleben können. Ob man das nun gut findet oder nicht ist jedermanns persönliche Entscheidung. Ich finde den Gedankengang zumindest nachvollziehbar.
Man kann nicht alles nur schwarz und weiß zeichnen und das passiert hier leider viel zu häufig. Irgendwann wird man dann nicht mehr ernstgenommen...
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Dorschquote Entscheidung EU: SCHUTZ BERUFSFISCHER! OPFER SIND DORSCH UND ANGLER!!

Wenn das nicht sauber ist sein soll, beschwer Dich bei Thünen - andere Zahlen liefern die nicht, weils keine andern gibt, das sind die Zahlen von Thünen.

Auf Grundlage dieser Zahlen wurden die Entscheidungen getroffen.

Ich kann nix dafür und kritisiere das schon lange, dass mit so mangelhaften Zahlen so weitreichende Entscheidungen getroffen werden.

So ist das aber eben, wenn Elfenbeintürmler für ihre Kohle (Studien und Monitoring) versuchen Anglerrelevanz hochzurechnen, um weiter (möglichst noch mehr) Kohle für Forschung zu kriegen..

Thünen wird nicht mal mehr in Wissenschaftskreisen für ihre Schlussfolgerungen (weil so schlechte Datenbasis) übermäßig ernst genommen..

Nochmal:
Die von mir genannten Zahlen sind die von Thünen.
 
R

RuhrfischerPG

Guest
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Letztlich war doch die Frage lassen wir die Fischer alle pleite gehen oder holen wir die Angler mit ins Boot, sodass beide Gruppen zwar leiden, aber auch zumindest teilweise überleben können.
Können wir gerne drüber diskutieren.

Nur sollte man dann so ehrlich sein und damit aufhören,diesen Kuhhandel als Schutzmaßnahme für die Dorschbestände zu verkaufen.
 
AW: Dorschquote Entscheidung EU: SCHUTZ BERUFSFISCHER! OPFER SIND DORSCH UND ANGLER!!

Thünen wird nicht mal mehr in Wissenschaftskreisen für ihre Schlussfolgerungen (weil so schlechte Datenbasis) übermäßig ernst genommen..
Na ich hoffe mal, dass diese Kreise nicht aus den kompetenten Verbandsbiologen bestehen...:)

Ist auch egal, ich möchte mich nicht weiter streiten. Peace and over and out |wavey:
 

kati48268

nicht mehr heimatlos
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Das nächste Säggelchen-Interview… Herrjeh. |uhoh:

Rute & Rolle 1/17, S. 12

Titel: „Auch wir Angler sind in der Pflicht“

Da hatte Georg Baumann (Chefredakteur Rute & Rolle) doch grad noch bei Facebook gesagt,
„In der Januar-Ausgabe bringen wir z. B. eine großen Artikel über das Bag Limit auf der Ostsee inkl. Interview mit Seggelke. Ich glaube nicht, dass wir uns da einen Kuschelkurs vorwerfen lassen müssen.“

Trotzdem legt er als Interviewer dem DAFV-GF gleich bei der 1. Frage eines der Märchen des Bundesverbandes als Faktum vor, „der Bundesverband hat das Bag Limit vehement abgelehnt…“.
Da hat er wohl nicht wirklich mitbekommen, wie es überhaupt zu diesem Bag Limit kam.

So wird es Alexander Seggelke natürlich leicht gemacht, die Version des DAFV zu dem Geschehen der letzten Monate einfach noch mal abzuspulen;

Positionspapier, EAA, vom DAFV gegründeter ‚Runder Tisch Dorsch‘, anschließende Resolution,… blablabla…

und am Ende ist die EU-Kommission an allem schuld.

Der GF macht sich beim Interview (aus Bundesverbandssicht!) auch nicht schlecht. Selbst als er ganz allgemein auf den Verband angesprochen wird, auf all das interne Theater und das Ansehen, dass Frau Dr. Häppchen-Käse bei den Anglern an der Basis hat,

antwortet er stur weiter zum Dorsch-Thema,

nicht auf die allgemein gehaltene Frage.

Interessant finde ich, dass er aus einer der off. Sitzungen berichtet:

einer der Kutterkapitänsvertreter hätte gesagt, dass er mit dem Limit doch ganz gut leben kann.
Ich vermute, dass dieser dieses Statement noch viel interessanter findet als ich.


Auch Jens Meyer wird zu Tränen gerührt sein, wenn er liest, dass der DAFV bei den Ministerien mit Nachdruck auf die Bedeutung des geangelten Dorsches für den regionalen Tourismus hingewiesen hat.

Resümee:
die Legende vom Dorsch“schutz“
und dem wie ein Löwe für Angler kämpfenden DAFV
lebt!

Wer glaubt, das kommt so nicht bei den Lesern an

oder noch nicht genug den Kopf auf den Tisch gehämmert hat,
liest 2 Seiten zuvor den „Kommentar“ von R&R-Redakteur Jesco Peschuter.


Da wird dem Bundesverband gute Arbeit bescheinigt,

die vom Thünen-Institut vorgelegten Zahlen zu „wissenschaftlich bewiesen“ erklärt

und ein Stück des Textes widmet sich dem eigentlichen Grund für das Dorschproblem:

den durch Angler illegal verkauften Fischen.

Mir bleibt da nur auf Dieter Nuhr zu verweisen;
„wenn man keine Ahnung hat, …“!
#q
 

punkarpfen

Well-Known Member
AW: Dorschquote Entscheidung EU: SCHUTZ BERUFSFISCHER! OPFER SIND DORSCH UND ANGLER!!

Die Rute und Rolle kooperiert doch mit dem DAFV. Von daher braucht man da keine übermäßig kritische Berichterstattung erwarten. Seit Norf und Ehrchen da nicht mehr sind, hat das Magazin ohnehin nachgelassen.

Gesendet von meinem SM-J320F mit Tapatalk
 

kati48268

nicht mehr heimatlos
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Seit Norf und Ehrchen da nicht mehr sind, hat das Magazin ohnehin nachgelassen.
Das kann ich so nicht sagen.

Beim ersten Interview mit Häppchen-Käse war es deutlich schlimmer.
http://www.anglerboard.de/board/showthread.php?t=260549&highlight=Interview

Denke, das liegt einfach daran, dass Redakteure (aller Printmedien) einfach nicht genug in den angelpolitischen Themen stecken & die überall vorherrschende Unterbesetzung (die Verlage fahren alle Sparflamme) die Zeit nicht hergibt, sich vorab vernünftig einzuarbeiten.

Mühe hat sich Georg Baumann sicherlich gegeben, das erkennt man.
Der Kommentar von J. Peschuter ist viel schlimmer; Unkenntnis der Fakten und auch dabei, wie man sich einem solchen Thema nähert.

Vielleicht sollte man das schlichtweg Leuten überlassen, die was davon verstehen.

Ob das aber von der Verlagsseite, in der bekanntlich Philipp Freudenberg sitzt, überhaupt gewünscht ist, ist eine andere Sache.
 

Deep Down

Well-Known Member
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Redakteure eines sich vom intellektuellen Tiefgang eher in Richtung Austrocknung bewegenden Angelmagazines sind eben keine Journalisten.
 
G

Gelöschte Mitglieder 12701

Guest
AW: Dorschquote Entscheidung EU: SCHUTZ BERUFSFISCHER! OPFER SIND DORSCH UND ANGLER!!


Mit den Zahlen der Anglerfänge haben die das anscheinend alle nicht so. Wie kommen die auf 1865 Dorsche pro Jahr?

Ich darf nach der Regelung maximal 1703 Dorsche fangen. Da werden uns (in diesem Fall süstennahe Bewohner) wieder schlappe 10% mehr in die Schuhe geschoben. So einfach geht das....
 

Tate

Member
AW: Dorschquote Entscheidung EU: SCHUTZ BERUFSFISCHER! OPFER SIND DORSCH UND ANGLER!!

Zitat Thomas9904: Berufsfischerei statt 88% weniger nur 56 % weniger Dorschfang. Wenn ich das richtig lese und interpretiere so haben die Berufsfischer einen vorgeschriebenen Minderfang von 44%. Wieso wird dann geschrieben, auch von dir Thomas, das die Gesamtentnahmequote von Berufs- und Freizeitfischern gleich bleibt bzw. die Begrenzung der Freizeitangler den Berufsfischern zugute kommt? Um es klar zu stellen, ich will hier weder provozieren noch bin ich Umweltfuzzi. Es ist reine Interesse an der Problematik.
 

Thomas9904

Well-Known Member
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Hier reale Zahlen:
Erweiterung 11.10. 19 Uhr
Ausgehend von den Zahlen 2016 (ICES Gebiet 22-24, Fang Fischer ca. 7373t) wären eine ICES-Reduzierung um 88% also eine Fangmenge für 2017 von ca. 890 t für die Fischerei gewesen.

Nun dürfen die Fischer aber deutlich mehr fangen (Reduzierung nur auf 56% Einbusse, also 44% von den 7373 t), weil auch Angler verzichten (müssen).

Also ist nun der Fang der Fischer ca. 3244t.

Nach den Berechnungen Thünen bringt ein Baglimit von 5 Fischen Angler (BERECHNET, nicht real) Minderfänge von ca. 900t.

Weil also Angler auf ca. 900 t verzichten, dürfen Fischer nun statt knapp 900 t danach jetzt ca. 3244 t fangen, ausgehend von den 2016er Zahlen, ICES und Thünen...

Es kommt also dadurch deutlich mehr Fisch raus, als wenn Angler nicht beschränkt worden wären und Fischer (die ja die Täter sind, nicht die Angler! Angler sind wie Dorsche Opfer hier) die 88% der ICES bekommen hätten.

Oder anders gesagt:
Weil Angler auf knapp (errechnete, NICHT reale) 900 t Dorsch verzichten (müssen), dürfen nun Fischer ca. 2350 t (REAL!) MEHR fangen, als wenn Angler keine Einschränkungen hätten und die 88% ICES gelten würden!!!

Oder anders:
OHNE jede Einschränkung der Angler und bei 88% ICES für Fischer würden diese 2350 t Dorsch noch lebend in der Ostsee schwimmen..
Pressemeldung VDKK, welche obige Rechnung fast zu 100% bestätigt:
http://www.anglerboard.de/board/showthread.php?t=320785

Aktualisierung 13.10. 2016
Grafik zu Dorschfängen von Jens Meyer

Quellen zur Erstellung der Grafik:
Quelle: LALLF M-V
2015-17: TAC Quelle




Es ist klar zu sehen, dass hier vor allem die nichtdeutsche Fischerei den Bestand am westlichen Dorsch auf dem gewissen hat, und keinesfalls die Anger auch nur ansatzweise.

Das Märchen von "Angler fangen so viel wie Fischer" gilt ja nur für Deutschland, das relativ wenig Quote am Westdorsch hat.

Das unterstreicht in meinen Augen nochmal meine These, dass deutsche Angler hier vor allem für dänische Fischer verzichten und dass das auch von der Politik so geplant war:
Hilfe für Fischer.
Nicht für Dorsch oder Angler!!!!
 

UMueller

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Mit den Zahlen der Anglerfänge haben die das anscheinend alle nicht so. Wie kommen die auf 1865 Dorsche pro Jahr?

Ich darf nach der Regelung maximal 1703 Dorsche fangen. Da werden uns (in diesem Fall süstennahe Bewohner) wieder schlappe 10% mehr in die Schuhe geschoben. So einfach geht das....
Doch haben sie. Meiner Meinung nach werden die Anglerfänge bewusst gepusht um die Öffentlichkeit in die Irre zu führen. Wirre These von mir ? Möglich, glaub ich aber nicht. Der Rechenfehler kann durchaus absichtlich erfolgt sein. So nach´ Guckt mal soviel dürfen Angler fangen. Es ist dann auch völlig egal wieviel Angler wirklich fangen. Hauptsache da steht diese utopische Zahl.#q
Angler fangen fast soviel, genauso viel, bis Angler fangen mehr als die Fischer. Alles schon gehört bzw. gelesen.:( Mir scheint den schwarzen Peter will man den Anglern zuschieben.
 
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