Eine Studie der Griffith University zeigt: Kokain im Wasser lässt Lachse deutlich weiter schwimmen.
Forscher der Griffith University warnen: Drogenrückstände im Wasser verändern das Verhalten von Lachsen deutlich (Bild @pixabay)
Rückstände von Drogen und Medikamenten in Gewässern werden zunehmend zum Problem – mit spürbaren Folgen für Fische. Eine aktuelle Studie internationaler Forscher zeigt nun, dass selbst geringe Mengen Kokain das Verhalten von Lachsen massiv verändern können. Wissenschaftler der Griffith University und der Schwedische Universität für Agrarwissenschaften untersuchten rund 100 Atlantische Lachse aus dem Vätternsee. Das Ergebnis: Fische, die mit Kokain in Kontakt kamen, legten im Schnitt fast doppelt so lange Strecken zurück wie unbeeinflusste Tiere – konkret etwa 1,9-mal mehr pro Woche.
Auch ein Abbauprodukt der Droge führte zu erhöhter Aktivität. Die Forscher schlagen Alarm: Solche Veränderungen im Verhalten könnten langfristig Auswirkungen auf Wanderverhalten, Fortpflanzung und damit ganze Fischbestände haben. Als Hauptursache gilt unser Abwasser. Rückstände von Drogen und Medikamenten gelangen über Haushalte in Flüsse und Seen – und werden dort von Wasserlebewesen aufgenommen. Die Wissenschaftler fordern daher eine bessere Abwasserreinigung und mehr Kontrolle.
Was für Menschen ein gesellschaftliches Problem ist, wird für Gewässer zur ernsten Gefahr. Selbst geringe Schadstoffmengen können das Verhalten von Fischen deutlich verändern – mit bislang kaum absehbaren Folgen für die Fischerei.
Quelle: https://www.fr.de/wissen/forscher-s...so-viele-kilometer-pro-woche-zr-94273272.html
Forscher der Griffith University warnen: Drogenrückstände im Wasser verändern das Verhalten von Lachsen deutlich (Bild @pixabay)
Rückstände von Drogen und Medikamenten in Gewässern werden zunehmend zum Problem – mit spürbaren Folgen für Fische. Eine aktuelle Studie internationaler Forscher zeigt nun, dass selbst geringe Mengen Kokain das Verhalten von Lachsen massiv verändern können. Wissenschaftler der Griffith University und der Schwedische Universität für Agrarwissenschaften untersuchten rund 100 Atlantische Lachse aus dem Vätternsee. Das Ergebnis: Fische, die mit Kokain in Kontakt kamen, legten im Schnitt fast doppelt so lange Strecken zurück wie unbeeinflusste Tiere – konkret etwa 1,9-mal mehr pro Woche.
Auch ein Abbauprodukt der Droge führte zu erhöhter Aktivität. Die Forscher schlagen Alarm: Solche Veränderungen im Verhalten könnten langfristig Auswirkungen auf Wanderverhalten, Fortpflanzung und damit ganze Fischbestände haben. Als Hauptursache gilt unser Abwasser. Rückstände von Drogen und Medikamenten gelangen über Haushalte in Flüsse und Seen – und werden dort von Wasserlebewesen aufgenommen. Die Wissenschaftler fordern daher eine bessere Abwasserreinigung und mehr Kontrolle.
Was für Menschen ein gesellschaftliches Problem ist, wird für Gewässer zur ernsten Gefahr. Selbst geringe Schadstoffmengen können das Verhalten von Fischen deutlich verändern – mit bislang kaum absehbaren Folgen für die Fischerei.
Quelle: https://www.fr.de/wissen/forscher-s...so-viele-kilometer-pro-woche-zr-94273272.html





