Einsteiger-Ausrüstung & viele Fragen

Dieses Thema im Forum "Fliegenfischen" wurde erstellt von Colophonius, 5. November 2018.

  1. Lajos1

    Lajos1 Well-Known Member

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    Hallo,

    DF sagt mir jetzt nichts. Ich kenne WF und DT, 7/8 bezieht sich auf die, zu dieser Rolle geeigneten Schnüre und wäre für Hecht passend. Für Forellem klar überdimensioniert. 5/6 passt schon mal für Forellen und Co. Eine 3 Meter Rute, na, Du machst es Dir aber nicht leicht oder willst Du die old english school fischen? Wer hat Dir zu einer 3 Meter Rute geraten? Ich nehme schon mal an, dass es eine Einhand ist.
    Die Bezeichnungen 7/8 bzw 5/6 haben mit der Rutenlänge nichts zu tun, welche Schnurempfehlung ist denn auf deiner Rute angegeben?

    Petri Heil

    Lajos
     
  2. Wilder Zander

    Wilder Zander Member

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    Die Rute habe ich mir vor 30 Jahren in Florida gekauft und nie als Fliegenrute genutzt nun habe ich sie zur Zeit am Ferienheim da ich dort direkt an einem See bin keine 10m und richtig Platz zum üben habe und auch fischen kann .Und genügend Zeit zum üben ist als Rentner auch .
     
  3. Wilder Zander

    Wilder Zander Member

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    Das erste Päckchen mit Fliegen ist auch gekommen 10 Stück zum üben
     

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  4. vonda1909

    vonda1909 Well-Known Member

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  5. Colophonius

    Colophonius Angler

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    Mal ein kleines Update meinerseits, da ich doch erst heute den ersten richtigen Versuch mit der Rute unternommen habe. Das Wetter hatte sich gegenüber der Windstille von gestern doch massiv verschlechtert - Windstärke 3, in Böen 5. Am Wasser angekommen musste ich dann auch feststellen, dass der Seitenwind mich völlig aus den Konzept brachte. Ich habe den Versuch fast direkt wieder beendet und innerlich den Trottel und Masochisten, der diese unheimlich komplizierte und überhaupt nicht elegante Angelart erfunden hatte!

    Ich habe mich dann aber doch zusammengerissen und laut fluchend eine andere Stelle gesucht, bei der ich Rückenwind hatte. Ich habe mich dann erst mal vorsichtig mit Rollwürfen herangetastet. Die ersten Bisse von Rotaugen habe ich promt verpasst, aber kurze Zeit später hatte ich meinen ersten (sehr kleinen) Döbel auf Trockenfliege überlistet! Aller Ärger war vergessen, das macht ja doch irgendwie Spaß. Leider gingen meine Fliegen recht schnell unter, was wohl daran lag, dass ich weder Fliege noch Schnur gefettet habe (und auch kein Fett besaß, was als nächstes geändert wird). Daher habe ich dann auf Nymphe gewechselt und mich langsam ans richtige Werfen herangetastet. Mit dem richtigen Winkel ging es dann einigermaßen und ich habe auch ein ganz ordentliches Rotauge von über 20cm erwischt, was im Drill von einem Hecht attackiert, aber verfehlt wurde. Das Bild, wie mir ein Rotauge den Schweiß auf die Stirn treibt, weil ich mit der Drillmethode völlig überfordert war, und dann auch noch ein Hecht aus dem Kraut schießt, muss herrlich gewesen sein.

    Frisch motiviert habe ich mich dann daran getraut, dem blöden Seitenwind zu trotzen. Da ich die Rute mit links halte und er von links kam, habe ich dann quasi „über die Schulter“ gewedelt. Das hat sogar erstaunlich gut geklappt. Zwar ist die Präsentation noch völliger Müll, ich habe keine Ahnung wie ich im Stillwasser bei der Nymphe Bisse vernünftig erkenne, meine Würfe sind vielleicht zehn bis maximal fünfzehn Meter weit und das Zielen ist auch noch nichts, aber es wurde immer besser. Sobald das Fett da ist, wird weiter geübt! Ich freue mich schon auf windstille Sommerabende und steigende Weißfische. Fürs erste Mal bin ich insgesamt sehr zufrieden. Ich hatte am Ende auch nur einen Luftknoten in der Schnur, was ich auch nicht so schlimm fand. K
     
  6. Lajos1

    Lajos1 Well-Known Member

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    Hallo Colophonius,

    Glückwunsch zu den ersten Erfolgen. Mit Wind, vor allem Böen haben auch alte Hasen Probleme. Mir ist Windstille bis sehr schwacher Wind am liebsten, leichter Rückenwind geht auch noch. Nymphe im Stillwasser: wichtig ist, dass die Schnur, einschließlich Vorfach, gestreckt ist. Am besten nach dem Wurf ganz leicht und langsam, aber wirklich langsam, auch mit Pausen einholen. Hilfreich ist auch noch eine farbige Verbindung von Hauptschnur zum Vorfach oder, wenns einen nicht stört eine Sichthilfe anbringen und eine schnelle Reaktion ist wichtig, also konzentriert angeln. Zum Fett noch: im Notfall gehts old-english, Zeigefinger an den Nasenflügeln reiben (ist die fetteste Stelle am Körper) und dann auf der Fiege verreiben, ist aber ein Notbehelf. Zu Trocken und Nymphe noch: das Trockenfliegenfischen ist die schönste Art, mit der Nymphe ist die ertragreichste.

    Petr Heil

    Lajos
     
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  7. Colophonius

    Colophonius Angler

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    Danke für die Antwort! Das mit dem Strecken muss ich definitiv noch üben. Die Führung der Nymphe habe ich ähnlich gemacht, im Prinzip Faulenzen in Zeitlupe. Absinken lassen bis x (am Grund ist da viel Kraut, da sollte der Köder nicht landen) und dann eben so ein 10-15cm, langsames Zupfen. Wird sicher einige Zeit dauern, bis ich da nen guts Gefühl für Köderposition und Führung bekomme. Ich freue mich aber darauf, die Nymphe mal an anderen Gewässern mit der Strömung durch Rinnen treiben zu lassen. Danke auch für den "Naturfett"-Tipp. Werde ich im Hinterkopf behalten, hoffe aber, dass ich mit den gekauften Mitteln dann Erfolg habe. Gibt es da bei der Anwendung Tricks? Für die Schnur wollte ich das Fett einfach in den Filz-Bereich meines Vorfachglätter- und -reinigers (hat das Ding nen Namen?) schmieren und dann die Schnur durchziehen. Wie mache ich das am besten bei der Fliege?
     
  8. Lajos1

    Lajos1 Well-Known Member

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    Hallo Colophonius,

    Die Schnur fetten mache ich nie, die wird lediglich so 2-3 mal im Jahr mit einem Pflegemittel behandelt. Das Fetten vom Vorfach habe ich auch nur teilweise in den Anfangsjahren gemacht, ist m.E. überflüssig. Der letzte Meter wurde eh nie gefettet, denn da ist es besser, wenn das Vorfach einsinkt und so nicht so sichtbar ist, wie wenn es auf dem Wasser schwimmt. Schwimmmittel für die Fliege gibt es ja etliche. Da ist aber kein Wundermittel dabei, alle erfüllen ihren Zweck von gut bis befriedigend. Eigentlich ist es fast egal, was man da nimmt. Manche schwören auf Entenbürzelfett, ist auch nicht schlecht, mir war es allerdings irgendwie zu fettig (an den Fingern). Bei den meisten nimmt man einen Tropfen entweder zwischen Zeigefinger und Daumen, oder auch direkt auf die Fliege und reibt es ein. Manche habe aber eine lange Einwirkzeit. Hatte mal eins, da musste man die Fliegen am Vortag schon präparieren, zwecks besserer Enfaltung des Mittels. War nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Wenn die Fliege nass ist helfen ein paar Luftwürfe (zum trocknen) oder eben auch ein Amadou-Schwamm, der zieht gut die Feuchtigkeit aus der Fliege, kostet allerdings so um 25 Euro.

    Petri Heil

    Lajos
     
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  9. Hanjupp-0815

    Hanjupp-0815 Member

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    Nicht dein Ernst oder ? Vorfach einfetten ist wohl der fetteste Fehler den man nur machen kann. Am Fett lagern sich kleine Luftperlen an, die das Vorfach so richtig schön sichtbar machen.
    Und das von dir äußerst erfahrenem Fliegenwedler smile01.
     
  10. Lajos1

    Lajos1 Well-Known Member

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    Hallo

    nicht gelesen, was ich schrieb: " auch nur teilweise in den Anfangsjahren und ohne den ersten Meter". Meine Anfangsjahre lagen Anfang der 1960er und ob Du es glaubst oder nicht, dies wurde damals sogar in der Fachliteratur empfohlen, eben ohne den ersten Meter. Was Du schreibst wurde mir selber schnell klar aber was glaubst Du denn, was ein Anfänger, der (damals) so gut wie niemanden fragen konnte (Fliegenfischer waren da sehr, sehr rar) macht? Er hält sich erstmal an die Fachliteratur.


    Petri Heil

    Lajos
     
  11. oberfranke

    oberfranke Active Member

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    @Lajos1
    Ich habe mit der Fliege Anfang der achtziger Jahre angefangen, da wurde das fetten des Vorfachs- bis auf das vordere Drittel- auch noch beschrieben.
    Als "Geheimtipp" galt Trockenfliegen mit Haarspray ( Drei Wetter Taft) zu inprägnieren. Diese Tipps sind alle in der Vergessenheit gelandet.
    Was geblieben ist, ist das Nasenfett funxt einfach und man hat es immer dabei. Ist nicht nur beim Fliegenfischen hilfreich.

    So am Rande, ich verwende auch noch eine alte, sehr alte Shakespeare Rolle aus Alu. Preis - unterster Taschengeldbereich. Man kann an dem Teil nur Ratsche an oder aus einstellen, Bremse hat sie keine.
    Mir passt sie vom Gewicht her, gebremst wird mit dem Finger und fertig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. August 2019
  12. Lajos1

    Lajos1 Well-Known Member

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  13. Hanjupp-0815

    Hanjupp-0815 Member

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    War absolut nicht böse gemeint Lajos, hatte extra ein Smilie angehängt auch wenn es wohl der falsche war.
    Das sich hier sofort jeder auf den Schlips getreten fühlt, ist der Grund warum ich hier nichts mehr poste. So und nun verpiss ich mich auch wieder.
     
  14. Lajos1

    Lajos1 Well-Known Member

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    Hallo,

    ich komme mir nicht auf den Schlips getreten vor. Nachdem Du dies so ziemlich als schwersten Fehler, welchen man machen kann beschrieben hast, wollte ich nur klarstellen, dass dies früher eben empfohlen wurde. Aus dem entsprechenden Kapitel der "Bibel" der Angler damals "Die Angelfischerei (von Borne/Fliege) 11. Auflage von 1961: ...das Vorfachende darf keinesfalls mit Fett in Berührung kommen, da dieses ins Wasser eintauchen muss".
    Ich wollte Colophonius, da er nach dem Fetten fragte nur darauf hinweisen, dass dies nicht nötig ist. Vielleicht hat er ja ein älteres Werk zur Hand gehabt, da er danach fragte:rolleyes:.

    Petri Heil

    Lajos
     
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  15. Colophonius

    Colophonius Angler

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    Es ist gut, dass ich mal gefragt habe. Ich hatte zum einen die trocknende Kraft der Leerwürfe unter- und die Bedeutung der Schnur überschätzt. Ich kannte das nur aus der Literatur zum Angeln mit der Segelpose. Gut, dass ich das gelassen habe. ;)

    Am Montag geht es das erste Mal wohl „richtig“ los, an einem Fluss, an dem es Forellen gibt. Spinnrute wird zwar auch mitgenommen, falls alle Stricke reißen und die Peitsche mehr Frust als Spaß bringt. Ich würde natürlich liebend gerne was auf die Trockenfliege fangen, aber Nymphen werden wohl meistens das Mittel der Wahl sein. Dafür habe ich mich heute noch mal auf die Wiese gestellt, das Schießen der Leine und den Tuck-Cast geübt und Bissanzeiger habe ich auch. Dazu habe ich "Aerial Mends" (keine Ahnung, wie man die hier nennt. Luftmendenden?) geübt und so nen "S-Wurf" um Furchen bei der stromab Drift zu vermeiden. Gibts noch was, was ich ganz dringend vorher üben sollte? Schaue ansonsten noch mal ein paar Videos zur Präsentation von Nymphen.

    Edit: Ich habe übrigens meinen Kumpel gebeten, mal kurz ein Video von mir beim Werfen zu machen. Darauf habe ich gut sehen können, dass mein Rückschwung zu kurz ist (ich also zu früh nach vorne werfe. Könnte auch die teilweise entstehenden Knoten erklären).

    Petri
    Colo
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. August 2019
  16. Lajos1

    Lajos1 Well-Known Member

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    Hallo,

    ist normal bei Anfängern, man meint, man ist zu langsam, dabei hat man mehr Zeit bis zum Beginn des Vorschwungs, als man glaubt. Ganz einfach beim Werfen über die Schulter nach hinten schauen. Ist durchaus legitim und wird auch von alten Hasen ab und zu gemacht.
    Dadurch bekommst Du ein besseres Gefühl für das Timing. Offensichtlich hast Du aber einen sanften Wurfstil, sonst hättest Du Dir schon in paar Fliegen abgeknallt:).
    Dann viel Glück am Montag.

    Petri Heil

    Lajos
     
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  17. Colophonius

    Colophonius Angler

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    Hallo Lajos,

    ja, ich achte sehr darauf, kein Peitschen zu erzeugen. Habe heute mal auf den Wiese ohne Köder geschaut, wieviel Wucht ich eigentlich nutzen kann und was man alles falsch machen kann - wohlgemerkt ohne Haken! Ich vermute, dass ich insgesamt schon etwas mehr Wucht nutzen könnte, ich denke, damit hole ich etwa 1-2 Meter mehr zur Zeit raus, aber laufe dafür Gefahr, dass es knallt - zumindest beim jetzigen Timing. Ich denke, dass der Doppelzug mir da aber auch helfen wird. Von dem lasse ich aber erstmal die Finger, bis ich mit meiner Technik zufrieden bin.
    Nächstes Mal nehme ich mir 'ne Kamera mit zum Üben und schaue direkt vor Ort, ob und wie sich das verhält. Es ist aber wirklich ein schönes Gefühl von „juhu,die Fliege ist wenigstens ein wenig vor mir gelandet" über „immerhin ist die Schnur gerade" und „Yeah, die Leine schießt schön durch meine Finger" bis -ganz neu heute- „Ich habe das Ziel genau getroffen!“ sich hochzuarbeiten. Wenn es so weiter geht, werde ich mir zu Weihnachten wohl entweder eine super leichte Kombination oder eine Pietsche für Hechtstreamer zulegen. Das hat schon alles viel Suchtpotenzial.

    Eine Frage habe ich aber noch:
    Ich habe aktuell viel, viel Ärger mit den Pflanzen am Boden. Disteln und buschig wachsende Minze haben meine Schnur ständig im Griff, was mich teils wirklich an den Rand des Wahnsinns bringt. Da ich in der Regel nur mit dem Fahrrad unterwegs bin, wollte ich mir einen faltbaren Schnurkorb zulegen, um den noch in meine Weste stopfen zu können. Diese haben aber nicht diese Pylonen drin. Sind die dennoch brauchbar?

    Petri
    Colo
     
  18. Lajos1

    Lajos1 Well-Known Member

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    Hallo,

    wenn es knallt warst Du zu schnell mit dem Vorschwung. Dabei erreicht das Vorfach (und wenn dran, die Fliege auch) mitunter Überschallgeschwindigkeit, also mehr als 1200 km/h und da reisst die Fliege oft ab. Der Knall signalisiert das Durchbrechen der Schallmauer und oft auch das Reissen des Vorfachs.
    Ob der Schnurkorb in Deinem Fall was bringt oder eher hinderlich ist, ich weiss nicht. Ich selbst habe nie einen benutzt (habe auch keinen) und auch nicht vermisst. Kann mir eigentlich nur vorstellen, dass er bei der Meerforellenfischerei, beim Rauswaten ins Meer etwas bringt. Dies habe ich aber nie praktiziert. Ansonsten, von kleinen Wiesenbächen bis Flüssen mit hundert Metern Breite, langsam- und schnellfliessend, einschließlich kleinerer Seen in einem Dutzend europäischer Länder Forellen, Saiblinge, Äschen, Meerforellen und Lachse plus diverser Beifänge gefangen. Dabei hatte ich nie wirkliche Probleme mit Schnur/Pflanzen. Kommt natürlich auch etwas auf die Uferbeschaffenheit an.
    Mit dem einfachen Wurf solltest Du etwa 15 Meter erreichen können. Das genügt bei uns gewöhnlich für 90 Prozent aller Fälle. Erst wenns an die 20 Meter geht macht der Doppelzug richtig Sinn. Habe ich heuer nur in Slowenien und auch nur ab und zu gebraucht. Meistens genügen Würfe bis 12 Meter.

    Petri Heil

    Lajos
     
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  19. Steff-Peff

    Steff-Peff Fliegenwedler

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    Hallo Colo,

    da würde es schon reichen, auf nen gemähten Übungsplatz auszuweichen, z.B. Sportplatz, Park ...

    Oder gleich unter Realbedingungen am Wasser üben (aber ohne Fliege, sondern mit kleinem Wollbüschel). Dann kannst Du auch gleich den Rollwurf einstudieren.

    Gruß
    Steff
     
  20. Colophonius

    Colophonius Angler

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    Hey Steff,

    die Disteln und Minze sind leider da, wo ich unter Realbedingungen übe. Leider muss ich dort die Würfe immer komplett ausfischen, da direkt vor den Füßen einer der Haupt-Hotspots ist. Da dort so gut wie keine Strömung herrscht, ist der Rollwurf daher nicht so geeignet,da zu wenig Schnur im Wasser ist zum Schluss und man ein paar schnelle Leerzüge braucht. Jedenfalls ich.
     

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