Erster Blauflossen-Thun in Norwegen gefangen

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[FONT=&quot][FONT=&quot]Einem Team von norwegischen Anglern und Meeresforschern gelang vor Kurzem ein Sensationsfang vor [/FONT][FONT=&quot]Helles[/FONT][FONT=&quot]ø[/FONT][FONT=&quot]y. Hier gibt’s die Infos dazu.[/FONT][/FONT]
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[FONT=&quot]Ende August wurde vor der Küste von [/FONT][FONT=&quot]Ø[/FONT][FONT=&quot]ygarden in Hordaland (Norwegen) Forschungsgeschichte geschrieben. Nach fast einer Woche gelang es einem Team von Anglern und Meeresforschern einen Blauflossen-Thun ([/FONT]Thunnus thynnus[FONT=&quot]) zu fangen und zu markieren. Das Meeresforschungsinstitut „Havforskingsinstituttet“ hat die Genehmigung bekommen, 20 Blauflossen-Thunfische zu markieren. Es sollen Informationen über die Wanderungen Fische gesammelt werden. Der markierte Thun war 2,40 Meter lang. „Dieser Tag war historisch“, berichtet der Forscher Keno Ferter vom Meeresforschungsinstitut.

Gute Zusammenarbeit[/FONT]
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[FONT=&quot]Blauflossenthunfische gehören zu den größten und schnellsten Knochenfischen und können über drei Meter lang werden. Es wurden schon Exemplare mit einem Gewicht von annähernd 700 Kilo gefangen.
Insgesamt nehmen 15 Forscherteams an dem norwegischen Projekt teil. Sie wurden nach wichtigen Kriterien des Meeresforschungsinstituts ausgewählt. Wenn zum Beispiel ein Fisch beißt, dürfen nur die Forscher den Fisch mit dem elektronischen Satellitensender markieren.[/FONT]
[FONT=&quot]Keno Ferter vom Havforskinsinstituttet bezeichnet die Zusammenarbeit als eine Win-win-Situation.
„Die Angler bekommen sehr spannende Tage auf dem Wasser, und wir bekommen viele wichtige Informationen zurück. Es ist fantastisch, dass private Menschen ihre Freizeit opfern, um uns zu helfen“, sagt Ferter.

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[FONT=&quot]Folgt dem Fisch [/FONT]
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[FONT=&quot]Die elektronischen Markierungen kosten rund 40.000 Kronen (ca. 4120 Euro) und werden vom ICCAT (International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas) gestiftet. Das Ziel ist, mehr über das Wanderverhalten der Thunfische herauszufinden.
[/FONT][FONT=&quot]„[/FONT][FONT=&quot]Wir wünschen uns mehr Kenntnisse über die Ökologie der Thunfische und wie sie sich verhalten. Wir wissen nur wenig über deren Wanderungen im Meer. Alles muss schnell gehen, damit der Fisch keinen Schaden nimmt. Die Markierung ist so programmiert, dass sie sich nach einem Jahr vom Thunfisch löst. Dann steigt der Sender bis zur Oberfläche und sendet per Satellit alle Informationen vom Fisch zu uns“, erklärt Ferter.[/FONT]
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Koordinierte Aktion[/FONT]
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[FONT=&quot]Etwa 70 Angler sind am Projekt beteiligt. Für sie ist es ein seltene Gelegenheit. Das Angeln auf Blauflossen-Thunfische ist in Norwegen nicht erlaubt. Nur bei solchen Forschungsarbeiten gibt es die Möglichkeit, diese Fischart gezielt zu beangeln. [/FONT]
[FONT=&quot]„Das ist ein historisches Ereignis und vielleicht das größte in der norwegischen Sportfischerei der letzten 40 Jahre. Wir haben uns lange über diese fantastische Chance gefreut“, sagt der Angler Asgeir Alvestad[/FONT]
[FONT=&quot]Markierungsexperte Sean Tracey betont, dass die Fische von dem elektronischen Sender, der am Körper hängt, sehr wenig merken. Der Australier ist von der Zusammenarbeit begeistert:[/FONT]
[FONT=&quot]„[/FONT][FONT=&quot]In Australien haben wir ähnliche Projekte. Engagierte Angler sind dabei und helfen uns, mehr über diese faszinierenden Geschöpfe zu erfahren“. [/FONT]
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[FONT=&quot]Alle weiteren Infos, Bilder und Clips zu diesem Fang findet Ihr unter https://www.nrk.no/hordaland/verdas-storste-tunfisk-merkt-for-forste-gang-i-noreg-1.14180221[/FONT]
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[FONT=&quot]Quelle:
https://www.nrk.no/hordaland/verdas-storste-tunfisk-merkt-for-forste-gang-i-noreg-1.14180221[/FONT]
 

Kommentare

AW: Erster Blauflossen-Thun in Norwegen gefangen

Und wieder einmal sieht man dass die Angler der Natur auch nutzen. Ein grundsätzlicher Kampf gegen die angelnden Menschen lohnt sich doch nicht. Das Beispiel in diesem Thread zeigt doch positiv wie Wissenschaft und Angler zusammenarbeiten. Die Angler haben das Privileg auch auf wirklich kapitale Thunfische angeln zu dürfen und die Forscher erhalten neue Kenntnisse, an die sie ohne Angler schwerer gekommen wären. Das dürften sich auch mal die Mitglieder oder Oberhäupter der Tierrechtsorganisationen ansehen.



Mal davon abgesehen sind es schon gewaltige Tiere! Rund 3,00 mtr. und knapp 700kg sind schon eine Ansage. Der bloße Anblick würde mich so prägen dass ich auch noch meinen Urenkeln davon erzählen würde. Einen solchen Fisch zu drillen muss ein Erlebnis sein dass kein Angler so schnell vergessen wird. Schon gar nicht die Angler, die sich sonst "nur" mit Meterhechten und 20kg schweren Karpfen befassen.
 
AW: Erster Blauflossen-Thun in Norwegen gefangen

Da kann ich mich nur Testudo anschließen.#6
Ist doch klar das die da rann wollen, wenn man mit einem Thunfisch mehr verdient als mit hundert Kisten Dorsch.
 
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