Fake-Fisch: Jetzt kommen vegane Fischprodukte!

Newsmeldung

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Fischbranche bringt vegane Produkte auf den Markt

Auf der Fachmesse fish international in Bremen sind vegane Fischprodukte auf Gemüsebasis ein Trend. Burkhard Gabbe, Geschäftsführer des Tiefkühlkostanbieters Frosta Foodservice aus Bremerhaven, sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass der Erfolg von Fleischersatz nahe lege, etwas Ähnliches mit Fisch zu versuchen.
Hintergründe seien die Überfischung der Meere, der Umstieg der Verbraucher auf nicht-tierische Produkte und das wachsende Umweltbewusstsein. So gibt es bereits erste fischfreie Produkte, die aber angeblich noch nicht schmecken!

Ein halbes Jahr Entwicklung steckt in den fischfreien Produkten. Das Ziel: ein weißes Produkt, das an Seelachs oder Alaska-Seelachs erinnert.
Der Haken: Das falsche Filet schmeckt nicht nach Fisch! Der Geschmack kommt von der Panade, Soße oder Beilage.
Zielgruppe für diese Art von Essen seien vorerst Studentenwerke, Großküchen für Kitas und Schulen und die Systemgastronomie. Später will man auch an den Einzelhandel liefern.

Was haltet Ihr davon? Würdet Ihr so einen Fake-Fisch mal probieren?


Quelle: https://www.tageskarte.io/industrie/detail/fischbranche-will-sich-veganer-angeln.html?fbclid=IwAR2CEET1anGvIglVaw9qoWFIMncTL7gmcgnvOXuQRMlgGp3EL9w-041IZ2U
 

Kommentare

Probieren? Warum nicht?!

Wenn man sich mal nicht an den Begrifflichkeiten Fisch/Fleisch aufhängt und sich davon lösen kann, schmeckt es gleich viel entspannter! Viele Bezeichnungen sind eben durch die Verwendung von Fleisch vorgegeben und verinnerlicht. Der Bezug zum Fleichpendant wird sich aber sicher zukünftug ändern, ist kommerziell aber sicherlich noch notwendig.

Tatsächlich schmecken einige vegetarische Bratwürste und Burger richtig gut. Manche allerdings aber auch nicht.
 
Die Frage war doch lediglich: Würdet ihr ihn probieren?
Sicher werde ich das probieren. Schon aus reiner Neugierde und weil es unredlich wäre, etwas in Bausch und Bogen zu verurteilen, ohne es wirklich zu kennen.

Trotzdem bin ich kein Freund von Sachen, die man per Namen schönt, oder gleich den Konsumenten in die Irre führen. Warum und wieso auch immer man das macht. Wobei es im konkreten Fall eigentlich klar sein sollte.

- die Hersteller wollen Kohle machen. "Mühlenwürstchen" batzelt ja das Zeug nicht für Gotteslob zusammen.
- ein gewisses Klientel will an der Kasse auf sich aufmerksam machen. "Sehet und preiset mich, ich mach einen auf vegan!"
 
Die Zukunft ist pflanzlich / von Produkten bestimmt, die auf Insektenbasis aufgebaut sind.

Der Klimawandel wir dazu führen, dass weite Teile der Erde verdorren , während die Menschheit sich beschaulich weiter vermehrt.

Die Fleischproduktion auf billige Massenware auszulegen, wird sich überholen.

Ethisch und vom Resourcenaufwand her nicht akzeptabel.

Habe selbst einen Vegetarier im Verwandtenkreis - die Ersatzprodukte meist auf Basis von Hülsenfrüchten schmecken mir ganz "ok" ...

Ich würde daher auch "Fake Fisch" probieren.

Ich denke, wer will , darf auch .

Abgesehen davon gibt es Menschen, die aufgrund von Krankheit ( Gicht bspw. ) purinarm essen müssen.

Da sind solche Produkte doch ok?!

R.S.
Das mit dem Klimawandel ist mir auch aufgefallen :) seitdem ist die Angelsaison einen Monat länger im Jahr :)
Männer esst reichlich Bratwurst dann können wir 12 Monate im Jahr Angeln ;)
 
Die Frage war doch lediglich: Würdet ihr ihn probieren?
Wenn ich etwas probieren möchte, dann aus Überzeugung und nicht aus Neugier.
Hätte ich gewisse Dinge im Leben aus Neugier probiert, wäre ich in meiner Jugend vielleicht auch den Drogen verfallen, wie so einige meiner damaligen Bekannten.
Da ich aber überzeugt war, daß das falsch ist, ist dieses Gott sei Dank nie geschehen. Vegane Produkte würde ich eben genau aus dem Grund nicht probieren, da ich nicht davon überzeugt bin. Klar ist auch, daß man fleischliche Produkte besser auch nur in Maßen zu sich nimmt.
 
Ich ernähre mich auch nicht ausschließlich von Fleisch,habe auch fleischlose Mittagsmahlzeiten,
käme aber nicht auf die Idee diese als Vegan oder Vegetarisch zu bezeichnen , sondern als ausgewogene Ernährung.

An den Vegan oder Vegetarischen Produkten stört mich die nicht vollständige Zutatenliste
,wenn ich nicht weiß was ich da bekomme dann probieren ich es erst gar nicht.
 
G
Ich ernähre mich auch nicht ausschließlich von Fleisch,habe auch fleischlose Mittagsmahlzeiten,
käme aber nicht auf die Idee diese als Vegan oder Vegetarisch zu bezeichnen , sondern als ausgewogene Ernährung.

An den Vegan oder Vegetarischen Produkten stört mich die nicht vollständige Zutatenliste
,wenn ich nicht weiß was ich da bekomme dann probieren ich es erst gar nicht.
Das stimmt, trifft allerdings auf so ziemlich jedes industrielle hergestellte Lebensmittel zu. Brot vom angeblich traditionellen Bäcker darfste dann gar nicht mehr anfassen. Ein Großteil der Zusatzstoffe ist eben nicht deklarierungspflichtig.
 
Wenn ich etwas probieren möchte, dann aus Überzeugung und nicht aus Neugier.
Hätte ich gewisse Dinge im Leben aus Neugier probiert, wäre ich in meiner Jugend vielleicht auch den Drogen verfallen, wie so einige meiner damaligen Bekannten.
Da ich aber überzeugt war, daß das falsch ist, ist dieses Gott sei Dank nie geschehen. Vegane Produkte würde ich eben genau aus dem Grund nicht probieren, da ich nicht davon überzeugt bin. Klar ist auch, daß man fleischliche Produkte besser auch nur in Maßen zu sich nimmt.
Zwei Anmerkungen zu deinen Postings.

1. Wie kann man sich zu einem Produkt eine Überzeugung aneignen, ohne es aus Neugier mal probiert zu haben?

2. Dein Aspekt der Fleischlosen Ehe, also beziehen wir es mal der Einfachheit halber auf das körperliche miteinander, so gibt es dazu bereits Lösungen, da verkehren Menschen miteinander, so durch das Netz verbunden.......

Bildliche Darstellungen wären nicht jugendfrei und könnten einen Teil der User könnte der Anblick verstören......
 
...An den Vegan oder Vegetarischen Produkten stört mich die nicht vollständige Zutatenliste...
Und bei tierischen Produkten ist dir das egal? Stichwort: Antibiotikaresistenzen!


Vor allem an den Stilblüten der Etikettierung kann ich mich "aufgeilen" - veganes Speisesalz z.B. - wird scheissordinäres Salz aus Rindswürsten gewonnen, oder was? ;)
Dabei geht es wohl eher um Zusatzstoffe, die das Salz rieselfähig halten.
 
Das ist wie beim Wein. Ich wusste lange nicht, dass konventionell hergestellter Wein strenggenommen nicht vegan ist (was genau da verwendet wird, hab ich vergessen).

Oder Parmesan. Hätte ich wetten können, dass Vegetarier den bedenkenlos essen können. Der enthält aber Lab....
 
... und ein Döschen Glyphosat ist im Bier heute auch immer dabei.

Nager, speziell Wald- , Feld- und Trundramäuse sind nach dem Experiment des Wolfforscher Sowieso sehr gut für die ausschließliche menschliche Ernährung geeignet,
allerdings wie im Selbstversuch von ihm langwierig getestet, nur weitgehend vollständig, auf das Fell darf sorgsam abgezogen verzichtet werden.
Also kein Problem in Bier oder Wurst etc.

Glyphosat im Bier muss auch nicht deklariert werden. :cool:
Die Bahn verteilt es groß-ZÜGig
Muss auch nicht deklariert werden.
und wie steht da nochmal im Verhältnis zu Pflanzen, vegetarisch und vegan?

Der Link ist jetzt mehr als nicht jugendfrei, er ist je nach Mentalität nicht sorgenfrei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, zumindest für anständiges Bier mit Geschmack und Blume gehört ein Nager oder zwei in die Maische, soviel ist mal sicher.
Das wird auch strengstens eingehalten, hier (Franken) jedenfalls. Ganz bestimmt! Anders lässt sich die trübe Brühe mit dem seltsamen Geschmack kaum erklären.

Gut, um das ein bisschen zu relativieren, es gibt durchaus wohlschmeckende Biere aus der Gegend, man muss halt ein bisschen danach suchen und darf die Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Ein klassisch-frisches, gut gehopftes Pils wird man nicht finden aber da hat es ja auch genügend Alternativen aus dem hohen Norden.
Würzige Helle kann man hier schon brauen, wenn auch nicht an jeder Ecke.
 
Nachtrag:

Farley Mowat: Wolf ernährt sich von Mäusen. Er auch.
Samt Rezeptsammlung Maus-total und Maus a la Creme !
Guten Appetit! :D


Also ganz klar:
Lieber noch Mäuse, als so ein Kunstfischsurrogat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wird auch strengstens eingehalten, hier (Franken) jedenfalls. Ganz bestimmt! Anders lässt sich die trübe Brühe mit dem seltsamen Geschmack kaum erklären.

Gut, um das ein bisschen zu relativieren, es gibt durchaus wohlschmeckende Biere aus der Gegend, man muss halt ein bisschen danach suchen und darf die Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Ein klassisch-frisches, gut gehopftes Pils wird man nicht finden aber da hat es ja auch genügend Alternativen aus dem hohen Norden.
Würzige Helle kann man hier schon brauen, wenn auch nicht an jeder Ecke.
Da gelten strenge Grenzwerte, gemessen in RaproMa (Ratz pro Maß). Dann bassd des aach! ;)
 
Habe mal gesehen wie ein veganer Käse gemacht wird....1 Liter Wasser in den ne handvoll Mandeln reinpürriert wird......dann folgt Chemie und Verdickungsmittel ohne ende,das ganze kommt in ne Form,ne Stunde in den Backofen..........wenns kalt ist,lässt es sich sogar schneiden und sieht aus wie Käse.
Einfach furchtbar!!!
 
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