Fangberichte aus der Brandung

Dorschoffi

Well-Known Member
Gestern Brandungsangeln in der Lübecker Bucht nördlich von Grömitz. Das Wasser war anfangs noch hoch und angetrübt, lief zum Abend hin aber immer weiter ab. Wind aus südlicher Richtung brachte eine schöne Welle auf den Strand. Wir konnten zu dritt einige Flundern fangen. Die besseren bissen noch vor der Dunkelheit. Einige Dorsche ließen sich auch blicken.
Schöner Brandungstag.
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Dorschoffi

Well-Known Member
Samstag 04.11. nächstes Brandungsangeln in der Lübecker Bucht. Diesmal zwischen Dahme und Rosenfelde. Der Südost Wind brachte uns eine ordentliche Welle - 200 Gramm musste man schon anbinden. Wir konnten tagsüber wieder unzählige Platten in guten Größen bis 40 cm landen. Mit der Dunkelheit kamen dann wieder die Dorsche. Heute in Größen von 10cm bis maßig. Haben das Angeln dann wieder eingestellt.
Top Brandungswochenende mit viel Fisch.
Gruß aus der Heide.
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Spiderfrau

Well-Known Member
Da es sehr still geworden ist, hier ein kleiner Nachtrag vom letzten Jahr.

Datum: 01.11.2023

Ort: Nymindegab, Dänemark

Wetter: Dunkel, 4°

Wind: 2-3 Bft aus N

Wasser: ablaufend

Angelzeit: 15:30 bis 22:00 Uhr

Köder:
Wattwürmer

Montage: 1-Haken-Nachläufer-Durchläufer mit 40-60 cm Mundschnur und 150 gr Pyramidenblei, Wishbone

Fang: 16 Klieschen und Flundern, von denen 13 mit nach Hause genommen wurden.

Sonstiges: Trotz kurzer Mundschnur und schnellen "Anschlag" saßen die Haken Größe 1 in fast allen Fällen tief und mussten heraus geschnitten werden. Es hatten zwar alle Fische das Mindestmaß erreicht, aber ein paar kleiner Exemplare hätten definitiv wieder schwimmen gedurft, wenn der Haken nicht so tief gesessen hätte. Deshalb wird beim nächsten Mal in Dänemark mit 1/0 angegriffen.

Ansonsten wurden an diesem Tag verschiedenen Montagen ausprobiert. Das Wishbone zum Beispiel brachte mir ein paar Bisse, aber hier gab es zu viele Tüddel, bei denen die Haken sich gegenseitig fingen und Fehlbisse produzierten.

"Learning by Doing"...
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Spiderfrau

Well-Known Member
Spiderfrau
Hi!
Sehe ich das richtig, dass du da eine Stippe mit einer T-Spitze als Bißanzeiger für beide Ruten verwendest?
Und wenn ja, wie zufrieden bist du damit?
Ja, ich verwende eine Stippe, aber nur für die orangefarbene Brandungsrute. Die rechte ist meine Feederrute und die ist sensibel genug in der Spitze.

Also das Prinzip funktioniert sehr gut und die Bissanzeige ist wirklich sehr sensibel. Selbst kleine Zupfer werden überdeutlich angezeigt. Durch die feine Rute bekommen die Fische beim Biss auch deutlich mehr Spielraum und knallen nicht direkt in die harte Spitze der Brandungsrute. Ich kann mir vorstellen, dass dies die Fehlbissquote senken kann.

Allerdings ist es etwas umständlich, wenn man die Montage in regelmäßigen Abständen zu sich heran bewegen möchte, da die Schnur nämlich nicht sonderlich frei über den Drahtbügel läuft. Hierdurch biegt sich die Stippe nämlich im Vollkreis und man muss erstmal die Rute bzw Stippe bisschen umpositionieren, damit die Spannung wieder aus der Stippe geht. Vielleicht habe ich aber auch den falschen Draht (Eisendraht) ausgewählt. Da muss ich noch bisschen tüfteln und würde dann berichten.

Auch das Einhängen der Schnur in den Bügel will geübt sein. Gerade im Dunkeln habe ich häufiger meine Schnur um den Bügel gewickelt und musste dann erstmal das neu gebaute Konstrukt enttüddeln :laugh2 :laugh2
 

Spiderfrau

Well-Known Member
Ah, danke dir! Hatte sowas schon oft als Bauanleitung gesehen, aber noch keine Erfahrungsberichte aus erster Hand.
Na mal schauen, wann ich wieder an die Küste kann, dann baue ich mir sowas wahscheinlich auch noch. Dazu dann mit einer Glocken/Knicklichthalterung dazu ;-)
Genau, oben an der Spitze habe ich auch einen Schlauch für ein Knicklicht befestigt.
 

Spiderfrau

Well-Known Member
Datum: 27.03.2024

Ort: Neustadt

Wetter: Sonnig und 15°, nachts kam der Vollmond vorbei und sagte "Hallo"

Wind: Zeroooo

Wasser: klar

Angelzeit: 12:30 bis 1:00 Uhr

Köder:
Watt- und Seeringelwürmer

Montage: Lift und Nachläufer

Fang: 3 Flundern

Sonstiges: Die Hoffnungen auf gute Fänge erhielten bei Ankunft am Wasser direkt einen herben Dämpfer. Spiegelglatte See und ein wolkenloser Himmel versprachen schon am Anfang kein einfaches Angeln zu werden, was sich im Laufe des Tages auch bewahrheitete. Der Wetterbericht hatte für diesen Tag eigentlich Wind aus Osten und bedeckten Himmel voraus gesagt, aber wie so oft kam es dann wieder anders.:XD

Bis 17:45 gab es keinerlei Fischaktivität, lediglich eine Mini-Flunder hing bei der Köderkontrolle quer gehakt am Haken, Fisch war also anscheinend doch am Platz :laugh2 :laugh2 Um 17:45 kam dann der erste vorsichtige Biss, weit jenseits der 100m Marke, der Fisch ließ aber wieder los.

In der Dämmerung gab es ein paar Fehlbisse und Krabbenzupfer, aber trotz langer Mundschnur blieb nix hängen.

Umso größer war gegen 23:45 die Überraschung, als bei der Kontrolle eine für meine Verhältnisse dicke Flunder mit 33cm am Haken hing.
Das Spiel wiederholte sich, als ich gegen 0:45 meine 7-Sachen einpackte und erneut eine schöne Flunder am Haken hing. Beide Fische bissen auf 110-130m und vorher gab es nicht den geringsten Zupfer.

Kleine Anmerkung zu der Mini-Flunder: Ich hatte sie noch am Haken fotografiert für meinen Kuriositäten-Ordner, da ich sie für tot hielt.
Erst beim Haken lösen stellte ich fest, dass sie noch am Leben war.... Darum kam sie für kurze Zeit in einen Eimer, bis sie fit genug für eine Auswilderung war :laugh2
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Dingsens

Saltwaterjunkie
Moin und Petri, trotz der "mageren" Ausbeute.

Ich weiß nicht, wie statisch du gefischt hast, aber ein guter Rat bei solchen Wetterbedingungen ist ein semiaktives Fischen mit Olivenblei.
Soll heißen, volle Möhre Richtung Horizont ballern und alle 5 Minuten 2-3 Kurbelumdrehungen machen und Staub aufwirbeln, die Platten liegen bei Ententeich nur faul rum und lassen sich das Futter vor's Maul schwimmen.
Bringt bei mir im Vergleich (eine Rute statisch, eine mit regelmäßigen Zupfern) immer bzw. allermeist deutlich mehr und entschlossenere Bisse.
 

Spiderfrau

Well-Known Member
Datum: 12.04.2024

Ort: Neustadt

Wetter: Bewölkt, 18°C

Wind: 2-3 Bft Wind aus O/W

Wasser: klar

Angelzeit: 15:00 bis 01:00 Uhr

Köder: Watt- und Seeringelwürmer

Montage: 1- Haken Lift

Fang: ~22 Flundern mit 3 Mann, 1 Scholle und 1 (quer gehakte) Aalmutter.
6 vernünftige Flundern haben den Weg mit in die Küche angetreten, der Rest wurde schonend zurückgesetzt.

Die Unterschiede zum letzten Angeln 2 Wochen vorher waren gewaltig. Die ersten Fische gab es schon im Hellen und mit Einbruch der Dunkelheit kamen immer wieder schöne Beißphasen, wo teilweise alle 3 Angler gleichzeitig Bisse hatten. Gebissen haben sie dieses mal entspannt auf Distanzen zwischen ca. 40-110m.

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