feste Vorfächer

angler1996

36Z Löffelschnitzer
hallo in die Runde,

habe mir eine Buschrute gebaut , also 2,20 m lang 3-4 Wt soweit so gut .
Nur- jeder Grashalm führt bei Berührung zum Kappen der Schnur ( (Stroft );-))


Nun ist meine Wurftechnik sicher ausbaufähig , aber ich sinne zumindest nach, was man am Vorfach tun könnte , damit das etwas mehr aushält.
was macht nehmt Ihr da so ?
 

Steff-Peff

Fliegenwedler
Ich nehme auch stroft gtm.
Für meine #3-4 in 6.7 ft (ca. 2m) sind es 1m 0,3 mm, dann 1 m 0.2 mm und dann das Ringerl. Das Tippet ist dann 30 - 40 cm je nach Anforderung 0,12 - 0.16 mm (ebenfalls stroft gtm). Fische ich seit Jahren so. Die dickeren Durchmesser kann man bei Bedarf auch kürzer halten (z.B. 80 cm).
 

Mescalero

Well-Known Member
Gerissen ist mir noch keins, mein Tippet ist je nach Bedarf zwischen 0,12 und 0,16 - ebenfalls GTM. Knoten und Tüddelkram gibt es dagegen immer wieder mal und Fliegen, die hinten oder oben im Baum landen. Die reißen dann auch manchmal ab, wenn ich an der Schnur ziehe. Aber so wie ich es verstehe, reißt das Tippet beim Werfen?
 
Wenn dein Tippet beim Wurf häufig wirft, könnte es daran liegen, dass du deinen Vorschwung zu früh startest. Hörst du ab und an ein "Peitschenknallen" beim Werfen?
 
KAUM, ich weiss, was Du meinst.
Das Dingt kommt mit Natur in Berührung und Fliege ist weg.
Da sinne ich was tun, kann ja schlecht ein Stahl- tippetbauen;-))

Also irgendwas muss da schief gehen. Wie alt ist denn deine Schnur? Ich fische selbst eine 4er mit Stroft-Tippets. Selbst bei Weitwürfen mit Doppelzug reißt mein Vorfach nicht, wenn ich im Rückschwung irgendwo hängen bleibe.
 

angler1996

36Z Löffelschnitzer
Also irgendwas muss da schief gehen. Wie alt ist denn deine Schnur? Ich fische selbst eine 4er mit Stroft-Tippets. Selbst bei Weitwürfen mit Doppelzug reißt mein Vorfach nicht, wenn ich im Rückschwung irgendwo hängen bleibe.
das habe ich alles in 2022 gekauft, das amcht mich ja so stutzig, ich kenne die Stroft ja nun auch aus anderen Bereichen

Knoten glaube ich nicht , aber ich stelle Alles in Frage und werde das überprüfen,
 

Michael.S

”Und eines Tages kommt hoffent
Kann ich nicht sagen das Stroft sich schlechter knoten lässt als andere Schnüre , ich mache immer den einfachen Clinchknoten mit 7 Windungen , kann micht nicht erinnern wann mir zuletzt die Schnur gerissen ist , an eine geflochtene kann ich mich noch erinnern , die kam mir auch ein bischen komisch vor , Wassertest gemacht also Eimer Wasser Schnur anknoten und langsam Wasser einfüllen , die riss schon bei der Hälfte der Tragkraftangabe und zwar nicht am Knoten , eigentlich war das eine gute Markenschnur , vielleicht Fehler bei der Herstellung
Versuch mal diese Knoten :
 

Hanjupp-0815

Well-Known Member
Tjoa, jeder wie er mag. Ich finde es viel zu steif, noch mal steifer als bspw. Trilene was ich auch einige Zeit benutzt habe. Steife Schnüre fördern leider auch die Fehlbissquote beim Trockenfischen und das Verhalten der abtreibenden Fliege weil sich selbst kleinste Strudel oder Strömungsabzweige schneller auf die Fliege übertragen. Meine Stroft-Restbestände werden nur noch zum Nymphenfischen verwendet weil die Abriebfestigkeit gut ist, ansosnten verwende ich Grauvell Maxilon oder Mustad Ultraline.
 

angler1996

36Z Löffelschnitzer
Micha hat weitgehend recht-
Ich hab das Tippet weg gelassen ( naja -die Schnur war nicht in der Westentasche ;-)) also die Stroft) und habe die Fliege direkt an ein Vision Trout mit abnehmenden Durchmesser gebunden und der Kram ist sau glatt - da hilft nur der verbesserte Clinch oder ein perfektion Loop - nun gehts wieder . naja wieder was praktisch ausprobiert.
 

Hanjupp-0815

Well-Known Member
Anhand deiner Angaben, musste man davon ausgehen, daß dir die Vorfachspitze abreisst. Nun, wo du die Spitze weggelassen hast, bin ich umso überzeugter, daß dir, wie schon angedeutet, die Knoten aufgegangen sind. Das wird, bei manchen Vorfachschnüren (allen voran Stroft und versch. FC auch wenn ihr mich steinigt) erneut passieren, wenn du denselben Knoten verwendest.

Aber mal weg von Materialdiskussionen. Clinchknoten kann man z.B. am Pitzenbauerring verwenden, zum anbinden normal großer Fliegen ist er subotimal, schon allein wegen der Scheuchwirkung. Ich möchte direkt vor der Fliege absolut gar nichts haben, noch nicht mal den kleinsten Fussel. Dafür gibts versch. Schlaufenknoten, am besten finde ich den
. Altes Video, mglw. auch schon irgendwo im AB verewigt, bestens erkärt wie, warum etc.
Goageln könntest du bspw. auch nach dem "Turleknoten", der ist recht ähnlich, ebenfalls eine Schlaufe, die ja bekanntlich auch mehr Zugkraft erhalten.
 

Mescalero

Well-Known Member
Clinchknoten sind mir früher auch mal aufgegangen, dann habe ich keine mehr gebunden. Letztens habe ich mit geflochtenen Schnüren experimentiert und die haben einen Ring an der Spitze. Ich habe das Tippet daran geclinchknotet und mit Gewalt versucht es abzureißen - unmöglich. Wahrscheinlich habe ich den Knoten vorher einfach falsch gebunden, wer weiß. Fliegen binde ich mit dem Orvisknoten an, der geht einfach (auch mit steifgefrorenen Fingern) und ist mir noch nie aufgegangen.
 

Mescalero

Well-Known Member
Kenne ich gar nicht. Ich denke, man probiert einfach einen oder mehrere Knoten die nachweislich geeignet sind und kommt damit klar und bleibt dabei. Oder wechselt wenn man kein Vertrauen hat. Warum etwas anderes probieren wenn alles klappt und funktioniert?
 
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