FG Knot richtig binden – einfach erklärt für Anfänger

Anglerboard Redaktion

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Dein FG-Knoten hält nicht richtig oder wirkt zu kompliziert? In diesem Video zeigen wir dir eine einfache Schritt-für-Schritt Anleitung, mit der du den FG-Knoten sicher und sauber binden kannst.

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Der FG-Knoten gehört zu den stärksten Verbindungsknoten zwischen geflochtener Schnur und Fluorocarbon-Vorfach und wird besonders beim Spinnfischen und Raubfischangeln eingesetzt. Viele Angler vermeiden ihn jedoch, weil die Bindeweise auf den ersten Blick kompliziert wirkt.



Mit einem Knot Assist (Knoten-Tool) wird das Binden deutlich einfacher. Die Schnur bleibt unter konstanter Spannung, wodurch ein sauberes, schlankes Wickelbild entsteht, das problemlos durch die Rutenringe läuft – egal ob am Ufer oder auf dem Boot. Der FG-Knoten ist eine der zuverlässigsten Verbindungen im modernen Angeln und mit der richtigen Technik auch für Anfänger gut machbar.

▶️ Schau dir jetzt das Video an und binde einen der zuverlässigsten Knoten zum Angeln!
 
Ich finde den FG-Knoten mittlerweile echt sehr einfach zu binden. Bei mir ist er in unter 2 Minuten fertig, wahrscheinlich sogar schneller, wenn ich richtig Gas gebe.


Ich weiß nicht, ob diese Methode einen speziellen Namen hat, aber so mache ich es:

Ich nehme das Ende der geflochtenen Schnur und lasse ungefähr 25 cm überstehen. An dieser Stelle mache ich einen Knick. Dort, wo diese 25 cm enden, lege ich mir die beiden Schnüre auf den kleinen Finger und wickle sie etwa 4 bis 5 Mal darum.

Danach habe ich eine Schlaufe, in die ich Zeigefinger und Daumen einführe. So entsteht eine Art Dreieck zwischen kleinem Finger, Zeigefinger und Daumen. Dadurch habe ich zwischen Zeigefinger und Daumen eine sauber gespannte Schnur.

Jetzt kommt das Vorfach dazu, bei mir meistens FC. Damit gehe ich einmal von links unter das Geflecht und dann von rechts. So legt sich das Vorfach zweimal sauber und gleichmäßig ins Geflecht.

Diesen Vorgang wiederhole ich insgesamt 18 Mal, also 9 Mal von links und 9 Mal von rechts. Danach ist der Knoten im Prinzip schon fast fertig.

Anschließend mache ich einen einzelnen Sicherungsknoten mit dem Geflecht, der gleichzeitig auch ums FC geht, und ziehe ihn fest.

Danach ziehe ich den Knoten mit Knotenstäben richtig fest zusammen, bis sich das Geflecht sauber ins Vorfach zieht. Ich ziehe so lange, bis das Geflecht leicht die Farbe verändert. Dann weiß ich, dass es richtig greift.

Zum Abschluss kommt noch ein weiterer Knoten ums Vorfach und den Rest sichere ich dann je nach Lust und Vorliebe mit meinem bevorzugten Finish.

So funktioniert der FG bei mir schnell, sauber und vor allem konstant.
 
Es gibt etliche Varianten wie man den Knoten machen kann.

Am wichtigsten ist, dass die geflochtene Hauptschnur unter Spannung steht beim binden. Und natürlich ein ordentliches Finish. Den Knoten sichere ich noch mit ein winzigen Tropfen Sekundenkleber, da selbst das beste Rizzuto finish sich nach vielen Würfen schon mal lösen kann.

Man kann das Tool nutzen - mir ist die Spannweite der Ärmchen bei dickeren Durchmessern zu gering. Dann wird zum Ende hin immer sehr fummelig.
Man kann das so machen wie Markus - kriege ich motorisch nicht sauber hin.
Man kann die auf der Rute befindliche Schnur vom Spitzenring runter gezogen um die Rollenkurbel wickeln oder (so mache ich es) ein Schlaufe ans Ende knoten und diese um die Rollenkurbel legen. Dann die Schnur auf die gewünschte Spannung bringen und man hat beide Hände frei für die Bindungen.

Letztlich ist der FG ein relativ aufwändiger Knoten Er ist aber der mit Abstand beste Knoten für die Verbindung von Geflochtener Schnur mit Fluovorfach. Wenn man das Vorfach beim Spinnfischen durch die Rutenspitze zieht, ist der FG eigentlich ein Muss - weil er sehr schlank ist und nicht zu sehr an den Ringen hängen bleibt.
 
Mit einen Mahin-Knoten kann ich alle relevanten Schnurdurchmesser (Waller mal außen vor) durch die Spitzenringe kurbeln.
Der lässt sich ohne Hilfsmittel binden und trägt annähernd so viel wie ein FG.

Ohnehin frage ich mich, was ich mit 100% Tragkraft soll?
Wenn das Vorfach nur minimal schwächer ist oder - wie es beim Spinnen oft ist - aus schön dickem Fluo mit mehr Tragkraft als die Hauptschnur, warum soll ich riskieren, dass mir die Hauptschnur irgendwo reißt, wo vielleicht eine kleine Schwachstelle ist und dass unnötig viel Strippe im Wasser bleibt? Dann darf gerne der Knoten aufgeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Angelknoten (und eigentlich Knoten überhaupt) sind absolut überbewertet. Jeder, der schon einmal mit Schnüren zu tun hatte, kann bestätigen, dass sie eine erstaunliche Neigung haben, sich von selbst zu verknoten. Man legt eine Schnur auf den Tisch, dreht sich einmal um, und wenn man sie wieder anschaut, hat sich wie von Geisterhand ein Knoten gebildet, den nicht einmal Alexander der Große hätte lösen können.
 
Die Fäden spüren ja anscheinend, dass man in vielen Momenten ihre Vetüdelungseigenschaften bräuchte.
Und genau dann machen sie es nicht. Also unabwendbar eine Koboldhafte Spukwirkung der Schnüre ist da im Spiele ...

Ich dreh es mal um:
Ohne irgendwelche Knoten kann man überhaupt gar nicht angeln.
Also, alles andere wie Ruten Rollen Köder ist übergewertet, ggü. der Notwendigkeit des haltbaren Anglerknoten! :laugh :roflmao
 
Die Fäden spüren ja anscheinend, dass man in vielen Momenten ihre Vetüdelungseigenschaften bräuchte.
Und genau dann machen sie es nicht. Also unabwendbar eine Koboldhafte Spukwirkung der Schnüre ist da im Spiele ...

Ich dreh es mal um:
Ohne irgendwelche Knoten kann man überhaupt gar nicht angeln.
Also, alles andere wie Ruten Rollen Köder ist übergewertet, ggü. der Notwendigkeit des haltbaren Anglerknoten! :laugh :roflmao
Doch,
brauchst nur zwei No nots und tüddeln.;)
 
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