Niedrigwasser wird zur tödlichen Falle.
In der Duisburger Rheinaue sterben Karpfen, während Angler eine Umsiedlung fordern und die Naturschutzbehörde keinen Anlass für eine Rettungsaktion sieht (Beispielbild @pixabay)
In der Duisburger Rheinaue liegen derzeit zahlreiche tote Karpfen im Schlamm. Der niedrige Wasserstand und die hohen Temperaturen des Sommers haben das Gewässer stark belastet. Nach Einschätzung des WDR dürfte vor allem Sauerstoffmangel eine entscheidende Rolle beim Fischsterben spielen. Wie viele Fische tatsächlich verendet sind, lässt sich bislang nicht genau beziffern. Der Rheinische Fischereiverband geht davon aus, dass möglicherweise etwa die Hälfte der Karpfen betroffen ist. Eine unabhängige Bestätigung dieser Zahl gibt es laut Bericht nicht.
Quelle: www1.wdr.de
In der Duisburger Rheinaue sterben Karpfen, während Angler eine Umsiedlung fordern und die Naturschutzbehörde keinen Anlass für eine Rettungsaktion sieht (Beispielbild @pixabay)
In der Duisburger Rheinaue liegen derzeit zahlreiche tote Karpfen im Schlamm. Der niedrige Wasserstand und die hohen Temperaturen des Sommers haben das Gewässer stark belastet. Nach Einschätzung des WDR dürfte vor allem Sauerstoffmangel eine entscheidende Rolle beim Fischsterben spielen. Wie viele Fische tatsächlich verendet sind, lässt sich bislang nicht genau beziffern. Der Rheinische Fischereiverband geht davon aus, dass möglicherweise etwa die Hälfte der Karpfen betroffen ist. Eine unabhängige Bestätigung dieser Zahl gibt es laut Bericht nicht.
Angler fordern Rettung der überlebenden Fische
Besonders für die Karpfenangler ist der Anblick der toten Fische schwer zu ertragen. Sie schlugen deshalb vor, die noch lebenden Tiere aus dem zunehmend problematischen Gewässer umzusiedeln. Die Untere Naturschutzbehörde Duisburg lehnt eine solche Aktion jedoch ab. Nach ihrer Einschätzung sei derzeit kein Massensterben festzustellen. Behördenvertreter sprechen vielmehr von einem natürlichen Prozess, der zugelassen werden müsse.Fischkadaver können weitere Gefahr darstellen
Mit den zahlreichen toten Fischen wächst gleichzeitig ein weiteres Risiko. Durch die Kadaver kann Botulismus entstehen. Die bakterielle Vergiftung kann insbesondere für Wasservögel gefährlich werden, wenn sie infizierte Fische aufnehmen. Bislang wurden nach Angaben der Unteren Naturschutzbehörde keine toten Wasservögel in der Rheinaue gefunden. Ein späteres Auftreten der Erkrankung könne jedoch nicht ausgeschlossen werden.Wenig Wasser, viel Hitze
Der Fall zeigt, wie stark flache Gewässer bei anhaltender Hitze und Niedrigwasser unter Druck geraten können. Steigende Wassertemperaturen und ein geringer Wasserstand verschärfen die Sauerstoffproblematik – für die Fische kann das letztlich tödlich enden.Quelle: www1.wdr.de