Fischsterben in Mechernich

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Verunreinigtes Wasser hat in Mechernich zum Tod von rund 20 Tonnen Forellen geführt.

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In Mechernich sind rund 20 Tonnen Forellen durch verunreinigtes Wasser verendet (Bild @pixabay)

In Mechernich im Kreis Euskirchen sind infolge einer erheblichen Gewässerverunreinigung rund 20 Tonnen Forellen verendet. Nach Angaben der Polizei Euskirchen beläuft sich der entstandene wirtschaftliche Schaden auf einen Betrag im unteren sechsstelligen Euro-Bereich. Die genaue Ursache sowie die Verantwortung für den Vorfall sind derzeit noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Nach bisherigen Erkenntnissen gelangte am Montag Gülle über einen Regenwasserkanal in einen nahegelegenen Bach. Das verunreinigte Wasser versorgte zwei Fischzuchtanlagen, in denen vor allem Forellen gehalten wurden. Durch die Verunreinigung kam es offenbar zu einem akuten Sauerstoffmangel, der zum massenhaften Fischsterben führte. Ein konkreter Verursacher konnte bislang nicht ermittelt werden. Die Polizei setzt ihre Untersuchungen fort und prüft mögliche Zusammenhänge mit landwirtschaftlichen Betrieben in der Umgebung. Ziel sei es, die Verantwortlichen zu identifizieren und weitere Umweltschäden zu verhindern.





Quelle: https://www.sueddeutsche.de/panoram...urn-newsml-dpa-com-20090101-260113-930-538825
 
Das geht wahrscheinlich noch viel einfacher. Einfach dem Kanal nachgehen und überprüfen bei welchem Bauern die Auffanganlage für die Pisse voll ist bzw. wer die Brunze schon in irgendwelchen Ausweichbehältern aufm Hof stehen hat. Werden nicht sooviele sein die sich so kapital verrechnet haben, das sie in nem Zeitraum full sind, in dem sie nix verklappen können.
 
Das Problem könnte etwas komplizierter sein: Bauer fährt Gülle auf sein Feld, dann Frost, dann Schnee und dann kommt großes Tauwetter. Die Gülle wird ausgespült und gelangt in den Bach. Das Feld kann locker 1 km entfernt vom Bach liegen.
Wir hatten dieses Szenario voriges Jahr hier in Mittelfranken an der Zenn. Polizei, Gewässerinspektion, Wasserproben usw. Ca. 500kg tote Fische, Verursacher nicht ermittelbar.

Ob allerdings bei dem Wetter der vergangenen Wochen jemand auf die Idee kommt, Gülle auszubringen, ist eine andere Frage.
 
Seit 2025 darf er erst ab 1. Februar güllern, auf Grünland welches nicht durchnässt, zugeschneit, vereist ist, darf er ab 16. Januar, eben wegen der von dir beschriebenen Problematik. Allerdings isser verpflichtet das Zeug umgehend einzuarbeiten. Nee, da hat einer schlecht geplant, evtl. weil die Vorschriften sich so deutlich geändert haben.
 
Das Problem bei der Thematik ist doch, dass die Viecher nicht aufhören zu pinkeln oder zu kacken, nur weil es Vorschriften gibt, die dafür sorgen, dass man in bestimmten Zeiten die Gülle nicht aufbringen darf. Und wenn da ungünstige Umstände zusammen kommen, dann kann man da schnell Probleme kriegen.
 
Das Problem bei der Thematik ist doch, dass die Viecher nicht aufhören zu pinkeln oder zu kacken, nur weil es Vorschriften gibt, die dafür sorgen, dass man in bestimmten Zeiten die Gülle nicht aufbringen darf. Und wenn da ungünstige Umstände zusammen kommen, dann kann man da schnell Probleme kriegen.
Wenn es nur die eigene Gülle wäre...die würde man zumindest hier loswerden. Dann könnte man sich die Gülleimporte aus NL sparen.
 
Die Rinder sind alle genetisch katalogisiert. Ich verstehe nicht, warum das nicht genutzt wird.
Zu teuer, außerdem würde man den Verursacher dann auch wirklich finden.
Bei mir stellt sich bei solchen regelmäßig passierenden Vorgängen die Frage, will man das überhaupt?

Jürgen
 
Zu teuer, außerdem würde man den Verursacher dann auch wirklich finden.
Bei mir stellt sich bei solchen regelmäßig passierenden Vorgängen die Frage, will man das überhaupt?

Jürgen
Ein solcher Test kostet 700 bis 1000 Euro. , mehr nicht.
Bei allem Anderem stimme ich voll zu.
Man will gar nichts finden
 
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