Fliegenfischen auf Äschen im Winter

Anglerboard Redaktion

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Bei eisigen Temperaturen steigen Christian Siegler und Dirk Nestler in den Fluss. Die Winterangelei hat ihre ganz besonderen Reize und Anforderungen. Wenn sich Bach- und Regenbogenforellen bereits in der verdienten Schonzeit befinden, gibt es an einigen Gewässern die Möglichkeit, einen der schönsten Flussbewohner zu überlisten: die Äsche. Im Winter stehen die Fische gerne in strömungsberuhigten Bereichen und versuchen, so wenig Energie wie möglich zu verbrennen.

Mit #5er Fliegenruten und dazu passender, schwimmender Schnur geht's los. Eine Sinkschnur ist nicht nötig, da die Bäche nicht sehr tief sind und langsam fließen. Als Vorfach kommt 0,14er Mono oder Fluorocarbon von zirka zwei bis drei Metern Länge zum Einsatz. Da bei solchen Temperaturen kaum Insekten schlüpfen oder schwärmen, binden werden kleine Nymphen angeknotet. Immer wieder frieren die Rutenringe zu und müssen mühsam vom Eis befreit werden. Die Hände sind nach kurzer Zeit feuerrot und taub, trotz Handschuhen. Da wird der Köderwechsel zur echten Fummelei. Ob es bei solchen Bedingungen wirklich gut mit den Äschen klappt, seht Ihr im Clip. Viel Spaß beim Schauen!
 
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