Forellenmontage

The

New Member
Hallo Angelfreunde,

was das Thema Angeln angeht bin ich noch ganz am Anfang..,

Bisher bin ich öfters an Forellenanlagen gewesen und möchte demnächst auch wieder eine solche besuchen.

Jetzt habe ich dazu mal eine Frage bzgl einer Montage (diese befindet sich im Anhang)

Ich würde gerne eine Pilotkugel als Bissanzeiger & Pose verwenden. Ist dies Möglich?

Wäre es möglich mit dieser Montage auch nahe über den Grund zu Angeln, durch verstellen der Pilotkugel?

Liebe Grüße
 

Anhänge

Stuedde

Stuedde
AW: Forellenmontage

Mahlzeit,

Klar geht das, wenn du etwas sinkendes fischst. Mit dieser Montage hab ich auch angefangen.

Funktioniert auch zum schleppen[emoji6]

MfG
Stuedde
 

The

New Member
AW: Forellenmontage

Danke für die schnelle ANtwort.

Wenn ich vor habe mit Teig zu schleppen, müsste ich dann noch ein kleines Blei am vorfach befestigen? Damit der Teig auch unter geht? Oder reicht es durch das Laufblei auf der Hauptschnur?
 
AW: Forellenmontage

Morjen,

Geh doch mal auf teamtft,da gibt es nen Reiter montagen.

Ob du beim schleppen ein Blei hinter dem teig schaltest, hängt von deiner schlepptiefe und welche Aktion du erzielen willst ab.Soll der Köder beim spinnstop absinken,mit Blei.Soll er aufsteigen eigentlich ohne.

Laufblei?Naja kauf dir lieber 2 Spiro.Einen Sinkenden und einen schwimmenden.Laufbleie verdrehen sich und verhindern somit ein widerstandsloses Abziehen.Grade im Winter lässt die forelle bei zu viel Widerstand los.

Mfg
 

Stuedde

Stuedde
AW: Forellenmontage

Ich persönlich hab immer mit diesen Glasdingern beschwert, ich glaube die heißen Ghostblei oder so, die gibt's auch in Blei dann kommst du tiefer beim schleppen.
Die Dinger werden auf die Hauptschnur gezogen und laufen frei.
Um die Lauftiefe vom Teig zu erhöhen nimmst du einfach n kleines Schrotblei und knipst es mit nicht so viel Druck auf das Vorfach[emoji6]
 

magi

Member
AW: Forellenmontage

Die Montage sollte so funktionieren. Die Beschwerung bestimmt aber die max. zu erreichende Lauftiefe beim aktiven fischen, sprich schleppen. Die größten Pilotkugeln, die ich zumindest kenne und bisher eingesetzt habe vertragen max. 2-3g. Damit kommst du an den üblichen 2,5 m tiefen Teichen und wenn der Fisch nicht soo tief steht klar. Willst / musst du aktiv tiefer runter brauchst du mehr Gewicht bzw. Beschwerung mit höherer Dichte (kein Glas), da die erreichbare Tiefe insbesondere durch den Wasserwiderstand des rotierenden Köders limitiert wird. Ein kleines Bleischrot auf dem Vorfach verhindert nur ein Aufsteigen des Teigs beim Stoppen, nicht mehr, und "tiefer stellen" allein hilft folglich nur bedingt in Verbindung mit sehr kleinen und ggf. auch aktionsarmen Ködern.

Eigentlich OT:
?? Wo ist der Unterschied, ob die gezeigte Pilot-Montage mit einem Laufblei oder z.B. festen Schrotbleien bestückt wird? Der Abzugswiderstand ist für die Forelle in beiden Fällen gleich. Wer glaubt das bei der Fischerei mit Sbiros die Forelle völlig widerstandslos abziehen kann, irrt gewaltig. Ist physikalisch garnicht möglich. Du wirst immer Reibung im Röhrchen haben, der Fisch hebt den Sbiro auch bei der statischen Präsentation meist noch etwas an, ... Vergiss den Marketingsch++ einfach!

Eigentlich passt das Montagenthema besser ins Forum Raubfischangeln bzw. Unterforum Teichanlagen. Mit Schleppangeln ist im Allgemeinen etwas anderes gemeint als die aktive Fischerei am Forellenteich (auch wenn man dort von meist schleppen redet). Daher dürfte die Resonanz hier ggf. geringer ausfallen.
 
Zuletzt bearbeitet:

derkleine

Member
AW: Forellenmontage

Moin,

ist zwar schon etwas her die Frage, aber ich schreib mal noch etwas Senf dazu:

Ich habe gute Erfahrung damit gemacht, eine Pilotkugel mit einem schwimmenden Sbiro zu verwenden, und zwar entweder als eher stille Montage, bei der ich dann Bienenmaden fische, oder auch als langsam aber aktive Montage, bei flach stehenden Fischen bis ca. 1m mit Teig und einem 0,4g oder 0,5g Quetschblei am Vorfach vor dem Haken, damit dieser absinkt.

"Schleppen" im Forellenteichsinn ist mit flach laufenden, aber sinkenden Sbirolinos sicherlich erfolgreicher. Hier lohnt es sich, ein paar Euro mehr für ein Produkt mit angegebener Lauftiefe auszugeben. Da kannst Du dann eben genau in der Tiefe schleppen, die auf dem Sbiro steht. Ein Blei auf dem Vorfach ist dann nicht nötig, was den Vorteil hat, dass der Köder freier und ungestörter rotieren kann. Günstige Produkte garantieren keine feste Lauftiefe, was dazu führt, dass sie bei schneller Führung weiter oben laufen und bei langsamer Führung weiter unten. Hier ist das genaue Abfischen einer Tiefe eben möglich, aber erschwert.

Im Sommer ist es auch eine gute Idee, die Sbiros mit Rassel zu verwenden, Maracas ist hier so ein Name der dafür u. a. verwendet wird. Diese kann man genau wie die oben beschriebene Montage mit Pilotkugel verwenden, wenn man aber mal etwas einholt, oder an der Montage rasselt werden sog. "Futtergeräusche" durch die Rassel weitergegeben und sorgen evtl. für mehr Action. Lässt man die Pilotkugel weg, kann man die Montage aktiv fischen, allerdings sinkt dann der Köder bis zum Grund, wenn man den Bügel öffnet.

Im Winter kann man einen sinkenden Sbiro verwenden, den man auf Grund sinken lässt. Wirbel und Vorfach ca. 2m länge mit einem Quetschblei das sich noch verschieben lässt(nicht zu fest drücken). Köder auftreibende Paste und eine Bienenmade oder 1-3 Fleischmaden dazu, je nach Gusto der Forellen :) . Nun kann man durch verschieben des Quetschbleis die höhe des Köders bestimmen, der von Grund auftreibt.
Eine weitere Variante dieser Montage wird oft mit dem Bodentaster beschrieben, der den Vorteil hat, dass er bei Bodenkontakt viel weniger Schlamm/Erde/Sand aufwirbelt, als der Sbiro.

Noch was zur Bebleiung: man kann die Bebleiung verfeinern, wenn man nach dem Blei einen Wirbel und danach nochmal ein kurzes Vorfach mit Haken anbindet. Dann dreht der Köder sauber und die Schnur verdrallt nicht durch das Blei.


VG
 

Bewu1982

Member
AW: Forellenmontage

Moin,


Noch was zur Bebleiung: man kann die Bebleiung verfeinern, wenn man nach dem Blei einen Wirbel und danach nochmal ein kurzes Vorfach mit Haken anbindet. Dann dreht der Köder sauber und die Schnur verdrallt nicht durch das Blei.


VG
Für dieses Problem zu lösen gibt es inzwischen auch extra Wirbel fürs Spiro-Fsichen. Das sind 3fach-Wirbel, die den enstehenden Drall aufnehmen und nicht an die Hauptschnur weitergeben. Sinnvoll vor allem wenn man mit geflochtener Hauptschnur fischt.
 
Oben