Fragen zum Hechtschleppen

Dieses Thema im Forum "Schleppangeln" wurde erstellt von angler10, 1. Juli 2008.

  1. pfingstangler

    pfingstangler Wehe, einer sagt Pfingstochse

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    AW: Fragen zum Hechtschleppen

    Hallo Benny,

    ich sage es gleich vorweg: wahrscheinlich stoßen meine Tipps auf massiven Widerspruch des einen oder anderen Mitglieds. Was ich Dir raten kann, basiert aber immerhin auf 20 Jahre Schlepp-Erfahrung in schwedischen Seen.

    Also:

    1.
    Vergiss die wirklich kostspieligen Fabrikate (Ukko, Castaic, Illex). Die sind zwar erste Sahne, andere aber nicht schlechter und nicht ganz so teuer!

    2.
    Du brauchst keine ausgesprochenen Tiefläufer. Ein Hecht stößt mit Leichtigkeit aus 10m Tiefe auf einen in 5m laufenden Wobbler. Natürlich kann es mal sein, dass Du mit einem in 10m Tiefe laufenden Wobbler einen an einem Felsen dösenden beißfaulen Fisch aus der Reserve lockst, in dem Du ihm die "Beute" fast durch's Maul ziehst. Im Normalfall vergibst Du mit den Tiefläufern aber viele Chancen, denn der Hecht greift von unten an - steht er auf 7m, kannst Du ganze Kompanien von Wobblern in 10m Tiefe an ihm vorbeiziehen, die Erfolgsaussichten wären minimal!

    3.
    Nun zu den Wobblern:
    Rapala Magnum (14 u. 18 cm), Rapala Super Shap Rap (14 cm), Nils Master Invincible (15, 18 u. 25 cm), Rapala Jointed (11 u. 13 cm) sind meine Favoriten beim Schleppen auf Hecht.

    4.
    Ich weiß nicht genau, wie Du schleppen möchtest.
    Mit einem im Standgas laufenden Außenborder (4 - 10 PS) sollten 30 - 50m als Abstand des Wobblers zum Boot reichen, rudernd darf es ruhig mehr sein.

    Tschüss, viel Erfolg und (noch wichtiger) viel Spaß!
    pfingstangler
     
  2. maesox

    maesox normal ist anders...

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    AW: Fragen zum Hechtschleppen

    Ist teilweise schon richtig;)

    Bezieh das aber bitte nicht auf alle Gewässer!!!

    In den glasklaren Gewässern in denen ich z.T. auf Großhechte schleppe,lockst du mit deinen Vorschlägen in den seltensten Fällen einen Kapitalen aus der Reserve!! Das garantiere ich dir!

    Es sind TOP-Schleppwobbler,die auch schon genannt wurden aber bedenke,es gibt auch sehr schwierige Gewässer;)

    Nach meiner Erfahrung spielt sich das Ganze zwischen drei u sechs Metern Wassertiefe ab. Wenn hier die Köder laufen,macht man eigentlich nichts falsch.

    Die Ausnahme sind große Stausseen oder Voralpenseen,wo Hechte auch mal gut u gernez.B. in 15m stehen.

    Eine absolute Faustregel gibts nicht. Hier ist probieren angesagt. Prinzipiell lieber zu hoch als zu tief schleppen,das stimmt!!


    TL
    Matze
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. November 2008
  3. pfingstangler

    pfingstangler Wehe, einer sagt Pfingstochse

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    AW: Fragen zum Hechtschleppen

    100%ige Zustimmung!

    Bei meinen Tipps habe ich in erster Linie daran gedacht, dass Benefitz ein Newcomer auf diesem Gebiet ist. Ich glaube, in so einem Fall ist es besser, mit möglichst wenigen "einerseits, andererseits" vorzugehen.
     
  4. maesox

    maesox normal ist anders...

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    AW: Fragen zum Hechtschleppen

    Wie schon in meinem ersten Anfangspost ersichtlich,empfehle ich einem Neuling nicht,teure Castaics usw zu kaufen.

    Habe auch mit Shad Raps usw angefangen. Das funzt und auch heute hänge ich gerne noch einen der genannten Wobbler in den Snap#6


    TL
    Matze
     
  5. stefanwitteborg

    stefanwitteborg Active Member

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    AW: Fragen zum Hechtschleppen

    ...also ich habe vor kurzem erst mit dem Schleppen angefangen...
    ...habe bis jetzt ausschließlich mit Gummifischen in 20zig und 23zig geschleppt...
    ...dazu ein 40 gr. Kopf und schön auf 12-15 m je nach Geschwindigkeit meine Hechte gefangen...
    ...finde das so besser wie mit jedem Wobbler...
    ...bei 4 mal fischen haben wir 19 Hechte gefangen, der größte 91zig...
    ...dazu noch viele Bisse nicht gehakt...
    ...ist also gar nicht so schwer, ein guter Blick für´s Echo und die richtige Geschwindigkkeit reichen schon aus...
    ...gefischt haben wir jeder mit einer Rute, welche wir die ganze Zeit in der Hand gehalten haben...
    ...so ist es nicht so langweilig und die Chancen den Biss zu verwerten steigen enorm...
    ...dazu kann man noch besser auf Tiefenveränderungen reagieren...
     
  6. nosn

    nosn Member

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    AW: Fragen zum Hechtschleppen

    habedere beieinander
    geh am sonntag schleppen und wollt als köder regenbogen forellen von meinen weiher benutzen.ist es sinnvoll mit forellen zu fischen wenn gar keine forellen in den see vorkommen??
    mfg alex
     
  7. perikles

    perikles Member

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    AW: Fragen zum Hechtschleppen

    servus
    ich bevorzuge eindeutig wobbler,weil im vergleich zu einem gummifisch,das ganze viel agressiver ist,ich habe beim wobbler als reiz:rasseln,lichteffekte(ähnlich wie bei einem blinker)und druckwellen,mit castaic hab ich bis jetzt nur einen hecht gefangen,bin von diesen köder ein bisserl entäuscht,jetzt zur lauftiefe:der jäger ist immer da wo die beute ist,als faustregel,
    würde als anfänger immer einen wobbler flach laufen lassen 1,5-3m und einen tief 5-8m
    zu den modellen:grosse rasseln, grosse breite schläge mag der hecht am liebsten
    zu ködergrösse:kommt auf das gewässer an,würde die allround grösse 12-15cm empfehlen,da beisst alles vom kleinen bis zum grossen
     
  8. stefanwitteborg

    stefanwitteborg Active Member

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    AW: Fragen zum Hechtschleppen

    ....wie gesagt kann man das nicht auf jedes gewässer übertragen...
    ...mein Gewässer ist bis zu 30 Meter tief...
    ...und da funktionieren nur Gummifische oder Downrigger...
    ...im Moment stehen die Hechte zwischen 12 - 17 m...
    ...kann mich nicht über Bisse auf Gummifisch beklagen, mehr als auf Wobbler...
     
  9. maesox

    maesox normal ist anders...

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    AW: Fragen zum Hechtschleppen

     
  10. perikles

    perikles Member

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  11. Tommi-Engel

    Tommi-Engel Tommi mit "i" ..nicht mit "y"

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    AW: Fragen zum Hechtschleppen

    Soweit ich informiert bin, ist es verboten Edelfische als Köder zu nehmen...
     
  12. maesox

    maesox normal ist anders...

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    AW: Fragen zum Hechtschleppen

    @nosn


    Vergewisser dich vorher ob du Fische,die eigentlich nicht im Gewässer vorkommen,dort überhaupt als Köderfische benutzen darfst!!!

    Mal abgesehen davon,ist es ein Edelfisch mit Mindestmaß ( u evtl. Schonzeit) !! Also höchste Vorsicht !!!
     
  13. perikles

    perikles Member

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    AW: Fragen zum Hechtschleppen

    @nosn;ich hab früher einen nachweis erbracht,das diese regenbogenforellen aus einer satzfischzucht stammen,dann funktionierts,gruss
     
  14. stoffi2

    stoffi2 Guest

    AW: Fragen zum Hechtschleppen

    Gestern beim schleppen gefangen, Hecht 101cm 8,6kg. Temp. Wasser 8 grad, aussentemp. Sau kalt, Köder turus Ukko 30cm. Mein kumpel konnte auserdem noch zwei 70er verhaften auch mit Ukko aber in 20cm. Die Fische standen zwischen 5 und 7 metern.

    Mfg
     
  15. Frosch38

    Frosch38 Holzfischschnitzer

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    AW: Fragen zum Hechtschleppen

    Das will man hören.:vik: Schöne Teile und welche Uhrzeit und welches Gewässer.;+
     
  16. micbrtls

    micbrtls Member

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    AW: Fragen zum Hechtschleppen

    Kenne einen Österreicher, der nimmt gleich zwei GUFIS. Einen mit 20 cm länge und ca. 2 Meter dahinter schaltet der einen zweiten mit 25 cm. Die Köder wiegen zusammen schlappe 270 Gramm. Und der fängt äußerst erfolgreich!
     
  17. maesox

    maesox normal ist anders...

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    AW: Fragen zum Hechtschleppen

    ......wenn mans darf |rolleyes


    Petri zu den Schlepphechten!!!!#6#6#6
     
  18. Tommi-Engel

    Tommi-Engel Tommi mit "i" ..nicht mit "y"

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    AW: Fragen zum Hechtschleppen

    Erinnert mich stark an meine Beifänger Montage...:q
     
  19. Frosch38

    Frosch38 Holzfischschnitzer

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    AW: Fragen zum Hechtschleppen

    Die Montage ist doch ganz klar auf die fressgier der Hechte abgestimmt.In kleiner Form mache ich das beim Barschangeln auch. Wobbler und dann eine Fliege.
     
  20. pike-81

    pike-81 Beastmaster

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    AW: Fragen zum Hechtschleppen

    Bin schon den halben Tag in diesem Forum unterwegs. Aber dieser Thread schießt den Vogel ab. Unterhaltsam und interessant zugleich. Fische selber nicht unter 9kg-Schnüre auf Hecht. Lieber mehr. Geht ja nicht nur um den Fisch, sondern auch um Hänger oder Patzer beim Wurf. Bei großen Ködern ist die dann schnell durch und der 20-Euro-Köder weg.
    Wegen der Regenbogenforelle hab ich so meine Bedenken. Oft darf man ja keine Tiere aus fremden Biotopen ins Gewässer einbringen. Krankheiten, Parasiten usw. Fangen kann man bestimmt damit, man ließt ja auch immer wieder von Meeresfischen als Hechtköder...
    Petri
     

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