Gezielt auf Großaal ‒ 5 Tipps fürs Fangen kapitaler Aale

[FONT=&quot]Der Sommer ist in vollem Gange. Die Nächte sind mild und die Aale beißen. Jesco Peschutter gibt Euch Tipps, wie Ihr jetzt an die richtigen Wasserschlangen kommt. [/FONT]
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[FONT=&quot]Tipp 1: Fische an großen Seen [/FONT][FONT=&quot][/FONT][FONT=&quot][/FONT]
[FONT=&quot]Klar, auch in Fließgewässern lassen sich dicke Aale fangen. Doch dort ist es meist viel schwieriger, die wirklich großen Fische zu überlisten. Oft beißen zwar mehr Schlängler, doch im Schnitt sind sie deutlich kleiner. An großen Seen fange ich meist nur ein bis drei Aale in der Nacht, dafür aber ordentliche Kaventsmänner. [/FONT]
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[FONT=&quot]Tipp 2: Setze auf Tauwurm [/FONT][FONT=&quot][/FONT]
[FONT=&quot]Tauwürmer sind die besten Happen, wenn es auf Aal geht. Das gilt auch für Großaale! Beim Vergleichsfischen mit anderen Ködern fing ich mit den Würmern immer deutlich mehr. Da Aale über 70 Zentimeter ein großes Maul besitzen, darf das Angebot ruhig üppig ausfallen. Zwei Tauwürmer am Haken sind optimal und verströmen unter Wasser gleich viel mehr Aromen. Nur wenn mit viel Beifang (Brassen, Güstern etc.) zu rechnen ist, setze ich auf kleine Köderfische.[/FONT]
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[FONT=&quot]Tipp 3: Suche Kraut [/FONT][FONT=&quot][/FONT][FONT=&quot][/FONT]
[FONT=&quot]Wer Krautfelder findet, hat den Jackpot entdeckt. Hier fühlen sich große Aale wohl und der Tisch ist reich gedeckt. Das Grün bietet auch tagsüber Deckung und die Nahrung im Überfluss lässt die Aale schnell zu kapitalen Burschen abwachsen.[/FONT]
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[FONT=&quot]Tipp 4: Verwende einen großen Kescher[/FONT][FONT=&quot][/FONT][FONT=&quot][/FONT]
[FONT=&quot]Viele Großaale gehen bei der Landung verloren. Deshalb darf ein großer und feinmaschiger Kescher nicht fehlen. Am besten eignen sich Karpfenkescher. Doch selbst mit diesen gestaltet sich die Landung schwierig, da der Aal immer wieder versucht, mit dem Schwanz aus dem Netz zu kommen. Deshalb: Beim Keschern das Netz tief eintauchen und den Aal komplett drüberziehen, bevor Ihr die Landehilfe anhebt.
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[FONT=&quot]Tipp 5: Habe Ausdauer[/FONT][FONT=&quot][/FONT][FONT=&quot][/FONT]
[FONT=&quot]Der Weg zum Großaal ist kein einfacher. Nicht an jedem Gewässer werdet Ihr sofort zum Erfolg kommen. Wechselt nach ein paar erfolglosen Versuchen den See, sodass Ihr wieder voll motiviert durchstarten könnt. Fast alle kapitalen Aale beißen in der Nacht. Packt aber bloß nicht zu früh ein. Denn gerade die Morgendämmerung bescherte mir schon so manch eine armdicke Überraschung.[/FONT]
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[FONT=&quot]Ich hoffe, dass meine kleinen Tipps Euch ein wenig weitergeholfen haben. Übrigens: In der aktuellen RUTE & ROLLE (August-Ausgabe 2018) findet Ihr einen ausführlichen Bericht übers Großaal-Angeln von mir. Hier gibt’s weitere nützliche Details.

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[FONT=&quot]Viel Spaß bei der Suche nach den richtig kapitalen Aalen. Wie sind Eure Erfahrungen mit den Großaalen? Zeigt mal Eure besten Fänge! Ich bin gespannt…[/FONT]
 
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Die Dame hatte so um 105cm und nicht ganz 1,8 Kg.


Wer gute Aale fangen will, sollte sich gedanken machen wie ein Aal tickt und immer mit Gerät fischen mit der er auch einen guten Aal händeln kann.
Hi Bernd,
Danke für deinen tollen Bericht. 1,05 Meter ist ein wirklich toller Aal. Und dann noch unter diesen Umständen. Glückwunsch!

Sehe ich genauso, dass man sich vor dem Angeln Gedanken machen sollte. Viele Aalangler werfen ihre Montagen einfach blind aus, ohne zu wissen wie tief es an der Stelle ist oder wie der Untergrund beschaffen ist. Wer das Gewässer ein wenig analysiert und auch weite Wege zum Spot in Kauf nimmt, fängt über die Zeit deutlich besser.
Beste Grüße
Jesco
 
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@ Bernd:

In der Regel sind meine Plätze schon so gewählt das ich dort gut Aal & Zander fangen kann, auch wenn die Ruten nahe beieinander lagen, die Aale kamen immer nur auf Wurm - seltsam.
 
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@ Bernd:

In der Regel sind meine Plätze schon so gewählt das ich dort gut Aal & Zander fangen kann, auch wenn die Ruten nahe beieinander lagen, die Aale kamen immer nur auf Wurm - seltsam.

Wie gesagt der Aal spezialisiert sich.
In der Weser z.b fängt man mit Kaberkrebs kaum mal einen Aal auch wenn es die dort gibt, in einem Zufluss lieben sie Krebs.
Je nach Platz, Gewässererwende ich automatisch andere Köder, die dort schon mal Erfolg brachten.

Ich habe auch schon erlebt das Köderwechsel da dann wieder Erfolg brachte wo Wurm schon einige Aale find und nun nichts mehr passierte.
(Gern fische ich also unterschiedlich, Wurm ,Fisch, Krebs und wenn ich habe Wollhandkrabbe)

Es ist halt Gewässertypisch und beim Einzeltier unterschiedlich was die wollen oder wie sie sich verhalten.
Sie passen nicht nur Aussehen und Geschlecht sondern auch Vorlieben und Verhalten den Gegebenheiten an.
Mag sein das das bei Dier im Gewässer kaum Raubaale gibt, vielleicht sind sie aber auch nur an einer anderen Stelle oder zur anderer Zeit unterwegs.
Könnte aber auch schon am Stahlvorfach liegen, fals du eins verwendest.
Ich fische fast nur Multiviel 25-70 Kg, das stört Wels und Aal weniger.
 
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An Wollhandkrabbe habe ich auch schon gedacht, da ich letzte Zeit öfter mal eine am Haken hatte, wie köderst du diese an? Erst kochen?

Ich angel meist mit 35er Mono Vorfächern, und seit ein paar Wochen (in den die Krabben scheinbar milliardenfach vertreten sind) mit einem Seitenarm weit über dem Blei.
 
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Könnte aber auch schon am Stahlvorfach liegen, fals du eins verwendest.
Mal eine Frage in die Runde: Was fischt Ihr an Vorfächern, wenn es auf die großen Aale geht?

Immer wieder lese ich, dass man die kapitalen Aale nur mit Stahl bändigen kann. Ich halte das für absoluten Unsinn. Mit einer 0,35er Monofiler als Vorfach hatte ich noch nie Probleme. Selbst im Kraut festgesetzte Aale konnte ich ohne Probleme lösen. Wenn man dicht an Bäumen oder Muscheln fischt, könnte es aber Sinn machen, mit der Vorfachstärke ein wenig hochzugehen. Wie seht Ihr das?

Beste Grüße
Jesco
 
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An Wollhandkrabbe habe ich auch schon gedacht, da ich letzte Zeit öfter mal eine am Haken hatte, wie köderst du diese an? Erst kochen?

Ich angel meist mit 35er Mono Vorfächern, und seit ein paar Wochen (in den die Krabben scheinbar milliardenfach vertreten sind) mit einem Seitenarm weit über dem Blei.

Harte Krabben fangen gar nichts, es müssen weiche Krabben sein, nach der Hautung oder Vor der Häutung.
Die lassen sich stückweise ähnlich anködern wie Regenwürmer.

Harte lassen sich kaum anködern, bringen kaum Bisse und scheinen auch maximal nur ausgelutscht zu werden.
(Mag sein das Harte Panzer kaum zu verdauen sind.)


Für Aal und Barbe, aus meiner Sicht der Topköder, wobei bei Krabben bei uns in der Weser seit Jahren fast Verschwunden sind/waren.


Angeblich nehmen Welse auch harte Krabben, aber das kann ich nicht bestätigen.
 
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Bei mir klappt es mit den zwei Tauwürmern am Krautfeld super. Liegt aber wohl auch daran, dass ich nur wenig Beifang habe. ... In der Regel sind die meisten Bisse von Aalen. Die „kleinsten“ haben in der Regel 70 Zentimeter. Nur einmal fing ich einen Schnürsenkel. ...

Gratuliere, du mußt ja den super Aalsee haben.



Du angelst mit Wurm und hast erst einen Schnürsenkel gefangen? Das hört sich für mich wie ein Märchen an |kopfkrat.


Bei meinen Seen mit Wurm zu angeln, ist wegen der vielen Weißfische, fast unmöglich.



Den Sommer über angle ich nur mit Köfis ü 10cm und fange regelmäßig Schnürsenkel. Selbst Weißfische und kleinst Barsche ziehen sich 12cm Köfis rein.
 

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Moin

Ich hatte ja damals etliche berichte in fachzeitschriften usw.über Aale hinterlassen und lag mit John Sidley ziemlich gleich auf.Da gab es aber noch Aale wie Sand am Meer,5 und 6 Pfünder gab es fast jede Woche und von 7 tagen hockte man min 4-5 draussen und wenn es nur bis 1Uhr war.

Das mit dem Stahl kam von John,da er feststellte das große Aale das Mono aufscheuern können,da es damals noch nicht so High Tech Schnüre gab wie heute,griff er auf Stahl zurück.

Ich könnte hier einige Romane verfassen und einiges über John und selbst gefangene große Aale beitragen,viele hier werden bestimmt einige Berichte von mir damals gelesen haben (es gab ja nur Zeitschriften und kein Ab,Fb,usw ).Aber ich bin mittlerweile "Müde" geworden was das intensive berichten angeht und das schreiben.

Stahl brauch man heute nicht mehr unbedingt,gute Schnüre mit hoher Abriebfestigkeit gibt es heute ohne ende,damals gab es nur Standard Mono und das war es auch schon,warn halt die 70 und 80er Jahre.

|wavey:
 
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... Was fischt Ihr an Vorfächern, wenn es auf die großen Aale geht?

Immer wieder lese ich, dass man die kapitalen Aale nur mit Stahl bändigen kann. Ich halte das für absoluten Unsinn. Mit einer 0,35er Monofiler als Vorfach hatte ich noch nie Probleme. Selbst im Kraut festgesetzte Aale konnte ich ohne Probleme lösen. Wenn man dicht an Bäumen oder Muscheln fischt, könnte es aber Sinn machen, mit der Vorfachstärke ein wenig hochzugehen. Wie seht Ihr das?

Beste Grüße
Jesco

Da bin ich voll bei dir. Fische auch eine gute 35er abriebfeste Mono als Vorfach. Selbst 90+ Aale, die nach einem Run, 50-60m wieder ans Boot gepumpt werden mußten, haben die Mono nur geringfügig aufgeraut.
 
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Mal eine Frage in die Runde: Was fischt Ihr an Vorfächern, wenn es auf die großen Aale geht?

Immer wieder lese ich, dass man die kapitalen Aale nur mit Stahl bändigen kann. Ich halte das für absoluten Unsinn. Mit einer 0,35er Monofiler als Vorfach hatte ich noch nie Probleme. Selbst im Kraut festgesetzte Aale konnte ich ohne Probleme lösen. Wenn man dicht an Bäumen oder Muscheln fischt, könnte es aber Sinn machen, mit der Vorfachstärke ein wenig hochzugehen. Wie seht Ihr das?

Beste Grüße
Jesco

Na ja, wenn Kraut oder Seerosen das Problem ist, kommt es ja nur auf Tragkraft an.
Da würdest Du mit der 35 Mono oder einem weichen Stahlvorfach ungleich weniger Tragkraft haben um einen 80er Aal da durch zu bringen.

Ich fische selten mit Vorfach und binde selbst, so das der Knoten am Haken der schwächste Punkt ist.
Oh, ich hatte auch schon Hänger die sich beim Versuch sie abzureißen dann doch noch als Aal entpuppten.
Wenn man verzweifelt versucht die 70 Kg Leine abzureißen fliegen einem dann schon mal Äste entgegen die sich bewegen.
Ich glaube nicht das Du da mit der 35 Mono etwas erreichen kannst.


Große Aale sind in der Lage da glatt die Bremse zu fordern und Dich zum Drillen zu zwingen.
Ich habe es einmal erlebt, das eine 2 1/2 Karpfenrute zu weich war und eine 35 Mono zum Drillen mit einem Aal führte, der dann verloren ging weil ich Ihn einfach nicht vom Grund fern halten konnte.
Mehrmals versuchte er sich festzusetzen und am Ende gelang es Ihr auch.
Ich habe den Aal nie gesehen, hatte vorher aber schon weitere um 70-80 cm dort gefangen, fühlte sich wie ein Aal an, aber ein Aal der deutlich besser war.
(Koder war auch Krabbe)
 
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Also ich hab auch schon einen richtig guten Aal (habe ihn vorm Biss gesehen - war mitten am Tag) am 35er Monovorfach verloren. Der ist an geschlossener Bremse nach rechts in Äste marschiert und hat das Vorfach in Sekunden gesprengt... Irre, was diese Viecher für Power haben.
Bin auch immer hin und her gerissen bei der Vorfachfrage. Momentan fische ich die Wurmmontagen mit 40er Mono und die Köderfischmontagen mit 9-Kilo-Stahlvorfach (geschmeidiges 7x7)
 
AW: Gezielt auf Großaal ‒ 5 Tipps fürs Fangen kapitaler Aale

Gratuliere, du mußt ja den super Aalsee haben.



Du angelst mit Wurm und hast erst einen Schnürsenkel gefangen? Das hört sich für mich wie ein Märchen an |kopfkrat.


Bei meinen Seen mit Wurm zu angeln, ist wegen der vielen Weißfische, fast unmöglich.



Den Sommer über angle ich nur mit Köfis ü 10cm und fange regelmäßig Schnürsenkel. Selbst Weißfische und kleinst Barsche ziehen sich 12cm Köfis rein.
Hi zocker,
mit Weißfischen hatte ich noch keine Probleme. Und wenn mal einer gebissen hat, freute ich mich auch darüber, weil es meist große waren. Zum Beispiel einmal ein 55er Aland
Da scheinen echt viele räuberische Rotaugen bei Dir unterwegs zu sein. Echt spannend!!!
Ich hatte es auch mal an einem anderen See probiert, in dem ebenfalls große Aale vorkommen sollen. Dort fing ich aber nur Aale bis 45 Zentimeter. Dann macht es eher Sinn, sich ein neues Gewässer zu suchen. In Schleswig-Holstein oder auch Mecklenburg-Vorpommern gibt’s ja genügend große Seen und an vielen angelt kaum einer auf Aal. Verstehe ich nicht
Grüße
Jesco
 
AW: Gezielt auf Großaal ‒ 5 Tipps fürs Fangen kapitaler Aale

Das mit dem Stahl kam von John,da er feststellte das große Aale das Mono aufscheuern können,da es damals noch nicht so High Tech Schnüre gab wie heute,griff er auf Stahl zurück.


|wavey:
Interessant.
Das Aale mit Ihren Zähnchen die Mono anraspeln kenne ich, erstaunlicherweise scheint das bei Multis aber anders, selbst wenn die sonst bei so etwas wie scheuern sehr leiden.
Ich weiß nicht warum habe aber solche Schäden bei Multis noch nicht gehabt und kann nur vermuten das die Zähnchen zwischen die Multi eindringen und Halt haben, wo sie auf der Mono hin und her über die Schnur rutschen oder gar in die Schur eindringen.
Wie auch immer, Aale drillt man ja nicht lange und fischt auch nur selten über große Distanzen.
Nicht immer fischt man in der Nähe von Steinen oder Muscheln, wo Abrieb an scharfen Kanten die Schnur gefärdet.


Die Wissen um die möglichen Probleme, die Unterschiede und Lösungswege machen halt einen flexiblen erfahrenen Angler aus.
Es gibt halt nicht die einzig perfekten Lösung, sondern eher den immer wieder anderen brauchbaren Kompromis.


Ich kenne Viele Angler die erfolgreich nachahmen und wiederholen, aber total unflexiebel auf Andere Bedingungen reagieren.
Das sind oft nicht einmal die Erfolglosen, sondern die Erfolgreichen, die Spezis an dem Gewässer und einzelnen Arten.
In der Fremde brauchen sie dann einen Guide, wo Andere recht schnell wieder selbst zurecht kommen.
Das Richtige zu übernehmen und Neugier um zu reagieren sind verschiedene Möglichkeiten.
 
AW: Gezielt auf Großaal ‒ 5 Tipps fürs Fangen kapitaler Aale

Mal eine Frage in die Runde: Was fischt Ihr an Vorfächern, wenn es auf die großen Aale geht?
Hab noch nie nen Großaal gefangen (schon gar keinen metrigen), nur normale. Ich hoffe aber stets auf ersteren und muss auch immer mit Wallern rechnen.

So verwende ich als Vorfach bei Wurmeinsatz die Mika Mussel Care Line in 25 oder 35 lbs (je nach Hindernisaufkommen und -art, bei Totholznähe die stärkere davon)

[Edit Mod - bitte keine Links zu Shops]

Das Zeug ist so derb robust wie ein "echtes" Wallervorfach, nur eben ne Nummer "kleiner" dimensioniert. Aber trotzdem ausreichend weich. Ist eigentlich ne Schlagschnur fürs Karpfenangeln auf Muschelbänken etc.

Bei Köfi-Einsatz verwende ich 7x7-Stahl von AFW mit 9 bzw. 12 kg.

Hauptschnur ist bei mir in beiden Fällen ne 0,40er Stroft ABR.
 
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Interessant.
Das Aale mit Ihren Zähnchen die Mono anraspeln kenne ich,...

Die Wissen um die möglichen Probleme, die Unterschiede und Lösungswege machen halt einen flexiblen erfahrenen Angler aus.
Es gibt halt nicht die einzig perfekten Lösung, sondern eher den immer wieder anderen brauchbaren Kompromis.
Ich hatte es noch nie, dass meine Aale die Monofile angeraspelt haben. Halte es für ein Ammenmärchen oder meine Aale sind alle nicht so zahnstark. Bei Vorfachstärken von 0,35 Millimetern oder mehr gab’s keine Probleme. Trotzdem tausche ich das Vorfach nach jedem Aal aus – sicher ist sicher...

Beim zweiten Punkt stimme ich Dir voll und ganz zu! Es gibt immer mehrere Wege, um zum Fisch zu kommen. Aber das macht das Angeln ja so spannend
 
AW: Gezielt auf Großaal ‒ 5 Tipps fürs Fangen kapitaler Aale

ich muß mal die methode eines guten freundes zum besten geben .
seit jahren geht er ausschließlich am DEK auf aal und kommt dabei auf nennenswerte stückzahlen!
im durchschnitt haben die aale auch eine ordentlich größe,kapitale steigen ab und zu auch ein .

geangelt wird mit 7-8 m stellruten und feststehenden 2-3 g posen unter der stockspitze. das ganze wird penibel mit schrotblei ausgebleit ,so daß das Vorfach gerade die kante am übergang von steinschüttung zur gewässersohle erreicht .
köder sind im allgemeinen tauwürmer und maden. entweder als wurmschaschlik mit maden als wurm stopper ,oder tauwurm aufgezogen, manchmal auch nur ein madenbündel. das ganze wird mit ein /zwei hand voll maden angefüttert.
ich angel ähnlich allerdings benutze ich kleine köderfische, auch lasse ich meine montagen etwas in der strömung treiben ,mit etwas schwereren laufposen um die 6 gramm und blei olive und fange deutlich weniger aale , dafür eher mehr zander.
wobei die fängigkeit der köderfische im vergleich zum wurm gegen spätsommer ansteigt.
 
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Ich hatte es noch nie, dass meine Aale die Monofile angeraspelt haben. Halte es für ein Ammenmärchen oder meine Aale sind alle nicht so zahnstark. Bei Vorfachstärken von 0,35 Millimetern oder mehr gab’s keine Probleme. Trotzdem tausche ich das Vorfach nach jedem Aal aus – sicher ist sicher...

Wenn du das Problem noch nie hattest, warum bist du dann so vorsichtig?


Mir haben inzwischen schon dutzende Aale das Monovorfach (0,30-0,32er, unbeschädigt und zuvor getestet) durchbissen, dafür reicht schon ordentliche Spannung auf der Schnur beim Abhaken/Aushängen des Vorfaches, im Drill funktioniert's aber leider genauso. Das passierte mir allerdings bislang ausschließlich bei Breitköpfen ab 60, 70cm aufwärts. Wie lang die verlorenen Exemplare waren, die ich im Drill nicht gesehen habe, will ich gar nicht wissen.
 
AW: Gezielt auf Großaal ‒ 5 Tipps fürs Fangen kapitaler Aale

ich muß mal die methode eines guten freundes zum besten geben .
seit jahren geht er ausschließlich am DEK auf aal und kommt dabei auf nennenswerte stückzahlen!
im durchschnitt haben die aale auch eine ordentlich größe,kapitale steigen ab und zu auch ein .

geangelt wird mit 7-8 m stellruten und feststehenden 2-3 g posen unter der stockspitze. das ganze wird penibel mit schrotblei ausgebleit ,so daß das Vorfach gerade die kante am übergang von steinschüttung zur gewässersohle erreicht .
köder sind im allgemeinen tauwürmer und maden. entweder als wurmschaschlik mit maden als wurm stopper ,oder tauwurm aufgezogen, manchmal auch nur ein madenbündel. das ganze wird mit ein /zwei hand voll maden angefüttert.
ich angel ähnlich allerdings benutze ich kleine köderfische, auch lasse ich meine montagen etwas in der strömung treiben ,mit etwas schwereren laufposen um die 6 gramm und blei olive und fange deutlich weniger aale , dafür eher mehr zander.
wobei die fängigkeit der köderfische im vergleich zum wurm gegen spätsommer ansteigt.

Hi knutwuchtig,
ich sehe auch ab und an Angler mit der langen Stellfischrute am Wasser. Finde ich eine super spannende Methode und ist bestimmt auch sehr fängig. Hatte schon mal vor, das auszuprobieren. Doch vorher muss ich mir wohl mal Stellfischruten anschaffen. Da stehen so viele Ruten im Keller, aber die fehlen mir noch ;-) Vielleicht kaufe ich mir mal zwei Stück |kopfkrat Ist auch für Zander super interessant oder beim Hechtangeln an Seen, wo eine Kante sehr schnell abfällt...
Beste Grüße
Jesco
 
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Wenn du das Problem noch nie hattest, warum bist du dann so vorsichtig?


Mir haben inzwischen schon dutzende Aale das Monovorfach (0,30-0,32er, unbeschädigt und zuvor getestet) durchbissen, dafür reicht schon ordentliche Spannung auf der Schnur beim Abhaken/Aushängen des Vorfaches, im Drill funktioniert's aber leider genauso. Das passierte mir allerdings bislang ausschließlich bei Breitköpfen ab 60, 70cm aufwärts. Wie lang die verlorenen Exemplare waren, die ich im Drill nicht gesehen habe, will ich gar nicht wissen.
Hi Purist,
auch wenn ich das Problem nicht hatte, kann man ja trotzdem auf Nummer sicher gehen. Ich will ja nicht verschweigen, dass im Drill mit Großaalen ordentliche Kräfte auf die Schnur wirken. Doch selbst beim Abhaken oder beim Herausheben aus dem Kescher ist mir nie ein Vorfach gerissen - auch bei 90-plus-Aalen nicht. Evt. macht es einen Unterschied, ob das Vorfach "nur" 0,30 Millimeter dick ist, oder 0,35er Stärke aufweist. Wenn der Haken auch noch tief im Schlund sitzt, fange ich nicht an "Rumzuoperieren", sondern töte den Aal und lasse den Haken erst mal drin. Diesen entferne ich dann später. Sitzt der Haken vorne im Maul, ist das Vorfach meist aber auch unbrauchbar, da sehr viel Schleim dranheftet. Da nehme ich dann lieber ein neues Vorfach.
Achso, als Kind fing ich mal einen 96er Aal beim Schleienangeln auf einen dünndrähtigen 12er Haken. Wie dick das Vorfach war, weiß ich nicht mehr. Aber es war sehr dünn. Hier muss ich aber dazu sagen, dass ich damals sehr viel Glück hatte, den Aal sicher zu landen...
Beste Grüße
Jesco
 
AW: Gezielt auf Großaal ‒ 5 Tipps fürs Fangen kapitaler Aale

ich muß mal die methode eines guten freundes zum besten geben .
seit jahren geht er ausschließlich am DEK auf aal und kommt dabei auf nennenswerte stückzahlen!
im durchschnitt haben die aale auch eine ordentlich größe,kapitale steigen ab und zu auch ein .

geangelt wird mit 7-8 m stellruten und feststehenden 2-3 g posen unter der stockspitze. das ganze wird penibel mit schrotblei ausgebleit ,so daß das Vorfach gerade die kante am übergang von steinschüttung zur gewässersohle erreicht .
köder sind im allgemeinen tauwürmer und maden. entweder als wurmschaschlik mit maden als wurm stopper ,oder tauwurm aufgezogen, manchmal auch nur ein madenbündel. das ganze wird mit ein /zwei hand voll maden angefüttert.
ich angel ähnlich allerdings benutze ich kleine köderfische, auch lasse ich meine montagen etwas in der strömung treiben ,mit etwas schwereren laufposen um die 6 gramm und blei olive und fange deutlich weniger aale , dafür eher mehr zander.
wobei die fängigkeit der köderfische im vergleich zum wurm gegen spätsommer ansteigt.

Mit der Stellfischrute habe ich auch mal zwei Saisons an der Fulda experimentiert. Klappt wirklich gut und macht Laune. Habe auch meinen besten Fulda-Aal so erwischt...
 
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