Greenpeace behindert Fischer und versenkt Granitblöcke in der Ostsee

Newsmeldung

Greenpeace versenkt vor der Insel Rügen große Granitblöcke in der Ostsee. Die Organisation ist der Meinung, dass dort zu viel gefischt wird und will so die ansässigen Fischer vom Fischfang abhalten.

greenpeace-1456770_1920.jpg

Greenpeace versenkt vor der Insel Rügen große Granitblöcke in der Ostsee, um Fischer zu stören (Beispielbild)


Greenpeace-Aktivisten versenkten riesige Granitblöcke im Meeresschutzgebiet Adlergrund östlich von Rügen versenkt. Sie wollen damit den Fischfang der örtlichen Fischer stören und begrenzen. Die Fischer sollen daran gehindert werden, mit Grundschleppnetzen zu fischen, auch wenn dies legal sei.
Greenpeace-Mitglied Thilo Maack äußerte sich dazu, dass die Aktion mehrere Tage andauern soll. Er forderte die Bundesregierung dazu auf, die Fischerei und die Ausbeutung von Rohstoffen in den Schutzgebieten zu verbieten.

Quelle: https://www.nordkurier.de/mecklenbu...BLpDNa5bMATIJvlSjm1I8gJp4NAg0IgZChm17Jf-MHtAI
 

Kommentare

^ von mir aus hätte Greenpeace auch den Dienstwagen vom Minister* in ein Netz hüllen können oder anderweitig öffentlichkeitswirksam auf den von mir unbestrittenen Mißstand aufmerksam machen können.
Aber „Tatsachen schaffen” - wo hörts auf? Das meine ich mit meinem Kommentar. Es gibt doch jede Menge naturschädigende und dennoch mehr oder weniger geduldete Sauereien im Land. Sollten Naturschutz- und Umweltverbände (wie der DAFV) also einfach nach Gutdünken handeln?



*) bin gerade nicht sicher, wer da jetzt zuständig ist - der Landesminister?
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin ;
Zum einen ist mir Das Umpflügen des Gewässergrundes mithilfe des Schleppnetzes sowieso suspekt gerade in so empfindlichen Gewässern wie der Ostsee.
Frage mich da auch immer nach dem Nutzen.
Andererseits ist dies vor Sylt nicht auch schon gemacht worden .
Also sollen sie ruhig machen mich stört es nicht.
 
Stell dir mal die Frage, warum die Grundschleppnetzfischerei dort nicht seit Jahren verboten ist, obwohl deren Auswirkungen seit langem bekannt sind. Greenpeace macht das genau richtig und weiß die junge Generation auf ihrer Seite.
Weil in dem Gebiet wo die gerade die Steine abladen eh seit über 10 Jahren kein Schleppnetzkutter mehr gefahren ist und in Zukunft auch nicht gefahren wäre....Leute informiert euch doch bevor ihr irgendeinen Blödsinn schreibt....
Euren Worten zufolge kann ich dem nächst vor meiner Haustür einen 40 Tonner auf der Bundestraße Kies abkippen lassen, weil ist ja gut für die Umwelt wenn die Autos nicht fahren und weniger Lärm macht es auch noch.....

Merkt ihr was?
 
Die teils negativen Reaktionen auf eine solche Aktion mit großem Symbolcharakter (um nichts anderes geht es Greenpeace hier sehr wahrscheinlich) sind angesichts der andernorts immer noch üblichen und leider auch legalen Verklappungspraktiken schwer zu verstehen.

Stellt euch doch einfach vor, nicht Greenpeace, sondern rippi würde dafür verantwortlich zeichnen und alles wäre gut, oder? :XD

...zumal niemand zu Schaden kommt, wenn dort seit über 10 Jahren keine Schleppnetzfischerei mehr betrieben wird.
 
Die teils negativen Reaktionen auf eine solche Aktion mit großem Symbolcharakter (um nichts anderes geht es Greenpeace hier sehr wahrscheinlich) sind angesichts der andernorts immer noch üblichen und leider auch legalen Verklappungspraktiken schwer zu verstehen.

Stellt euch doch einfach vor, nicht Greenpeace, sondern rippi würde dafür verantwortlich zeichnen und alles wäre gut, oder? :XD

...zumal niemand zu Schaden kommt, wenn dort seit über 10 Jahren keine Schleppnetzfischerei mehr betrieben wird.

Genau und deswegen kippe ich in ein Schutzgebiet, was aufgrund seiner Eigenschaften vor Ort eben dazu geworden ist Steine?
Vor Fehmarn wird erzählt Angler dürfen in Schutzgebieten nicht angeln, da die Pilker den Meeresboden zerstören und hier werden Granitblöcke versenkt?
Ich verstehe den Sinn einfach nicht, ein Schutzgebiet zu verändern was nichts anderes ist als ein Schutzgebiet...
Von daher in meinen Augen eine völlig sinnlose Aktion...
 
Das die Grundschleppnetzfischerei ein Problem darstellt wissen doch fast alle. Eine Symbolcharakter Aktion in einem Schutzgebiet bewirkt was ? Fast nichts würd ich sagen. Sinnvoll wäre die Aktion in einem Gebiet wo geschleppt wird. Aber dann könnte Greenpeace von der Fischerei verklagt werden. Kann dann teuer für sie werden. Man sieht, offensichtliche Mißstände abzustellen ist nicht so einfach.
 
@ 50er Jäger: Hast du irgendeine Quelle, wo man nachschauen kann, dass dort seit 10 Jahren nicht mit Schleppnetzen gefischt wurde?
Sollte das tatsächlich so sein, dann handelt es sich dabei vermutlich nur um eine reine PR Aktion, die einfach ein paar Schlagzeilen liefern sollte. Es steht da ja auch nicht, wie viele Felsen dort versenkt wurden. Felsen, Schiffsdiesel usw. kosten ja auch ein paar Euretten.
 
Diese Grundnetzschlepperei ist ja nicht neu , ich erinnere mich noch gut das es hier in den 80iger Jahre öfters Schlägereien gab zwischen Deutschen und Holländischenn Fischern , die Holländer haben damals ganz gerne Grundnetze benutzt auch in Deutschen Gewässern , ich glaube das war in der Nordsee
 
Hi, leider richten diese Grundnetze aber auch erhebliche Schäden am Meeresgrund an. Es dauert teilweise Jahre, bis sich so ein umgepflügter Bereich erholt hat. Bei den derzeitigen Quoten/Bestandszahlen sollte man schonendere Fischereimethoden fördern.
 
@ 50er Jäger: Hast du irgendeine Quelle, wo man nachschauen kann, dass dort seit 10 Jahren nicht mit Schleppnetzen gefischt wurde?
Sollte das tatsächlich so sein, dann handelt es sich dabei vermutlich nur um eine reine PR Aktion, die einfach ein paar Schlagzeilen liefern sollte. Es steht da ja auch nicht, wie viele Felsen dort versenkt wurden. Felsen, Schiffsdiesel usw. kosten ja auch ein paar Euretten.
Aussage der Sassnitzer Hochseefischerei welche glaube vom NDR dazu befragt wurde was dort los sei....
 
Grundnetz ist aber auch nicht gleich Grundnetz , ein normales Grundnetz beschädigt den Meeresgrund kaum aber die Holländer zb. hatten noch Tonnenschwere Ketten an ihren Netzen und die pflügen den gesammten Meeresboden um
 
@ 50er Jäger: Hast du irgendeine Quelle, wo man nachschauen kann, dass dort seit 10 Jahren nicht mit Schleppnetzen gefischt wurde?
Sollte das tatsächlich so sein, dann handelt es sich dabei vermutlich nur um eine reine PR Aktion, die einfach ein paar Schlagzeilen liefern sollte. Es steht da ja auch nicht, wie viele Felsen dort versenkt wurden. Felsen, Schiffsdiesel usw. kosten ja auch ein paar Euretten.
Moin
Video anschauen es sind sogar 30 Jahre.

Hinzu kommt man kann eh nur die aussenliegenden Sandbänke dafür nutzen,niemand ist so blöd und fährt mit 100 K teuren Netz durch die Granitsteine die da seit 5Millonen Jahren liegen.

 
Wenn dort nach wie vor von Polen und Dänen am Grund geschleppt wurde/wird und wenn das

"Deutschland hat Greenpeace zufolge bereits 2007 fast die Hälfte seiner Meeresgebiete als Schutzzonen ausgewiesen. Auch die Pläne für ein Verbot bodenzerstörender Fischerei im Schutzgebiet Adlergrund sind demnach längst fertig. Allerdings fehle der politische Wille, sie umzusetzen, prangert Greenpeace an. Der Meeresschutz bestehe lediglich auf dem Papier."
(Quelle: gründlers vorheriges Posting)

stimmt, könnte mich der Blockwart aus Sassnitz mal kreuzweise mit seinem Gejangel!
 
Wenn dort nach wie vor von Polen und Dänen am Grund geschleppt wurde/wird und wenn das

"Deutschland hat Greenpeace zufolge bereits 2007 fast die Hälfte seiner Meeresgebiete als Schutzzonen ausgewiesen. Auch die Pläne für ein Verbot bodenzerstörender Fischerei im Schutzgebiet Adlergrund sind demnach längst fertig. Allerdings fehle der politische Wille, sie umzusetzen, prangert Greenpeace an. Der Meeresschutz bestehe lediglich auf dem Papier."
(Quelle: gründlers vorheriges Posting)

stimmt, könnte mich der Blockwart aus Sassnitz mal kreuzweise mit seinem Gejangel!
worauf wartest Du??
 
..der NDR zitiert den Kollegen von der Fischrei so, dass „von Sassnitz aus“ seit 10 Jahren niemand mehr auf den Adlergrund zum Schleppnetzfischen gefahren ist.
Wie es mit polnischen oder dänischen Schleppnetzkuttern aussieht, wird nicht mitgeteilt...
 
gut, liebe Redaktion macht Euch doch bitte schlau oder teilt euer Wissen mit Bewohnern von im und hinterm Berg äh Arzgebirg:))

wat nu
da wo die Steine hinkommen gibt es jetzt mehrer Deutungen:

a) da fischt schon unterschiedlich lange Keiner mehr
b ) da fische nur Deppen, die ihre Netze versenken wollen
c) da fischen nur POLEN UND Dänen, die scheinen aber mit den Deppen nicht identisch zu sein

d) da konnte man noch nie fsichen, weil da eh schon Gebirge vorhanden ist

welche der Varianten stimmt denn nun , das ist ja zumindest auf die Beurteilung der Aktion da nicht gaaaanz unwichtig

ich danke euch im Voraus
 
Man kann die Aktion gut finden oder nicht, es bleibt Selbstjustiz. Wenn Petra symbolträchtig ein paar gute Zandergewässer mit Sisalnetzen ausstatten würde, wäre die Stimmung hier wahrscheinlich eine andere.
 
Man kann die Aktion gut finden oder nicht, es bleibt Selbstjustiz. Wenn Petra symbolträchtig ein paar gute Zandergewässer mit Sisalnetzen ausstatten würde, wäre die Stimmung hier wahrscheinlich eine andere.
Das würde ja den Reinerlös für die handvoll echter Mitglieder schmälern...!
 
Oben