Greenpeace behindert Fischer und versenkt Granitblöcke in der Ostsee

Newsmeldung

Greenpeace versenkt vor der Insel Rügen große Granitblöcke in der Ostsee. Die Organisation ist der Meinung, dass dort zu viel gefischt wird und will so die ansässigen Fischer vom Fischfang abhalten.

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Greenpeace versenkt vor der Insel Rügen große Granitblöcke in der Ostsee, um Fischer zu stören (Beispielbild)


Greenpeace-Aktivisten versenkten riesige Granitblöcke im Meeresschutzgebiet Adlergrund östlich von Rügen versenkt. Sie wollen damit den Fischfang der örtlichen Fischer stören und begrenzen. Die Fischer sollen daran gehindert werden, mit Grundschleppnetzen zu fischen, auch wenn dies legal sei.
Greenpeace-Mitglied Thilo Maack äußerte sich dazu, dass die Aktion mehrere Tage andauern soll. Er forderte die Bundesregierung dazu auf, die Fischerei und die Ausbeutung von Rohstoffen in den Schutzgebieten zu verbieten.

Quelle: https://www.nordkurier.de/mecklenbu...BLpDNa5bMATIJvlSjm1I8gJp4NAg0IgZChm17Jf-MHtAI
 

Kommentare

Greenpeace macht mit dieser Aktion auf die Missstände aufmerksam. Ausgewiesene Schutzgebiete auf dem Papier, ohne wirklichen Schutz. Habe anderswo gelesen, dass der Boden dort sehr beschädigt ist, was dem 10 jährigen Nichtbefischen widerspricht.

Erinnert mich an das Versenken von Bäumen an Laichzonen. Nicht ganz legal, aber manchmal wirklich hilfreich.
 
Naja.....viel Wirbel (sieht man hier ja auch) um ein paar Steinchen.....

Ist doch eher eine der wenigen Möglichkeiten die sich bietet um Aufmerksamkeit zu bekommen weil sich von denen wegen Corona keiner allzuweit vom deutschen Gesundheitssystem weg traut?

Und was haben wir bei Peter gelernt?
Aufmerksamkeit = Spendengelder:laugh2
 
Dann einfach mal informieren, das letzte mal wurde dort vor mehr als 10 Jahren mit Grundschleppnetzen gefischt...
Also eine völlig blödsinnige Aktion, Meeresschutzgebiet und die Dullies versenken dort erstmal irgendwelche Steine....
Kann man nur hoffen, das genug von den Vögeln samt Stein zum Grund gehen...
wieso dann der aufriss? den fischen nützt es , der grund bekommt mehr struktur.
 
Die teils negativen Reaktionen auf eine solche Aktion mit großem Symbolcharakter (um nichts anderes geht es Greenpeace hier sehr wahrscheinlich) sind angesichts der andernorts immer noch üblichen und leider auch legalen Verklappungspraktiken schwer zu verstehen.

Stellt euch doch einfach vor, nicht Greenpeace, sondern rippi würde dafür verantwortlich zeichnen und alles wäre gut, oder? :XD

...zumal niemand zu Schaden kommt, wenn dort seit über 10 Jahren keine Schleppnetzfischerei mehr betrieben wird.
jep einige bekommen da ja richtig schnappatmung :roflmao fakt ist doch mdas eigentlich wir angler diese strukturverbesserungen hätten machen müssen,an statt vom sofa aus zu lamentieren
 
jep einige bekommen da ja richtig schnappatmung :roflmao fakt ist doch mdas eigentlich wir angler diese strukturverbesserungen hätten machen müssen,an statt vom sofa aus zu lamentieren
Aha, warum sollten wir Angler die die Natur Hegen und Pflegen in die Natur sinnlos eingreifen? Warum ein Lebensraum ändern, wenn dieser bestens funktioniert, dass musst du mir mal plausibel erklären? Behauptungen wie es wird sich durch die Steine was verbessern zählen dabei nicht, außer du kannst es beweisen...
 
Aha, warum sollten wir Angler die die Natur Hegen und Pflegen in die Natur sinnlos eingreifen? Warum ein Lebensraum ändern, wenn dieser bestens funktioniert, dass musst du mir mal plausibel erklären? Behauptungen wie es wird sich durch die Steine was verbessern zählen dabei nicht, außer du kannst es beweisen...
hättest dich auch selber vorher schlau machen können.
wie gesagt ,wenn andere aktiv werden, ist das noch lange kein grund auf die palme zu gehen , sondern sich zu fragen, warum erst andere auf die idee kommen müssen.

selbst wenn es den fischen nix bringen würde, welchen schaden könnten ein paar dicke steine unterwasser ausrichten ?
wozu sich deswegen aufblasen?

https://www.lmt.uni-rostock.de/forschung/forschungsprojekte/kuenst-riff

aufregen sollte man sich über die menge der einleitungen und über die wachsenden giftigen blaualgenteppiche

 
Zuletzt bearbeitet:
Obwohl verboten, fischen Dänen, Polen und andere illegal in dem Gebiet, konnte ich gerade lesen.
Das ausgerechnet unsere Leute dagegen protestieren, den Fischbestand besser zu schützen, geht mir nicht in den Kopf.
 
hättest dich auch selber vorher schlau machen können.
wie gesagt ,wenn andere aktiv werden, ist das noch lange kein grund auf die palme zu gehen , sondern sich zu fragen, warum erst andere auf die idee kommen müssen.

selbst wenn es den fischen nix bringen würde, welchen schaden könnten ein paar dicke steine unterwasser ausrichten ?
wozu sich deswegen aufblasen?

https://www.lmt.uni-rostock.de/forschung/forschungsprojekte/kuenst-riff

aufregen sollte man sich über die menge der einleitungen und über die wachsenden giftigen blaualgenteppiche


Keine Ahnung wer sich hier aufbläst oder auf die Palme geht....
Mir geht dieses Thema eigentlich ziemlich am Arsch vorbei und zwar genau aus dem Grund, das die Fischer egal ob deutsche Dänen oder Polen die Pfütze bald so leer gemacht haben, dass sich die Fischerei nicht mehr lohnt, alle einpacken können und die Angler in Ruhe die dann kleinen Schwärme mit Kleinbooten in Bereichen beangeln können wo keine Kutter angreifen können/konnten...

Welchen Schaden die Steine anrichten könnten weiß ich nicht, wäre es aber super effektiv für das Schutzgebiet hätten dies bestimmt schon andere offizielle Stellen gemacht und nicht irgendwelche spendensammelden Organisationen, da kannst du dir sehr sicher sein...


Obwohl verboten, fischen Dänen, Polen und andere illegal in dem Gebiet, konnte ich gerade lesen.
Das ausgerechnet unsere Leute dagegen protestieren, den Fischbestand besser zu schützen, geht mir nicht in den Kopf.
Warum illegal? Fischen ist dort ja erlaubt, ich glaube kaum das die in dem Gebiet wo es verboten ist sich extra ihre teuren Netze kaputt machen, sie werden wie hier schon erwähnt an den Außenrändern fischen, was meines Wissens nach erlaubt ist...
 
hättest dich auch selber vorher schlau machen können.
wie gesagt ,wenn andere aktiv werden, ist das noch lange kein grund auf die palme zu gehen , sondern sich zu fragen, warum erst andere auf die idee kommen müssen.

selbst wenn es den fischen nix bringen würde, welchen schaden könnten ein paar dicke steine unterwasser ausrichten ?
wozu sich deswegen aufblasen?

https://www.lmt.uni-rostock.de/forschung/forschungsprojekte/kuenst-riff

aufregen sollte man sich über die menge der einleitungen und über die wachsenden giftigen blaualgenteppiche


Aber da ihr ja alles Profis seid in der Bewertung solch eines Schutzgebietes könnten wir doch direkt das Great Barrier Reef auch mit Steinen voll packen, bleiben die Touriboote weg und die Fische können sich hinter den Steinen verstecken, was sollen so ein paar Steine schon für einen Schaden anrichten nicht wahr?!
 
die sind "Berater" was andere zu machen haben, selbst sind die keine Anwender.

Richtig wäre Strafanzeige und dazu verdonnern das die Steine durch ein Bergungsunternehmen wieder hochgeholt werden. Danach ist der Laden pleite.

Ja Mensch, da wird sich doch sicher jemand finden, der das in die Wege leitet!

Oder bist Du nur Berater und kein Anwender? :whistling
 
Richtig wäre Strafanzeige und dazu verdonnern das die Steine durch ein Bergungsunternehmen wieder hochgeholt werden. Danach ist der Laden pleite.
Ich denke, Greenpeace hat damit eh schon gerechnet.
Greenpeace hat die Koordinaten der versenkten Steine den Behörden und Fischern gemeldet.
Also gehen sie wohl davon aus, dass es eine Rechnung geben wird. Sei es für den Verstoß gegen das „Hohe-See-Einbringungsgesetz“ oder für die Bergung oder auch beides.
Denke nicht, dass sie dadurch pleite gehen.
 
Aber da ihr ja alles Profis seid in der Bewertung solch eines Schutzgebietes könnten wir doch direkt das Great Barrier Reef auch mit Steinen voll packen, bleiben die Touriboote weg und die Fische können sich hinter den Steinen verstecken, was sollen so ein paar Steine schon für einen Schaden anrichten nicht wahr?!
kommt der none sense schon reflexartig?
 
Obwohl verboten, fischen Dänen, Polen und andere illegal in dem Gebiet, konnte ich gerade lesen.
Das ausgerechnet unsere Leute dagegen protestieren, den Fischbestand besser zu schützen, geht mir nicht in den Kopf.
muß wohl daran liegen ,weil manche betonköpfe greenpeace = grün = evil, im kopp haben.das löst einen sofortigen beißreflex aus.
aber wer lamentiert, das die granitblöcke umgehend wieder raus müssen , der kann auch gleich die altmunition die da rum liegt bergen.
 
Das würde ja den Reinerlös für die handvoll echter Mitglieder schmälern...!
Über 600000 Fördermitglieder in Deutschland mit aktiver und passiver Stimmberechtigung für das oberste Beschlussgremium?!

Greenpeace ist nicht PETrA

Und nur weil ich Angler bin, muss ich nicht jede private Organisation, die der Welt auf die ökologischverdreckten Finger schaut, verteufeln!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi, leider richten diese Grundnetze aber auch erhebliche Schäden am Meeresgrund an. Es dauert teilweise Jahre, bis sich so ein umgepflügter Bereich erholt hat.
Schleppnetz ist nicht gleich Schleppnetz.
Heute werden auch Netze verwendet, die mit Rollen über den Boden Rollen und somit wesentlich weniger vom Boden beschädigen.

Naja.....viel Wirbel (sieht man hier ja auch) um ein paar Steinchen.....
Wenn es so einfach wäre, würde es da keinen Wirbel drum geben. Ein paar Steinchen tun niemanden weh, denken die meisten.
In der Realität kann so ein Steinchen einen Kutter untergehen lassen, denn wenn die Netze sich festsetzen und beim hochziehen hängen, wird der gesamte Kutter mit runtergezogen. Wenn dann die Seile nicht schnell genug gekappt werden, war es das mit der Besatzung.

Ich bin gespannt wie die Leute dann reagieren, wenn es auf einmal tote Menschen gibt.

Ich bin mit jemanden befreundet , der auf einem Granat-Kutter arbeitet und ich lasse mir da gerne viel Erzählen, wie es abläuft und was man da so alles erlebt. Ist noch nicht lange her, da wäre ein benachbartes Boot wegen einer ähnlichen Situation fast gekentert. Und das Thema Delphine: Die hatten einmal einen Tümmler im Netz und haben ihr Netz durchgeschnitten um das Tier zu befreien.
 
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