Habe ich "falsch" geangelt?

Keno85

New Member
Moin, war dann heute das erste mal Feedern am Rhein. Nähe der Fähre Langel/Hitdorf Linksrheinisch war schön ruhig (Bezug auf mein anderes Thema)
Habe ein 150g Korb dran gehabt...und versucht die Strömungskante zu erwischen. "Erfolg" hatte ich durch kleine Rotfedern/Augen und ich glaube eine Hasel, da bin ich mir allerdings nicht ganz sicher. Eine Buhne weiter gab es dann nur noch Grundeln, war allerdings auch ne recht kurze Buhne. Zielfisch Brasse oder Barbe gab es leider nicht
Aber hätte ich im Hauptstrom mit dem "Gerät" werfen sollen oder hab ich das doch richtig gemacht?
Strömungskante ist doch der Teil auf dem Wasser der etwas Ruhiger aussieht, als der Rest..oder?
Falls Hauptstrom...lohnt sich das Feedern da überhaupt? Bzw..kann ich den Korb überhaupt absinken lassen?
Bis der Korb unten ist, ist das Futter wahrscheinlich schon längst aus dem Korb raus, oder?

Leider habe ich mit Buhnen und Rhein überhaupt nix am Hut, komme von der Trave und bin halt hier runter gezogen. Fühle mich plötzlich wie der blutigste Anfänger :D

Gerät ist ne Feeder mit 180g WG, 32er Mono, und ne 6000er Rolle von Lion
 

Andal

Teilzeitketzer
Du liegst vom Gerät her nicht falsch und du hast was gefangen - also war das ganze Unterfangen nicht so verkehrt. thumbsup

Ich bin jemand, der vom "in die Fahrrinne ballern" wenig bis gar nichts hält. Ich versuche die Fische mehr über Location und Angelzeit zu sortieren. Lieber in die Nacht rein ansitzen, als sich Mittags einen aufbrennen zu lassen. Oder morgens... wie du halt Zeit findest.
 

Kochtopf

Chub Niggurath
Wenn keine Brassen und Barben vor Ort sind wirst du auch keine fangen, für mich (mit begrenzter Rheinerfahrung wohlgemerkt, also mit einer gesunden Spur gefährlichem Halbwissens) liest sich wie du geangelt hast nicht falsch. Dran bleiben und Augen auf, dann wirst du schon an deine Brassen kommen
 

Chief Brolly

Well-Known Member
Ich habe einen Tip für dich: Friere deine gefüllten Futterkörbchen eine Nacht vor dem Angeln ein, dann hast du und die Fische länger was vom Futter!
 

Fruehling

Kommunikaze
Wenn Du die Möglichkeit hast, befische vom Buhnenkopf aus die Strömungskante auf der ruhigen Seite, die dann ja direkt vor deinen Füßen liegt.

Vor vielen Jahren waren wir so mit rollendem Futterkorb - also völlig unbebleit - immer sehr erfolgreich bei Klodeckeln & Co..
Mit einem bißchen Übung hat man schnell raus, immer wieder kurz in die Ströung zu lupfen um anschließend ein paar Meter weiter den direkt anschließenden, ruhigen Bereich zu befischen.

Tauwurm, Madenbündel oder auch Käse/Schinken-Kombi für dicke Barben, funktioniert alles. smile01
 
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