Forschende warnen vor Folgen für Tiere und Wasserqualität.
Die Messstation auf dem Berliner Müggelsee misst täglich und automatisiert die Werte aus Wasser und Luft (Foto: Berit Kraushaar)
Die Hitzewelle hat nicht nur an Land Rekorde gebrochen, sondern auch in deutschen Seen. Im Berliner Müggelsee wurden Ende Juni 2026 erstmals 30,2 Grad Celsius Wassertemperatur gemessen, in flachen Uferbereichen sogar bis zu 32,7 Grad. Das teilte das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) mit.
Nach Angaben der Forschenden erwärmen sich Deutschlands Seen seit Jahrzehnten kontinuierlich. Im Durchschnitt steigen die Sommertemperaturen um rund 0,5 Grad pro Jahrzehnt. Die Folgen sind weitreichend: Warmes Oberflächenwasser verhindert die Durchmischung des Sees, wodurch in tieferen Wasserschichten der Sauerstoffgehalt stark sinkt. Für viele Wasserorganismen kann dies lebensbedrohlich werden.
Besonders betroffen sind kälteliebende Fischarten, deren Lebensräume schrumpfen. Auch Muscheln leiden unter den hohen Temperaturen. Bereits ab etwa 28 Grad stellen sie ihre Filterleistung weitgehend ein, bei Temperaturen um 32 Grad können sie innerhalb weniger Stunden sterben. Dadurch vermehren sich Algen und Cyanobakterien stärker, was die Wasserqualität zusätzlich verschlechtert. Die Wissenschaftler sehen in den Messungen ein weiteres deutliches Signal für die Auswirkungen des Klimawandels auf heimische Gewässer und warnen vor zunehmenden ökologischen Belastungen infolge häufiger und intensiverer Hitzewellen.
Wie können Deutschlands Seen vor den Folgen immer häufiger auftretender Hitzewellen geschützt werden – und wer trägt dafür die Verantwortung?
Quelle: https://www.igb-berlin.de/news/ueber-30-grad-celsius-wassertemperatur-hitzerekord-deutschlands-seen
Die Messstation auf dem Berliner Müggelsee misst täglich und automatisiert die Werte aus Wasser und Luft (Foto: Berit Kraushaar)
Die Hitzewelle hat nicht nur an Land Rekorde gebrochen, sondern auch in deutschen Seen. Im Berliner Müggelsee wurden Ende Juni 2026 erstmals 30,2 Grad Celsius Wassertemperatur gemessen, in flachen Uferbereichen sogar bis zu 32,7 Grad. Das teilte das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) mit.
Nach Angaben der Forschenden erwärmen sich Deutschlands Seen seit Jahrzehnten kontinuierlich. Im Durchschnitt steigen die Sommertemperaturen um rund 0,5 Grad pro Jahrzehnt. Die Folgen sind weitreichend: Warmes Oberflächenwasser verhindert die Durchmischung des Sees, wodurch in tieferen Wasserschichten der Sauerstoffgehalt stark sinkt. Für viele Wasserorganismen kann dies lebensbedrohlich werden.
Besonders betroffen sind kälteliebende Fischarten, deren Lebensräume schrumpfen. Auch Muscheln leiden unter den hohen Temperaturen. Bereits ab etwa 28 Grad stellen sie ihre Filterleistung weitgehend ein, bei Temperaturen um 32 Grad können sie innerhalb weniger Stunden sterben. Dadurch vermehren sich Algen und Cyanobakterien stärker, was die Wasserqualität zusätzlich verschlechtert. Die Wissenschaftler sehen in den Messungen ein weiteres deutliches Signal für die Auswirkungen des Klimawandels auf heimische Gewässer und warnen vor zunehmenden ökologischen Belastungen infolge häufiger und intensiverer Hitzewellen.
Wie können Deutschlands Seen vor den Folgen immer häufiger auftretender Hitzewellen geschützt werden – und wer trägt dafür die Verantwortung?
Quelle: https://www.igb-berlin.de/news/ueber-30-grad-celsius-wassertemperatur-hitzerekord-deutschlands-seen
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