KI soll Wasserrettung schneller und präziser machen

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Nürnberger Forschungsteam entwickelt KI für Wasserrettung.

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Einsatzkräfte können mit mobilen Endgeräten direkt vor Ort die Auswertung der Sonarbilder vornehmen. (Foto: Doris Keßler)

Ein Forschungsteam der Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm hat gemeinsam mit der Wasserwacht Bayern ein KI-gestütztes Sonarsystem zur Unterstützung von Wasserrettungseinsätzen entwickelt. Das System soll Einsatzkräften dabei helfen, vermisste Personen im Wasser schneller und zuverlässiger zu finden. Die Künstliche Intelligenz analysiert Sonarbilder und kann Personen von Objekten wie Reifen, Steinen oder Baumstämmen unterscheiden. Nach Angaben des Forschungsteams erreicht das System eine Erkennungsrate von rund 92 Prozent und reduziert Falscherkennungen deutlich.

Für das Projekt wurden realitätsnahe Suchszenarien in verschiedenen Gewässern aufgezeichnet. Dabei entstand laut Hochschule der bislang umfangreichste öffentlich verfügbare Datensatz zur Menschensuche mit Side-Scan-Sonar. Der Algorithmus kann auf mobilen Geräten genutzt werden, sodass Einsatzkräfte die Daten direkt am Ufer auswerten können. Das System wird bereits von mehreren Ortsgruppen der Wasserwacht zu Testzwecken eingesetzt. Das Forschungsprojekt „KI für Sonargeräte“ wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert und läuft noch bis Ende Mai. Folgeprojekte gelten laut Forschungsteam als wahrscheinlich.



Quelle: https://fischundfang.de/ki-hilft-bei-der-wasserrettung/
 
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