Klimawandel oder nicht.?

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Fischer45

Active Member
Also ich wohne in Ostfriesland. In den 70, 80erJahren waren bei uns Stürme, Orkan im Herbst normal. Wir haben damals 2 Orkane in 1 Woche gehabt! Tornados gab es, obwohl die meisten es nicht wissen auch schon. Und heute, Sturm, wenn wir mal Windstärke 10 haben, ist schon selten.Die meisten Unwetter und Stürme ziehen in NRW über Hannover durch. Dann würde ich sagen für Ostfriesland hat die Klimaerwärmung etwas Gutes gebracht. Wir sind Sturm und Hochwasser gewappnet. Die Alten Ostfriesen wußten schon, weshalb sie Entwässerungsgräben gegraben haben. Es kann noch so regnen, unser Entwässerunssystem funktioniert. Die Temperaturen kann man auch gut aushalten, höchstens 34 Grad, obwohl das haben wir auch schon Mitte 80er Jahre gehabt. Wir haben immer neidisch auf Süddeutschland geschaut, Sonnenschein und Wärme. Vielleicht haben sich die Wetter Zonen etwas verschoben. Für uns in Ostfriesland ist alles nicht so negativ!
 

Fruehling

Kommunikaze
Ist denn in Ostfriesland genug Platz für Klimaflüchtlinge en masse? Ich frage, weil die ja zweifelsfrei kommen werden, obwohl bei euch alles tacko ist.

Weil ich eben darüber gelesen habe: Wann gab es früher eigentlich Thunfische vor Norwegen bzw. in der Ostsee?
 

Laichzeit

Well-Known Member
Unbelehrbar sind immer jene, welche sich der eigenen Meinung verschließen. Ein einfaches Motto, um seinen Standpunkt durchzudrücken. Du stellst die Frage, was Unternehmen und deren Stiftungen wollen? Den Umsatz von Morgen sichern? Ziemlich einfach zu erkennen.....
Na dann erklär mir mal, weshalb auf keiner Klimademonstration der jüngeren Ergeignisse die "Kapitalismus überwinden" Flagge und andere bekannte Slogans vom äußeren linken Rand gefehlt haben. Große Konzerne und der Welthandel sind durch den Klimawandel, aber vielmehr durch die radikalen Ansätze dagegen, aus dem grünen und linken Spektrum bedroht. Die ganzen Eikes, Studien im Auftrag von Ölkonzernen ect. stammen überwiegend aus der pro-globalistischen, pro-kapitalistischen und wirtschaftsliberalen Ecke. Deshalb feilschen wir auch um Emissionsrechte an einer globalen Börse, ganz nach deren Manieren, Hauptsache das dahinter stehende System gerät nicht ins Wanken. Wie die wirtschaftspolitische Weltsicht mit der des Klimawandels zusammenhängt, ist ziemlich eindeutig und genau umgekehrt zu dem was du vermutest.
 

Fischer45

Active Member
Das weiß ich nicht, ich wohne und fische an der Nordsee. Und ich kann nicht sagen, das sie zu warm ist. Ich wollte im Juli darin baden, aber weiter bis zur Badehose bin ich nicht hinein gekommen, es war mir noch zu kalt!
Das haben wir vor Jahrzehnten schon wärmer gehabt.
Es kommen doch schon genug Klimaflüchtlinge aus NRW und Holland!
 

Fantastic Fishing

Well-Known Member
Na dann erklär mir mal, weshalb auf keiner Klimademonstration der jüngeren Ergeignisse die "Kapitalismus überwinden" Flagge und andere bekannte Slogans vom äußeren linken Rand gefehlt haben. Große Konzerne und der Welthandel sind durch den Klimawandel, aber vielmehr durch die radikalen Ansätze dagegen, aus dem grünen und linken Spektrum bedroht. Die ganzen Eikes, Studien im Auftrag von Ölkonzernen ect. stammen überwiegend aus der pro-globalistischen, pro-kapitalistischen und wirtschaftsliberalen Ecke. Deshalb feilschen wir auch um Emissionsrechte an einer globalen Börse, ganz nach deren Manieren, Hauptsache das dahinter stehende System gerät nicht ins Wanken. Wie die wirtschaftspolitische Weltsicht mit der des Klimawandels zusammenhängt, ist ziemlich eindeutig und genau umgekehrt zu dem was du vermutest.

Er erklärt es dir, vielleicht reicht es ja? Jute, statt Plastik! ;)
 
G

Gelöschtes Mitglied 150887

Guest
Wenn Dirk Müller das sagt, er war schließlich eine Ikone des Börsentreibens. Eben ein Wirtschaftssystem, der in den letzten Jahren immer wieder durch seine Eingaben für aufsehen sorgte.

Wer soll denn da die Kinder aufsetzen, wer zieht denn die Fäden. Oh man. Zu anspruchsvoll darf man bei der Wahl seiner Quellen nicht sein, wenn man wider anerkannten Vernunft argumentieren möchte.
 

Fruehling

Kommunikaze
Wie weit die angeblich angestrebten, weltweiten Gemeinsamkeiten reichen, wird man erleben, wenn Millionen an den Inseln des Wohlstands klopfen, weil ihre eigenen Inseln längst versunken sind.

Dirk Müller, dessen Aussagen ich seit vielen Jahren schätze, schließt hier mit einer Befürchtung, die nicht schlüssig ist: Wer hetzt die Jugendlichen eigentlich auf und vor allem, wogegen?
 
G

Gelöschtes Mitglied 150887

Guest
Echt? Dekafond hat in den zurückliegenden 5 Jahren 25% zugelegt, der Fonds vom Müller hat zumindest keinen Verlust gemacht. Das ist so ein jovialer Typ, aber in den letzten Jahren ist der ganz schön eigenwillig unterwegs.
 

Fruehling

Kommunikaze
Seine Anlagestrategien haben mich nie interessiert, mir gings um seine Aussagen zu ganz anderen Themen. Ich schick dir mal was per WhatsApp. smile01
 

Wollebre

Well-Known Member
Ist denn in Ostfriesland genug Platz für Klimaflüchtlinge en masse? Ich frage, weil die ja zweifelsfrei kommen werden, obwohl bei euch alles tacko ist.

Weil ich eben darüber gelesen habe: Wann gab es früher eigentlich Thunfische vor Norwegen bzw. in der Ostsee?
Mußt mal etwas googeln. Da gibt es ausreichend Menge Informationen!

immer hat es die gegeben. So. z.B. hat man wegen der großen Masse noch bis kurz vor dem WKII vor England sogar Wettkämpfe auf Thun veranstalten können. Auch in DK füllten hunderte Tonnen Thune die Hallen bei Fischauktionen. Hatte darüber mal viel Material gesammelt als es Thema in einen Big Game Forum war. Leider anschließend alles gelöscht. Vor gut 50/60 Jahre wars dann mit der "Herrlichkeit" vorbei. Die Schwärme eingeborchen. Gründe die allgemeine Überfischung durch die Berufsfischerei (Thun brachte im Gegensatz zu Dorsch & Co. richtig Kohle.... und mangelnder Futterfisch wie Hering, Makrele usw. die durch Überfischung auch immer weniger wurden.
Seit ein paar Jahre kommen Thune vom Mittelmeer bis nach Norwegen. Ein Gruppe zieht vom Mittelmeer durch den Ärmelkanal und eine andere über Schottland bis nach Norwegen. Zwischenzeitlich streng geschützt. Kommerzieller Fang ist verboten. Aber es gibt Markierungmaßnahmen. Big Game Angler mit nachgewieser Erfahrung und passendem Tackle und Boot konnten sich in Norge, Schweden und DK bewerben. Alles mit der Verpflichtung die Fische nur zu Taggen (markieren mit GPS Sender)) und zu releasen. Hoffentlich bleibt es dabei damit sich wieder eine große Population entwickeln kann.
In der Ostsee gibts vielleicht mal ein paar Irrläufer. Sportangler haben schon vor ca. 10 Jahre im Skagerak die kleinen Bonitos gefangen. Aber die richtig großen Brocken von mehrere hundert Kilo sind wegen des höheren Salzgehaltes und Futterangebot in der Nordsee geblieben.
 

Fruehling

Kommunikaze
War mir völlig neu, danke! thumbsup
 

Laichzeit

Well-Known Member

Er erklärt es dir, vielleicht reicht es ja? Jute, statt Plastik! ;)
Die treibende Kräfte hinter der sogenannten Weltgemeinschaft und Marginalisierung der Nationalstaaten sind "the free movement of goods, people and capital", in der Reihenfolge Geld und Ware, dann Mensch, wie jeder an der fortschreitenden Aufweichung nationaler Grenzen, Zölle, Binnenmärkte und Staatsbürgerschaften nachvollziehen kann. Mit einer humanistischen one world hat das nur sehr oberflächlich etwas zu tun, es geht in erster Linie ums freie Wirtschaften.
Der Klimawandel kommt darin in so weit zu tragen, dass er keine Bremse und kein Aufhängepunkt für ein alternatives System sein darf. Deshalb wird umgangen, geleugnet und nur zugelassen, was sich einfügen kann, wie der Handel mit CO2 Emissionsrechten nach Vorbild von Aktien an der Börse.
 

Koalabaer

Well-Known Member
G

Gelöschtes Mitglied 150887

Guest
Jörg seit 40 Jahren ist die Grundlage für die heutige Forschung bekannt.

Seit 40 Jahren ist die Anzahl derer, die sich der heute von der überragenden Mehrheit akzeptierten Sichtweise anschließt immer größer geworden und das rund um den Erdball, über alle politischen Systeme hinweg.

Natürlich sind die alle gekauft, und natürlich halten die alle dicht.

Und von wem sind die alle gekauft? Wer zieht da die Fäden? Wer soll davon profitieren, mehr als bei dem seit Jahrzehnten funktionierendem System, was uns alle so schön fett und genügsam gemacht hat?

Das Leugnen, die Quellen, die dafür heran gezogen werden, das ist eine Posse ohne Beispiel und ich hoffe, das ich noch erleben werde, wie jemand erklärt, was mit Menschen passieren musste, damit sie dermaßen auf Abwege gerieten.
 

Fruehling

Kommunikaze
Mal angenommen, es sind nur 50% gekauft, denn 100% sind es ganz sicher nicht, wieso kommen dann nahezu 100% zu vergleichbaren Ergebnissen? :whistling
 
G

Gelöschtes Mitglied 150887

Guest
Zweil Korryphäen unter sich und was ist an dem Focusartikel so anstößig?

Meine Ausführungen #535 hast du nichts hinzuzufügen?

Kirstein, ein Geograph.

Wie verzweifelt muss man sein.

Wenn du mal einen Blinddarmdurchbruch hast, würde ich einen Psychotherapeuten aufsuchen ist ja auch ein Arzt.
 

Taxidermist

Well-Known Member
https://taz.de/Klimawandel-in-Deutschland/!5610992/

Die Forstwirte stehen deutschlandweit vor großen Herausforderungen, bis auf einen kleinen rebellischen Fleck bei Fürth, der glaubhaft als Hort schierer Glückseligkeit bekannt ist.
Na ja, nun hat man nach fast 200 Jahren Misswirtschaft im Forst, durch Fichten-Monokulturen endlich einen Sündenbock, nämlich das Klima, gefunden!
Wie praktisch!

Jürgen
 
Status
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