Köder auf Tiefe bringen

Oanga

New Member
Hallo zusammen.
Ich wolllte mal fragen wie ihr eure köder so auf tiefe bringt.
Bis jetzt fische ich immer so.
23er oder 30er castaic dann 15m Schlagschnur und ASO Sideplaner in den verschiedenen grössen.(Fange gut damit)
Funktioniert es wenn ich gleich nach dem Vorfach ein Schleppblei einhänge und dan nach z.b. 8m den Planer?
Mfg und Petri Heil
Stefan
 
AW: Köder auf Tiefe bringen

Sideplanner sind eigenlich fürs Oberflächenfischen gedacht. Wenn du mit deiner Konstruktion schon auf Tiefe kommst gibte keinen Grud zum Ändern.
 

Taxidermist

Well-Known Member
AW: Köder auf Tiefe bringen

Sideplanner sind eigenlich fürs Oberflächenfischen gedacht.
Da muss ich leider widersprechen, denn Sideplaner haben nur die Aufgabe den Köder seitlich weg vom Boot zu führen, dessen Lauftiefe ist aber von anderen Faktoren bestimmt!
Die auf dem gleichen Anströmprinzip basierenden Dipsydiver können als Tauchhilfe vor das Vorfach gesetzt werden.
Diese funktionieren allerdings nicht bei starkem Druck erzeugenden Ködern, wie Wobbler mit großer Tauchschaufel.
Aber bei geschleppten Perlmuttblinkern und Spangen, sowie normalen Blinkern.
Gummishads dürften aber auch gehen, da sie nicht den mit einem tieftauchendem Wobbler vergleichbaren Druck erzeugen.

https://www.youtube.com/watch?v=3dKNrug97kY

Nur als Beispiel!

https://www.schleppfischer.de/Dipsy...en-Dipsy-Diver-Walker-Big-Jon-Mini-Diver-Disc

Jürgen
 
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grubenreiner

Naturköderfreak
AW: Köder auf Tiefe bringen

Sideplanner und Schleppblei funktioniert als Kombination einwandfrei, habe ich auch jahrelang so gemacht (jetzt sind aufgrund einiger Idioten Sideplaner bei uns verboten)
Ich habe dabei die WIKAM Schleppbleie genutzt, so in etwa 5m vorm Köder kam das Schleppblei, der Planer bei 35m.

Das einzige was dadurch immer schlechter wird ist die Erkennung der Köderaktion. Nimmt ein Planer schon viel Aktion aus der Rutenspitze, sieht man mit Schleppblei und Planer gar nichts mehr an der Rute vom Köderspiel.
ich hab damit bevorzugt Uferkanten abgefischt, die Ufernahe Rute nur mit Planer und dem Köder auf der mitte der Uferschräge, der außen laufende Köder dann mit Schleppblei an der unteren Kante.
 

jkc

...und Jessy; nun in "NL" :-(
Moin, warum sollte man die Schnurlänge verkürzen? Er will doch durch das Blei weiter runter als normal, da wäre es doch unsinnig die Schnurlänge kürzer zu wählen, da der Köder doch dadurch flacher läuft....

Grüße JK
 

Hamby

New Member
@JK

sicherlich hängt das mit der Schleppgeschwindigkeit, Größe des Köders und Gewicht des Blei´s zusammen.
Ich nutze oft ein Blei mit 50-100 gr. am Sideplaner. Da würde der Köder beim Rudern ja in ca. 30 mtr. Tiefe laufen.

Ich benutze oft sinkende Wobbler. Das Blei 3 Meter vor dem Köder Den Planer ca. 5 mtr. vor dem Blei.
Bei langsamen rudern und kurzen Stopps befindet sicher der Wobbler in ca. 3-4 mtr. Tiefe und sinkt bis max. 8 Meter ab.

Gruss

Ady
 

jkc

...und Jessy; nun in "NL" :-(
Moin, mir wäre immer lieber das Blei so leicht wie möglich zu wählen, um so ungestört wie möglich Drillen zu können, mit zu kurzer Schnur verschenkt man meiner Meinung nach Lauftiefe. Deinen sinkenden Wobbler könntest Du an längerer Schnur vermutlich komplett ohne Blei tiefer als 4m Fischen. Ich habe als Faustregel im Kopf 25g bringen etwa einen Meter mehr Lauftiefe (bei anständigen Hechtködern)... um auf 30m Tiefe zu schleppen musst Du mit 100g schon ordentlich Langsam fahren, das geht dann wohl eher in Richtung vertikalangeln.

Grüße JK
 
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