Lasst die großen Fische schwimmen

Rheinspezie

Fischender Gentleman
Moin,

es geht um Kompromisse - Nichts weiter.

Prof. Arlinghaus ist selbst begeisteter Großkarpfenangler.

In einem Beitrag auf DVD gab er sogar indirekt zu, dass Karpfenbesatz schädigend auf Gewässer wirken kann.

Um die Kurve zu bekommen (selbst Trophäenangler) relativierte er und gab sinngemäß an, dass die Dosis beim Besatz das Gift mache.

Also Karpfenbesatz an das Gewässer angepasst ( um SCHÄDEN kleinzuhalten ).

Die Dosis legt dann aber im Allgemeinen die Mitgliederversammlung oder ein ungeschulter Gewässerwart fest.

Findet den Fehler.



Faule Kompromisse findet man auch in der HH Fenstervorgabe.

Einerseits ist der Devisenfluss zu sichern , es kommen durch den Zanderhype Geld und Steuern ins Land.

Andererseits ist der Zanderbestand eingebrochen und das kontinuierlich seit Jahren.

Anstelle nun den Angeldruck massiv zu senken ( noch strengere Entnahmeregeln bspw. ) , versucht man nun
die Fensterlösung.

Politik.
Um den Zanderbestand schnellstmöglich aufzuhegen wäre ein bspw. Fangstop effektiver , als die handverlesenen Fische über 70cm
zu schonen.

Nicht durchsetzbar- hier gibt man diplomatischen Ansätzen Vorrang und Nichts weiter.

Aber ich hoffe, der Zandersegen kommt bald zurück , wünsche es HH.

R.S.
 

BERND2000

Well-Known Member
In stillem Gedenken
Moin,

es geht um Kompromisse - Nichts weiter.

Prof. Arlinghaus ist selbst begeisteter Großkarpfenangler.

In einem Beitrag auf DVD gab er sogar indirekt zu, dass Karpfenbesatz schädigend auf Gewässer wirken kann.

Um die Kurve zu bekommen (selbst Trophäenangler) relativierte er und gab sinngemäß an, dass die Dosis beim Besatz das Gift mache.

Also Karpfenbesatz an das Gewässer angepasst ( um SCHÄDEN kleinzuhalten ).

Die Dosis legt dann aber im Allgemeinen die Mitgliederversammlung oder ein ungeschulter Gewässerwart fest.

Findet den Fehler.



Faule Kompromisse findet man auch in der HH Fenstervorgabe.

Einerseits ist der Devisenfluss zu sichern , es kommen durch den Zanderhype Geld und Steuern ins Land.

Andererseits ist der Zanderbestand eingebrochen und das kontinuierlich seit Jahren.

Anstelle nun den Angeldruck massiv zu senken ( noch strengere Entnahmeregeln bspw. ) , versucht man nun
die Fensterlösung.

Politik.
Um den Zanderbestand schnellstmöglich aufzuhegen wäre ein bspw. Fangstop effektiver , als die handverlesenen Fische über 70cm
zu schonen.

Nicht durchsetzbar- hier gibt man diplomatischen Ansätzen Vorrang und Nichts weiter.

Aber ich hoffe, der Zandersegen kommt bald zurück , wünsche es HH.

R.S.
Finde den Fehler?
Ok....die Gegner des Angelns und die Fürsprecher des Ausgrenzens der Menschen aus der Natur bieten da eine ganz einfache Antwort, die Dier, Mir und Millionen gar nicht gefallen wird.

Und was den Zander betrifft, ist sein natürliches Vorkommen in der Elbe ähnlich unklar wie des Karpfens..
Auch wenn es keiner hören will, der beliebte Zander ist in weiten Teilen Europas noch deutlich "Neuer" als Karpfen und Wels.
Eigentlich sollte ein Rheinspezie Ihn für so heimisch halten wie die Wollhandkrabbe, den Kamber oder den Signalkrebs....nur ist er viel zu beliebt als das man da Fremdart sagt so etwas nennt man dann Ansiedlung im Wissen Ihn nie wieder los zu werden, selbst wenn man wollte.
Der Karpfen ist da harmloser, wenn er sich nicht vermehrt, wird er ja auch nie heimisch und man braucht auch den Trick "Ansiedlung" nicht verwenden.

R.A hat mit Karpfenangeln begonnen und Beruflich eine Richtung Eingeschlagen wo es um eine Betrachtung geht wo es darum geht, Soziale, Wirtschaftliche und Biologische Dinge zusammen zu bringen und zu optimieren......man könnte es mit der Erforschung den Freizeit-Wert zu verbessern umschreiben.
Da wurde halt weniger im Sinne von Naturschutz oder maximaler Nutzung durch Einzelne gedacht.

Solche Betrachtungen wie das größere Fische auch wertvoller für den Bestand sind, kommt eher aus der Biologie oder Fischereiforschung und dem Naturschutz, das hat Er nur eingepflegt in seine Betrachtung.
Wie seltsam das er so schnell zum Prof. hochgelobt wurde, wo Er doch sofort so viele Gegner, bei den einfachen Anglern hatte, ist es zu komplex oder zu Neu?
Könnte es sein das besonnders Fachkräfte das gut fanden und es auch einen Allgemeinen Bedarf gibt, die Dinge moderner und komplexer zu betrachten?

Alternativ, gibt es ja auch noch die einfache Antwort der Gegner des Angelns.
 
Zuletzt bearbeitet:

thanatos

Well-Known Member
Ich habe ja noch die Zeit erlebt als Besatz absolut egal war Fische denen das Gewässer gepasst hat die waren eben da.
Ja Karpfenteiche gab es auch aber es wurden sehr wenige in die Seen eingebracht .Was da war hat den Fischer ernährt und für uns Angler hat es auch gereicht .
Dann kamen die Genossenschaften und es ging nur noch um Gewinnoptimierung ,erst mit Aalen und schon sind einige Fische
verschwunden ,später kamen dann die Karpfen und Silberkarpfen die Veränderung hat in beiden Fällen wenig gestört
da die verdrängten Fische eh nicht so interessant für die " Verwerter " waren .
So nun bitte nicht angegriffen fühlen sondern mal nachdenken ( m.E. ein " Fehlverhalten das Asche auf mein Haupt ich selbst
auch gemacht habe ) !!!!!!!!!!!!!!!!
Es betrifft ganz speziell die Karpfenangler ,einst haben wir mit Kartoffeln geangelt und angefüttert - da wo der Karpfen
sein Futter ausbuddelt und da haben wir auch gut gefangen .
Als nun die Angelei mit Boilies losging haben wir da angefüttert wo der Karpfen sonst nicht auf futtersuche geht
auf den festen Sandgründen in Sorge sonst könnte ja alles im Schlamm versinken -ein Fehler in den letzten Jahren
angle ich wieder dort wo wir früher geangelt haben und der Erfolg gibt mir recht - brauche ich auf kiesigen Untergrund
drei Tage bis sich der Erfolg einstellt klappt es oft schon auf schlammigem am selben Tag und die Karpfen plündern
nicht das Gelege der Zander .
Es liegt eben in der Natur des Menschen die Welt nach seinen Wünsche hinzu biegen statt sie so zu nehmen
wie sie ist .
 

Deep Down

Well-Known Member
Die Forschung von Arlinghaus ist nicht für Angler gedacht, sondern ist ein Bewirtschaftungskonzept und zwar im Hinblick auf Sinn und Zweck von Besatzmassnahmen und Schaffung und Erhaltung sich selbsterhaltender Bestände. Und das muss man weiter denken, als die Freude über C&R und Erhaltung eines Großfischlaichbestandes.
Das beinhaltet nämlich auf der anderen Seite auch richtig unangenehme Wahrheiten und Folgen für Angler.
Um das Ziel zu erreichen, dürfte nämlich das Karpfenverklappen und der Refozirkus im Bereich der Angelei ganz schnell ein Ende finden.
Zu dem müsste die Überfischung (auch durch Angler) verhindert werden, was aufgrund der Erhaltung des begrenzten Gutes Fisch zu erheblichen Zugangsbeschränkungen und einer gewissen Exklusivität des Angelns führen könnte. Das könnte sogar die derzeitige Vereinsstruktur -> wenige Gewässer vs viele Mitgleider <- in frage stellen.
Ein Küchenfenster ist da ein Ansatz, der aber auch schon zu einer Einschränkung führt und die Entnahmemöglichkeit und -menge über ein Entnahmemaß und eine begrenzte Stückzahl für den Einzelnen reduziert. Das wird ganz kritisch, wenn man Angeln nur zur Verwertung rechtfertigt und der vorhandene Bestand keine weitere Entnahme rechtfertigt. Da kann also ganz schnell für den Rest des Jahres Schluß mit Weiterangeln sein. Reales (!) Beispiel einer solchen Lösung: Küchenfenster zwischen 60-80cm und Entnahme nur 1 Hecht pro Jahr/Angler!
Interesant übrigens dazu, dass im ersten Jahr nach Einführung im Küchenfenster gefangen wurde und im zweiten Jahr keiner mehr. Bedeutet das bereits eine Überfischung?

Die Forschung von Arlinghaus ist daher für Angler unter den derzeitigen rechtlichen Vorgaben durchaus unbequem.
 
Zuletzt bearbeitet:

Lajos1

Well-Known Member
Hallo Deep Down,

teilweise kannst Du schon recht haben. Mit dem Zugangsbeschränkungen; ich weiss ja nicht, wie das in anderen Bundesländern geregelt ist, aber bei uns (Bayern) ist die Anzahl der Lizenzen von staatlicher Seite her gedeckelt und diese müssen von der Unteren Fischereibehörde genehmigt werden. Da kann ein Verein, oder auch sonst wer, nicht einfach Karten ausgeben, wie er lustig ist. Zum Hecht-Beispiel, ich kann in den von mir befischten Gewässern keinen Rückgang der Hechtpopulation gegenüber von früher (bis 1960 zurück) feststellen. Deshalb bin ich auch gegen ein Küchenfenster, da es mir nicht nötig erscheint den Hecht einen besonderen Schutz zukommen zu lassen, noch dazu würde ich ein Hechtlein zwischen 60 und 70 cm sowieso nur im Falle schwererer Verletzung entnehmen.

Petri Heil

Lajos
 

fishhawk

Well-Known Member
Hallo

zum Hecht-Beispiel, ich kann in den von mir befischten Gewässern keinen Rückgang der Hechtpopulation gegenüber von früher (bis 1960 zurück) feststellen. Deshalb bin ich auch gegen ein Küchenfenster, da es mir nicht nötig erscheint den Hecht einen besonderen Schutz zukommen zu lassen, noch dazu würde ich ein Hechtlein zwischen 60 und 70 cm sowieso nur im Falle schwererer Verletzung entnehmen.
Petri Heil
Lajos
Hat schon jemand ein Fenster für deine Gewässer gefordert?

Für die Bestimmung der Population fehlen mir für das Gewässer in dem ich noch ab und zu auf Hecht fische die Daten. Allerdings kann ich die Fangstatistiken einsehen.

Die sagen aus, dass sich die Fänge dort in den letzten Jahren verschlechtert haben und nun bei etwa 50% im Vergleich zur letzten Dekade eingependelt haben. Die Anzahl der Gewässerbesuche hat im gleichen Zeitraum zugenommen und schwankt zwischen 110% - 120%.

Woran das nun liegt dürfte schwierig zu bestimmen sein, aber wenn da versuchsweise mal ein Entnahmefenster getestet würde, hätte ich keine Einwände.

Für die Küche wäre mir ein
Hechtlein zwischen 60 und 70 cm
sowieso lieber, als eine "Big Mama".

Da kann also ganz schnell für den Rest des Jahres Schluß mit Weiterangeln sein. Küchenfenster zwischen 60-80cm und Entnahme nur 1 Hecht pro Jahr/Angler!
Da wäre aber ohne Küchenfenster noch schneller Schluss mit Hechtangeln, denn dann müsste man ja bei jedem maßigen Hecht Schluss machen.

Die Forschung von Arlinghaus ist daher für Angler unter den derzeitigen rechtlichen Vorgaben durchaus unbequem.
Da stehen auch Sachen drin, die nicht jedem gefallen werden.

Ist in Übersee nicht anders. Ich glaube in Alberta haben sie mal ein Küchenfenster auf Walleye wieder abgeschafft, weil zu viele Angler dann trotzdem bei großer Tiefe oder warmen Wasser gefischt haben und die Mortalität zu hoch war. macht ja nur Sinn, wenn die Fische auch anschließend wieder laichen.

Gab in Übersee m.W. übrigens auch schon Küchenfenster, wo man nur die Mittelklasse geschont hat, da durften dann zu kleine und zu große Fische entnommen werden. Scheint sich aber weniger bewährt zu haben.

In den angelsächsichen Ländern werden auch Küchenfenster und Fanglimits kombiniert. Also für verschiedene Größenklassen unterschiedliche Entnahmezahlen.

Dort ist die Forschung zum Gewässermanagement und zur Freizeitfischerei m.E. sowieso deutlich weiter und fortschrittlicher als in D.
 

Lajos1

Well-Known Member
Hallo

Hat schon jemand ein Fenster für deine Gewässer gefordert?

Für die Bestimmung der Population fehlen mir für das Gewässer in dem ich noch ab und zu auf Hecht fische die Daten. Allerdings kann ich die Fangstatistiken einsehen.

Die sagen aus, dass sich die Fänge dort in den letzten Jahren verschlechtert haben und nun bei etwa 50% im Vergleich zur letzten Dekade eingependelt haben. Die Anzahl der Gewässerbesuche hat im gleichen Zeitraum zugenommen und schwankt zwischen 110% - 120%.

Woran das nun liegt dürfte schwierig zu bestimmen sein, aber wenn da versuchsweise mal ein Entnahmefenster getestet würde, hätte ich keine Einwände.

Für die Küche wäre mir ein sowieso lieber, als eine "Big Mama".

Hallo,

nein, es hat noch keiner für die von mir befischten Gewässer ein Fenster gefordert. Ich bin ja auch nur darauf eingegangen, weil weiter vorn mal erwähnt wurde, dass das Entnahmefenster erstmal speziell für Hechte ausgedacht wurde.
Meine Fänge (Hechte) sind von etwa 1970 bis so 2010 in etwa gleich geblieben. Bei so etwa 15 Hechttagen im Jahr (ich bin nur nebenbei Hechtangler) fing ich so um die 10 Hechte (über 60cm, kleinere wurden und werden nicht gezählt). Dann, nach seinem Studium, mauserte sich mein Sohn zum ausgesprochenen Hechtspezialisten und ich partizipierte von seinem Könnnen, Geschick, Glück und Tipps und ich komme jetzt bei rund 20 Hechttagen auf so 20-25 Hechte. Ich konnte also meine Hechterfolge mit 25 % mehr an Tagen auf über 100 % mehr an Fischen steigern. Wenn ich allerdings sehe, was bei meinem Sohn möglich ist, wohlgemerkt nur in unseren Vereins- und Verbandsgewässern - ich hätte früher nie geglaubt, wie gut unsere Hechtbestände sind.
Für die Küche sind mir die so um 80 cm (75-85) am liebsten. Andere Größen entnehme ich nur in Ausnahmefällen.

Petri Heil

Lajos
 

fishhawk

Well-Known Member
Hallo,

ich hätte früher nie geglaubt, wie gut unsere Hechtbestände sind.
Na dann ist ja bei euch alles prima.

Meine persönlichen Hechterfolge lasse ich mal außen vor, denn die waren nie repräsentativ.

Wenn in dem Gewässer aber trotz Zunahme der Besuche nur noch die Hälfte an Hecht gefangen wird, könnte das natürlich auch dran liegen, dass sich die Angler immer depperter anstellen.

Könnte aber auch sein, dass sich die Vereinsstruktur etwas verändert hat. Früher gab es ein Auswahlverfahren, da brauchte man Bürgen und musste zum Bewerbungsgespräch, mittlerweile wird jeder genommen, der Beitrag zahlt. Ich habe den Eindruck, dass da jetzt schon mehr Entnahme- und Wirtschaftlichkeitsmaximierer dabei sind. Vor dem stetigen Rückgang der Hechtfänge gab es auch erst mal einen neuen Höchststand in der Fangstatistik. Von diesem Wert aus wäre der Rückgang sogar 60%. Mehr Angel- und Entnahmedruck könnte also durchaus ne Ursache sein.

Aber wie gesagt alles Spekulation. Und ein Entnahmefenster kann ich mir bei der aktuellen Vereinsführung eh nicht vorstellen.

Zum Glück ist mein Interesse am Hechtangeln schon seit Jahren deutlich abgekühlt.

Grundsätzlich würde ich mir aber schon wünschen, dass moderne Bewirtschaftungs- und Managementverfahren nach angelsächsischem Vorbild auch in Bayern möglich werden.
 

Lajos1

Well-Known Member
Wenn in dem Gewässer aber trotz Zunahme der Besuche nur noch die Hälfte an Hecht gefangen wird, könnte das natürlich auch dran liegen, dass sich die Angler immer depperter anstellen.

Hallo,

viele Hechtspezialisten gibt es in der Tat nicht. Bin ja weit davon entfernt einer zu sein. Ich würde mal sagen, von 100 Anglern ist einer ein "Hechtprofi". Früher dachte ich auch, da genügt es ja, wenn man exzellent werfen kann, das ist aber allenfalls nur die halbe Miete. Tageszeit in Verbindung mit Jahreszeit sind da schon entscheidendere Faktoren und diese könne wiederum je nach Gewässer unterschiedlich sein. Dann die Ködergröße, die Köderart die Höhe, in welcher der Köder geführt wird, ist alles mitentscheidend und natürlich der richtige "Riecher", welcher einem sagt, wo die Chancen gut sind. Wetter sowieso und noch manches mehr und dann noch das Quentchen Glück nicht zu vergessen. Und das dauert, bis man darin wirklich gut ist. Obwohl ich ein alter Fischer bin höre ich beim Hechtfischen seit einigen Jahren auf die Tipps meines Sohnes und seitdem hat sich mein Fangergebnis, wie schon erwähnt, deutlich verbessert. Was der so fängt schreibe ich lieber nicht, nur soviel, ein Meter - Hecht haut den nicht vom Hocker.

Petri Heil

Lajos
 

Hecht100+

Well-Known Member
Es könnte aber auch sein, das viele Angler lieber die Forellen aus dem See angeln wollen als Hechte.
 

fishhawk

Well-Known Member
Hallo,

Es könnte aber auch sein, das viele Angler lieber die Forellen aus dem See angeln wollen als Hechte.
Ist ein Fluss, Forellen gibt es da keine. Werden auch keine besetzt.

Kann man sicher nicht ausschließen, dass die Angler sich jetzt dümmer anstellen als noch vor 10 jahren, ist aber eben nur eine mögliche Ursache.
Der Angeldruck ist definitiv gestiegen, ob die Hechtpopulation dadurch gesunken ist, kann man natürlich ohne wissenschaftliche Methoden nicht beurteilen. Jedenfalls stehen nur noch halb so viel Hechte in den Listen wie vor 10 Jahren, und nur 40% im Vergleich zum Höchststand.

Ob da ein Entnahmefenster was verbessern würde kann man eh nicht sagen, ohne es probiert zu haben. Ein Allheilmittel für alle Gewässer ist das sicher nicht, aber ne Möglichkeit schon.

nur soviel, ein Meter - Hecht haut den nicht vom Hocker.
Mich auch nicht und ich bin kein Hecht-Spezialist.

Allerdings hatte ich in den 2,5 h, die ich letztes Jahr auf Hecht gefischt habe, keinen. Geben tuts die dort aber sicherlich noch.

Hängt aber auch immer von den lokalen Gegebenheiten ab. In einem Gewässer wo die Viecher nicht in dieser Größe rumschwimmen, würde sie wohl auch ein Uli Beyer nicht fangen. Da könnte aber ein Entnahmefenster helfen, dass vielleicht doch mal einer so groß wird.
Wobei das ja nicht das eigentlich Ziel dieser Maßnahme wäre.
 

Lajos1

Well-Known Member
Hallo,

Kann man sicher nicht ausschließen, dass die Angler sich jetzt dümmer anstellen als noch vor 10 jahren, ist aber eben nur eine mögliche Ursache.
Der Angeldruck ist definitiv gestiegen, ob die Hechtpopulation dadurch gesunken ist, kann man natürlich ohne wissenschaftliche Methoden nicht beurteilen. Jedenfalls stehen nur noch halb so viel Hechte in den Listen wie vor 10 Jahren, und nur 40% im Vergleich zum Höchststand.

Hallo,

ich weiss nicht wann Dein "Höchststand" war, aber hast Du C&R mit auf der Rechnung? Vor 30 Jahren wurde noch so gut wie jeder maßige Hecht auch entnommen. Dürfte mittlerweile ganz anders aussehen. ;)

Petri Heil

Lajos
 

fishhawk

Well-Known Member
Hallo,

ich weiss nicht wann Dein "Höchststand" war, aber hast Du C&R mit auf der Rechnung? Vor 30 Jahren wurde noch so gut wie jeder maßige Hecht auch entnommen. Dürfte mittlerweile ganz anders aussehen
Das war zu Beginn des Jahrzehnts, seitdem stetig abgenommen, die letzten beiden Jahre hat es sich eingependelt.
Vor dreißig Jahren war es nur ca. 1/3 höher, aber da gab es noch keine Besucherstatistik. Ich vermute allerdings damals weniger Besuche, da viele Angler damals noch nicht so gut motorisiert waren.

Wurde aber ne ganze Reihe neuer Mitglieder aufgenommen, an deren Einstellung zur Entnahme höchstens Drosse seine Freude hätte.

Ist aber wie gesagt müßig zu spekulieren, ohne handfeste Daten bleibt alles nur Vermutung.

Ich bin jedenfalls überzeugt, dass uns so mancher Angler in Deutschland um die Möglichkeiten beneiden würde, auch wenn die Fänge schonmal besser waren.
 
Zuletzt bearbeitet:
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