Live vom Wasser - Statusmeldungen

jkc

Well-Known Member
Das macht das Angeln so viel leichter.
Moin, für mich darf angeln schwer sein, Bzw. es gibt es für mich auf lange Sicht nix lagweiligeres als einfaches Angeln mit hoher Erfolgsrate. Würdest Du mir garantieren, dass ich ab jetzt zu 90% oder so erfolgreich bin, würde ich die Angelei vermutlich in nichtmal 2 Wochen dran geben. In dem Sinne habe ich gerade schön souverän weggeschneidert, wie so oft in den letzten Wochen. Immerhin habe ich nen trotz Hochwasser befischbaren Abschnitt gefunden, ist ja auch schon was.:laugh2

Grüße JK
 

Mefourlauber

hat zu selten urlaub
Ein wahres Wort. Früher war ich immer auf Masse ausgerichtet. Das wie und wo und womit zählte nicht. Heute kann ich ganz geduldig mit 30 Schneiderstunden auf den „ einen“ Biss hin fischen. Manche kommen früher drauf, andere später, andere gar nicht. Das soll nicht wertend sein, jeder muss für sich selbst beim Thema Angeln glücklich werden.
Allerdings fische ich schon seit 1978 ( wie sich das liest - letztes Jahrtausend;)) , würde ich heute anfangen wüsste ich nicht an wen oder was ich mich orientieren sollte. Das Internet kann auch verderben; 3 Dutzend gestippte Rotaugen, der erste Karpfen auf selbstgedrehte (Anis)boilies oder der erste, langersehnte Hecht kamen ohne Internet daher.
 

Trollwut

Angeln-mit-Stil
Grundsätzlich gebe ich euch da auch Recht. An dem Gewässer bzw. den dort wohnenden Hechten beiße ich mir seit Jahren die Zähne aus. Das Ding ist nur rund 8ha groß, und damit extrem übersichtlich. Die Karpfen tragen nicht nur Namen, sondern werden quasi im Wochentakt gefangen Die letzten Jahre mit Sicherheit über 30 Winteransitze mit Köfi brachten mir genau einen Hecht - und der war untermaßig. Dieses Jahr hab ich neben fast jeden Tag im Weihnachtsurlaub und etlichen Tagen drum rum dort stundenlang gespinnfischt. Auch da waren die Fänge mehr als überschaubar, von der Größe ganz zu schweigen. Gute Fische gibts dort. Ich stolper hin und wieder über einen drüber bzw. während der Laichzeit kann man durchaus einige dicke Muttis am Ufer beobachten. Ich beangel das Gewässer seit mittlerweile fast 20 Jahren und kenne jede Macke an jedem Stein. Und trotzdem überrascht mich der Tümpel trotzdem immer wieder.

Als Beispiel: Ich bin der einzige, der in diesem komplett abgeschlossenen See Rapfen gefangen hat. Zwei Stück beim Walleransitz mit der U-Pose. Nachts.
Trotz des brutalen Karpfenangeldrucks bleiben Fische verschwunden. Diesen Herbst konnte ich beim Wallermontage-Setzen einen Koi im Seerosenfeld beobachten. Die Nachforschungen bei Vereinsmitgliedern ergab, dass der Fisch das letzte Mal vor knapp 15 Jahren gefangen wurde.
Ich kann im Mai nach der Schonzeit im Morgengrauen gegen 04.30 Uhr ziemlich schnell um die 30 Bisse auf Köfi produzieren. Kurz danach ist das Wasser, ähnlich wie jetzt, komplett tot. Da wirft man stundenlang für keinen Biss. Eigentlich meint man ja, dass sich Hechte zum Aggressionsbiss reizen lassen. aber das scheint wirklich nicht der Fall zu sein.

Würde ich da irgendwie Fortschritte machen, wär das Schneidern ja okay. Aber ich trete da wirklich seit Jahren auf der Stelle, was Hechte angeht.
 

Trollwut

Angeln-mit-Stil
Kein Anlass sich für irgendwas zu rechtfertigen, jeder wie er magthumbsup
Soll auch keine rechtfertigung sein. Wollte damit eher sagen, dass ich es intensivst versuche. Im Netz sehen Fänge immer super aus. Aber wie es dann dazu kam bleibt oft auf der Strecke. ;)
 

jkc

Well-Known Member
Niiiiceeee, ich wollte gerade schon schreiben, "ich fahre mir mal den nächsten Schneider abholen"; Gut, dass ich es nicht gemacht habe.
Erster Wurf, erster Fisch'22, knappe aber klopsige 97:laugh2
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Grüße JK
 

Rheinangler

Well-Known Member
Ein wahres Wort. Früher war ich immer auf Masse ausgerichtet. Das wie und wo und womit zählte nicht. Heute kann ich ganz geduldig mit 30 Schneiderstunden auf den „ einen“ Biss hin fischen. Manche kommen früher drauf, andere später, andere gar nicht. Das soll nicht wertend sein, jeder muss für sich selbst beim Thema Angeln glücklich werden.
Allerdings fische ich schon seit 1978 ( wie sich das liest - letztes Jahrtausend;)) , würde ich heute anfangen wüsste ich nicht an wen oder was ich mich orientieren sollte. Das Internet kann auch verderben; 3 Dutzend gestippte Rotaugen, der erste Karpfen auf selbstgedrehte (Anis)boilies oder der erste, langersehnte Hecht kamen ohne Internet daher.
Liest sich wie mein Werdegang. Der erste 40er Hecht auf selbstgebauten Holzwobbler - man war ich stolz. Die teuren Rapala´s beim Händler konnte ich mir nicht leisten. In den 80er Nachts unterm (zu) kleinen Schirm auf dem Boden im Schlafsack gepennt und dann durch selbstgebaute elektrische Bissanzeiger aus dem Schlaf geweckt worden - oder auch nicht:XD:whistling Mittlerweile verbringt man weniger Zeit am Wasser und fängt folglich auch nicht mehr so selbstverständlich wie früher. Ich kann damit aber überraschend gut leben und genieße den Moment am Wasser noch viel mehr. Auch und gerade beim Meerforellenangeln an der Ostsee. Selbst ne kleine Trutte aus dem großen Meer löst große Gefühle aus.
 

daci7

Grobrhetoriker
Die hats wohl hinter sich :laugh2
Ich werd morgen wieder angreifen! Wasser fällt grade rapide - mal gucken, was die Räuber dazu sagen.
 
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