Mecklenburg-Vorpommern finanziert Bergung von Geisternetzen aus Fischereiabgabe

Newsmeldung

Die Umweltschutzorganisation WWF erhält vom Land Mecklenburg-Vorpommern Unterstützung beim Aufspüren und Bergen von Geisternetze in der Ostsee.

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Mecklenburg Vorpommern unterstützt die Bergung von Geisternetzen (Beispielbild)

Mecklenburgs Umweltminister Till Backhaus (SPD) teilte am Dienstag mit, dass sein Ressort 200.000 Euro aus Mitteln der Fischereiabgabe für die Bergung von Netzen gewährt. Es ist das erste Mal. dass ein Bundesland solche Gelder für die Beseitigung der im Meer treibenden Netze einsetzt.
Der WWF wird in den kommenden zwei Jahren die Suche, Bergung und Entsorgung von Geisternetzen durchführen und mit Fischern und Behörden zusammenarbeiten. Das Pilotprojekt wird von der Fischereiaufsicht des Landes begleitet und unterstützt.


Quelle: https://www.rtl.de/cms/land-unterstuetzt-bergung-von-geisternetzen-aus-der-ostsee-4705699.html
 
Bezahlen (Ostsee-)Berufsfischer eigentlich auch irgend eine Fischereiabgabe?
Dann könnte ich das schon verstehen.
Laut zumindest in HH und B. Habe die anderen Antworten jetzt nicht gecheckt.
Der Artikel ist zwar von 2019 aber z.B. in SH wird dieses Jahr erst verhandelt.

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Unerwünschter link zu kommerzieller Plattform.
 
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Selbst wenn der einzelne Fischer auch Fischereiabgabe zahlen würde, steht der Kostenberg, den der einzelne Fischer durchschnittlich damit verursacht, nicht ansatzweise in Relation zur gezahlten Abgabe. Wenn die Abgabe im Verhältnis zu den entnehmbaren Fangquoten stünde, würde es etwas besser passen.

Fakt ist....
Es ist gut und unbedingt notwendig, dass der Dreck rauskommt.
Es wäre besser, wenn dafür nicht auf Gelder zurückgegriffen wird, die eigentlich einen anderen Zweck haben. Man nimmt ja auch nicht die Rentenkasse dafür in Zahlzwang.
Noch besser wäre es, wenn ein System der Transparenz geschaffen würde, bei dem abgerissene Netze kartiert werden (müssen) und sehr zeitnah wieder geborgen werden (müssen). Dann noch das Verursacherprinzip anwenden und es wäre perfekt. Die höheren Kosten müssten die Fischereiunternehmen auf Ihre Ware umlegen. Fisch würde angemessen teurer werden und der Natur wäre geholfen.
 
Selbst wenn der einzelne Fischer auch Fischereiabgabe zahlen würde, steht der Kostenberg, den der einzelne Fischer durchschnittlich damit verursacht, nicht ansatzweise in Relation zur gezahlten Abgabe. Wenn die Abgabe im Verhältnis zu den entnehmbaren Fangquoten stünde, würde es etwas besser passen.

Fakt ist....
Es ist gut und unbedingt notwendig, dass der Dreck rauskommt.
Es wäre besser, wenn dafür nicht auf Gelder zurückgegriffen wird, die eigentlich einen anderen Zweck haben. Man nimmt ja auch nicht die Rentenkasse dafür in Zahlzwang.
Noch besser wäre es, wenn ein System der Transparenz geschaffen würde, bei dem abgerissene Netze kartiert werden (müssen) und sehr zeitnah wieder geborgen werden (müssen). Dann noch das Verursacherprinzip anwenden und es wäre perfekt. Die höheren Kosten müssten die Fischereiunternehmen auf Ihre Ware umlegen. Fisch würde angemessen teurer werden und der Natur wäre geholfen.
Wäre auch recht leicht zu realisieren. Die Netze werden signiert und sind nachweispflichtig. Gehen sie verlustig, muss der Fischer den Nachweis führen und die eventuellen Kosten tragen. Wie er das stemmt, ist seine Sache. Aber es gibt ja Gesellschaften, die alles versichern. Verursacherprinzip.

Wenn DU deinen Karren in den Graben fährst, haben sie ja auch dich am Sackerl!
 
@Andal
Wenn DU deinen Karren in den Graben fährst, haben sie ja auch dich am Sackerl!

Wenns es das ganze Auto ist gebe ich dir Recht. Wenn es nur eine Stoßstange ist welche die Umwelt verschandelt, wird man den Besitzer nicht ausfindig machen können. Oder soll an jedem Teil deines Autos eine Eigentümer Kennung angebracht werden?

Genauso ist es mit Netzen. In den wenigsten Fällen ist das komplette Netz verlustig. An wie viele Stellen am Netz soll denn eine Kennung angebracht werden???
Oder darf ein Fischer nur ein neues Netz kaufen wenn er einen Entsorgungsnachweis des alten kompletten Netzes beibringen kann???

Dann kannst im Umkehrschluss auch alle zwei Meter eine Kennung an deiner Angelschnur anbringen, oder an jedes Wurfgewicht oder Pilker.... Da dürften über die Jahrzehnte auch einige Tonnen auf dem Meeresgrund liegen.....

Halte es daher für sinnvoll Teile der Fischereiabgabe dafür zu verwenden. Welche detaillierten Informationen werden veröffentlicht wie die komplette Fischereiabgabe verwendet wird? Bin sicher wenn man das wüßte, könnte man sich bestimmt aufregen.......
 
@Andal
Wenn DU deinen Karren in den Graben fährst, haben sie ja auch dich am Sackerl!

Wenns es das ganze Auto ist gebe ich dir Recht. Wenn es nur eine Stoßstange ist welche die Umwelt verschandelt, wird man den Besitzer nicht ausfindig machen können. Oder soll an jedem Teil deines Autos eine Eigentümer Kennung angebracht werden?

Genauso ist es mit Netzen. In den wenigsten Fällen ist das komplette Netz verlustig. An wie viele Stellen am Netz soll denn eine Kennung angebracht werden???
Oder darf ein Fischer nur ein neues Netz kaufen wenn er einen Entsorgungsnachweis des alten kompletten Netzes beibringen kann???

Dann kannst im Umkehrschluss auch alle zwei Meter eine Kennung an deiner Angelschnur anbringen, oder an jedes Wurfgewicht oder Pilker.... Da dürften über die Jahrzehnte auch einige Tonnen auf dem Meeresgrund liegen.....

Halte es daher für sinnvoll Teile der Fischereiabgabe dafür zu verwenden. Welche detaillierten Informationen werden veröffentlicht wie die komplette Fischereiabgabe verwendet wird? Bin sicher wenn man das wüßte, könnte man sich bestimmt aufregen.......
Ich finde es eben etwas ungeschmeidig, wenn eine Gruppe, ohne Zustimmung, für die Kosten einer anderen Gruppe aufkommen soll.
 
Man muss das positiv sehen.................,
Besser, als wenn sich der Herr Backhaus ,mit dem Geld aus der Fischereiabgabe einen neuen Dienstwagen kauft.
Z.B. einen schönen neuen Audi- A 8. ;)
 
2013 waren 32 Schleppnetzfischer in D tätig. Sind das 2020 auch 32?
Die allermeisten deutschen Ostseekutter arbeiten mit Stellnetzen. Reissen die auch ab?

Geht das Bergen auch über internationale Fanggebiete, wo man allen möglichen Netze aller dortigen Nationen entsorgt?

Was mich aber wundert: In der Ost- und Nordsee, solle doch mittlerweile jede hängerträchtige Stelle kartiert sei. Warum das Abreissen immer noch vorkommt?
Oder liegt das an den alten Tauen und Ketten die den Wasserdruck nicht mehr aushalten. Schludert man mit der Wartung?

Ob man den Namen der Fischereiabgabe ändern sollte, damit der WWF und die Öffentlichkeit nicht vom falschen Sponsor ausgeht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe das mal als perfektes Zuspiel für die Angler. Nur wird dies vom Verband mal wieder nicht verwertet werden.

Wenn die Angler immer mehr beschränkt werden (Baglimit, abfangen von Laichhechten, Angelverbote), dann fehlt das Geld für solche Aktionen und die Allgemeinheit muss dafür aufkommen.

Aber das müsste nun auch groß aufgebauscht und an die Öffentlichkeit getragen werden.

Dann wären diese 200.000 ein gut investiertes Geld. Aber leider fehlt mir da der Glaube, das da was kommen wird.
 
Ich sehe das mal als perfektes Zuspiel für die Angler. Nur wird dies vom Verband mal wieder nicht verwertet werden.

Wenn die Angler immer mehr beschränkt werden (Baglimit, abfangen von Laichhechten, Angelverbote), dann fehlt das Geld für solche Aktionen und die Allgemeinheit muss dafür aufkommen.

Aber das müsste nun auch groß aufgebauscht und an die Öffentlichkeit getragen werden.

Dann wären diese 200.000 ein gut investiertes Geld. Aber leider fehlt mir da der Glaube, das da was kommen wird.
Genau, da die Fischereiabgabe hauptsächlich die Angler bezahlen und die abgerissenen Netze raus sollten, der WWF die Schiffe dafür hat Netze zu bergen könnte der Verband dafür sorgen die Angler mal postiv zu erwähnen ( Angler bezahlen für Bergung der Geisternetze von Kommerzfischern o.ä. ) Vielleicht sogar mal das sowas auch auf der WWF homepage erscheint. Obwohl die 200.000 nur Symbolcharakter haben werden, weil diese Summe nie reichen kann alle Netze zu bergen. Gute PR Aktion aber vom WWF. Müllsammel Aktionen werden auf Dauer aber nicht reichen. Die Fischerei sollte selber Sorge dafür tragen.
 
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